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© Ralph Larmann
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Elbphilharmonie

Am 11. und 12. Januar 2017 wurde die Elbphilharmonie Hamburg feierlich eröffnet. Im Strom der Elbe, an drei Seiten von Wasser umgeben, ist das neue Konzerthaus ein Anziehungspunkt für alle Hamburger und für Gäste aus der ganzen Welt. Das spektakuläre Gebäude vereint drei Konzertsäle, einen großen Musikvermittlungsbereich, Gastronomie, ein Hotel und die öffentliche Plaza, die Besuchern einen einmaligen Panoramablick über die gesamte Stadt bietet. Künstlerische Qualität, Vielfalt und Zugänglichkeit prägen das musikalische Programm von Hamburgs neuem kulturellem Wahrzeichen.

Kontakt

Elbphilharmonie
Platz der Deutschen Einheit 4
D-20457 Hamburg

Telefon: +49 (0)40-357 666 0
E-Mail: info@elbphilharmonie.de

 

HamburgMusik gGmbH
Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft
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Bewertungschronik

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Konzert

Klangzeit

für Menschen mit und ohne Demenz

Ensemble Resonanz
Gregor Dierck, David Schlage, Franziska Stolz, Constantin Zill, Konzept


»Die Spieluhr«
Werke von Gioachino Rossini, Camille Saint-Saëns und Claudio Monteverdi
Piotr I. Tschaikowsky: Der Nussknacker
Gioachino Rossini: Sonate a Quattro Nr. 3
Biagio Marini: Sonata sopra »la Monica« / Arr. Gregor Dierck
Dionisio Aguado: Estudio Nr. 3
Erich Wolfgang Korngold: Streichquartett Nr. 2 Es-Dur op. 26
Philip Glass: Streichquartett Nr. 3 »Mishima«
Reinhold Moritzewitsch Glière: Huit Morceaux op. 39
Wiegenlied aus Ostafrika: Lala mtoto lala
Claudio Monteverdi: L’incoronazione di Poppea / Dramma in musica in Prolog und drei Akten
Dario Castello: Sonata X à 4 »In ecco«
Volkslied: Es klappert die Mühle am rauschenden Bach
John Rutter: Suite for Strings
Dmitri Schostakowitsch: Fünf Stücke für zwei Violinen und Klavier / Bearb. Benedict Ziervogel
Reinhold Moritzewitsch Glière: Huit Morceaux op. 39
Lied: Tulpen aus Amsterdam / Bearbeitung von Gregor Dierck und David Schlage
Camille Saint-Saëns: Le cygne (Der Schwan) / aus: Le carnaval des animaux (Der Karneval der Tiere)

Musik hören und Mitsingen

Live-Musik zu hören ist ein wunderbares Erlebnis. Bei den »Klangzeit«-Konzerten kann man die Augen schließen und für einen Moment dem Alltag entfliehen. In den kurzweiligen, etwa einstündigen Konzerten mit den Streichern des Ensemble Resonanz kann man in entspannter Atmosphäre zuhören, sich äußern, bekannte Lieder mitsingen und sich frei bewegen. Hier dürfen alle sein, wie sie sind. Damit eignet sich das Format besonders auch für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Die Spielorte sind alle barrierefrei.

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Kurs

Workshop: Klassiko Orchesterinstrumente

für Familien mit Kindern ab 6 Jahren

Vielfalt der Orchesterinstrumente

Einmal quer durch das klassische Sinfonieorchester geht es in diesem Workshop. Ob Geige, Cello und Kontrabass, Trompete oder Flöte: Verschiedene Streich-, Blas- und Schlaginstrumente können hier ausprobiert werden. Und sowohl für die Kleinsten als auch die Erwachsenen gibt es Instrumente in den passenden Größen. Dass diese miteinander harmonieren, zeigt sich beim gemeinsamen Musizieren zum Abschluss.

Bitte beachten Sie: Dieses Angebot richtet sich an Familien mit Kindern ab 6 Jahren. Kinder dürfen nur in Begleitung einer erwachsenen Bezugsperson mit Ticket teilnehmen.

Kinder unter 6 Jahren können an diesem Workshop nicht teilnehmen. Bitte weichen Sie daher ggf. auf den Workshop für Kinder ab 4 Jahren aus.

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Familienprogramm

Workshop: Kosmos Klang

für Familien mit Kindern ab 6 Jahren

Musik kann man nicht nur mit den Ohren hören – man kann sie auch intensiv mit dem ganzen Körper und allen Sinnen erleben. Im Workshop »Kosmos Klang« stehen hierfür viele besondere Instrumente wie Klangstühle und Wasserspringschalen bereit. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren die entspannende Wirkung der erzeugten Schwingungen und machen Klänge sogar sichtbar.

Bitte beachten Sie: Dieses Angebot richtet sich an Familien mit Kindern ab 6 Jahren. Kinder dürfen nur in Begleitung einer erwachsenen Bezugsperson mit Ticket teilnehmen.

Kinder unter 6 Jahren können an diesem Workshop nicht teilnehmen.

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Konzert

Gustav Frielinghaus / Jaan Ots

»Frühlingsklänge – Erwachen und Vergehen«

Gustav Frielinghaus, Violine
Jaan Ots, Klavier


Ludwig van Beethoven: Sonate für Violine und Klavier F-Dur op. 24 »Frühlingssonate«
Joachim Schweppe: Zweite Violinsonate
Johannes Brahms: Sonate für Violine und Klavier d-Moll op. 108

Mit dem Programm »Frühlingsklänge – Erwachen und Vergehen« spannen Gustav Frielinghaus und Jaan Ots einen musikalischen Bogen vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts – von zartem Aufbruch bis zu reifer Leidenschaft.

Ludwig van Beethovens berühmte »Frühlingssonate« F-Dur eröffnet den Abend mit ihrer heiteren, lichtdurchfluteten Klangsprache – ein Werk voller Energie, Optimismus und poetischer Frische. Es folgt die Zweite Violinsonate von Joachim Schweppe (1954), ein selten gespieltes Stück, das die lyrische Seite der Nachkriegsmoderne zeigt und sanft den Dialog zwischen Tradition und Erneuerung sucht. Den Abschluss bildet Johannes Brahms’ Sonate d-Moll, deren kraftvolle Emotionen und tief empfundene Melodik in eindrucksvoller Intensität die Themen des Erwachens und Vergehens beschließen.

So entsteht ein Abend, der den Frühling nicht nur als Jahreszeit, sondern als Symbol des Lebens in all seinen Wandlungen musikalisch erlebbar macht – ein Spiel zwischen Licht und Schatten, Aufbruch und Vollendung.

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Jazz

Omer Klein & The Poetics

Tineke Postma, saxophone
Omri Abramov, saxophone, flute
Omer Klein, piano
Haggai Cohen-Milo, bass
Tupac Mantilla, percussion
Amir Bresler, drums


Mit doppeltem Einsatz

Wenn die Musik des 1982 in Israel geborenen Jazzpianisten Omer Klein als »grenzenlos« (New York Times) bezeichnet wird, dann ist dies durchaus wörtlich gemeint: Klein komponiert für Soloklavier und Bigband, für Jazztrio und Orchester, für Theater, Tanz und Film. Mit dem Omer Klein Trio sorgte er in den letzten Jahren in Hamburg regelmäßig für Begeisterung. Jetzt verdoppelt er den Einsatz – und kehrt mit seinem neu gegründeten Sextett, The Poetics, mit zwei Saxofonen und Percussion in den Großen Saal zurück.

Die Basis des neuen Sextetts bilden seine langjährigen Trio-Kollegen: Bassist Haggai Cohen-Milo und Drummer Amir Bresler, die er beide schon seit der Schulzeit kennt. Mit ihnen schuf er seine unverwechselbare Musik, die von so vielen Stilen geprägt ist – von traditioneller jüdischer Musik ebenso wie von zeitgenössischem Jazz und Klassik – und die mit vielen Preisen prämiert wurde.

The Poetics, die erstmals im Frühjahr 2025 bei Kleins Residenz in der Alten Oper Frankfurt auf die Bühne trat, führt die Musik nun in neue Klangwelten. Die ansteckenden Grooves und einprägsamen Melodien, die Kleins Musik seit jeher auszeichnen, bleiben jedoch bestehen. Und auch seine Liebe zur Musik Brasiliens und Afrikas spiegelt sich in den neuen Kompositionen.

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Konzert

Simeon-Orchester / Liv Migdal / Vilmantas Kaliunas

Simeon-Orchester
Liv Migdal, Violine
Dirigent: Vilmantas Kaliunas


Max Bruch: Schottische Fantasie für Violine und Orchester op. 46
Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56 »Schottische«

Max Bruchs »Schottische Fantasie« und Felix Mendelssohns Dritte Sinfonie, auch bekannt als die »Schottische«, sind beide tief in der Musik und Kultur des Landes verwurzelt. An diesem schottischen Abend spielt das Simeon Orchester aus Hamburg unter der Leitung von Vilmantas Kaliunas.

Mendelssohns Dritte Sinfonie ist eine viersätzige Sinfonie in a-Moll, die die Eindrücke des Komponisten von Schottland während seine Reise 1829 widerspiegelt. Die düstere Natur des Landes zog Mendelssohn unmittelbar an. Mendelssohn verwendet in seiner Sinfonie keine direkten Zitate schottischer Melodien, sondern schafft eine musikalische Landschaft, die die Natur Schottlands widerspiegelt.

Im Gegensatz dazu ist Bruchs »Schottische Fantasie« aus dem Jahr1880 ein Konzertstück für Violine und Orchester, das direkt auf schottischen Melodien und Volksliedern basiert. Während Mendelssohns Werk eher eine sinfonische Dichtung ist, die die Landschaft und die Stimmung Schottlands einfängt, ist Bruchs Werk ein virtuos gestaltetes Konzertstück, das die technischen Fähigkeiten des Solisten hervorhebt und gleichzeitig die Schönheit der schottischen Melodien zur Geltung bringt. Die großartige Violinistin Liv Migdal ist hier ganz in ihrem Element.

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Konzert

Asya Fateyeva / Aris Quartett

Asya Fateyeva, Saxofon
Aris Quartett:
Anna Katharina Wildermuth, Violine
Noémi Zipperling, Violine
Caspar Vinzens, Viola
Lukas Sieber, Violoncello


Daniel Schnyder: Werke für Saxofon und Streichquartett
Dmitri Schostakowitsch: 24 Präludien op. 34 (Auswahl)
Anders Koppel: Quintett für Mezzosopransaxofon und Streichquartett

Eine »Lange Nacht des Streichquartetts« hat sie zusammengeführt: die großartige, allerorten gefeierte Saxofonistin Asya Fateyeva und das ebenso fulminant in die Konzertwelt gestartete Aris Quartett haben sogleich eine besondere künstlerische Anziehung gespürt und prompt gemeinsame Pläne geschmiedet. Ihr Quintett-Debüt feiern sie nun bei den Hamburger Kammermusikfreunden in der Elbphilharmonie und bereiten dafür ein hochspannendes Programm mit deutlich jazzigem Einschlag vor.

Herausragende Kompositionen für Saxofon und Streichquartett von dem in der New Yorker Musik-Szene etablierten Daniel Schnyder sowie dem in Kopenhagen lebenden Anders Koppel bringen eine berauschende Fusion klassischer Formen und jazziger Inhalte. Und Arrangements von Werken von Dmitri Schostakowitsch zeigen, dass auch der russische Meister eine große Verehrung für den Jazz entwickelte.

Künstlergespräch:
18:45 Uhr / Elbphilharmonie, Kleiner Saal

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Konzert

Sona Jobarteh

Around the World

Sona Jobarteh, kora
Eric Appapoulay, vocals, guitar
Andi McLean, bass guitar
Sidiki Jobarteh, balafon
Anselm Netto, percussion
Yuval Wetzler, drums


Alte Traditionen, erfrischt und aufgepeppt

In der afrikanischen Musik ist sie das Gesicht der Emanzipation schlechthin: Im Alleingang hat Sona Jobarteh eine reine Männerdomäne, das Spiel auf der Stegharfe Kora, für die Frauen erobert – und eine jahrhundertealte Musik gleichzeitig mit Zukunftsvisionen aufgepeppt.

Aufgewachsen in England, verwurzelt in Gambia: Mit ihrem zweifachen kulturellen Hintergrund pflegt Jobarteh eine frische Sichtweise auf die 800 Jahre alte Kultur des Mande-Reichs. Seit damals wirkte der Klan der Jobartehs als Geschichtenerzähler und Preissänger, aber auch als Mahner am Königshof. Die 21-saitige Stegharfe Kora spielten nur männliche Vertreter. Doch dann kam sie: »Ich wollte meinem Herzen folgen, nicht einfach in die herkömmlichen Schemata hineinpassen«, betont Sona Jobarteh.

Ihr Programm ist ein atemberaubender Schaukasten dafür: Perfekte, dichte Arrangements, seelenvoller Sologesang, perkussives Flechtwerk, sowie Soloarbeit auf der Kora und dem Balafon (eine Xylofon-Art) prägen die Stücke. Packender Afro-Pop vermählt sich mit den Sounds der Savanne und bluesigen Einschüben – umgesetzt mit einer Band, die ihren Sohn Sidiki umfasst sowie den Gitarristen Eric Appapoulay, der schon für Neneh Cherry und Yusuf Islam gewirkt hat. »Die Tradition muss sich entwickeln, mit der Menschheit weiterwachsen«, sagt Jobarteh. »Dass ich heute als Frau die Kora spiele, ist absolut notwendig, damit das Instrument in unserer modernen Gesellschaft noch Relevanz hat.« Ein musikalischer Quantensprung der selbstbestimmten afrikanischen Weiblichkeit.

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Konzert

Blind Date

Überraschungskonzert in der Elbphilharmonie

Ob jazzige Live-Improvisation, klassische Musik oder Folk – beim Blind Date in der Elbphilharmonie ist alles möglich! Sicher ist nur: Es wird unterhaltsam, spannend und sicherlich ein unvergesslicher Abend, nicht zuletzt durch den gemeinsamen Austausch von Publikum und Künstler:innen an der Bar, wofür ein Freigetränk bereitsteht.

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Konzert

The Knights / Martynas Levickis

The Knights
Martynas Levickis, Akkordeon
Leitung: Eric Jacobsen


Caroline Shaw: Entr’acte
George Gershwin: Rhapsody in Blue / Bearbeitung für Akkordeon und Orchester
Aaron Copland: Appalachian Spring / Suite für Orchester
Martynas Levickis: Lithuanian Folk Songs

Mitreißende Spielfreude

Akkordeonstar Martynas Levickis reist einmal quer über den Atlantik und wieder zurück nach Europa. Mit Philip Glass und Aaron Copland verbinden ihn die litauischen Wurzeln, mit George Gerswhin die Faszination für den Jazz. Für die musikalische Reise nach Nordamerika stehen ihm mit dem New Yorker Ensemble The Knights rund um die Brüder Colin und Eric Jacobsen die denkbar besten Partner zur Seite: Spiel- und experimentierfreudig lieben sie es, genau wie Martynas Levickis Klassik mit Folk- und Jazz-Elementen zu mischen und spannungsgeladene Programme zu gestalten. Im Zentrum steht Gershwins Rhapsody in Blue, die als eins der ersten Werke den Jazz konzertsaalfähig machte. Heute ein absoluter Klassiker!

