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Francisco Carolinum Linz

Das Francisco Carolinum Linz ist das Museum für Fotografie und Medienkunst des Landes Oberösterreich mit kontinuierlich wechselnden Ausstellungen.

Es steht für einen differenzierten Umgang mit Bildmedien mit einem besonderen Schwerpunkt auf feministische Kunst und der Entwicklung neuer medialer Ausdrucksformen.

Kontakt

Francisco Carolinum Linz

OÖ Landes-Kultur GmbH
Museumstraße 14
A-4010 Linz

Telefon: +43 (0)732-7720 522 00
E-Mail: galerie@ooelkg.at

 

Öffnungszeiten
Di - So, Fei: 10 - 18 Uhr
Mo: geschlossen (feiertags geöffnet)
Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Francisco Carolinum Linz

Ausstellung

Claudia Larcher:
No applause. no life. no pain.

Aus Spuren entstehen Geschichten: ein ungewöhnlicher Kinosaal, ein Blumenbild, das von einer Maschine erzeugt wurde, ein Vogelei in einer Schublade. Sie erzählen von dem, was verschwindet – und von dem, was bleibt.

„No applause. no life. no pain.“ entfaltet ein Panorama des Wandels: des Aussterbens von Arten, des Schwindens gemeinsamer Kulturräume und der Veränderung unserer Wahrnehmung im Zeitalter generativer KI. In ihren Filmen, Installationen und KI-basierten Arbeiten verbindet Claudia Larcher ökologische Fragen mit Überlegungen zur Zukunft des Kinos und der Bildproduktion.
Über das Sammeln

Im Zentrum stehen drei Werkgruppen: Extinction Story, Still Life 3000 und The End. Sie arbeiten mit Archiven, Sammlungen und Datensätzen und richten den Blick auf jene (Macht-)Apparate, die unsere Vorstellungen der Welt prägen – von der privaten Sammlung über das Kino hin zur künstlichen Intelligenz.
Welche Zukunft stellen wir uns vor?

Die titelgebende Zeile „No applause. no life. no pain.“ stammt aus The End und beschreibt mit trockenem Humor eine sehr menschliche Sehnsucht: den Wunsch nach Aufmerksamkeit, Anerkennung und einem bleibenden Abdruck in der Welt. Zugleich fragt die Ausstellung, was geschieht, wenn wir diese Logik des Immer-mehr und Immer-sichtbar-sein-Wollens loslassen. Zwischen Artensterben, Bildproduktion und den Versprechen neuer Technologien eröffnet sie einen Raum, in dem nicht Optimierung und Kontrolle im Vordergrund stehen, sondern die Möglichkeit, Zukunft, Technologie und Zusammenleben anders zu denken.

Kuratiert von Eva Fischer

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Ausstellung

Ana María Caballero:
Read the Room

Mit Read the Room präsentiert das Francisco Carolinum die erste institutionelle mid-career Retrospektive der Künstlerin und Dichterin Ana María Caballero. Die Ausstellung versammelt zentrale Arbeiten aus den Bereichen Installation, Performance, Skulptur, Choreografie, filmische KI und Literatur. Gemeinsam geben sie Einblick in eine künstlerische Praxis, die von einer grundlegenden Überzeugung ausgeht: Sprache ist kein feststehendes Medium, sondern ein lebendiger Prozess, der sich im Zusammenspiel von Schreiben und Lesen entfaltet.

Ausgangspunkt der Ausstellung ist Fifty Ways of Looking at a Poem. Für dieses Projekt lud Caballero 50 Menschen ein, dasselbe Gedicht zu lesen und zu annotieren. Jede Ausgabe dokumentiert einen individuellen Leseprozess und macht sichtbar, wie Bedeutung in der Auseinandersetzung mit einem Text entsteht, sich verändert und vervielfacht. Das Werk veranschaulicht, was Caballero als „analoge Generativität“ beschreibt: die wechselseitige Hervorbringung von Lesenden und Schreibenden.

