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Scharoun Theater Wolfsburg

Das Scharoun Theater Wolfsburg ist eines der größten Gastspieltheater Deutschlands. Im 1973 eröffneten Gebäude, dem einzigen Theaterbau des berühmten Architekten Hans Scharoun, findet ein vielfältiges und alle Künste umfassendes Programm statt. Das Angebot reicht von Musiktheater, Schauspiel, Tanz, klassischen Konzerten bis zu Pop, Kabarett, Varieté und Unterhaltungsformaten. Zum Scharoun Theater gehört eine Kinder- und Jugendtheatersparte, die allein mit dem Weihnachtsmärchen 40.000 Besucher anzieht. Seit der Spielzeit 2025/26 produziert das Scharoun Theater im Schauspiel auch eigene Abende. Träger des Theaters ist die Theater der Stadt Wolfsburg GmbH. Mit seinen 801 Sitz- und 125 Stehplätzen und 100.000 Zuschauern pro Jahr ist das Scharoun Theater Wolfsburg ein wesentlicher kultureller Anziehungspunkt der Region und der Stadt Wolfsburg.

(Foto: Lars Landmann)

Kontakt

Scharoun Theater Wolfsburg
Klieverhagen 50
D-38440 Wolfsburg

Telefon: +49 (0)5361 2673-38
E-Mail: karten@theater.wolfsburg.de

 

www.facebook.com/scharountheater
www.instagram.com/scharountheater

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Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Scharoun Theater Wolfsburg

© Jim Albright
Komödie

Edward Gants Bravourstücke der Einsamkeit

Komödie von Anthony Neilson, Deutsch von Barbara Christ

Scharoun Theater Heim.Spiel

Plymouth, 1881: Edward Gant, Wunderkind, Soldat, Dichter und Direktor einer viktorianischen Theatertruppe, hat sich der Aufgabe verschrieben, „das Wundersamste und Bizarrste“ zu zeigen, was die Welt zu bieten hat. Denn seine Show ist alles andere als gewöhnlich: Statt sich auf gängige „Sensationen" wie Zwerge, bärtige Frauen oder siamesische Zwillinge zu stützen, entführt Gant sein Publikum in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele. Seine Geschichten sind keine bloßen Kuriositäten, sondern bewegende und skurrile Erzählungen von Einsamkeit – ein poetisch-groteskes Spektakel voller Zauber und Magie.

„Ein tolles Ensemble und phantastische Kostüme in einem völlig schrägen Stück. (…) Vom Taumeln durchs Leben und den Wirrungen des Schicksals, vom Tod und von verlorener Liebe und der verzweifelten Sehnsucht nach dem anderen, der für uns Tee kocht, unseren Schmerz lindert, uns heilt – davon erzählt das Stück. Von den Tragödien des Menschseins also. Ein riesengroßer Stoff, den der Autor in seine schwarzhumorige, absurd verschachtelte Geschichte gepackt hat. Intendant Axel Krauße hat sie punktgenau und mit viel abgedrehtem Witz inszeniert, ohne dabei in platten Klamauk abzudriften. So ist das Schreckliche auch grotesk komisch, das knallbunt Lustige von einer düstren Melancholie durchsetzt.“ (FLZ, 25.2.2025)

Mit Viola Neumann, Anna Woll; Robert Arnold, Lukas Dittmer

Inszenierung: Axel Krauße
Bühne und Kostüme: Christina Wachendorff
Musik: Paul Bießmann

Zu diesem Stück bieten wir Ihnen eine Werkeinführung um 19:00 Uhr in der Cafeteria an!

Im Anschluss an die Premiere findet eine Premierenfeier im Foyer statt!

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Lesung

Silent Reading

Das Foyer wird zum Lesesaal und Begegnungsort: Kommen Sie in unser gemütlich hergerichtetes Foyer, bringen Sie Ihre Lieblingsbücher mit und versinken Sie in Sofa und Literatur. Die Cafeteria hat geöffnet, und am Ende der Veranstaltung besteht die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Lesenden.

Weitere Termine folgen.

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© Gary Houlder
Konzert

NDR Radiophilharmonie Hannover und Ingrid Fliter: „Beethoven plus“

NDR Radiophilharmonie Hannover
Solistin: Ingrid Fliter, Klavier
Musikalische Leitung: Stanislav Kochanovsky


Sergei Prokofjew: Sinfonie Nr. 1 D-Dur „Symphonie classique“ op. 25
Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Die „Symphonie classique“ ist eines der beliebtesten Werke des 20. Jahrhunderts und eine der amüsantesten Fälschungen der Musikgeschichte. 1916 fasste Prokofjew den Entschluss, eine Sinfonie nach der Art Haydns zu komponieren. Das Ergebnis ist tatsächlich eine Sinfonie, die fast wie Haydn klingt – aber eben nur fast. Überall baut Prokofjew kleine Fußangeln ein, plötzliche harmonische Wendungen, falsche Schlüsse, irreguläre Rhythmen. Immer wenn der Hörer sich auf sicherem Terrain fühlt, wird er auf liebenswürdige Weise aufs Glatteis geführt.
Niemals zuvor hatte ein Klavierkonzert ohne Orchestervorspiel direkt mit einem Solo des Klaviers begonnen. Aber Beethoven tat es in seinem 4. Klavierkonzert G-dur.