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Klavierkonzert

Rafał Blechacz, Klavier

»Pianomania« – Mazurken und andere Tänze von Frédéric Chopin

Rafał Blechacz, Klavier

Frédéric Chopin:
Deux Polonaises op. 40
Quatre Mazurkas op. 41
Trois Mazurkas op. 63
Trois Valses op. 64
Quatre Mazurken op. 24
Trois Mazurkas op. 50
Polonaise As-Dur op. 53

Chopins Erbe

Mit keinem anderen Komponisten ist die Mazurka so eng verbunden, wie mit Frédéric Chopin. Im Alter von 15 Jahren schrieb er seine erste Mazurka, fast 60 weitere sollten im Laufe seines Lebens folgen. In ihnen drückte Chopin sein Heimatgefühl und seinen Nationalstolz aus, seine Sehnsucht nach Polen und seiner Familie. Zugleich überführte er den Tanz in die Kunstmusik. Mit dem Chopin-Wettbewerb-Gewinner von 2005, Rafał Blechacz, konnte zum Abschluss von »Pianomania« der denkbar beste Interpret für dieses Repertoire gewonnen werden.

Der polnische Pianist gilt seit jeher als absoluter Spezialist für die Musik seines Landsmannes Chopin, die er mehrfach auch auf CD aufgenommen hat. Als Blechacz den Chopin-Wettbewerb gewann – als erst zweiter Pole nach Krystian Zimerman – wurde zum ersten Mal in der Geschichte des Wettbewerbs kein Zweiter Preis vergeben, um den Abstand zu seinen Konkurrenten deutlich zu machen. In Hamburg verbindet er nun ausgewählte Mazurken Chopins mit Walzern und Polonaisen des Komponisten.

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Konzert

Orchestre Philharmonique de Radio France / Carolin Widmann / Jörg Widmann

Orchestre Philharmonique de Radio France
Carolin Widmann, Violine
Dirigent: Jörg Widmann


Ludwig van Beethoven: Konzert für Violine und Orchester C-Dur WoO 5 (Fragment)
Jörg Widmann:
Étude Nr. 2 / aus: Études
Étude Nr. 3 / aus: Études
Con brio / Konzertouvertüre für Orchester
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Übermütige Orchesterfurore

Heiter, schwungvoll, tänzerisch – in kaum einem anderen Werk zeigt sich Ludwig van Beethoven so ausgelassen wie in seiner Siebten Sinfonie. Sie sprüht nur so vor überraschenden Einfällen, gut gelaunten Melodien und mitreißenden Rhythmen. Auch klanglich lässt das Orchester mit beinahe übermütig schmetternden Hörner und tönenden Pauken nichts zu wünschen übrig. Für den Dirigenten und Komponisten Jörg Widmann ist die Siebte daher jedes Mal ein besonderes Ereignis: »Beethoven entfesselt hier einen Furor, der uns noch heute durch Mark und Bein geht«, staunt er.

Ohne sie seien auch seine Geigen-Etüden nicht entstanden, sagt Widmann – am Küchentisch haben die beiden allerlei Details über die Geige ausgetauscht und die spieltechnischen Möglichkeiten des Instruments ausgelotet. Widmanns Orchesterstück »Con Brio«, das Elemente aus der Siebten und Achten Sinfonie Beethovens zu einer Art Meta-Komposition vereint, stimmt sodann auf das große Finale in der zweiten Hälfte ein.

Einführung mit Oliver Wille
19:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal

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Kinderkonzert

Funkelkonzert XS / Elfi-Babykonzert

Babykonzert: 0–1 Jahr

Ensemble Resonanz
Ulla Kulenkamp, Ausstattung, Kostüm
Gregor Dierck, David Schlage, Franziska Stolz, Constantin Zill, Konzept


Konzerte für Schwangere und Eltern mit Babys bis 1 Jahr
»Die Spieluhr«
Werke von Gioachino Rossini, Camille Saint-Saëns und Claudio Monteverdi
Piotr I. Tschaikowsky: Danse de la Fée-Dragée (Tanz der Zuckerfee) / aus dem Ballett »Der Nussknacker« op. 71
Gioachino Rossini: Sonata a Quattro Nr. 3
Karl Karow: Uhrenkanon
Erich Wolfgang Korngold: Streichquartett Nr. 2 Es-Dur op. 26
Philip Glass: Streichquartett Nr. 3 »Mishima«
Reinhold Moritzewitsch Glière: Canzonetta / aus: Huit Morceaux op. 39
Wiegenlied aus Ostafrika: Lala mtoto lala
Claudio Monteverdi: L’incoronazione di Poppea / Dramma in musica in Prolog und drei Akten
Benjamin Britten: Simple Symphony op. 4
Gregor Dierck: Concertino für Klangbäume und Streicher
Trad.: Es klappert die Mühle am rauschenden Bach
Dmitri Schostakowitsch: Fünf Stücke für zwei Violinen und Klavier
Joe Raposo: If You’re Happy and You Know It
Juan García Esquivel: Mini Skirt
Camille Saint-Saëns: Le cygne (Der Schwan) / aus: Le carnaval des animaux (Der Karneval der Tiere)

Konzert für die Kleinsten

Auf runden Krabbeldecken können es sich Eltern mit Babys bis ein Jahr und Schwangere gemütlich machen und den Streicherklängen des Ensemble Resonanz lauschen. Bekannte Melodien laden zwischendurch zum Mitsingen ein. Kinderwagenstellplätze und Wickelkommoden sind sowohl in den Stadtteilen als auch in der Elbphilharmonie vorhanden.

Bitte beachten Sie: Für die Elfi-Babykonzerte benötigt jeder Konzertgast ein eigenes Ticket – auch die Babys.

Die Funkelkonzerte bringen die beliebtesten Produktionen für Kinder aus ganz Europa nach Hamburg – mit wunderbarer Musik, erstklassigen Künstlern und liebevollen Inszenierungen. Alle Konzerte sind mit einer Altersempfehlung versehen: von XS bis XL, von den beliebten Elfi-Babykonzerten bis hin zu starken Konzerten für Jugendliche.

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Jazz

Amaro Freitas Trio

FAST LANE – Junge Spitzenmusiker:innen auf der Überholspur

Amaro Freitas Trio
Amaro Freitas, piano
Sidiel Vieira, double bass
Rodrigo Braz, drums


The Percussion Pianist

Amaro Freitas beschreibt sich selbst in einem Interview als »Percussion Pianist« und tatsächlich gewinnt er dem Klavier in seinen flirrenden brasilianischen Jazzkompositionen Trommel-Qualitäten ab. Und noch so viel mehr! Zwei Themen liegen Freitas besonders am Herzen: Die Bewahrung der einzigartigen Natur seiner Heimat Brasilien und die »Dekolonialisierung des Jazz«, wie er seine musikalischen Reisen in die indigenen Musikkulturen Brasiliens und Afrikas nennt.

Für sein letztes Album »Y’Y« verbrachte Freitas einige Monate im Amazonas-Dschungel – und lässt mit Klavier, Percussion und Elektronik Vögel singen und die berühmten rosa Flussdelfine sprechen. Für die B-Seite der Platte – der Pianist geht tatsächlich von der klassischen Vinyl-LP aus – hat er sich die spannendsten jungen Köpfe der globalen Schwarzen Jazzkultur an seine Seite geholt, darunter die New Yorker Harfenistin Brandee Younger, den kubanischen Bassisten Aniel Someillan oder den Saxofonisten Shabaka Hutchings aus London.

Mit seinen Triokollegen löst der Tastenvirtuose in Hamburg ein, was die New York Times über ihn schreibt: »Freitas lässt die Tasten tanzen und klappern, als ob die Noten aneinander abprallen und dabei Energie und Schwung aus dem Schwarm um sie herum aufnehmen würden.«

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Konzert

Wiener Johann Strauss Orchester / Johannes Wildner

Werke der Strauss-Dynastie

Wiener Johann Strauss Orchester
Dirigent: Johannes Wildner


Johann Strauß (Sohn): Ouvertüre zu »Die Fledermaus«
Eduard Strauss: Unter der Enns / Polka schnell op. 121
Johann Strauß (Sohn): Nordseebilder / Walzer op. 390
Josef Strauß: Die Libelle / Polka-mazurka op. 204
Johann Strauß (Sohn):
An der Elbe / Walzer op. 477
Vom Donaustrande / Polka schnell op. 356
Wiener Blut / Walzer op. 354
Ouvertüre zu »Eine Nacht in Venedig«
Leichtes Blut / Polka schnell op. 319
Josef Strauß:
Aquarellen / Walzer op. 258
Moulinet / Polka française op. 57
Johann Strauß (Sohn):
Orpheus-Quadrille op. 236
Im Krapfenwaldl / Polka française op. 336
An der schönen blauen Donau / Walzer op. 314

Das einzigartige Wiener Johann Strauss Orchester setzt seit 1966 das künstlerische Erbe der legendären Wiener Strauss-Kapelle fort, nachdem diese von Eduard Strauss I. im Jahr 1901 in New York aufgelöst worden war. Der Enkel und letzte Profi-Musiker der Strauss-Dynastie Eduard Strauss II. küsste mit der Gründung des Wiener Johann Strauss Orchester den Gedanken der familieneigenen Kapelle wieder wach. Seither gastiert das Orchester auf der ganzen Welt und präsentiert dabei die Werke der Strauss-Dynastie – allen voran die feierlichen Melodien ihrer künstlerischen Vorfahren, der beiden »Walzerkönige«, Johann Strauss (Vater) und Johann Strauss (Sohn).

Es ist eine große Ehre, in diesem traditionsreichen Orchester mitspielen zu dürfen. So sind die Musiker:innen des Wiener Johann Strauss Orchester Mitglieder der bedeutendsten österreichischen Spitzenorchester wie den Wiener Symphonikern, dem Bruckner Orchester Linz, dem Tonkünstlerorchester Niederösterreich, dem Radiosymphonie Orchester Wien und dem Philharmonischen Orchester Graz.

Am Pult des Orchesters wird der ehemalige Wiener Philharmoniker Johannes Wildner dirigieren, der als einer der bedeutenden Dirigenten Österreichs neben dem Wiener Johann Strauss Orchester mit weiteren namhaften Orchestern zusammenarbeitet wie der Arena di Verona, der Prager Staatsoper, dem London Philharmonic, dem Royal Philharmonic Orchestra, den Dresdner Philharmonikern, den Wiener Symphonikern und dem Tokyo Philharmonic.

Auf dem Programm von diesem Konzert in der Elbphilharmonie Hamburg stehen die schwungvollen Melodien der Strauss-Dynastie wie der Wiener Walzer »An der schönen blauen Donau« von Johann Strauss (Sohn). Etwa 200 Jahre nachdem sich der Wiener Walzer als ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens von der Musikstadt Wien ausgehend in die weite Welt hinaustanzte, wurde 2017 der Wiener Walzer nun als immaterielles UNESCO Weltkulturerbe anerkannt.

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Konzert

Tage von Bohuslav Martinů – Prolog

Prag – Hamburg

Ivo Kahánek, Klavier
Niklas Liepe, Violine
Jan Novák, Violine
Amber Pan, Viola
Petr Nouzovský, Violoncello
Irvin Venyš, Klarinette
Christian Kunert, Fagott
Tim Kadlec, Flöte
Jan Souček, Oboe
Joseph Longstaff, Horn
Hyeounjun Lee, Trompete


Bohuslav Martinů: Duo für Violine und Violoncello Nr. 1 H 157
Gideon Klein: Trio für Violine, Viola und Violoncello WV 23
Pavel Haas: Bläserquintett op. 10
Bohuslav Martinů:
Sonate für Klavier H. 350
Les Rondes H. 200

Bohuslav Martinů zählt zu den bedeutendsten tschechischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Als Künstler zwischen Mähren, Paris und den USA prägte er die Musikszene weit über seine Heimat hinaus. Die politischen Ereignisse seiner Zeit verhinderten jedoch, dass seine Werke in der Tschechoslowakei über viele Jahre hinweg frei aufgeführt werden konnten. Seit seiner Emigration im Jahr 1938 kehrte Martinů nicht mehr in sein Geburtsland zurück.

Das Festival »Tage von Bohuslav Martinů« würdigt das beeindruckende Œuvre des Komponisten und bringt dafür renommierte Partner zusammen: die Bohuslav Martinů Stiftung, die Vereinigung der Konzertkünstler, die Musik- und Tanzfakultät der AMU, das Prager Konservatorium sowie die Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Die internationale Ausrichtung dieses Projekts spiegelt Martinůs eigene Lebenswege und kulturelle Verbindungen eindrucksvoll wider.

Das Konzert richtet den Blick zudem auf zwei herausragende jüdische Komponisten aus Martinůs Umfeld, Gideon Klein und Pavel Haas, die der nationalsozialistischen Verfolgung zum Opfer fielen. Ihre Musik steht heute für künstlerische Originalität und eine Stimme, die zu früh verstummte – und deren Wiederentdeckung ein wichtiges Anliegen der Veranstalter ist.

Neben etablierten Interpretinnen und Interpreten treten an diesem Abend auch junge Musikerinnen und Musiker auf, die am Beginn ihrer Karriere stehen. Unter ihnen ist Jan Novák, ein vielversprechender Pianist und Namensvetter eines weiteren großen tschechischen Komponisten. Bereits mit siebzehn Jahren wurde er beim internationalen Wettbewerb Prager Frühling ausgezeichnet.

Ein Programm, das Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet – und Brücken schlägt zwischen künstlerischen Welten, Generationen und Ländern.

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Konzert

NDR Elbphilharmonie Orchester / Johan Dalene / Jukka-Pekka Saraste

NDR Elbphilharmonie Orchester
Johan Dalene, Violine
Dirigent: Jukka-Pekka Saraste


Jean Sibelius: Der Barde op. 64
Thomas Adès: Konzert für Violine und Orchester op. 23 »Concentric Paths«
Piotr I. Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 »Pathétique«

Sibelius: Zeitloses Künstlerportrait

»Der Barde« nannte Jean Sibelius eine seiner vielen Sinfonischen Dichtungen. Um was genau es in dem Stück geht, erfährt man nicht. Nur eben, dass ein wandernder Dichter und Sänger im Mittelpunkt steht, so wie er in vielen Legenden auch der nordischen Mythologie vorkommt. Und dieser Barde bekommt natürlich sein Instrument verpasst: die Harfe, die in Sibelius’ Partitur eine wichtige Rolle spielt. Wahrscheinlich ging es Sibelius einfach um ein zeitloses Künstlerportrait – denn sind nicht auch er selbst und seine Interpreten im Grunde alles »Barden«?