Von dort aus entfaltet die Ausstellung ein vielschichtiges Panorama ausgewählter Arbeiten, die das Gedicht über die Seite hinausführen. In digitalen, prozesshaften und räumlichen Formaten wird Sprache als visuelles, performatives und technologisches Medium erfahrbar.

Als kolumbianisch-amerikanische Künstlerin der ersten Generation bewegt sich Caballero an der Schnittstelle von Literatur und bildender Kunst. Die Autorin von acht Büchern ist mit ihren Arbeiten unter anderem in den Sammlungen des Reina Sofía, des MACBA Barcelona, der Fundación March und des Ashmolean Museum vertreten; darüber hinaus wurden ihre Werke bei der Biennale von Venedig und der Art Basel präsentiert.

Read the Room eröffnet erstmals einen umfassenden Blick auf die Verflechtungen von Analogem und Digitalem, Körperlichkeit und Algorithmus sowie dem einzelnen Gedicht und seinen unzähligen Lesarten. Sichtbar wird ein Werk, das diese scheinbaren Gegensätze nicht trennt, sondern in ihrer wechselseitigen Bedingtheit erfahrbar macht.

Kuratiert von Julia Staudach

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Ausstellung

Kris Lemsalu

Kris Lemsalu (*1985 in Tallinn, Estland) lebt und arbeitet in New York und Tallinn. Sie studierte an der Estnischen Kunstakademie in Tallinn sowie an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Sie ist international für ihre multimedialen Skulpturen, Installationen und Performances bekannt. 2019 vertrat sie Estland auf der 58. Biennale von Venedig.

In ihren Werken werden Ideen, Formen, Anekdoten und persönliche Geschichten kontinuierlich weiterentwickelt. Sie schafft Skulpturen, Installationen und Performances, in denen das Tierreich mit der Menschheit, die Natur mit dem Künstlichen, Schönheit mit Hässlichkeit, Leichtigkeit mit Schwere sowie Leben und Tod verschmelzen.

Für die Ausstellung im Francisco Carolinum arbeitet sie mit dem Künstler Michael Kleine. Gemeinsam entwickeln sie eine Inszenierung mit Tierpräparaten aus den Sammlungen des Museums, die sie durch keramische Objekte erweitern und in neue erzählerische Zusammenhänge setzen. Einen besonderen Fokus legen sie dabei auf die räumlichen Gegebenheiten, wodurch der Ausstellungsraum selbst zu einem wesentlichen Bestandteil ihrer Arbeit wird.

Kuratiert von Maria Venzl

Eröffnung Do, 22.10.26, 19:00
Anmeldung zur Eröffnung:
www.ooekultur.at/veranstaltungsanmeldung?va=55330

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Ausstellung

Anouk Lamm Anouk

Anouk Lamm Anouk zeigt im Francisco Carolinum ihre erste museale Einzelausstellung in Österreich. Ihr konzeptuelles Werk umfasst Malerei, Skulptur, raumgreifende Installationen, textbezogene Kunst und mehr. In Linz wird eine Auswahl aus ihren wichtigsten Werkgruppen präsentiert, darunter die umfangreichen Malerei-Serien „post/pre“ und „Lesbian Jazz“ sowie mehrere installative Arbeiten. Außerdem entstanden neue skulpturale Werke für die Ausstellung.

Häufig reflektiert Anouk Lamm Anouk in ihrer künstlerischen Arbeit verdrängte Aspekte in der Beziehung zwischen Menschen und Tieren. Anhand von tierischen Gemeinschaften untersucht sie das Verhältnis von Individuum und Kollektiv und stellt dabei die anthropozentrische Perspektive von Grund auf in Frage.

Anouk Lamm Anouk studierte Malerei und Bildhauerei an der Universität der Künste Berlin sowie an der Akademie der bildenden Künste Wien und gewann 2021 den renommierten Strabag Art Award. Seit mehreren Jahren ist sie erfolgreich in Einzel- und Gruppenausstellungen im internationalen Ausstellungsbetrieb vertreten.