Die Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73 komponierte Johannes Brahms im Jahr 1877.

Im Jahr 2027 jährt sich zum 200. Mal das Todesjahr von Ludwig van Beethoven, der wie kein zweiter die Entwicklung des klassischen Konzertwesens geprägt hat und dessen Werk deshalb weltweit gefeiert wird. Aus diesem Anlass bieten wir Ihnen den Zyklus „BEETHOVEN PLUS“, der mit besonderen Gegenüberstellungen von Werken des 19. und 20. Jahrhunderts zu Kompositionen Beethovens aufwartet.

Konzerteinführung: 19:15 Uhr, Großer Saal (Christian Edelmann, Cellist)

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© Thomas Dashuber
Lesung

Lena Gorelik liest: „Alle meine Mütter“

Lesung und Gespräch

Lena Goreliks gefeierter Roman ist eine feinfühlige Erkundung der vielleicht prägendsten Beziehung unseres Lebens.

Tiefste Liebe, Zweifel, ganz verschiedene Formen von Glück – in der ersten Bindung unseres Lebens tritt der ganze Kosmos menschlicher Beziehungen zutage. Dieses Buch geht alle an.

Alle meine Mütter erzählt von einer besonderen, oft lebenslang komplexen Beziehung und auch davon, welche Mütter wir selbst zu sein versuchen. Wie wir manchmal scheitern, zweifeln, stolpern. Welche Ängste uns begleiten. Was uns bindet und prägt, was uns abhält. Was es heißt, ungewollt Mutter oder nicht Mutter zu sein, ein Kind anzunehmen, zu verlieren oder nicht loslassen zu können.

«Mütter prägen uns, auch wenn wir es nicht wollen», schreibt Lena Gorelik, «sie nisten sich in unseren Köpfen und Herzen ein, flüstern uns zu, schimpfen, trösten, tun es auch noch, wenn sie verstorben sind, tun es selbst dann, wenn wir sie nicht oder kaum kannten. Wir setzen unsere Schritte auf das, was wir dank oder trotz unserer Mütter wurden. Tragen sie darin für immer mit uns.»

«Tief bewegend, brutal ehrlich: einfach wunderbar.» Doris Dörrie

Die Wolfsburger Buchhandlung Sopper bietet das Buch direkt vor Ort zum Kauf an – eine schöne Gelegenheit, sich Ihr Exemplar gleich signieren zu lassen!

Koordination der Autorenlesungen in Zusammenarbeit mit Bettina Baumann, WortKunst-Netzwerk für Literatur

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© Thomas Müller Deutsches Theater Göttingen
Komödie

Der Revisor

Komödie von Nikolai Gogol

Deutsches Theater Göttingen

Eine Stadt ist in Aufregung, denn der Revisor kommt! Sein Erscheinen sollte eigentlich geheim bleiben, damit er unerkannt prüfen kann, wie es mit der Regelhaftigkeit der Abläufe und der Legalität der Geschäfte aussieht. Doch die Information wurde durchgestochen und so versuchen alle Verantwortlichen der Stadt, zu kaschieren, was es zu kaschieren gibt: Müll in der Stadt? Das sind doch Baustellen! Die Krankenhäuser? Die Kranken am besten entlassen! Schlamperei in der Justiz? Das gibt es bei uns nicht! In Windeseile werden alle mobilisiert, viel Geld für Bestechung wird organisiert und mit allen Mitteln wird der Revisor umgarnt. Es läuft fabelhaft, finden alle. Bis sie eine große Überraschung erleben.

Mit den Mitteln der Komik entlarvt Gogol in seiner 1835 geschriebenen Komödie die Schwächen der Menschen, die manche Blüten treibt, die uns auch noch im 21. Jahrhundert begegnen.

Er war ein Meister der Groteske und Satire, der 1809 in der Ukraine geborene Nikolai Gogol. Seine berühmtesten Werke neben „Der Revisor“ sind „Die toten Seelen“ und „Die Nase“. Bereits sein Vater war Theaterautor, und die Begegnung mit Puschkin prägte Gogols schriftstellerische Karriere, die er nach einer kurzen Zeit im Staatsdienst und als Geschichtslehrer einschlug. Gogol starb 1852 nach vermehrten psychotischen Episoden in Moskau.

Mit Rebecca Klingenberg, Gabriel von Berlepsch, Tara Helena Weiß, Florian Eppinger, Nikolaus Kühn, Gaby Dey, Judith Strößenreuter und Marco Matthes
Inszenierung, Kostüme: Ulrike Arnold

Zu diesem Stück bieten wir Ihnen eine Werkeinführung um 19:00 Uhr in der Cafeteria an!

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© Christian Mädler
Fest

Hereinspaziert! Theaterfest

Nach dem großen Zuspruch in den letzten beiden Jahren startet das Scharoun Theater bereits zum dritten Mal mit einem abwechslungsreichen Theaterfest in die neue Spielzeit und lädt wieder ein zu einem bunten Programm für Groß und Klein. Der Eintritt ist frei!