Einer davon ist sein Landsmann, der Finne Jukka-Pekka Saraste, der als Dirigent zu den einfühlsamsten Sibelius-Barden der Szene gehört. Das hat er beim NDR Elbphilharmonie Orchester in Aufführungen von dessen Sinfonien eindrucksvoll bewiesen. Ganz ohne Sibelius geht’s nicht, aber diesmal belässt der aktuelle Chef des Helsinki Philharmonic Orchestra es bei dem knapp achtminütigen Eröffnungsstück und widmet sich ansonsten einem absoluten Schwergewicht der russischen Romantik: Piotr Tschaikowskys hochemotionaler »Pathétique«. Mit leidenschaftlichen Klängen entrollt der Komponist in seiner letzten und wahrscheinlich populärsten Sinfonie vor unseren Ohren ein gewaltiges musikalisches Panorama menschlicher Sorgen, Freuden, Leiden und Hoffnungen. Bis das möglicherweise auch autobiografische Werk am Schluss tieftraurig in der Tiefe versinkt…

Die Sechste von Tschaikowsky also hat ein emphatisches Ende – eine Kategorie, die Thomas Adès in seinem Violinkonzert »Concentric Paths« eigentlich vermeiden will. Denn entsprechend dem Titel ging es dem erfolgreichen Briten bei der Komposition 2005 um die Idee des ziellosen konzentrischen Kreisens um einen Mittelpunkt – und eben ohne Anfang und Ende. Das lässt sich in der linearen Kunstform Musik natürlich nicht ganz realisieren, immerhin aber ist in diesem Fall mal der ausdrucksvolle mittlere Satz der längste und wichtigste des Konzerts. Mit über 1.000 Aufführungen weltweit ist es übrigens längst zu einem Klassiker der Gegenwart geworden und fasziniert die größten Geiger:innen unserer Zeit – darunter den schwedisch-norwegischen Überflieger Johan Dalene, dem man einen ungemein singenden Ton nachsagt. Eben ein echter »Barde«.

Einführung 16.4.:
19:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal

Einführung 19.4.:
10:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal

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Kinderkonzert

Funkelkonzert S / Rund zum Quadrat

für Familien mit Kindern von 1–3 Jahren

Jihun Choi, Tanz
Jin Lee, Tanz
Duo Duor
Hila Ofek, Harfe
André Tsirlin, Saxofon
Ceren Oran, Regie, Choreografie
Ragna Heiny, Kostüme
Anna Kohlweis, Illustration


Eine musikalische Tanzperformance über geometrische Formen in der Natur

Vom Kreis bis zum Quadrat, vom Dreieck bis zum Trapez: Diese geometrischen Formen kommen in der Natur ebenso vor wie in der Kunst. Und in dieser Tanzperformance werden sie spielerisch in Bewegung versetzt. Nicht zuletzt hat auch die Musik mit Farben und Formen zu tun. Wer die Augen und Ohren weit öffnet, wird überall Verbindungen spüren und staunen, wenn die Formen zu tanzen beginnen, im unendlich Großen und im unendlich Kleinen.

»Funkelkonzerte« heißt die Kinderkonzertreihe der Elbphilharmonie. Sie bringt die erfolgreichsten Produktionen aus ganz Europa an die Elbe. Mal witzig und verspielt, mal sensibel und nachdenklich eröffnet sie Kindern auf besondere Weise die Welt der Musik

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Konzert

Cembalomania: Mahan Esfahani

Mahan Esfahani, Cembalo

Hans Werner Henze
Six Absences für Cembalo
Drei Miniaturen:
Jinwook Jung: Les Lotophages für Cembalo solo
Marcus Rock: Codex
Poul Ruders: Quickstep Rag
Luc Ferrari: Programme Commune für Cembalo und Tonband
György Ligeti: Hungarian Rock / Chaconne für Cembalo
Nilufar Habibian: Virani für Cembalo und Tape (Uraufführung)
Miroslav Srnka: Triggering für Cembalo (mit zwei E-Bows)

Cembalist der Gegenwart

Prunk, Schnörkel und Perücken – beim Cembalo denken viele vor allem an die Barockzeit. Doch Anfang des 20. Jahrhundert erlebte das zwischenzeitlich vergessene Instrument eine wahre Renaissance. Mahan Esfahani präsentiert Klassiker aus dieser Zeit und noch viel aktuellere Werke, die das Cembalo aus der Vergangenheit in die Gegenwart katapultieren.

Mit zahlreichen Auftragskompositionen sorgt Esfahani wie kein anderer Cembalist für die stetige Erweiterung des Repertoires und fördert regelmäßig aufstrebende Komponist:innen mit neuen Aufträgen. Auch bei seinem Konzert in der Elbphilharmonie wird er ein neues Werk der iranisch-britischen Komponistin Nilufar Habibian präsentieren, mit der Esfahani schon öfters zusammengearbeitet hat. Hinzu kommen Werke der führenden Komponisten des 20. Jahrhunderts: Bei György Ligeti wird das Cembalo zur Rock-Gitarre und bei Luc Ferrari mit zusätzlicher Technik nach einem »sozialistischen Sound« gesucht.

Egal ob klassisch gespielt, mit Gegenständen präpariert oder elektronisch bearbeitet – Esfahani beweist, dass mehr in dem Cembalo steckt als man denkt. Der Erfolg gibt ihm Recht: Seine Alben sind preisgekrönt, seine Konzerte umjubelt und er selbst gilt als einer der besten Cembalisten seiner Generation.

Einführung mit Ivana Rajič
18:30 Uhr / Elbphilharmonie, Kleiner Saal

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Konzert

Jonathan Tetelman / Enigma Classica / Anna Handler

Belcanto d’Amore – Opern-Arien, Neapolitanische Lieder und mehr

Jonathan Tetelman, Tenor
Enigma Classica, Orchester
Dirigentin: Anna Handler


Arien und Lieder von Bizet, Wagner, Tosti, De Curtis, Leoncavallo u.a. sowie Orchesterwerke von Mozart, Tschaikowsky, Haydn, Mascagni u.a.

Belcanto d’Amore

»Dieser Stimme gehört die Zukunft« war jüngst in den Salzburger Nachrichten über Star-Tenor Jonathan Tetelman zu lesen. »Umwerfend gut, der Mann«, stimmte auch das Hamburger Abendblatt nach seinem Elbphilharmonie-Konzert im Juli 2025 in den Lobesreigen ein. Der Sänger, dem die Herzen von Publikum und Kritik in der ganzen Welt zufliegen, kehrt mit einem Belcanto-Abend in die Hansestadt zurück:

Italienische Sehnsucht, deutsche Innigkeit, französische Glut: Mit Hits aus der Opernwelt und internationalen Liebesliedern von Bizet, Wagner, Tosti, Cilea, Cardillo, Leoncavallo und anderen will Tetelman sein Hamburger Publikum erneut verzaubern.

Nach ihrem großen Erfolg mit dem Los Angeles Philharmonic in der Hollywood Bowl gibt die junge deutsch-kolumbianische Dirigentin Anna Handler nun am Pult des Ensembles Enigma Classica und am Flügel ihr Elbphilharmonie-Debüt. Handler hat in Ergänzung zu Tetelmans betörendem Gesang unter anderem sinfonische Leckerbissen von Mozart, Haydn, Mascagni und Tschaikowsky im Gepäck – ein Abend zwischen Lied und Klang, der zum Träumen einlädt.

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Kurs

Workshop: Klassiko Tasteninstrumente

für Familien mit Kindern ab 10 Jahren

Ran an die Tasten! Im Workshop »Tasteninstrumente« werden verschiedene Instrumente vorgestellt: klassische Vertreter wie Klavier, Celesta oder Cembalo, aber auch elektroakustische Tasteninstrumente und Synthesizer. Unter Anleitung können die Instrumente probiert werden, am Ende wird auch gemeinsam in der Gruppe gespielt.

Bitte beachten Sie: Dieses Angebot richtet sich an Familien mit Kindern ab 10 Jahren. Kinder dürfen nur in Begleitung einer erwachsenen Bezugsperson mit Ticket teilnehmen.

Kinder unter 10 Jahren können an diesem Workshop nicht teilnehmen.

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Konzert

Michael Schulte

»Sanfte Töne, besondere Orte«

Das Zauberwort ist akustisch: Michael Schulte lässt mit der »Sanfte Töne, besondere Orte«-Tour den Unplugged-Vibe aufleben, der schon Bands von Nirvana bis zu den Fantastischen Vier ikonische Shows beschert hat – nun ist der deutsche Popstar und Sänger von Hits wie »Waterfall« und »You Let Me Walk Alone« dran, seine eigene Marke in diesem Genre zu setzen. Zusammen mit seiner Band packt er seine Songs in ein akustisches Gewand und das in exklusiver, ungewohnter Umgebung.

Back to the start: Der Musiker aus Eckernförde ist für euphorische Hallen- und Festivalgigs bekannt und dafür, mit seiner ansteckenden Art die Fans abheben zu lassen. Dass er auch anderes kann, zeigte er schon zu Beginn seiner Karriere, als er mit nichts als einer Gitarre und akustischer Performance die Pop-Welt in Erstaunen versetzte – der Rest ist Geschichte. Den Spirit der frühen Tage hat sich Michael Schulte bewahrt, nun ist es Zeit, seinem besonderen Talent einen eigenen Platz zu geben.

Beautiful reason: Um die Tour möglichst magisch zu gestalten, wurden – von der Elbphilharmonie bis zum Prinzregententheater – beeindruckende Kulissen gewählt, die mit einem eigens designten Bühnenbild die Konzerte zu außergewöhnlichen Shows werden lassen. Hier vereint sich intimer Club-Charakter mit besonderem Ambiente und lässt leise Töne große Wellen schlagen: Zum ersten Mal spielt Michael Schulte mit seiner Band seine Songs in rein akustischem Gewand, das die gefühlvolle Qualität der Texte unterstreicht und das Publikum in den Unplugged-Sound eintauchen lässt.

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Konzert

Älice

»Wo die Mango wächst« – Made in Hamburg

Geh doch dahin, wo die Mango wächst

Aufgewachsen in Hamm und inzwischen nicht weit von der Sternschanze beheimatet, ist die Rapperin Älice durch und durch Hamburgerin – mit polnischen und karibischen Wurzeln. Als Frontfrau von Moop Mama und ehemalige Sängerin von Chefboss hat sie bereits einen Namen in der Hiphop- und Dancehall-Szene. Und ihr im Frühjahr 2025 erschienenes zweites Solo-Album »Wo die Mango wächst« wird von Fans und Kritik gefeiert.

»Die anspruchsvollen Rhythmen, die einladende Sexyness der Breakbeats, die Unberechenbarkeit, wohin es mit dem nächsten Song geht, die offen gezeigte Verletzlichkeit – all das macht Älices neues Album so besonders. Jeder Song ist eigen, aber trotzdem nicht isoliert, denn eine Konstante gibt es: die satte, weiche Stimme von Älice«, so schreibt das feministische Magazin Missy.

Älices Songs mit genreübergreifendem Sound zwischen R’n’B, Dancehall und Latin-Pop sind gut gelaunt und sonnig, intelligent und angriffslustig getextet, kraftvoll und poetisch. Vielfältige kulturelle Einflüsse finden ganz authentisch und selbstverständlich Eingang in die Songs – gleichzeitig Hamburg und große weite Welt.

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Kammerkonzert

Philharmonisches Kammerkonzert

Glinka

Hibiki Oshima, Violine
Kostas Malamis, Violine
Yitong Guo, Viola
Christine Hu, Violoncello
Hannes Biermann, Kontrabass
Michael Dorner, Klavier


William Jay Sydeman: Trio für zwei Violinen und Klavier
Michail Glinka: Klaviersextett Es-Dur »Gran Sestetto originale«
Glenn Stallcop: Fuego
Felix Weingartner: Klaviersextett e-Moll op. 33

Die Klangwelten der Kammerkonzerte des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg sind so unterschiedlich wie die Charaktere der Musiker:innen, die darin agieren. Die Anforderungen im Orchestergraben sind oft durch die Größendimension und die Vielfalt der Stimmen geprägt. Kammermusik hingegen reduziert diese Dimension auf kleinere Ensembles und ermöglicht eine intime musikalische Interaktion. Wie in einem Dialog treffen verschiedene Meinungen aufeinander, neue Ideen entstehen, entwickeln sich während des Spiels und eröffnen so einen kreativen Raum für spontane Entfaltung.

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Jazz

Frank Meiller Quartett

»Klezmer meets Jazz«

Frank Meiller Quartett
Frank Meiller, clarinet, saxophone
Alex Schöppl, piano, accordion
Adrian Branz, guitar, bass guitar
Raphael Pfeiffer, drums, percussion
Carly Power, vocals
Arne Horstmann, bass


Das Frank Meiller Quartett zu einem besonderen musikalischen Abend ein: »Klezmer meets Jazz« – ein spannendes Zusammentreffen zweier Musikwelten, die auf den ersten Blick unterschiedlich scheinen, aber auf überraschende Weise miteinander verschmelzen. Die ausdrucksstarke, oft tief berührende Klezmermusik trifft dabei auf die Improvisationsfreude und rhythmische Vielfalt des Jazz. Was daraus entsteht, ist keine einfache Mischung, sondern ein lebendiges Spiel mit Gegensätzen, ein Dialog zwischen Kulturen, Tradition und Moderne.

Frank Meiller ist Saxofonist, Klarinettist, Komponist und kreativer Kopf des Quartetts. Mit sicherem Gespür für Klangfarben und großer Spielfreude bewegt er sich zwischen den Stilen und öffnet dabei Räume für neue musikalische Begegnungen. Sein Ziel ist es, Brücken zu bauen – zwischen Genres, Generationen und Geschichten. Das Frank Meiller Quartett wurde 2022 gegründet. Seitdem hat sich die Band mit ihrem feinfühligen, aber zugleich energiegeladenen Spiel einen Namen gemacht.

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Konzert

Le Concert Olympique / Kit Armstrong / Jan Caeyers

Le Concert Olympique
Kit Armstrong, Klavier
Dirigent: Jan Caeyers


»1812: Abschied – Das Ende einer Ära«
Johann Sebastian Bach: Präludium und Fuge Es-Dur BWV 852 / aus: Das wohltemperierte Klavier, Band 1
Ludwig van Beethoven:
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73
Sonate für Klavier Es-Dur op. 81a »Les Adieux«
Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Ein drittes Mal in dieser Saison kehren Pianist Kit Armstrong und Dirigent Jan Caeyers mit ihrem Projekt »BEETHOVEN27« in die Elbphilharmonie zurück. Zwischen 1809 und 1812 komponierte Beethoven Werke, die das Ende seiner »heroischen Periode« markieren. Das Fünfte Klavierkonzert ist nicht nur das einzige Klavierkonzert, das Beethoven nie selbst gespielt hat, sondern auch das erste, das er für einen neuen Typus von Konzertpianisten konzipierte – der per definitionem nicht mehr mit dem Komponisten identisch war und sofort mit einer brillanten Solo-Kadenz in Erscheinung trat. In der Siebten Sinfonie – wie auch in der fast zeitgleich komponierten Achten Sinfonie – stößt Beethoven an die Grenzen seiner Orchestersprache. Er entwickelt eigenwillige Strukturen und fordert die Spieler auf, über ihre physischen und instrumentalen Grenzen hinauszugehen.