Eröffnung Mi, 28.10.26, 19:00
Anmeldung zur Eröffnung:
www.ooekultur.at/veranstaltungsanmeldung?va=54549

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Familienprogramm

Lange Nacht der Museen im Francisco Carolinum

In der Langen Nacht der Museen können Schlossmuseum, Francisco Carolinum und OK Linz mit nur einem Ticket bis Mitternacht besucht werden. Von Forschungslabor bis Spotlightführung wird in allen Häusern ein spezielles Programm angeboten.

Francisco Carolinum
Mit einer Präsentation der hauseigenen Blockchain-Kunstsammlung „Collection FC“, zeitgenössischer Poesie an der Schnittstelle zur digitalen Kunst von Ana María Caballero und Claudia Larchers Fragen zur Bildproduktion im KI-Zeitalter beleuchtet das Francisco Carolinum aktuelle Medienkunst.
Blitzlichtführungen: 19:00, 20:00 und 21:00

Tickets zur ORF Lange Nacht der Museen erhalten Sie in unseren Häusern. Das gesamte Angebot find Sie unter: langenacht.orf.at

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Online

Digitales Francisco Carolinum

VIRTUELLER AUSSTELL­UNGSRAUM AUF CRYPTO-VOXELS

Ein Raum, der Rund um die Uhr geöffnet hat & jederzeit mit einem Klick zugänglich ist. Die virtuelle Kunst-Plattform der OÖLKG öffnet man mit einem Link zur digitalen Welt, in der es eine Insel namens San Francisco gibt. Dort steht das DFC- das digitale Francisco Carolinum. Als Internet-Grundstück gekauft, können sich die Besucher:innen virtuell durch die Ausstellungen, von Online-Kurator Markus Reindl entworfen, auf drei Stöcken bewegen.

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Francisco Carolinum Linz

OÖ Landes-Kultur GmbH

Das Francisco Carolinum Linz ist das Museum für Fotografie und Medienkunst des Landes Oberösterreich mit kontinuierlich wechselnden Ausstellungen.



Es steht für einen differenzierten Umgang mit Bildmedien mit einem besonderen Schwerpunkt auf feministische Kunst und der Entwicklung neuer medialer Ausdrucksformen.
Öffnungszeiten
Di - So, Fei: 10 - 18 Uhr
Mo: geschlossen (feiertags geöffnet)

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Bewertungen & Berichte Francisco Carolinum Linz

Ausstellungen / Museum Schlossmuseum Linz Linz, Schlossberg 1
Ausstellungen / Ausstellung OK Linz Linz, OK-Platz 1
Ausstellungen / Museum FC - Francisco Carolinum Linz Linz, Museumstraße 14
Ausstellungen / Museum Lentos Kunstmuseum Linz Linz, Ernst-Koref-Promenade 1
Ausstellungen / Museum Nordico Stadtmuseum Linz Linz, Dametzstraße 23
Ausstellungen / Museum Anton-Bruckner-Museum Ansfelden Ansfelden, Augustinerstraße 3
Ausstellungen / Museum Ursulienhof Linz Linz, Landstraße 1
Ausstellungen / Museum Sumerauerhof St. Florian St. Florian, Samesleiten 15
Familie+Kinder / Museum Voestalpine Stahlwelt Linz Linz, voestalpine-Straße 4
Ereignisse / Festival Salzkammergut Festwochen Gmunden Region Gmunden
Ausstellungen / Museum Oberösterreichisches Schifffahrtsmuseum Grein, Greinburg 1
Ausstellungen / Museum Biologiezentrum Linz Linz, Johann-Wilhelm-Klein-Straße 73
Ausstellungen / Museum Kubin-Haus Zwickledt Wernstein am Inn, Zwickledt 7
Ausstellungen / Museum Stelzhamer-Gedenkstätte Pramet Pramet, Großpiesenham 26
Ausstellungen / Archäologischer Park Römerbad & Römerpark Schlögen St. Agatha, Mitterberg 3
Ausstellungen / Archäologischer Park Römerburgus Oberranna Engelhartszell, Oberranna 5
Ausstellungen / Archäologischer Park Römische Kalkbrennöfen Enns Enns, Lorcher Str. 62
Ausstellungen / Museum Stadtmuseum St. Pölten St. Pölten, Prandtauerstraße 2

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