Für Wolfsburger Kinder werden beim Theaterfest viele Aktionen geboten: Walk-Acts, Kinderschminken und weitere Aktionen für die Kleinen, Lesungen, Einblicke hinter die Kulissen des Theaters und das eine oder andere musikalische Highlight für die ganze Familie. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein. Zudem gibt es Einblicke in die HEIM.SPIEL-Eigenproduk tionen des Theaters, die unter Intendant Axel Krauße im Laufe der Spielzeit ihre Premieren feiern werden.

Einen Programmpunkt gestaltet das Theater Kormoran mit seinem interaktive Geräuschetheater „ACHTUNG! Bau:Stille“ für Menschen ab 3 Jahren. Die halbstündigen Vorstellungen beginnen um 14:30 und 16:00 Uhr auf der Hinterbühne.

Seien Sie also gespannt!

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© George (Jürgen) Wittenstein - akg-images
Schauspiel

Sophie Scholl – Die letzten Tage

Nach dem Drehbuch von Fred Breinersdorfer in einer Theaterfassung von Jens Heuwinkel

Junges Scharoun Theater / Heim.Spiel

Sophie Scholl ist die wohl bekannteste Gegnerin des Nationalsozialismus. Zusammen mit ihrem Bruder Hans Scholl und weiteren Studenten gehörte sie der Widerstandsgruppe „Die Weiße Rose“ an. Sophie und Hans Scholl verteilen im Februar 1943 in der Münchner Universität Flugblätter gegen das Nazi-Regime und werden dabei erwischt und verhaftet. Im Wittelsbacher Palais wird die junge Studentin Sophie gefangen gehalten und verhört von Robert Mohr, Sonderermittler der Gestapo. Ein Katz- und Mausspiel beginnt, in dem die beiden um ihre jeweilige Wahrheit ringen. Anfang der 2000er Jahre wurden die verloren geglaubten Original-Verhörprotokolle von Sophie und Hans Scholl in russischen Archiven gefunden. Der Autor Fred Breinersdorfer schrieb auf dieser Grundlage das Drehbuch, das 2004 als „Die letzten Tage der Sophie Scholl“ verfilmt und für den Oscar nominiert wurde.

Sophie Scholls Mut, ihre Entschlossenheit und ihre Bereitschaft, das eigene Leben aufs Spiel zu setzen, um für die eigenen Überzeugungen einzutreten, macht sie zu einem wichtigen Vorbild für junge Menschen auf der ganzen Welt. Seit dem der Film in die Kinos kam, ist das Drehbuch von Fred Breinersdorfer mehrfach adaptiert worden.

Regie: Jürgen Beck-Rebholz

Ab 14 Jahren, Dauer ca. 60 Min.

Gefördert durch die Stadt Wolfsburg.

Unsere Zusammenarbeit mit Schulen
Die Geschichte von Sophie Scholl und der Widerstandsgruppe „Die Weiße Rose“ gehört zu den bewegendsten Kapiteln deutscher Geschichte. Mut, Zivilcourage und die Frage nach persönlicher Verantwortung stehen im Mittelpunkt – Themen, die heute aktueller sind denn je. Im Rahmen unserer Inszenierung sind Schüler:innen und Lehrkräfte eingeladen, selbst aktiv zu werden: Entwickelt gemeinsam eine Materialmappe zum Stück, setzt euch kreativ und kritisch mit den historischen Hintergründen auseinander und bringt eure eigenen Perspektiven ein! Ob durch Texte, Bilder, Diskussionen oder eigene Ideen – diese Arbeit bietet die Chance, Geschichte lebendig werden zu lassen und gleichzeitig wichtige Impulse für die Gegenwart zu gewinnen. Reicht eure Mappen ein und wir organisieren eine Ausstellung in unserem Foyer am Holocaustgedenktag 2027.

Probenbesuch für Lehrkräfte und Interessierte:
Dienstag, 15. September 2026 um 17:30 Uhr
Anmeldungen unter edlyn.ninnemann@theater.wolfsburg.de

Weitere Termine im Januar und Februar 2027.

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Konzert

Ron Williams & Jörg Seidel Trio meets Harry Belafonte

Hommage

Altonaer Theater, Hamburg

Mit einer außergewöhnlichen Mischung aus Erzählungen, Autobiografischem und Musik zelebrieren Ron Williams und das Jörg-Seidel-Trio – alle drei Meister auf ihren Instrumenten – das Leben und Wirken Harry Belafontes. Neben der Musik gibt es etwas, das Ron Williams und Harry Belafonte schon immer verbunden hat: ihr Kampf gegen Rassismus und ihr Einsatz für Demokratie. Vor zwei Jahren starb Belafonte doch dank Ron Williams bleibt der Musiker unvergessen. Und so dürfen an diesem Abend Klassiker wie „Matilda“, „Cotton Fields“ und natürlich der „Banana Boat Song“ nicht fehlen. Ron Williams überzeugt aber auch mit gefühlvollen Interpretationen von Songs wie „Time to Remember“, „Lean on Me“ oder das bekannte „Mr. Bojangles“.