Zwischen den beiden Orchesterwerken steht die Klaviersonate Nr. 26. Diese steht in engem Zusammenhang mit dem Fünften Klavierkonzert: Sie entstand zur gleichen Zeit, steht in der gleichen Tonart und ist Beethovens kaiserlichem Kompositionsschüler, dem Erzherzog Rudolph, gewidmet. Es ist ein Abschiedsstück, komponiert anlässlich seiner Abreise aus Wien im Mai 1809, und hat einen eindeutig programmatischen Inhalt.

Wie in allen Konzerten des BEETHOVEN27-Projekts wird Kit Armstrong das Konzert mit einem Präludium und einer Fuge aus Bachs Wohltemperiertem Klavier eröffnen. Dies ist nicht nur ein Verweis auf die wichtige Bedeutung, die diese ikonische Klaviermusik für Beethoven hatte, sondern dient auch als Eröffnungsritual, um Musiker:innen und Publikum in die richtige Stimmung zu versetzen.

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Konzert

Yixuan Hu

Portraitkonzert – 10 Jahre Komponieren

Yusheng Frauenchor
Chunyu Jiang, Leitung
Min Jiang, Pipa
Jiayi Shao, Pipa
Iiris Piri, Violoncello
Yanhao Yang, Klavier
Mengwen Ma, Klavier
Xavier Ricarte, Klavier
Joanna Sielicka, Klavier
Cheng-Ju Chang, Marimba
Yixu Wang, Percussion
Oscar Tudge, Percussion
Anna Senda-Pimentel, Sopran


Yixuan Hu:
The Poetry from Wind and Rain
Icarus II
Guangdong Suite
Taraxacum mongolicum
Elizabeth’s Decision
Glowing
Spirit

Dieses Portraitkonzert der Komponistin Yixuan Hu im Kleinen Saal der Elbphilharmonie markiert einen wichtigen Meilenstein ihres zehnjährigen kompositorischen Schaffens. Das Programm bündelt zentrale Fragestellungen ihrer Arbeit: das Verhältnis von Klang und Körper, individuelle Erzählformen und kollektive Stimmen sowie den Dialog zwischen ostasiatischen musikalischen Erfahrungen und zeitgenössischen westlichen Kompositionskontexten.

Yixuan Hu absolvierte ihr Studium an der Zentralen Musikhochschule in Peking und setzte ihre künstlerische Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT) fort, wo sie das Konzertexam Komposition abschloss. Ihre Werke wurden von verschiedenen Festivals und Institutionen in Europa und China in Auftrag gegeben und aufgeführt. Ihr Œuvre umfasst Solo-, Kammer-, Vokal- und Schlagzeugwerke und zeichnet sich durch eine klare formale Sprache sowie eine ausgeprägte klangliche und körperliche Präsenz aus.

Das Konzert vereint Klavier, Schlagzeug, Chor sowie westliche und ostasiatische Instrumente. In einer bewusst gestalteten Dramaturgie entfaltet sich im intimen Raum des Kleinen Saals eine verdichtete musikalische Spur ihres kompositorischen Weges. Das Projekt wird durch den National Arts Fund of China (2026) gefördert.

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Konzert

Symphoniker Hamburg / Clara-Jumi Kang / Sylvain Cambreling

Symphoniker Hamburg
Clara-Jumi Kang, Violine
Dirigent: Sylvain Cambreling


Ludwig van Beethoven:
Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61
Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 »Pastorale«

Mit einem Programm von außergewöhnlicher Geschlossenheit und Intensität lädt Dirigent Sylvain Cambreling zu einem unvergesslichen Beethoven-Abend ein. Das Konzert verknüpft zwei Meilensteine der Beethoven’schen Klangwelt miteinander: das Violinkonzert in D-Dur und seine Sechste Symphonie mit dem Beinamen »Pastorale«. Beide Werke, so unterschiedlich sie auf den ersten Blick erscheinen mögen, eint eine für Beethoven zentrale Idee: Musik als humanistischer Raum, in dem sich innere Empfindung und äußere Natur wechselseitig spiegeln.

Im Mittelpunkt des ersten Konzertteils steht das Violinkonzert – ein Werk von strahlender Klarheit und fast poetischer Innigkeit. Beethoven legt den Solopart nicht als virtuoses Schaustück an, sondern als groß angelegte, gesangliche Rede. Clara-Jumi Kang ist eine ideale Interpretin dieses Konzerts, das weniger die Virtuosin als vielmehr die musikalische Erzählerin verlangt. Mit feinem Gespür für Klangfarben und einer unverwechselbaren Mischung aus Ruhe und Intensität bringt sie mit ihrer Stradivari Linien zum Atmen und entfaltet selbst in den leisen Passagen eine kraftvolle Präsenz.

Nach der Pause öffnet sich mit der Sechsten Symphonie – »Pastorale« ein anderer, doch eng verwandter Klangraum. Beethoven entwirft hier keine Programmmusik im engeren Sinn, sondern eine atmosphärische Annäherung an Naturerfahrung – von der friedvollen Ankunft auf dem Lande über das murmelnde Bachidyll bis zum kraftvollen Gewitter und der dankbaren Rückkehr zur Ruhe. Es entsteht ein symphonischer Bogen, der das zuvor Gehörte aufnimmt und zugleich in weite klangliche Horizonte führt: ein besonderes Konzert in der Elbphilharmonie, das zwischen Aufbruch und innerer Einkehr von der Suche nach dem Ewigen erzählt.

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Kammerkonzert

NDR Kammerkonzert / Martin Fröst

Mozart

Mitglieder des NDR Elbphilharmonie Orchesters
Martin Fröst, Klarinette


Wolfgang Amadeus Mozart:
Klarinettenquintett A-Dur KV 581 »Stadler-Quintett«
Serenade B-Dur KV 370a »Gran Partita«

»Als Klarinettist ist Mozart dein Leben«, sagt der aktuelle Artist in Residence des NDR Elbphilharmonie Orchesters. Schließlich war es die Begegnung mit dem Klarinettenkonzert des großen Wiener Klassikers, die Martin Fröst im Alter von neun Jahren überhaupt zu seinem Instrument führte. Seither hat der Schwede ein enormes Repertoire erschlossen, zahlreiche neue Werke uraufgeführt, Ausflüge in entlegene Regionen des Klassikbetriebs unternommen – und doch kehrt er immer wieder zu Mozart zurück. Wie kaum ein anderer hat dieser in seinen »späten« Werken für die Popularität und Aura des Klarinettenklangs gesorgt. Und das nicht nur im berühmten Klarinettenkonzert, sondern auch im wunderbaren Quintett für Klarinette und Streicher, das Fröst in diesem Kammerkonzert mit Mitgliedern des NDR Elbphilharmonie Orchesters zur Aufführung bringt. Da der Ausnahmekünstler mit Erfolg und Leidenschaft aber auch immer wieder gern das Instrument gegen den Taktstock tauscht, darf auch ein größer besetztes Werk von Mozart im Programm nicht fehlen: Fröst dirigiert die »Gran Partita« für Bläser-Ensemble, vielleicht das Stück mit dem schönsten Mozart-Adagio überhaupt – neben dem Klarinettenkonzert natürlich ...

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Konzert

Tschechische Philharmonie / Sol Gabetta / Semyon Bychkov

Tschechische Philharmonie
Sol Gabetta, Violoncello
Dirigent: Semyon Bychkov


Antonín Dvořák: Karneval / Konzertouvertüre op. 92
Edward Elgar: Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll op. 85
Igor Strawinsky: Le sacre du printemps / Bilder aus dem heidnischen Russland

Liebe auf den zweiten Blick

»Das Elgar-Konzert liebe ich besonders«, gesteht Sol Gabetta 2023 in einem Interview. Die Farben, die Gesanglichkeit – der Witz und die Lebendigkeit, die immer wieder überraschend aufblitzen: Für die Starcellistin stimmt hier einfach alles. Dabei hatte das Werk einen durchaus holprigen Start ins musikalische Leben: Eine schlecht geprobte Uraufführung im Jahr 1919 beschädigte seinen Ruf, der erst 1965 durch die blutjunge Cellistin Jacqueline du Pré überwältigend wiederhergestellt wurde. Das Schicksal des Erfolgs »beim zweiten Versuch« teilt Elgars Cellokonzert übrigens mit dem zweiten Hauptwerk des Programms der Tschechischen Philharmonie: Auch Igor Strawinskys »Le sacre du printemps« erlebte zunächst einen krachenden Skandal als Ballett, bevor es seinen Siegeszug auf den Konzertbühnen der Welt antrat.

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Klavierkonzert

Talente entdecken: Svetlana Andreeva, Klavier

Svetlana Andreeva, Klavier

Thierry Escaich: Les Litanies de l’ombre
Leoš Janáček: Im Nebel / Vier Stücke für Klavier
Karol Szymanowski: Masken / Drei Stücke für Klavier op. 34
Alexander Skrjabin: Sonate Nr. 9 F-Dur op. 68 »Schwarze Messe«
Tristan Murail: La Mandragore
Maurice Ravel: Oiseaux tristes / aus: Miroirs
Alexander Skrjabin: Sonate Nr. 7 op. 64 »Weiße Messe«

Doppelgänger: Schatten des Ichs

»Doppelgänger: Schatten des Ichs«. In ihrem so überschriebenen Programm begibt sich Svetlana Andreeva auf die Suche nach dem Selbst in der Musik. Dazu ist vorweg zu sagen, dass sie ihr (künstlerisches) Selbst längst gefunden hat – was nicht zuletzt ihr fulminanter Sieg beim Concours international de piano d’Orléans 2024 beweist. Der Wettbewerb ist ganz der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts gewidmet – ein Heimspiel für die Ukrainerin, die leidenschaftliche Interpretin zeitgenössischer Werke ist und neben Klavier auch noch Komposition studierte. In ihrem Programm setzt Svetlana Andreeva den Fokus fast ausschließlich auf Repertoire des frühen 20. Jahrhunderts: Mit Leoš Janáček tastet sie sich durch die Nebel seines gleichnamigen Zyklus, wirft einen Blick hinter Karol Szymanowksis Masken, erlebt Höllenfahrt und Erlösung in Alexander Skrjabins »schwarzer« und »weißer« Messe. Eine spannende Musik-Reise an die Grenzen des Bewusstseins.

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Konzert

Tschechische Philharmonie / Semyon Bychkov

Tschechische Philharmonie
Stefanie Irányi, Mezzosopran
Eric Finbarr Carey, Tenor
Jongmin Park, Bass
Dirigent: Semyon Bychkov


Felix Mendelssohn Bartholdy Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 »Italienische«
Igor Strawinsky: Pulcinella / Ballett in einem Akt mit drei Solostimmen

Faszination Italien

Nur wenige können den eigenwilligen Organismus eines großen Orchesters allein mit der Spitze ihres Taktstocks zu solchen Höchstleistungen anstacheln, wie Semyon Bychkov. Gemeinsam mit der Tschechischen Philharmonie, der er seit 2018 als Chefdirigent vorsteht, macht sich Bychkov auf eine musikalische Reise Richtung Süden – auf dem Programm steht italienisch inspirierte Musik von Felix Mendelssohn-Bartholdy und Igor Strawinsky.

Als Kind aus gutem Hause ging der junge Mendelssohn auf mehrere Bildungsreisen und war unter anderem in Italien unterwegs. Eine Entschlossenheit zum Genuss, zum Aufsaugen aller Klänge, Farben und Gerüche trug ihn auf seiner Reise und floss direkt ein in den Anfang der »Italienischen« – ausgelassener beginnt vielleicht keine andere große Sinfonie. Aber dieses Feuer wird sogar übertroffen von dem atemlosen Wirbelwind des tänzerischen Schlusssatzes, also gut anschnallen!

Igor Strawinsky wiederum wurde nach den spektakulären Erfolgen seiner großen Ballettmusiken vom Leiter der legendären Kompanie Balletts Russes um ein weiteres Werk gebeten: Eine Musik basierend auf barocken Vorlagen von Giovanni Battista Pergolesi sollte es sein, zu der bekannte Figuren des italienischen Volkstheaters kunstvolle Tänze und derbe Späße vollführen könnten. Strawinsky überführte Pergolesis Melodien geschickt in seine Tonsprache und gab den alten Vorlagen so eine ganz neue Ebene bei.

Einführung mit Nina Paul:
19:00 Uhr / Elbphilharmonie, Foyer Nähe Haupt-Bar (nur Stehplätze)

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Konzert

NDR Elbphilharmonie Orchester / Vadim Gluzman / Martin Fröst / Sakari Oramo

NDR Elbphilharmonie Orchester
Vadim Gluzman, Violine
Martin Fröst, Klarinette
Dirigent: Sakari Oramo


Richard Strauss: Serenade für Blasinstrumente Es-Dur op. 7
Sally Beamish: Distans / Konzert für Klarinette, Violine und Orchester
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60

Richard Strauss’ Serenade op. 7 ist das Werk eines 17-Jährigen. Der Jungmeister ging noch ans Gymnasium, als er sein Stück vollendete. Doch der berühmte Dirigent Hans von Bülow setzte sich für das Werk ein und legte den Grundstein zu Strauss’ Erfolg. Der junge Komponist platze nach der Aufführung denn auch vor Stolz und Selbstbewusstsein: »Also, die Serenade hat gefallen«, schrieb er seinem Vater, »sie hatte fast denselben Erfolg wie die [Streicherserenade] von Weingartner, die sehr hübsch ist, trotzdem nach Bülow die meinige das beste von den drei Stücken [des Konzerts] ist.«

Mit ihrem Doppelkonzert »Distans« hat die lange Zeit in Schottland lebende, englische Komponistin Sally Beamish ein Distanzen überbrückendes, völkerverbindendes Werk geschaffen. Sie integrierte in ihr Konzert Elemente der schottischen, holländischen und schwedischen Musik. »Halb erinnerte und halb erfundene Stränge von Volksmusik und -tanz« (Beamish) ziehen sich durch das Werk, das Beamish u.a. für den schwedischen Klarinettisten und Artist in Residence 2025/26 des NDR Elbphilharmonie Orchesters Martin Fröst komponierte. Den Violinpart übernimmt der ukrainisch-israelische Geiger Vadim Gluzman, der zuletzt mit Schostakowitschs Zweitem Violinkonzert beim NDR Elbphilharmonie Orchester geglänzt hat.

Eine »griechisch schlanke Maid zwischen zwei Nordlandriesen« nannte Robert Schumann die von der mächtigen »Eroica« und der tragischen Schicksalssinfonie umrahmte Vierte Sinfonie von Beethoven. Sie ist kürzer, kecker, klassischer als ihre gewichtigen Schwesterwerke. Damit war die Vierte schon immer etwas für Kenner und Genießer. Als Felix Mendelssohn sein Kapellmeisteramt am Leipziger Gewandhaus antrat, wählte er für sein Debüt die Vierte. Und Hector Berlioz befand, deren langsamer Satz könne nur das Werk eine Erzengels und nicht das eines Menschen sein.

Einführung:
19:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal

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Liederabend

Magdalena Kožená / Liederabend

Magdalena Kožená, Mezzosopran
Azul Lima, Theorbe, Romantikgitarre


Henry Purcell:
Music for a While / Arie aus der Oper »Oedipus« Z 583
Sweeter Than Roses / aus dem Schauspiel »Pausanias, the Betrayer of His Country« Z 585
John Dowland: In Darkness Let Mee Dwell
Azul Lima: Improvisation
Tarquinio Merula: Canzonetta spirituale sopra la Nanna »Hor ch’è tempo di dormire«
Azul Lima: Improvisation
Brett Dean: Gertrude Fragments
Henry Purcell: When I Am Laid in Earth / Rezitativ und Arie der Dido aus »Dido and Aeneas« Z 626
Barbara Strozzi: Lagrime mie / Lamento
Johannes Hieronymus von Kapsberger: Toccata arpeggiata
Giulio Caccini: Odi, Euterpe, il dolce canto
Marc Antonio Cesti: Disseratevi abissi
Alessandro Piccinini: Toccata VIII
Luciano Berio: Sequenza III für Frauenstimme
Tarquinio Merula: Quando io voisi l’atra sera

Von Melancholie und Primadonnen

Seit mehr als zwei Jahrzehnten begeistert Magdalena Kožená als eine der weltweit führenden Stimmen ein globales Publikum. Die New York Times beschrieb ihre einzigartige Präsenz einmal so: »Stimmlich elegant, emotional direkt und stilistisch versiert.« In der privaten Atmosphäre des Kleinen Saales präsentiert die singende Verwandlungskünstlerin, nur begleitet von Azul Limas einfühlsamem Theorbenspiel, ein Programm mit barocken Klassikern wie Purcells weltberühmten Klagegesang »When I Am Laid in Earth« oder Arien der Komponistin und Primadonna Barbara Strozzi.

Bitte beachten Sie: Ursprünglich sollte Daniele Caminiti Magdalena Kožená bei diesem Konzert auf der Laute begleiten. Caminiti musste seine Mitwirkung aufgrund einer Handverletzung jedoch leider absagen. Für ihn springt der Theorbist Azul Lima ein. Das Programm bleibt unverändert.

Der Abend pendelt zwischen den Hotspots für frühbarocke Opern- und Liedproduktion England und Italien. John Dowland und Henry Purcell haben sich vor allem mit ihren melancholischen Gesängen einen Namen gemacht – und auch die italienische Seite steuert eher klagende Affekte, also Opern-Gefühle, bei.

Doch Kožená, stets auf der Suche nach Kontrasten und bereichernden Spannungen, streut auch Höhepunkte jüngeren Datums ein. Brett Deans »Gertrude fragments« übertragen die barocken Ausdrucksgesten von Stimme und Laute fantasievoll in unsere Gegenwart und in Luciano Berios »Sequenza« kann Kožená zeigen, dass sie auch ganz ohne Begleitung die schillerndsten Klangwelten entstehen lassen kann.

Einführung mit Meike Pfister
18:30 Uhr / Elbphilharmonie, Kleiner Saal

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Kurs

Workshop: Kreativ Klangsafari

für Familien mit Kindern ab 8 Jahren

Mit gespitzten Ohren gehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Elbphilharmonie und fangen mit ihrem Mikrofon spannende Klänge ein. Welche Geräusche finden sich im Konzerthaus, wenn keine Konzerte gespielt werden? Mit einem Tablet samt App nehmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Klangschnipsel auf, die sie später bearbeiten und zu einem kleinen Musikstück zusammenstellen können.

Bitte beachten Sie: Dieses Angebot richtet sich an Familien mit Kindern ab 8 Jahren. Kinder dürfen nur in Begleitung einer erwachsenen Bezugsperson mit Ticket teilnehmen.

Kinder unter 8 Jahren können an diesem Workshop nicht teilnehmen.

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Klavierkonzert

Yutong Sun, Klavier

Yutong Sun, Klavier

Ludwig van Beethoven
Sonate für Klavier As-Dur op. 110

Johann Sebastian Bach / Ferruccio Busoni: Chaconne / aus: Partita Nr. 2 d-Moll BWV 1004
Claude Debussy:
Masques
L’isle joyeuse
Modest Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung

Der rasant aufstrebende junge chinesische Pianist Yutong Sun, dessen Spiel für seine außergewöhnliche strukturelle Klarheit, innere Spannung und eine Klanggestaltung von Weltklasse von der internationalen Presse gefeiert wird, gilt als einer der bemerkenswertesten musikalischen Erzähler seiner Generation.

In seinem Debüt im Kleinen Saal der Elbphilharmonie entwirft Yutong Sun einen programmatischen Bogen über drei Jahrhunderte, in dem sich die großen Themen Innerlichkeit, Transformation und Bildhaftigkeit spiegeln. Von Beethovens spätwerklicher Selbstbefragung über Busonis romantisch gefilterte Re-Imagination der Bach’schen Chaconne bis hin zu Debussys irisierender Welt aus Licht und Maskenspiel – schließlich mündend in Mussorgskys ikonischem Zyklus Bilder einer Ausstellung, der Klang, Erinnerung und visuelle Imagination in eine mitreißende Synthese führt.

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Konzert

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen / Mao Fujita / Paavo Järvi

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
Mao Fujita, Klavier
Dirigent: Paavo Järvi


Franz Schubert: Sinfonie Nr. 1 D-Dur D 82
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester F-Dur KV 459
Franz Schubert: Sinfonie Nr. 3 D-Dur D 200

Eitel Sonnenschein

Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist Paavo Järvi künstlerischer Leiter der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und gemeinsam hat das musikalische Dreamteam einen Staffellauf an die Spitze der internationalen Musikwelt hingelegt. In diesem Konzert verbinden sie die Energie des jungen Schubert mit feinsinnigem Mozart und haben mit Mao Fujita einen Pianisten als Partner, der mit Mitte 20 schon als führender Mozart-Interpret seiner Generation gehandelt wird.

Gerade mal 16 Jahre alt war Schubert, als er mit seiner ersten Sinfonie eine äußerst selbstbewusste Musik aufs Papier warf. Das Werk orientiert sich deutlich am Vorbild Mozarts und besticht mit einer mitreißenden Energie und Frische im Ausdruck. Zwei Jahre später schrieb Schubert mit seiner Dritten eine weitere Sinfonie in D-Dur, die einer eigenen Klangsprache noch einen Schritt näherkommt – ein kraftstrotzendes und humorvolles Stück, das auf der Bühne wie im Publikum gute Laune verbreitet.

Dazu passt Mozarts Klavierkonzert KV 459, das fast durchweg die lächelnde Seite seines Komponisten zeigt. Die feinsinnige Eleganz dieser Musik ist bei Mao Fujita in den besten Händen, denn der junge Japaner veröffentlichte als sein Debütalbum bei Sony Classical 2022 eine preisgekrönte Gesamtaufnahme von Mozarts Klaviersonaten. Über das Spiel des damals gerade mal 24-Jährigen jubelte das Grammophone Magazine: »Fujitas Klangwelt ist eins mit der von Mozart!«

Einführung mit Klaus Wiegmann
19:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal

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Konzert

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg / Julian Rachlin

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Julian Rachlin, Violine und Leitung


»ZeitSpiel Acht«

Felix Mendelssohn Bartholdy: Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64 / Mit Überschreibung des zweiten Satzes von Richard Dubugnon (Uraufführung)
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 D-Dur

ZEITSPIEL ACHT

Die Philharmonischen Konzerte des Staatsorchesters Hamburg werden zu ZeitSpielen und überschreiten die Grenzen des Gewöhnlichen: In diesem Konzert erklingt Richard Dubugnons kompositorische Interpretation der Essenz Mendelssohns – denn der Zweite Satz dessen Violinkonzerts wird durch eine Neukomposition aus seiner Feder ersetzt, inspiriert vom Original. Mendelssohn Bartholdy begegnet uns in unserer heutigen Zeit als Spiegel der Vergangenheit und zugleich durch Dubugnon als Teil des Hier und Jetzt. Dieses musikalische Spiel ohne Berührungsängste eröffnet neue Perspektiven auf unsere Musikkultur, unser Denken und Sein, auf unsere Art, Musik zu rezipieren.

» Ich werde versuchen, die Essenz von Mendelssohns Violinkonzert einzufangen und mir vorzustellen, wie sie in der Zukunft klingen könnte, so als ob Mendelssohns Geist mir die neue Version durch ein Medium diktieren würde.« – Richard Dubugnon

Einführung
10:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal

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Konzert

Lydie Auvray Trio

Salut! Et Merci - Abschiedstournee

Lydie Auvray Trio
Lydie Auvray, Akkordeon und Gesang
Eckes Malz, Klavier und Percussion
Markus Tiedemann, Gitarren, Ukulele, Bouzouki und Bass


Nach dem ersten Gastspiel 2019 in der Elphi nun also zum letzten Mal: Ein »Best-Of«, das sich niemand entgehen lassen sollte. Auf Abschiedstour in dieser Besetzung kann das Hamburger Publikum noch einmal Zeuge von Lydie Auvrays beeindruckender Vielseitigkeit werden – von schwingender Musette über feurige Tangos zu ihren ganz persönlichen Chansons; von weltmusikalischen und jazzigen Klängen zu den filmmusikartigen Werken des fantastischen Trios, die im Kopf einen wahren Bilderrausch auslösen, gefühlvoll und dicht.

Viele dieser Stücke haben für ihre Fans längst Kultstatus. »Ich möchte auf dieser letzten Tournee mit unserem Trio Lieblingsstücke von mir, meinen Musikern und dem Publikum spielen, aus all meinen Schaffensphasen. Das ist wie ein musikalischer Blick in und auf mein ganzes Leben.« Lydie Auvray wird begleitet von ihren langjährigen Komplizen und Wegbegleitern, den hervorragenden Musikern Markus Tiedemann und Eckes Malz.

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Konzert

Chamber Orchestra of Europe / Sir Simon Rattle

Chamber Orchestra of Europe
Dirigent: Sir Simon Rattle


Béla Bartók: Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta Sz 106
Ferruccio Busoni: Sarabande / aus: Zwei Studien zu »Doktor Faust« op.  51
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98

Mathematische Präzision und Volkstanz

Sir Simon Rattle und das Chamber Orchestra of Europe: Seit der ersten Zusammenarbeit 2020 sind sie ein Dreamteam – mittlerweile hat der internationale Klangkörper den Stardirigenten zum Ehrenmitglied erhoben. Ihr zweites gemeinsames Elbphilharmonie-Konzert stellt das Orchester ganz in den Mittelpunkt mit einem rhythmischen Feuerwerk von Bartók und der Klangfülle von Brahms’ Vierter Sinfonie.

Erst 2024 hat das Chamber Orchestra of Europe eine Aufnahme aller Brahms-Sinfonien veröffentlicht. Das Orchester zelebriert die kammermusikalischen Seiten der Musik, schafft größte Transparenz und wird doch von der mitreißenden Energie von Sir Simon zum großen sinfonischen Ganzen verschmolzen.

Perfektes Zusammenspiel verlangt auch Béla Bartók, damit seine vertrackten Rhythmen für die ungewöhnliche Besetzung aus Saiteninstrumenten – also Streichern, Klavier und Harfe –, Celesta und viel Schlagwerk so federleicht und schwungvoll klingen wie ein Volkstanz aus Bartóks ungarischer Heimat. Damit machen Rattle und das Chamber Orchestra of Europe auch die Gemeinsamkeiten der beiden Komponisten hörbar: Brahms und Bartók komponierten so strukturiert und beinahe mathematisch wie voller Leidenschaft, sie liebten die ungarische Volksmusik und eroberten mit dieser Kombination die Herzen von Publikum und Musiker:innen.

Einführung mit Dominik Bach:
19:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal

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Konzert

Chloe Flower

Chloe Flower, Klavier

Die US-amerikanische Pianistin, Komponistin und Aktivistin Chloe Flower gastiert für eine exklusive Deutschlandshow im Kleinen Saal der Elbphilharmonie. Sie präsentiert ihr gefeiertes Crossover-Programm zwischen Klassik, Pop und politischem Bewusstsein. Chloe Flower steht wie kaum eine andere Musikerin für die Verbindung aus Virtuosität, Haltung und Zeitgeist. Ob als viraler Star bei den Grammy’s mit Cardi B, als gefeierte Solistin mit Orchestern wie dem English National Opera Chorus oder als Komponistin für Netflix, Estée Lauder und internationale Kampagnen – sie bewegt sich mühelos zwischen den musikalischen Welten und bringt Klassik in die Gegenwart.

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Konzert

Württembergisches Kammerorchester Heilbronn / Herbert Schuch / Risto Joost

Württembergisches Kammerorchester Heilbronn
Herbert Schuch, Klavier
Dirigent: Risto Joost


Erkki-Sven Tüür: Passion.Illusion
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester Es-Dur KV 271 »Jeunehomme«
Ottorino Respighi: Antiche Danze ed Arie Suite Nr. 3 P 172
Joseph Haydn: Sinfonie fis-Moll Hob. I:45 »Abschiedssinfonie«

Illusion und Passion

»Illusion« und »Passion« sind zwei Grundvoraussetzungen für die Entstehung musikhistorischer Meilensteine. Eingeleitet von den gleichnamigen, das unendliche Texturpotenzial des Streichorchesters hervorragend ausnutzenden Sätzen Erkki-Sven Tüürs, spannt sich der musikalische Bogen über die Suite Nr. 3 aus Respighis »Danze ed Arie antiche« – eine Verbindung historischer Elemente mit der Farbenpracht des 20. Jahrhunderts – bis hin zu Haydns Sinfonie in fis-Moll. Das kraftvolle, auch als »Trauersinfonie« bekannte, Werk drückt sowohl tiefgründige Melancholie, als auch dramatische Spannungen aus. Im Mittelpunkt steht Mozarts Klavierkonzert mit dem Beinamen »Jeunehomme«, das durch seine elegante Form und die brillante Klavierpartiem besticht. Es ist ein Meisterwerk der Wiener Klassik, das der dem Württembergisches Kammerorchester Heilbronn eng verbundene Pianist Herbert Schuch getreu seines Credos »nicht nur zum Klingen, sondern auch zum Sprechen« bringt.

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Konzertante Aufführung

Monteverdi: L’Orfeo / Leonardo García Alarcón

Cappella Mediterranea
Chœur de Chambre de Namur
Valerio Contaldo, Orfeo
Mariana Flores, Euridice, La Musica, Proserpina
Giuseppina Bridelli, La Messaggiera, La Speranza
Edward Grint, Plutone
Salvo Vitale, Caronte
Alessandro Giangrande, Pastore, Apollo
Leandro Marziotte, Pastore, Apollo
Matteo Bellotto, Pastore
Nicholas Scott, Pastore, Spirito, Eco
Estelle Lefort, Ninfa
Philippe Favette, Spirito 2
Dirigent: Leonardo García Alarcón


Claudio Monteverdi: L’Orfeo / Favola in musica
Konzertante Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Das Konzert findet mit einer Pause statt.