Warum der seit 1961 in Deutschland lebende US-Amerikaner, der bereits mit einer berührenden Musical-Hommage über Martin Luther King erfolgreich auf Tournee war, nun mit 83 Jahren noch einmal auf Tour geht, erklärt der gebürtige kalifornische Sänger mit voluminöser Stimme so: „Es ist die politische Haltung, die Zivilcourage und vor allem die Musik von Harry Belafonte.“

Mit Ron Williams und dem Jörg-Seidel-Trio: Jörg Seidel (Gitarre), Gerold Donker (Kontrabass), Christoph Münch (Klavier)
Inszenierung: Axel Schneider

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Gespräch

Talk im Foyer

In Zusammenarbeit mit dem Scharoun Theater Wolfsburg beschäftigt sich der Theaterring und Philharmonische Gesellschaft Wolfsburg e.V. in seinem Format Talk im Foyer mit Themen, die von gesellschaftlicher und kulturpolitischer Bedeutung sind.

Theaterringmitglieder, Freundinnen und Freunde des Scharoun Theaters und Gäste sind herzlich willkommen!
Kostenfreie Eintrittskarten sind in der Theaterkasse, Porschestraße 41 D, erhältlich oder am Veranstaltungstag im Theater.

Theaterring und Philharmonische Gesellschaft Wolfsburg e.V. mit dem Scharoun Theater Wolfsburg

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Gespräch

Theatercafé

Theaterring und Philharmonische Gesellschaft Wolfsburg e.V.

Im Theatercafé gewähren Theatermitarbeiter:innen und Gäste bei Kaffee und selbstgemachtem Kuchen Einblicke in die faszinierende Arbeitswelt des Scharoun Theaters, von Vorträgen über Fragerunden bis hin zu Theaterführungen an bislang verborgen gebliebene Orte!

Theaterringmitglieder und Gäste sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung für die jeweiligen Veranstaltungstermine nimmt die Theaterkasse gerne entgegen.

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Schauspiel

Oskar und die Dame in Rosa

Schauspiel von Éric-Emmanuel Schmitt

Oskar ist zehn. Und eigentlich hätte er sein ganzes Leben noch vor sich. Aber Oskar hat Krebs, seit Wochen ist er in der Klinik. Seine Eltern haben Angst, ihn zu besuchen. Mit der Dame in Rosa aber hat Oskar eine wahre Freundin gefunden. Die Dame in Rosa, das ist eine Frau, die sich ehrenamtlich in der Klinik um die kleinen Patienten bemüht. Mit ihr kann er offen über all seine Gedanken sprechen. Die Dame in Rosa hört ihm aufmerksam zu und, was viel wichtiger ist, sie macht kein Geheimnis daraus, wie schlecht es um Oskar steht. Stattdessen schlägt sie Oskar vor, Briefe an den lieben Gott zu schreiben, mit ihm über das Erlebte zu diskutieren und auch zu hadern. Oskar beginnt, sein Leben, das ihm scheinbar verwehrt ist, mit Kinderaugen zu erträumen.

Éric-Emmanuel Schmitt hat mit „Oskar und die Dame in Rosa“ einen Weltbestseller geschrieben, der ein großes Publikum erreicht und berührt hat. Unerschrocken und unsentimental, aber auch mit viel Humor erzählt er in seinem Monolog von Liebe, Schmerz, Freude und Verlust.

Mit Nicole Schneider
Inszenierung: Frank Siebenschuh
Bühne und Kostüm: Jörg Zysik

Im Anschluss findet eine Premierenfeier im Foyer statt!

Weitere Termine im Januar und Februar.

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Performance

Welcome to the comfort zone

Eine immersive Performance

xweiss – theater.formen, Braunschweig

Du betrittst einen Raum. Du setzt eine undurchsichtige Brille auf, dann einen Kopfhörer. Eine Stimme erklingt und eine Hand greift sanft nach der deinen – sie führt dich durch reale und imaginierte Räume. Hab Vertrauen. Dein Herzschlag wird schneller. Du spürst, fühlst, riechst, läufst. Alle Bilder nur in deinem Kopf. Du bist machtlos, aber nicht allein. Krass, denkst du, so muss sich das also anfühlen. Bedrückend. Hoffnungsvoll. Ausgeliefert. Beschützt. Du bist erschreckt, staunst und weinst vielleicht. Und dann ist es vorbei. Du warst nur eine halbe Stunde weg. Aber du warst weit weg.

WELCOME TO THE COMFORT ZONE wurde 2018 mit dem BESTOFFFESTIVALPREIS für Freies Theater ausgezeichnet.

Das Jurystatement:
Eine sanfte Hand leitet einen sicher durch den Raum. Man lauscht einer Geschichte, die hin zu wunderschönen Orten, aber auch zu menschlichen Abgründen führt. Diese sinnlich ästhetische Performance ist intensiv und verlangt viel vom Zuschauer: loslassen und vertrauen! Ein Stück, das emotional berührt, bewegt und lange nachhallt. Theater vom Feinsten!

Content Notes: Im Stück werden Krieg und Flucht thematisiert.
Sensorische Reize: Eingeschränkte Sicht (Brille), geleitete Akustik (Kopfhörer). Du bewegst dich im Raum, wirst geführt und erlebst mit allen Sinnen.

In deutscher oder englischer Sprache.
Dauer 30 Minuten.

Gefördert von Stiftung Niedersachsen und Stadt Braunschweig – Kulturinstitut. Wiederaufnahme gefördert von der Braunschweigischen Stiftung; Das Gastspiel wird ermöglicht im Rahmen von SPOTTED. SPOTTED ist ein Modellprojekt des Landesverbands Freie Darstellende Künste in Niedersachsen und der Kooperative TANZKOOP.


Am Folgetag, Samstag, 03.10.26 , bietet Ensemblemitglied und Tanzpädagogin Verena Wilhelm von 10:00-12:00 Uhr unter dem Titel „just one step out of your comfort zone – und rein in Bewegung, Tanz und neue Erfahrungen“ einen Workshop auf der Probebühne des theaters an. es sind keine tänzerischen Vorkenntnisse notwendig. Die Teilnahme ist kostenlos, die Teilnehmerzahl begrenzt.
Anmeldung ab 17 Jahren unter workshop@xweiss.info

Tänzerinnen: Miriam Arnold, Alina Jaggi, Denise Noack, Verena Wilhelm, Marie Theres Zechiel
Inszenierung: Christian Weiß
Ausstattung: Christian Weiß, Christian Strohal, Andrea Jensen
Sound: Christian Weiß, Lukas
Stimme: Michelle Winter, Anna Fingerhuth
Übersetzung: Arne Muus
Guide: Mona Kyas, Andrea Jensen

Die Zuschauer:innen können Tickets für bestimmte Zeitfenster wählen. Ihr Ticket ist nur für den von Ihnen gebuchten Termin gültig. Wir bitten Sie rechtzeitig zum gebuchten Termin zu erscheinen. Bitte bequeme Schuhe (ohne Absätze) tragen.

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Schauspiel

Chaim & Adolf

Schauspiel von Stefan Vögel

Scharoun Theater Heim.Spiel

Chaim ist Tourist aus Tel Aviv und als passionierter Radler (in der Lüneburger Heide) unterwegs. Außerdem ist er leidenschaftlicher Schachspieler. Abends sitzt er in seinem Gasthof mit einem alten Schachbrett und spielt Partien nach. Denn niemand im Ort spielt Schach. Auch der Wirt kennt keinen. Bis auf einen. Der aber heißt mit Vornamen Adolf und das möchte er dem Juden Chaim zunächst nicht vorschlagen. Doch die Sehnsucht nach einem Spiel ist groß, Chaim stimmt zu, Adolf einzuladen. Der kommt auch und es beginnt ein denkwürdiger Schachabend. Denn Chaim und Adolf haben mehr miteinander zu tun, als sie zunächst denken …

„Als Zuschauer fühlte man sich schnell als Teil des Spiels. Es entstand so eine starke intime Atmosphäre; ein außergewöhnliches Erlebnis, selbst für regelmäßige Theatergänger.“ (WAZ/Robert Stockamp 04.11.2025)

Mit Robert Arnold, Levent Özdil, Vladimir Pavic
Bühne und Kostüme: Christina Wachendorff
Inszenierung: Axel Krauße

Weitere Termine im Februar 2027.

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© EllyWel Photography
Tanz

National Dance Company Wales

Tour 2026 Blue | Glas

In der Saison 2026/2027 wird das renommierte zeitgenössische Tanzensemble National Dance Company Wales (NDCWales) erstmals im Scharoun Theater in Wolfsburg gastieren. Die international gefeierte Tanzcompany, die für ihre innovativen, mitreißenden und künstlerisch ambitionierten Produktionen bekannt ist, bringt ein Programm auf die Bühne, das die Zuschauerinnen und Zuschauer nachhaltig begeistern wird.
Die National Dance Company Wales mit Sitz in Cardiff ist eine der führenden zeitgenössischen Tanzcompanien im Vereinigten Königreich.

NDCWales begleitet Sie durch einen verzweifelt schönen Tanzabend.
Wenn Worte nicht ausreichen, können Bewegung und Berührung uns Halt geben. „Ordinary Courage“ von Theo Clinkard ist eine aufrichtige Reflexion über Trauer, Verlust und die stille Kraft menschlicher Verbundenheit. Warmherzig und zutiefst bewegend – dieses Erlebnis wird Ihnen noch lange in Erinnerung bleiben.

„Untamed“ von Alesandra Seutin, die 2026 für den Olivier Award nominiert war, hat seinen Ursprung im menschlichen Drang zu fliehen. Von Emotionen aufgeladene Körper spannen sich wie Federn, bereit, sich zu entfesseln. Untermalt von einem mitreißenden Soundtrack mit traditionellen walisischen Instrumenten und Stimmen der Vorfahren wird Ihnen dieser athletische, beeindruckende Tanz den Atem rauben.

Ordinary Courage by|gan Theo Clinkard
Choreographer | Coreograffydd: Theo Clinkard
Music | Cerddoriaeth: Alan Stones incorporating Scarlatti and Bach played by Cliodna Shanahan
Lighting | Goleuo: Zerlina Hughes
Costumes Design | Dylunio Gwisgoedd: Theo Clinkard
Costume Supervisor | Goruchwyliwr Gwisgoedd: Amy Barrett
Bear costume design and maker | Gwisg arth wedi’i dylunio a’i chreu gan: George Hampton Wale
With thanks to | Gyda diolch i: Tŷ Cerdd