Die Geburt der Oper

Mit einer Einführung durch La Musica, die Musik höchstpersönlich, beginnt die Geschichte der Oper: Claudio Monteverdi eröffnet mit dem Prolog seine Version der antiken Liebesgeschichte von Orfeo und Eurydike, dem Sänger, dessen Stimme sogar den Tod erweichen konnte. Dirigent Leonardo García Alarcón hat das epochale Werk mit seiner auf Alte Musik spezialisierten Cappella Mediterranea fest im Repertoire und sagt: »Wenn Leben, Tod, Liebe und Musik die treibenden Kräfte der Menschheit sind, dann ist L’Orfeo vielleicht die Oper, die sie am besten verkörpert.«

Bemerkenswert ist das Orchester, das Monteverdi klangmalerisch einsetzt: Zinken für prächtige Fanfaren und Ritornelle, Flöten für die tanzenden Hirten, düstere Posaunen und Orgel für Hades, den Gott der Toten, sowie Harfe, Lauten und Streicher, die Chöre und Soloarien reichhaltig unterfüttern.

In die Gesangspartien legt Monteverdi große Gefühle, in der damaligen Opernsprache »Affekte « genannt. Ob die Freude über die Hochzeit oder der Schock und die herzzerreißende Trauer über den plötzlichen Tod Eurydikes – das Solist:innenensemble um Valério Contaldo und Mariana Flores in den Titelpartien zeigt mit 400 Jahre alter und doch unglaublich lebendiger Musik, wie universell verständlich Emotionen sind.

Einführung mit Michael Sangkuhl
19:00 Uhr / Elbphilharmonie, Foyer Nähe Haupt-Bar (nur Stehplätze)

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Konzert

Orchester PRJCT Amsterdam / Flemish Radio Choir / Maarten Engeltjes

Barockabend: »Brockes-Passion« von Georg Friedrich Händel

PRJCT Amsterdam Orchester
Flemish Radio Choir
Julia Lezhneva, Sopran
Carolyn Sampson, Sopran
Benedikt Kristjánsson, Tenor
Fabio Trümpy, Tenor
Edward Grint, Bass
Maarten Engeltjes, Countertenor und Leitung


Georg Friedrich Händel: Der für die Sünden der Welt gemarterte und sterbende Jesus / Passion nach Barthold Hinrich Brockes

310 Jahre nach der Entstehung erklingt Händels beliebte »Brockes-Passion« erstmals mit Starbesetzung im Großen Saal der Elbphilharmonie. Die »Brockes-Passion« ist das einzige geistliche Werk von Händel in deutscher Sprache. Mit seinem opernhaften und mitreißenden Charakter ist Händels Komposition auch musikalisch eine wahre Rarität unter den Passionen.

Das Libretto der Passion stammt aus der Feder von Barthold Heinrich Brockes, einem bedeutenden Hamburger Dichter, der außerdem Ratsherr und Senator in Hamburg war. Seine Passion mit dem Originaltitel »Der für die Sünde der Welt gemarterte und sterbende Jesus« machte den Hamburger weltberühmt. Mit mehr als zehn Vertonungen ist die »Brockes-Passion« der am häufigsten vertonte Passionstext in deutscher Sprache.

Die Vertonung von Georg Friedrich Händel ist die berühmteste und beliebteste Vertonung dieser Passion. So wurde Händels »Brockes-Passion« u.a. auch von Joseph Haydn in Wien und von Johann Sebastian Bach in Leipzig aufgeführt. Bach ließ sich sogar eine Abschrift von dem Werk anfertigen, die heute eine von fünf noch erhaltenen Abschriften ist. Zum Glück – denn die Originalpartitur aus Händels Feder ist verschollen.

Die Erstaufführung in der Elbphilharmonie wird von einer hochkarätigen Starbesetzung präsentiert. Starsopranistin Julia Lezhneva wird international gefeiert. Die New York Times lobt ihre Stimme als »engelsgleich«. Opernstar Carolyn Sampson tritt u.a. regelmäßig bei den BBC Proms auf. Außerdem mit dabei sind die bedeutenden Solisten Benedikt Kristjánsson, Fabio Trümpy und Edward Grint.

Das Orchester PRJCT Amsterdam unter der Leitung seines Gründers Maarten Engeltjes begeistert seit 2017 mit seiner erfrischenden Spielfreude das Publikum und zählt zu den spannendsten Orchestern für Alte Musik. Der Flemish Radio Choir ist einer der renommiertesten Chöre Europas und feiert bald sein 90-jähriges Jubiläum.

Das Konzert findet mit einer Pause statt.

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Klavierkonzert

Sofiane Pamart

Sofiane Pamart, Klavier

Sofiane Pamarts musikalisches Universum liegt irgendwo zwischen großartiger Filmmusik und Abenteuergeschichten. Sein Werk, das sowohl düster als auch poetisch ist, verkörpert eine emotionale Genauigkeit, die ein breites Publikum anspricht; es ist ein großartiges Werk, das für alle zugänglich ist.

Pamart gehört zu den meistgestreamten Klassik-Künstler:innen der Welt. Seine drei Soloalben belegten 2024 die ersten drei Plätze der Charts für klassische Alben in Frankreich. Er tritt regelmäßig auf renommierten Bühnen in Frankreich und international auf und ist der erste Pianist in der Geschichte, der in der Accor Arena Bercy auftrat und den legendären Veranstaltungsort bis auf den letzten Platz ausverkaufte. Eine enorme Leistung, die er während seiner ersten Solotournee vollbrachte.

Als Goldmedaillengewinner des Nationalkonservatoriums von Lille begann Sofiane Pamart seine Solokarriere im Jahr 2019. Sofiane ist bekannt für seine präzise und hochwertige visuelle Arbeit. Seine Positionierung, die die Eleganz der Mode mit Street-Codes verbindet, macht ihn zu einem einzigartigen Musiker, einem Haute-Couture-Pianisten mit der Mentalität und dem Image eines Rappers. Eine Mischung, die ihm 2024 auch die große Ehre einbrachte, bei der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele aufzutreten. Und so findet sich neben einem typischen Klassikpublikum auch eine Hörerschaft, die man auf den ersten Blick nicht in einem Konzertsaal erwarten würde.

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Jazz

Pop-Up-Bar im Kaispeicher

Miles 100 Marathon / Elbphilharmonie PLUS

Miles! Miles! Miles! Die Elbphilharmonie wird eine Woche lang zum internationalen Hotspot für alle Jazzfans. Am Rande des Miles-Davis-Schwerpunkts im Konzertsaal entsteht vom 1. bis 6. Mai eine Pop-up-Bar im 5. OG des alten Kaispeichers. Das Besondere: In der Bar, die nur sechs Tage geöffnet hat, werden alle Alben von Miles Davis gespielt. Von »Kind of Blue«, einem der besten Jazz-Alben aller Zeiten, bis zu den treibenden Grooves von »Bitches Brew«: ein echter Marathon mit mehr als 50 Stunden guter Musik und über 50 Stunden Gelegenheit, den wohl exklusivsten und schönsten Blick der ganzen Stadt über den Hamburger Hafen zu genießen. Für feine Drinks und gemütliche Stimmung sorgt die Pacific Bar aus der Hamburger Schanze, die nicht zuletzt wegen ihrer handverlesenen Cocktails über das Szeneviertel hinaus bekannt ist. Der Eintritt ist frei, der Platz vor Ort leider beschränkt, weshalb es beim Einlass zu Wartezeiten kommen kann.

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Kurs

DJ Workshop für FLINTA*

ab 16 Jahren

Grundlagen des DJing lernen – Vinyl

In diesem DJ-Workshop können die Teilnehmer:innen die Grundlagen der Vinyl-DJing-Techniken kennenlernen. Von der Beschaffung von Materialien über die Auswahl von Musik bis hin zu technischem Know-how und Tricks beim Auflegen von Vinyl-Platten steht das Ausprobieren im Mittelpunkt. Zugleich sind Fragen rund um den Alltag, die Besonderheiten und Herausforderungen im DJ-Handwerk willkommen.

Geleitet wird der Workshop von der international erfolgreichen DJ Resom. Sie ist als DJ international gefragt und war Residenzkünstlerin in Clubs wie ://about blank und Paloma in Berlin sowie im Hamburger Golden Pudel Club.

Der Workshop findet in Kooperation mit Spoon statt. Spoon ist ein 2018 gegründeter DJ-Workspace für Frauen, Trans- und nicht-binäre Personen, die so das Auflegen mit Vinyl in wertungsfreier Atmosphäre lernen, sich austauschen und sich als Künstler:innen weiterentwickeln können.

Veranstalter: HamburgMusik

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Jazz

Miles 100 Marathon

Pop-up-Bar auf dem Sounddeck im Kaispeicher / Elbphilharmonie PLUS

Miles! Miles! Miles! Die Elbphilharmonie wird eine Woche lang zum internationalen Hotspot für alle Jazzfans. Am Rande des Miles-Davis-Schwerpunkts im Konzertsaal entsteht vom 1. bis 6. Mai eine Pop-up-Bar im 5. OG des alten Kaispeichers. Das Besondere: In der Bar, die nur sechs Tage geöffnet hat, werden alle Alben von Miles Davis gespielt. Von »Kind of Blue«, einem der besten Jazz-Alben aller Zeiten, bis zu den treibenden Grooves von »Bitches Brew«: ein echter Marathon mit mehr als 50 Stunden guter Musik und über 50 Stunden Gelegenheit, den wohl exklusivsten und schönsten Blick der ganzen Stadt über den Hamburger Hafen zu genießen. Für feine Drinks und gemütliche Stimmung sorgt die Pacific Bar aus der Hamburger Schanze, die nicht zuletzt wegen ihrer handverlesenen Cocktails über das Szeneviertel hinaus bekannt ist. Der Eintritt ist frei, der Platz vor Ort leider beschränkt, weshalb es beim Einlass zu Wartezeiten kommen kann.

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Konzert

Dotan

»European Solo Acoustic Tour«

Dotan, Singer-Songwriter
Support: Bertie Newman 


Nach Jahren voller Erfolge, weltweiten Tourneen und Songs, die ein internationales Publikum bewegt haben, schlägt Dotan nun ein neues Kapitel auf. Im Rahmen dessen kündigt er seine »European Solo Acoustic Tour« an: Fünf besondere, intime Shows in deutschen Städten, bei denen er seine Musik in ihrer nahbarsten Form präsentiert. Diese Tour markiert für ihn einen bewussten Schritt hin zu mehr Nähe, Klarheit und künstlerischer Freiheit.

Im Jahr 2025 hat Dotan die Erwartungen losgelassen, die lange bestimmt hatten, wer er zu sein glaubte. Der Musiker hat gelernt, sowohl das Licht als auch die Dunkelheit in sich zu akzeptieren sowie jede Nuance dazwischen. Diese Entwicklung prägt seine neuen Werke, die er selbst als ein ungefiltertes Porträt seiner aktuellen Lebensphase beschreibt.

Das kommende neue Album wird sein fünftes sein, doch für ihn fühlt es sich eher wie ein zweites Debüt an. Mit dieser Offenheit geht ein neues Selbstverständnis einher: Zum ersten Mal erlaubt er sich, stolz auf das zu sein, was er erschaffen hat, und löst sich gleichzeitig von der Selbstdefinition über äußere Zustimmung.

Die »European Solo Acoustic Tour« führt diese künstlerische Entwicklung auf die Bühne: Konzerte, bei denen Dotan Stimme und Gitarre in den Mittelpunkt stellt und seinen Songs den Raum gibt, den sie verdienen. Es wird eine Reihe besonders persönlicher Shows – getragen von neuer Klarheit, tiefer Verbundenheit und dem Wunsch, durch Musik Nähe zu schaffen.

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Konzert

Duplex-Piano – Das Klavier mit zwei Manualen

Albrecht Menzel, Violine
Hiyoli Togawa, Viola
David Stromberg, Violoncello
Cornelia Monske, Schlagzeug
Florian Uhlig, Klavier


Johannes Brahms: Klavierquartett Nr. 3 c-Moll op. 60
Josef Tal: Klavierquartett
Emánuel Moór: Largo für Violoncello und Klavier op. 105
Josef Tal: Hagada für Klavier und Schlagzeug
Maurice Ravel: Boléro

»Das doppelte Klangwunder« (DIE ZEIT), »Klangfarben, wie man sie kaum je gehört hat« (Hamburger Abendblatt), »orchestrale Kraft« (Neue Musikzeitung) – das Duplex-Piano erklingt wieder in der Elbphilharmonie. Der Komponist Emanuel Moór hatte um 1920 die Vision, das Klavier der Zukunft zu bauen. Sein Duplex-Piano mit zwei Manualen entstand aus dem Zeitgeist der Spätromantik und bietet noch mehr Klangfarben und mehr Klangfülle.

Beim gewöhnlichen Klavier bewirkt ein Tastenanschlag den Anschlag eines Hammers auf die Saite. Beim Duplex-Piano lassen sich zwei Hämmer koppeln: ein Tastenanschlag bringt dann zwei Töne gleichzeitig hervor. Diese Verdopplung der Töne führt im Forte zu einer ungeahnten Klangfülle, im Piano zu einer zauberhaften Brillanz der Klänge. Die beiden Manuale ermöglichen differenzierte Klangschichtungen.

Das Konzert spannt einen weiten Bogen von Brahms zu Josef Tal und Emanuel Moór bis zum ikonischen Bolero von Ravel. Das Konzert beginnt mit vertrauten Klängen von Johannes Brahms. Sein letztes Klavierquartett ist ein emotional äußerst dichtes und persönliches Bekenntnis des Komponisten und berührt unmittelbar. Dann wird ein Schritt in die Moderne gemacht und der Fokus auf den Komponisten Josef Tal gelegt. Tal gehört zu den bedeutendsten israelischen Komponisten. Faszinierende Klangfarben und ein intensiver Dialog der Instrumente sind charakteristisch für Tals Klavierquartett.

Den zweiten Teil des Konzertes eröffnen ausladende Cello-Cantilenen und überraschende harmonische Wendungen im »Largo« von Emanuel Moór. Das Schlagzeug mit der Kraft des Rhythmischen und das Duplex-Piano mit seinem orchestralen Klang verleihen dem darauf folgenden Werk »Hagada« von Josef Tal eine besondere Eindringlichkeit. Das Schlusswerk des Abends bildet eines der bekanntesten Werke der klassischen Musik: Maurice Ravels Bolero. Ein Bolero ist ein spanischer Tanz mit dem charakteristischen Bolero-Rhythmus. Ravel schuf durch melodische Wiederholungen, Abwandlungen und ein kontinuierliches Crescendo eine einzigartige Dynamik und Dramatik. Das Werk entfaltet eine geradezu magische Wirkung und zieht uns in seinen Bann.