Untamed by|gan Alesandra Seutin
Choreographer | Coreograffwr: Alesandra Seutin
Rehearsal Associate | Cydymaith Ymarferion: Isaac Ourognao, Nandi Bhebhe
Composer | Cyfansoddwr: Randolph Matthews
Musical Collaborator | Cydweithiwr Cerddorol: Sam Frankie Fox
Lighting Designer | Dylunydd Goleuo: Elanor Higgins
Designer | Dylunydd: Ryan Dawson Laight
Costume Supervisor | Goruchwyliwr Gwisgoedd: Deryn Tudor
Local voices | Lleisiau lleol: Ayoub Boukhalfa, Emily Soord, Hazel Anderson, Hussein Mohamed, Jane Billinge, Kat Rees, Sam Frankie Fox
Pibgorn played by | Cenir y pibgorn gan: Stephen Rees
With thanks to | Diolch i: Grace Okereke / Uprise Rebel

National Dance Company Wales Credits
Dancers | Dawnswir: Sonny Connor Bell, Andrew Scott Lennox Scott, Sarah 'Riz' Golden, Ed Myhill, Jill Goh, Alys Davies
Artistic Director (Joint CEO) | Cyfarwyddwr Artistig (Prif Weithredwr ar y Cyd): Bakani Pick-Up
Executive Director (Joint CEO) | Cyfarwyddwr Gweithredol (Prif Weithredwr ar y Cyd): Amanda Roberts / General Manager | Rheolwr Cyffredinol: Chris Ricketts / Head of Production | Pennaeth Cynhyrchu: Geraint Chinnock / Company Manager | Rheolwr Cwmni: Karen Thomas / Development Officer | Swyddog Datblygu: Madeleine Jones / Marketing Manager | Rheolwr Marchnata: Megan Pritchard / Engagement Artsit | Artist Ymgyslltu: Siân Rowlands

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Musical

Er ist wieder da

Musical basierend auf dem Roman von Timur Vermes Buch von John Havu und Timur Vermes

Theater für Niedersachsen, Hildesheim

Wir schreiben das Jahr 2025, als Adolf Hitler mitten in Berlin aufwacht. Verwirrt macht er sich auf den Weg, eine (für ihn) neue Welt zu erkunden, die sich aber seiner Meinung nach unter dem Einfluss des Nationalsozialismus verbessert hat. Auf der Suche nach Zeitungen stößt er auf ein Geschäft, fällt aber in Ohnmacht, als er das Datum sieht. Der Besitzer hat Mitleid und bietet ihm an, ein paar Tage zu bleiben, während Hitler durch Fernsehen und Internet in die aktuelle Welt eingeführt wird. Seine schnelle Popularität durch skandalöse, aber scheinbar harmlose Clips im Internet macht weitere Medien auf ihn aufmerksam. Mit Hilfe einer kleinen Gruppe von Medienprofis, die entschlossen sind, schnelles Geld zu machen, fordert er die Gesellschaft des heutigen Deutschlands gründlich heraus.

„Er ist wieder da“ ist eine düster-ironische Musikkomödie nach dem gleichnamigen Erfolgsroman von Timur Vermes aus dem Jahr 2012, der 2015 verfilmt wurde. Komponist Jack Woodhead vertont die Geschichte mit einer Mischung aus verschiedenen Musikstilen, darunter Kabarett, Musiktheater, Rock/Pop und gelegentlichen Leitmotiven von Hitlers Lieblingskomponisten Richard Wagner.

Heute sind die Geschichte und die Frage nach dem starken Einfluss der (sozialen) Medien aktueller denn je!

Liedtexte von Mark Wartenberg
Musik von Jack Woodhead. Zusätzliche Musik von Richard Wagner und Franz Liszt
Deutsche Übersetzung von Matthias Hartwig; Tournee der Uraufführung
Musikalische Leitung/ Orchestrierung: Andreas Unsicker
Inszenierung und Choreografie: Annika Dickel
Bühne und Kostüme: Beata Kornatowska

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Schauspiel

Hart auf Hart: „Wollen Sie wippen?“

Deutsch-Schweizer Satire

Hart auf Hart, Olten, Schweiz

Elisabeth Hart und Rhaban Straumann, beide Schauspieler:in, beide Autor:in, beide Satiriker:in. Sie Deutsche, er Schweizer. Zusammen sind sie HART auf HART, unter diesem Label schreiben und spielen, produzieren und moderieren sie. Mit „wollen Sie wippen?“ waren sie für die Kleinkunstpreise „Die Freiburger Leiter“ und den „Stuttgarter Besen“ nominiert.

HART auf HART spielen rasant, lustvoll und packend vier Figuren, die einiges miteinander auszutragen haben. Ein humorvolles, überzeugend neues Stück einer Begegnung. Selbst Banalitäten erhalten in ihrer Unterhaltung Tiefgang. Sprachlich ist es ein Fest, die Geschichte mehrschichtig und die Spielfreude ansteckend. Großes Kino im Kopf, packend wie eine gute Jazznummer.

„wollen Sie wippen?“ ist die perfekte Performance! Das Rezept? Ein hochkarätiges Schauspielduo, ein simpler Tisch, eine große Portion geistreiche Sprachakrobatik, eine Prise Poesie und nicht zu wenig Situationskomik. Das Ergebnis? Eine liebevolle – bittersüße Deutschland-Schweiz-Satire von HART auf HART, ein wahres Juwel!

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© Stefan Müller
Konzert

Korps in Konzert

Charity. Wir spielen. Ihr spendet!

Zum 47. Mal veranstaltet die Stadt Wolfsburg gemeinsam mit dem Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. das traditionelle Wohltätigkeitskonzert. Das Heeresmusikkorps Hannover wird erneut unter der Leitung von Oberstleutnant Martin Wehn auftreten und für jeden Musikgeschmack etwas bieten.

Der Erlös der Veranstaltung kommt der Hospizarbeit Region Wolfsburg e.V. sowie dem Zentrum für Entwicklungsdiagnostik und Sozialpädiatrie (ZEUS) zugute.

Stadt Wolfsburg / Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V.

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© Anne Breilmann
Konzert

„Servus, Peter – Die Hommage ab Peter Alexander (Zum 100. Geburtstag)“

Jubiläums-Bühnenshow zum 100. Geburtstag von Peter Alexander

Servus Film & Theaterproduktion, Ransbach-Baumbach

Nach dem überwältigenden Erfolg der musikalischen Komödie „Servus Peter“, in der sich Peter Grimberg als Oberkellner in die Herzen des Publikums sang und die über 260.000 Zuschauer:innen begeisterte, bringt der Entertainer Peter Grimberg nun eine neue Jubiläums-Bühnenshow heraus: „Servus, Peter – Eine Hommage an Peter Alexander“. Diese besondere Produktion – präsentiert im Stil der legendären Peter-Alexander-Shows – ehrt den unvergessenen Wiener Entertainer anlässlich seines 100. Geburtstags mit dessen größten Hits, Sketchen und nostalgischen Erinnerungen. Ein besonderes Highlight sind persönliche Videogrußbotschaften von Weggefährten und Freunden Peter Alexanders, darunter Roberto Blanco, Ralph Siegel und Peter Weck. Als „Special Guests“ auf der Bühne erlebt das Publikum außerdem Andreas Lebbing, den Sänger der Schlager-Kult-Formation „Wind“ sowie den allseits beliebten Comedian Horst Freckmann.

Peter Grimberg, geboren in Steyr, Oberösterreich, entdeckte seine Leidenschaft für Musik bereits in jungen Jahren, inspiriert von Größen wie Elvis Presley und insbesondere Peter Alexander. Er gewann 1990 das „Goldene Mikrofon“ in der RudiCarrellShow, was den Grundstein für seine künstlerische Laufbahn legte.

Mit Peter Grimberg u.a.

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© Landestheater Detmold, Jochen Quast, pink gorilla design
Oper

La Bohème

Oper von Giacomo Puccini

Landestheater Detmold

Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa nach dem Roman „Scènes de la vie de bohème“ von Henri Murger

Die vier jungen Künstler Rodolfo, Marcello, Colline und Schaunard leben gemeinsam in einer kleinen Pariser Wohnung und wissen kaum, wie sie über die Runden kommen sollen. Kommen sie zu Geld, dann ist es schneller, als sie schauen können, bereits wieder weg. Bei dem Aufeinandertreffen und augenblicklichen Verlieben Rodolfos mit der Nachbarin Mimì prallen zwei Welten aufeinander. Durch Mimìs Bekanntschaft lernt die Gruppe um die vier jungen Pariser, was das Leben eigentlich bedeutet und dass Vergänglichkeit
ein unumgänglicher Teil davon ist.

Mit weltberühmten Arien wie „Si mi chiamano Mimi“ und „Che gelida manina“.

Henri Murgers „Scènes de la vie de bohème“ aus dem Jahr 1851 war für den Komponisten Giacomo Puccini und seine Librettisten Luigi Illica und Giuseppe Giacosa der Ausgangspunkt zu ihrer 1896 im Teatro Regio in Turin uraufgeführten Oper „La Bohème“. Puccinis wohl bekannteste Oper steht wegen ihres Sujets und der Auseinandersetzung mit den Problemen der „gewöhnlichen“ Menschen zu Recht auf sämtlichen Spielplänen rund um den Globus.

in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Kinderkonzert

Kinderphilharmonie: „Kleine Ohren, großes Blech“

Wenn Blech jubelt und strahlt!

Wenn glänzende Trompeten, warm klingende Hörner, mächtige Tuben und strahlende Posaunen aufeinandertreffen, dann liegt etwas Magisches in der Luft! Das Blechblasensemble Blechkuchen bringt junge Musiker:innen aus ganz Deutschland zusammen – und zeigt, wie Blechbläsermusik so richtig zum Strahlen kommt.

Von Barock bis Pop, von zarten Blechklängen bis zu fulminanten Hörerlebnissen: Blechkuchen deckt das ganze Spektrum ab. Mit maßgeschneiderten Arrangements und Eigenkompositionen entsteht ein abwechslungsreiches Programm voller Überraschungen – mal feierlich und kraftvoll, mal federleicht und verspielt.

Was die Kleinen hier erleben: Musik zum Staunen und Entdecken! Warum grummeln Tuben so tief, während Trompeten jubeln? Und wer weiß – vielleicht darf man die Instrumente nach dem Konzert sogar aus nächster Nähe bestaunen? Ein Klangerlebnis voller Energie, das zeigt, wie vielfältig und überraschend Blech klingen kann!