An der Geige tritt Albrecht Menzel auf, ein herausragender junger Solist mit einem betörenden Geigenklang. Den Part der Bratschistin übernimmt Hiyoli Togawa. Sie erteilte in Corona-Zeiten zeitgenössischen Komponisten Kompositionsaufträge und brachte mit diesen neuen Werken die vielbeachtete CD »Songs of Solitude« heraus. Die Schlagzeugerin Cornelia Monske lehrt an der Musikhochschule in Hamburg als Professorin und ist eine der rennomiertesten Expertinnen für zeitgenössisches Schlagzeug. Am Violoncello hören Sie David Stromberg, der das Duplex-Piano wiederentdeckte. Er strebt danach, dem Publikum neue, faszinierende Hörerlebnisse zu vermitteln, so auch als Kurator der Konzerte mit dem Duplex-Piano. Der Pianist Florian Uhlig spielt das Duplex-Piano meisterhaft. Er wurde für seine Gesamtaufnahme der Klavierwerke Robert Schumanns mit dem »Opus Klassik« und dem »Deutschen Schallplattenpreis« ausgezeichnet.

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Kammerkonzert

NDR Kammerkonzert

Mitglieder des NDR Elbphilharmonie Orchesters

George Enescu: Oktett für Streicher C-Dur op. 7
Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichoktett Es-Dur op. 20

Berlin schloss in den 1820er Jahren allmählich zu den wichtigen Musikmetropolen Europas auf – und hierbei war es vor allem eine gut vernetzte Familie, der Aufschwung und Renommee besonders zu danken waren. Am Sonntagnachmittag zwischen 14 und 16 Uhr versammelte man sich alle zwei Wochen zu den »Sonntagsmusiken« der Mendelssohns, einer Konzertreihe, die bald legendären Ruf genoss. Zu den Werken, die im Rahmen dieser Sonntagsmusiken ihre Uraufführung erlebten, gehörte auch das Oktett des sechzehnjährigen Felix Mendelssohn Bartholdy. Es darf nicht nur für eines der größten Meisterwerke aller Kammermusik gelten, sondern als »Zeugnis und Symbol strahlender Jugend« (Eric Werner) auch für ein Zeichen des Aufstrebens Berlins in der Epoche des Idealismus.

So wie Mendelssohns Komposition für ein neues, humanistisch geprägtes Berlin einstehen kann, so tut es Enescus Werk – ebenfalls das Stück eines jugendlich Hochbegabten – für Paris. Schon die Grundidee dieses Oktetts ist »parisien«: Die traditionellen vier Sätze der spätromantisch-zyklischen Form – Hauptsatz, Scherzo, Adagio und Finale – sind thematisch so verzahnt, dass eine einzige Monumentalanlage entsteht. Wie bei den Prototypen dieser »Mehrsätzigkeit in der Einsätzigkeit«, etwa dem Klavierquintett von César Franck, schaltet auch Enescu sein Hauptthema mottohaft-leitmotivisch zwischen alle Teilsätze ein. Die Momente der thematischen Wiederkehr fungieren als poetische Wendepunkte der Form.

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Konzert

Mireille Mathieu

»Goodbye my Love Goodbye« – Zum allerletzten Mal ...

Mireille Mathieu, Gesang

Mireille Mathieu ist ein kulturelles Phänomen – eine lebende Legende. Ikone und absoluter Publikumsliebling. Ihr so viele Jahrzehnte anhaltender weltweiter Ruhm und ihre enorme Popularität beruhen auf einer wahrlich seltenen Mischung aus künstlerischer Beständigkeit, persönlicher Integrität, einer tiefen emotionalen Verbindung zu ihren Fans und einer lebenslangen Hingabe an die Musik. Am 22. Juli 2026 feiert Mireille Mathieu ihren 80. Geburtstag. Zu diesem Anlass macht die Grande Dame des Chansons sich selbst und ihren Fans das schönste Geschenk und kommt für 12 letzte Deutschland-Termine noch einmal live zurück auf die Bühne – zu einem denkbar würdigen Abschluss ihrer Weltkarriere: Mireille Mathieu live auf großer Welt-Abschiedstournee.

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Konzert

Mozart: Krönungsmesse

Monteverdi-Chor Hamburg
lautten compagney BERLIN
Jeanine De Bique, Sopran
Johanna Kaldewei, Sopran
Geneviève Tschumi, Alt
Virgil Hartinger, Tenor
Henryk Böhm, Bass
Dirigent: Antonius Adamske


Wolfgang Amadeus Mozart:
Messe C-Dur KV 317 »Krönungsmesse«
Davide penitente / Kantate für drei Solostimmen, Chor und Orchester KV 469

Kaum ein Werk verkörpert die klangliche Leuchtkraft des ausklingenden 18. Jahrhunderts so vollkommen wie Mozarts »Krönungsmesse«. In ihr verbinden sich strahlende Jubelrufe und anmutige Solopassagen zu klingender Eleganz – Musik, die gleichermaßen sanft wie erhaben wirkt. Mit dem geistlichen Drama »Davide penitente« entfaltet Mozart eine andere Seite seines Schaffens: ein leidenschaftliches Bekenntniswerk, in dem Opernhaftes und Sakrales auf faszinierende Weise verschmelzen. Die Musik stammt ursprünglich aus der unvollendeten c-Moll-Messe. Für ein Wiener Benefizkonzert der Tonkünstlersozietät unterlegte der Komponist die bereits vorhandene Musik kurzerhand mit neuem Text und ergänzte zwei eigens geschriebene Bravourarien. Diese Umarbeitung gilt heute als ebenso pragmatische wie geniale Idee – eben ganz Mozart. Der Monteverdi-Chor Hamburg und die lautten compagney Berlin unter der Leitung von Antonius Adamske widmen sich diesen beiden Meisterwerken in einer Matinee in der Elbphilharmonie– ein musikalisches Fest voll Raffinement und Empfindsamkeit.

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Kammerkonzert

Philharmonisches Kammerkonzert

Rupert Wachter, Klarinette
José Silva, Fagott
Bernd Künkele, Horn
Jan-Niklas Siebert, Horn
Daniel Cho, Violine
Sawako Kosuge, Violine
Daniel Burmeister, Viola
Christine Hu, Violoncello


Lennox Berkeley: Sextett für Klarinette, Horn und Streichquartett op. 47
Bedřich Smetana: Streichquartett Nr. 1 e-Moll »Aus meinem Leben«
Joseph Miroslav Weber: Septett E-Dur »Aus meinem Leben«

Die Klangwelten der Kammerkonzerte des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg sind so unterschiedlich wie die Charaktere der Musiker:innen, die darin agieren. Die Anforderungen im Orchestergraben sind oft durch die Größendimension und die Vielfalt der Stimmen geprägt. Kammermusik hingegen reduziert diese Dimension auf kleinere Ensembles und ermöglicht eine intime musikalische Interaktion. Wie in einem Dialog treffen verschiedene Meinungen aufeinander, neue Ideen entstehen, entwickeln sich während des Spiels und eröffnen so einen kreativen Raum für spontane Entfaltung.

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Kurs

Insight Strings / Workshop Streichinstrumente

Elbphilharmonie PLUS

Das Handwerk hinter der Musik

Einmal einem Geigenbauer über die Schulter schauen und selbst eine Geige oder einen Kontrabass ausprobieren – das ist im Workshop »Streichinstrumente« möglich. Beim Besuch in einer Hamburger Geigenbauwerkstatt erleben die Teilnehmenden hautnah, mit wie viel Handwerkskunst so ein Instrument entsteht. Und zum Abschluss zeigt das Ensemble Resonanz, was mit Streichinstrumenten möglich ist.

Der Workshop ist an das Konzert des Schumann Quartett am 19. Mai 2026 angedockt.

Elbphilharmonie PLUS ist das Begleitprogramm der Elbphilharmonie und öffnet unterschiedliche Perspektiven auf die Musik im Haus – als Ergänzung zum Konzertbesuch oder als vollwertiges Erlebnis für sich. Interdisziplinäre Begegnungen und Ausstellungen gehören ebenso zum Programm von Elbphilharmonie PLUS wie Gesprächskonzerte oder Filmvorführungen in Museen, Bibliotheken, Kinos und Stadtteilkulturzentren.

Veranstalter: HamburgMusik / Geigenbau Schellong Osann

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Konzert

Eröffnungskonzert zur International Computer Music Conference

Ensemble Resonanz
Barbara Bultmann, Violine
Juditha Haeberlin, Violine
Tim-Erik Winzer, Viola
Saerom Park, Violoncello
Asya Fateyeva, Saxofon
Vlatko Kucan, Saxofon
John Eckhardt
Dulguun Chinchuluun, Klavier
Lin Chen, Schlagwerk
Dirigentin: Friederike Scheunchen


Alexander Schubert: Scanners
Nicole Brady: Ricochet (Uraufführung)
Anthony Paul De Ritis: Filters
Aigerim Seilova, Steffen Lohrey: Breath Mechanics (Uraufführung)
Clarence Barlow: Im Januar am Nil

Das feierliche Eröffnungskonzert der International Computer Music Conference (ICMC) 2026 verbindet zeitgenössische Musik und experimentelle Klangforschung mit historischen Positionen der Computermusik. Den Auftakt bietet das 1984 komponierte Werk »Im Januar am Nil« von Clarence Barlow. Der vor 80 Jahren in Kalkutta geborene Komponist prägte die Computermusik in Köln als einer ihrer wichtigsten Pioniere.

Ein zeitgenössisches Pendant bildet »Scanners«, eine choreographierte Komposition des international renommierten und in Hamburg lebenden Künstlers Alexander Schubert. Zwei ausgewählte Werke aus dem Call for Music der ICMC 2026 runden den vom Ensemble Resonanz und weiteren in Hamburg ansässigen Solistinnen und Solisten interpretierten Konzertabend ab.

Seit 1974 ist die ICMC die weltweit wichtigste Plattform für computergestützte Musik. Die diesjährige Konferenz wird von der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, der Technischen Universität Hamburg und dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf ausgerichtet. Im Einklang mit dem gemeinsamen Verbundprojekt ligeti zentrum widmet sich die ICMC Hamburg 2026 aktuellen Entwicklungen in Musiktechnologie, Künstlicher Intelligenz und interaktiven Klangformaten unter dem Motto »Innovation, Translation, Participation«.

Veranstalter: Technische Universität Hamburg (TUHH)

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Konzert

Josh.

»Wer singt dann Lieder für dich« – Solo Tour

»Ich liebe es, auf großen Bühnen zu stehen. Davon träumt jeder Musiker. Aber im kleinen, intimen Rahmen zu spielen, wie zu Beginn meiner Karriere, das ist das Aufregendste überhaupt.« sagt Josh. Deshalb geht der erfolgreiche Sänger und Songwriter 2026 alleine mit Gitarre und den Songs seines neuen Albums »Wer singt dann Lieder für dich« auf gleichnamige Solotour und dabei ganz bewusst zurück in die kleinen Clubs und Veranstaltungsorte. Wenige Fans haben so Abend für Abend die Chance, die exklusivsten, direktesten und unmittelbarsten Josh. Konzerte seit Jahren zu erleben. Zurück zu den Wurzeln also, ganz wie früher.

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Konzert

Brussels Philharmonic / Filippo Gorini / Andrea Cicalese / Hayoung Choi / Oscar Jockel

Matinée an Christi Himmelfahrt

Brussels Philharmonic
Andrea Cicalese, Violine
Hayoung Choi, Violoncello
Filippo Gorini, Klavier
Dirigent: Oscar Jockel


Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zu »Die Zauberflöte« KV 620
Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester C-Dur op. 56 »Tripelkonzert«
Franz Schubert: Sinfonie Nr. 5 B-Dur D 485

Das traditionsreiche Brussels Philharmonic wurde 1935 gegründet und zählt zu den großen Spitzenorchestern Europas. Es widmet sich als ehemaliges Rundfunkorchester u.a. der Aufnahme bedeutender Filmmusiken und ist hierfür weltweit bekannt. Ausgezeichnet wurden diese Aufnahmen mit renommierten Preisen wie dem Golden Globe Award, Oscar und César. Zu seinem 90-jährigen Jubiläum debütierte das Orchester in der Elbphilharmonie und wurde von Publikum und Presse begeistert gefeiert.

Gleich im Folgejahr kehrt das Spitzenorchester nun zurück in die Elbphilharmonie, um ein weiteres Mal ein mitreißendes Programm zu präsentieren. Solistischer Höhepunkt des Abends sind der Geiger Andrea Cicalese, die Cellistin Hayoung Choi und der Pianist Filippo Gorini, die alle drei zu den herausragendsten jungen Künstler:innen unserer Zeit zählen. Gemeinsam spielen sie bei ihrem Elbphilharmonie-Debüt das beliebte »Tripelkonzert« von Ludwig van Beethoven.

Eröffnet wird die feierliche Matinée an Christi Himmelfahrt mit einem der berühmtesten Werke der Musikgeschichte – der Ouvertüre zu »Die Zauberflöte« von Wolfgang Amadeus Mozart. Als Finale erklingt unter der Leitung von Oscar Jockel die fröhliche Fünfte Sinfonie von Franz Schubert. Der junge aufstrebende Dirigent Oscar Jockel war von 2022–24 Dirigierassistent bei den Berliner Philharmonikern. Seither dirigiert er renommierte Orchester wie die Münchner Philharmoniker, das WDR Sinfonieorchester und die Sächsische Staatskapelle Dresden.

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Konzert

Etta Scollo Trio / Eva Mattes

Nirgendland – Ein Abend für Mascha Kaléko

Etta Scollo Trio
Etta Scollo, Gitarre, Gesang
Tara Bouman, Klarinette
Susanne Paul, Violoncello
Eva Mattes, Lesung


Anlässlich des 50. Todestages der großen deutsch-jüdischen Lyrikerin Mascha Kaléko widmen sich Etta Scollo und Eva Mattes gemeinsam mit dem Etta Scollo Trio einem außergewöhnlichen Bühnenprojekt zwischen Musik, Poesie und Erinnerung. Unter dem Titel »Nirgendland« entsteht ein Abend, der die feinsinnige Melancholie, den Humor und die sprachliche Präzision Kalékos neu zum Klingen bringt.

Mascha Kaléko galt als Stimme einer ganzen Generation. In den Berliner Kaffeehäusern der 1930er Jahre wurde sie mit ihrem »Lyrischen Stenogrammheft« schlagartig bekannt – ihre Gedichte spiegeln das Lebensgefühl der Großstadt, scharfsinnig und zart zugleich. Nach der Flucht vor den Nationalsozialisten lebte sie im Exil in New York und später in Jerusalem. Ihre Texte erzählen von Entwurzelung, Zugehörigkeit und der Suche nach Heimat – Themen, die heute aktueller scheinen denn je. »Wohin ich immer reise, ich fahr nach Nirgendland«, heißt es in einem ihrer Gedichte – eine Zeile, die dem Abend ihren Titel verleiht.

Die italienisch-deutsche Musikerin Etta Scollo, bekannt für ihre poetischen Kompositionen zwischen Chanson, Weltmusik und Klassik, begegnet Kalékos Lyrik mit feinfühliger Musikalität. Gemeinsam mit ihrem Trio – Susanne Paul (Cello) und Tara Bouman (Klarinette) – entwickelt sie einen dichten, emotionalen Klangraum, in dem Wort und Musik ineinandergreifen. Scollo, vielfach ausgezeichnet (u. a. Ruth World Music Prize, Verdienstorden Italiens 2024), versteht es, literarische Texte in Musik zu verwandeln, ohne ihnen ihre Eigenständigkeit zu nehmen.

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Konzert

Ensemble arabesques Hamburg / Niklas Liepe

Ensemble arabesques
Niklas Liepe, Violine


Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zu »Così fan tutte« KV 588
Ludwig van Beethoven: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61
Modest Mussorgsky / Andreas N. Tarkmann: Bilder einer Ausstellung / Bearbeitung für 13 Blasinstrumente

Ludwig van Beethovens Violinkonzert in D-Dur und Modest Mussorgskys »Bilder einer Ausstellung« erstrahlen an diesem Abend in einem neuen, farben- und facettenreichen Gewand. Beethovens zeitloses Meisterwerk, neu arrangiert von Joao Pereira, wird in weiten Teilen von den Stimmen der Bläser getragen, wodurch die vom Ensemble arabesques in Auftrag gegebene Fassung dem Konzert eine persönliche, schillernde Gestalt verleiht. Im Mittelpunkt steht dabei der Solopart des mit dem »Opus Klassik« ausgezeichneten Geigers Niklas Liepe, einer der vielseitigsten und innovativsten Künstler seiner Generation.

Liepe und das Ensemble arabesques verbindet nicht nur die Leidenschaft für präzise, ausdrucksstarke Musik, sondern auch eine gemeinsame künstlerische Geschichte: Bereits in vergangenen Projekten hat ihre Zusammenarbeit gezeigt, wie Liepes Virtuosität und kreative Ideen auf das transparente Klangbild und die Brillanz des Ensembles treffen. In jedem Moment von Mussorgskys »Bilder einer Ausstellung« ist zu spüren, wie der Komponist weit über die Klangwelt des Klaviers hinausgedacht hat. Zahlreiche Bearbeitungen belegen den enormen Reichtum dieses Werkes, und die farbenprächtige Fassung für großes Bläserensemble von Andreas N. Tarkmann ergänzt das Programm auf kongeniale Weise.

Das Ensemble arabesques zählt heute zu den prägenden Klangkörpern der europäischen Musiklandschaft. Herausragende Musikerinnen und Musiker aus führenden deutschen Orchestern gestalten mit Präzision, Spielfreude und stilistischer Vielfalt außergewöhnliche Programme – vom Barock bis in die Moderne.


Einführung mit Christian Reichart:
10:15 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal

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Konzert

Lyric Suite for Sextet – Hommage á Chick Corea

Corea / Riggi / König

Giacomo Riggi, Vibrafon
Stephan König, Klavier
Arriba-Streichquartett
Adam Markowski, Violine
Dietrich Hagel, Violine
Norbert Tunze, Viola
Alejandro Barría, Violoncello


Chick Corea: Lyric Suite for Sextet
Giacomo Riggi: ... Beyond ... / aus: Waves … Beyond … Madness für Vibrafon und Klavier
Stephan König: Trinone
Chick Corea:
Spain
Crystal Silence
La Fiesta

Ein Abend für Chick Corea: Als Hommage erklingen seine Kompositionen, Bearbeitungen seiner Themen von Stephan König sowie Kompositionen von Giacomo Riggi und Stephan König. Hauptwerk des Abends ist die »Lyric Suite for Sextet« von Chick Corea. Die Zusammenarbeit zwischen Chick Corea und Gary Burton kulminierte in dieser um ein Streichquartett erweiterten Besetzung. In der siebensätzigen Komposition geht es auf eine musikalische Reise durch eine Klang-Landschaft aus Jazz-kammermusikalischen Tönen von ätherischer Schönheit und rhythmischer Spannung.

Giacomo Riggi wurde in Barga geboren und begann sein Musikstudium im Alter von 11 Jahren. Der Italiener schloss es in klassischem Schlagzeug mit Auszeichnungen am Institut P. Mascagni in Livorno ab. 2002 gewann er den ersten Preis als Solist beim Wettbewerb »Città di Fusignano«. Ein Jahr später folgte der erste Preis beim Musikwettbewerb »Città di Cento«. Erster Preis beim »Moncalieri Jazz« mit dem Sestetto Formica, mit dem er 2005 als Begleitband des legendären Pianisten McCoy Tyner spielte.

Der gebürtige Berliner Stephan König studierte an der Hochschule für Musik »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig die Hauptfächer Klavier, Komposition und Dirigieren und ist seither freischaffend tätig. Neben seiner Unterrichtstätigkeit an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater hat er diverse Gastverträge bei namhaften Orchestern und Bühnen und wirkte bei zahlreichen CD- Rundfunk- und Fernseh-Produktionen mit.

Das Arriba-Streichquartett besteht aus Musikern des Gewandhausorchesters und des MDR-Sinfonieorchesters.

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Konzert

Armoniosa Ensemble

»La Serenissima – Reise nach Italien«

Ensemble Armoniosa
Francesco Cerrato, Violine
Stefano Cerrato, Violoncello
Marco Demaria, Violoncello
Michele Barchi, Cembalo
Daniele Ferretti, Orgel


Antonio Vivaldi:
Concerto B-Dur RV 383a für Violine, Streicher und Basso continuo / La Stravaganza
Giovanni Benedetto Platti: Triosonate G-Moll WD 691
Antonio Vivaldi: Triosonate für zwei Violinen und Basso continuo g-Moll RV 73
Johann Sebastian Bach: Italienisches Konzert F-Dur BWV 971
Georg Friedrich Händel: Triosonate Nr.1 h-Moll, op. 2
Tomaso Albinoni: Triosonate Nr. 6 a-Moll, op. 1
Antonio Vivaldi: Triosonate Nr. 12 d-Moll, op. 1
Johann Sebastian Bach: Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo a-Moll BWV 1041 / Bearbeitung für Ensemble Armoniosa nach BWV 807, 808, 936

Mit »La Serenissima – Reise nach Italien« entführt das Ensemble Armoniosa in die klangliche Welt des italienischen Barock und dessen europaweite Ausstrahlung. Im Zentrum des Programms stehen Triosonaten und Konzertbearbeitungen von Antonio Vivaldi, Giovanni Benedetto Platti und Tomaso Albinoni, die exemplarisch für die Eleganz, Virtuosität und melodische Ausdruckskraft der venezianischen Instrumentalmusik stehen. Ergänzt wird das Programm durch Werke von Georg Friedrich Händel sowie Johann Sebastian Bach, dessen Auseinandersetzung mit dem italienischen Stil eindrucksvoll die stilbildende Wirkung dieser Musik über die Grenzen Italiens hinaus dokumentiert. In kammermusikalischer Besetzung eröffnet Armoniosa so eine facettenreiche Perspektive auf das musikalische Wechselspiel zwischen italienischer Inspirationsquelle und deutscher Rezeption im frühen 18. Jahrhundert.

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Kinderprogramm

Workshop: Kosmos Minimal Music

Für Familien mit Kindern ab 10 Jahren / für Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene

Mit der Minimal Music entwickelte sich ab den 1960er Jahren in den USA eine neue Musikrichtung, mit eingängigen, sich immer wieder wiederholenden Melodien oder Rhythmen, sogenannten »Patterns«. Komponisten wie Steve Reich oder Philip Glass machten diesen Stil weltberühmt. Im Workshop erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einiges über den Musikstil, spielen auf Xylofonen und Metallofonen und entwickeln am Ende ihr eigenes Minimal-Music-Stück.

23. Mai:
Bitte beachten Sie: Dieses Angebot richtet sich an Familien mit Kindern ab 10 Jahren. Kinder dürfen nur in Begleitung einer erwachsenen Bezugsperson mit Ticket teilnehmen.
Kinder unter 10 Jahren können an diesem Workshop nicht teilnehmen.

24. Mai:
Bitte beachten Sie: Dieses Angebot richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene.
Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren können an diesem Workshop nicht teilnehmen.

Veranstalter: HamburgMusik

Gefördert durch die Stiftung Elbphilharmonie aus Mitteln des Körber Fonds »ZukunftsMusik«

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Konzert

Misa Criolla – sing mit! / Omer Meir Wellber

Konzert zum Ehrentag

Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg
Audi Jugendchorakademie
Aleksey Kursanov, Tenor
Musikalische Leitung: Omer Meir Wellber


Ariel Ramírez: Misa Criolla
sowie weitere Werke

Gemeinsam musizieren in der Elbphilharmonie! Unter der Leitung unseres Generalmusikdirektors Omer Meir Wellber präsentiert das Philharmonische Staatsorchester Hamburg die Misa Criolla von Ariel Ramírez – ein farbenfrohes und rhythmisches Meisterwerk der lateinamerikanischen Sakralmusik. Doch das ist noch nicht alles: Zwischen den Sätzen der Messe hat das Publikum die einmalige Gelegenheit, selbst musikalisch aktiv zu werden. In Workshops vor Konzertbeginn kann es seine Stimme im Chor oder die Lust auf Percussion einbringen – auch ohne Vorkenntnisse – und dann live in der Elbphilharmonie performen. Ein unvergessliches Erlebnis für alle Mitwirkenden! Der Deutsche Ehrentag steht dabei für Engagement, Gemeinschaft und gelebte Demokratie, ganz nach dem Motto »Für dich. Für uns. Für alle.«

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Konzert

Wildes Holz

»Block Party«

Wildes Holz
Johannes Behr, Gitarre
Tobias Reisige, Blockflöte
Markus Conrads, Kontrabass, Mandoline


Wildes Holz lädt zur Block Party! Ihr neues Programm feiert die Musik, das Leben, die Vielfalt, die Eigenheiten, die seltsamen Angewohnheiten, die schrulligen Ticks, den Holzrock, die Blockflöte. Ja, die Blockflöte, das Party-Instrument par excellence, ein Muss für jeden Partygänger! Schon seit über 25 Jahren zeigen die drei Wilden, wo der Holz-Hammer hängt. Kraftvolle akustische Musik gepaart mit beiläufigem Witz und Selbstironie ist ihr Markenzeichen. Dabei überrascht immer wieder, was für atemberaubende Klänge sie aus ihren Instrumenten herauszuholen vermögen – und was neben der Blockflöte eine akustische Gitarre und ein Kontrabass so alles aushalten können…

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Kurs

Workshop: Klassiko Schlaginstrumente

für Familien mit Kindern ab 6 Jahren

Die Welt der Schlaginstrumente ist riesig: In der Sammlung der Elbphilharmonie finden sich klassische Schlagwerkinstrumente des Sinfonieorchesters (wie Pauken, Trommel und Becken), sogenannte Stabspiele (etwa das Xylofon und das Vibrafon) und unzählige weitere Rhythmusinstrumente, auch aus anderen Teilen der Welt. Im Workshop können sie alle ausprobiert werden. Die Teilnehmer können unter Anleitung ihren Rhythmus finden – und am Ende mit allen zusammen musizieren.

Bitte beachten Sie: Dieses Angebot richtet sich an Familien mit Kindern ab 6 Jahren. Kinder dürfen nur in Begleitung einer erwachsenen Bezugsperson mit Ticket teilnehmen.
Kinder unter 6 Jahren können an diesem Workshop nicht teilnehmen.

Veranstalter: HamburgMusik

Gefördert durch die Hubertus Wald Stiftung

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Konzert

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg / Jean-Christophe Spinosi

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Dirigent: Jean-Christophe Spinosi


Johann Sebastian Bach:
Contrapunctus I–IV / aus: Die Kunst der Fuge BWV 1080 (Bearbeitung für Orchester von Daniela Terranova) / Uraufführung
»ZeitSpiel Neun«
Ludwig van Beethoven:
Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 »Pastorale« / Mit Überschreibung des 4. Satzes von Daniela Terranova (Uraufführung)

ZEITSPIEL NEUN

Die Philharmonischen Konzerte des Staatsorchesters Hamburg werden zu ZeitSpielen und überschreiten die Grenzen des Gewöhnlichen: In diesem Konzert erklingt einerseits Daniela Terranovas Orchestrierung von Bachs Musik und andererseits ihr kompositorischer Dialog mit Beethoven – denn der Dritte Satz seiner Sechsten Sinfonie wird durch eine Neukomposition aus ihrer Feder ersetzt, inspiriert vom Original. Beethoven begegnet uns in unserer heutigen Zeit als Spiegel der Vergangenheit und zugleich durch Terranova als Teil des Hier und Jetzt. Dieses musikalische Spiel ohne Berührungsängste eröffnet neue Perspektiven auf unsere Musikkultur, unser Denken und Sein, auf unsere Art, Musik zu rezipieren.

»Für mich ist das Konzept des Spiels sehr eng verbunden mit der Suche, die bei den Proben durch den Austausch von Ideen zwischen Musikern, Komponist und Dirigent stattfindet. Diese Interaktion ist immer bereichernd, weil sie es jeder einzelnen Person erlaubt, ihre eigene Perspektive einzubringen und damit Musik und Aufführung zu transformieren. In diesem Sinne wird ›Spiel‹ zu einem dynamischen, gemeinsamen Prozess.« – Daniela Terranova

Einführung: 10:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal

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© Ralph Larmann
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Elbphilharmonie

Am 11. und 12. Januar 2017 wurde die Elbphilharmonie Hamburg feierlich eröffnet. Im Strom der Elbe, an drei Seiten von Wasser umgeben, ist das neue Konzerthaus ein Anziehungspunkt für alle Hamburger und für Gäste aus der ganzen Welt. Das spektakuläre Gebäude vereint drei Konzertsäle, einen großen Musikvermittlungsbereich, Gastronomie, ein Hotel und die öffentliche Plaza, die Besuchern einen einmaligen Panoramablick über die gesamte Stadt bietet. Künstlerische Qualität, Vielfalt und Zugänglichkeit prägen das musikalische Programm von Hamburgs neuem kulturellem Wahrzeichen. HamburgMusik gGmbH
Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft
Platz der Deutschen Einheit 4
D 20457 Hamburg

Telefon: +49 (0)40-357 666 0
E-Mail: info@elbphilharmonie.de

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Konzerte / Konzerthaus Elbphilharmonie Hamburg Hamburg, Platz der Deutschen Einheit 4
Konzerte / Konzerthaus Laeiszhalle Hamburg Hamburg, Johannes-Brahms-Platz
Konzerte / Konzert Nordwestdeutsche Philharmonie
Ereignisse / Festival Internationales Musikfest Hamburg 1.5. bis 3.6.2026
Konzerte / Musikensemble Hamburger Camerata Hamburg, Katharinenstraße 30
Konzerte / Konzert Gutshauskonzerte
VHS Glinder KuB
Glinde, Möllner Landstraße 53
Konzerte / Orchester Symphoniker Hamburg Hamburg , Dammtorwall 46
Konzerte / Orchester NDR Elbphilharmonie Orchester Hamburg Hamburg, Rothenbaumchaussee 132
Konzerte / Orchester Junge Philharmonie Elbe-Weser Stade, Im Johanniskloster
Konzerte / Jazz Jazzclub im Stellwerk Hamburg, Hannoversche Str. 85
Konzerte / Konzerthaus Halle4.24 Hamburg, Stockmeyer Str. 41
Konzerte / Orchester Haydn-Orchester Hamburg Hamburg, Prätoriusweg 9
Konzerte / Neue Musik Konzertreihe Neue Musik Eckernförde Eckernförde,

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