Mit Musiker:innen des Blechkuchen Brass e.V. blechkuchenbrass.de/

Die 2024 in die erste Saison gestartete Kinderphilharmonie hat es sich zum Ziel gemacht, klassische Musikerlebnisse für die Allerkleinsten zu schaffen. Die Konzerte sind der perfekte Einstieg in die Welt der Musik. In einer entspannten Atmosphäre sitzen Eltern und ihre Babies, Kleinkinder oder Kinder auf Yogamatten, während sanfte Klänge von Harmonieinstrumenten den Raum erfüllen. Hier lernen die Kleinsten, die Schönheit von Musik auf spielerische Weise zu erleben.

Das Scharoun Theater Wolfsburg bietet diese Konzertreihe in dieser Spielzeit erstmals an. Die Konzerte im Foyer sind kurz und liebevoll gestaltet, mit einer Dauer von 35 bis 45 Minuten ideal für die Aufmerksamkeitsspanne der ganz Kleinen.

Die Kinderphilharmonie spielt drei Mal pro Veranstaltungstag für 3 verschiedene Altersstufen:

0-2 Jahre Babykonzerte, jeweils 10:00 Uhr (ca. 30 Minuten)
2-4 Jahre Kleinkinderkonzerte, jeweils 11:30 Uhr (ca. 40 Minuten)
4-7 Jahre Kinderkonzerte, jeweils 14:30 Uhr (ca. 50 Minuten)

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Weitere Termine:

Sonntag 08. November 2026 10:00 Uhr / 11:30 Uhr / 14:30 Uhr
„Die wilden Saiten - Klangabenteuer mit den Wildstrings!“

Samstag 20. Februar 2027 10:00 Uhr / 11:30 Uhr / 14:30 Uhr
„Swing mit den Careless Cats!“

Samstag 24. April 2027 10:00 Uhr / 11:30 Uhr / 14:30 Uhr
„Lumas Reise durchs Universum - Märchenstunde an der Harfe!“

Auf Anfrage ist eine Veranstaltung mit der Kinderphilharmonie auch für Schulen buchbar.

Kinderphilharmonie, Berlin & Blechkuchen Brass e.V., Berlin

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© Franziska Götzen
Schauspiel

Ich, Antonin Artaud - Der wilde Harlekin

Nach Louis-François Delisle de la Drevetière

Theater an der Ruhr, Mühlheim

1704 erschienen in Frankreich die „Dialoge des Baron de Lahontan mit einem Wilden in Amerika“, ein Buch, das zu seiner Zeit breit rezipiert wurde und als Anregung für das Commedia dell‘arte Stück „Der wilde Harlekin“ gilt, uraufgeführt 1721 in der Pariser Comédie Italienne.

Antonin Artaud erscheint uns hier als Regisseur und Darsteller eines Stücks, das ihm im Rausch aus dem frühen 18. Jahrhundert entgegentritt. Bei den Tarahumaras in Mexiko, für ihn ein Volk geborener Philosophen, war er schon einige Jahre zuvor, ehe er zu der Reise durch diverse Psychiatrien gezwungen wurde.

„Der wilde Harlekin“ reagiert auf die durch Verhaltensregeln korsettierten Europäer unmittelbar, deren Idee der Freiheit längst durch die des Besitzes erstickt worden war. Dieses heute unbekannte Stück ist eine frühe Zivilisationskritik über die Verdrängungen der bürgerlichen Welt und entlarvt komödiantisch jene Etikette, Normen und Attitüden, gegen die Artaud zweihundert Jahre später so nachhaltig aufbegehrt. Roberto Ciullis „Der wilde Harlekin“ verschränkt seine fortgesetzte Auseinandersetzung mit Antonin Artaud mit einem vergessenen Erfolgsstück der Frühaufklärung.

„Das alles [...] ist auf der Bühne so wahnsinnig und wirksam [...] dargestellt. Da möchten Gefühle schon beim Zusehen herausbrechen.“ (Die Deutsche Bühne, Martina Jacobi)

Übersetzung und Bearbeitung: Leopold von Verschuer.
Mit Texten von Antonin Artaud, Baron de Lahontan und Leopold von Verschuer
Mit Albert Bork, Dagmar Geppert, Bernhard Glose, Klaus Herzog, Fabio Menéndez, Maria Neumann, Steffen Reuber, Marie Schulte- Werning, Joshua Zilinske
Inszenierung: Roberto Ciulli
Bühne, Kostüm: Elisabeth Strauß

Zu diesem Stück bieten wir Ihnen eine Werkeinführung um 19:00 Uhr in der Cafeteria an!

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© Talisa Frenschkowski
Performance

Geh zur Ruh'

Eine Performance in Anwendungen

äöü GbR, Bochum

„Geh zur Ruh’“ ist ein Theaterabend der Pause und der Revolution, zwischen im Bett bleiben und heilender Demonstration. Dort, wo für Erschöpfte bis zur Mitte der 1990er Jahre noch staatliche Vorsorge geleistet wurde, Fuß- und Sonnenbäder, Waldspaziergänge, Heilwasser, Heuwickel und Theater auf Rezept, finden sich heute kommerzielle Thermenlandschaften und Rehakliniken. Die Kur ist abgeschafft. An ihre Stelle ist die Erschöpfung getreten. Wie können wir ihr begegnen? Welche Praktiken können wir gemeinsam erlernen, um der Kraft nicht hinterherzulaufen, sondern eine Vorsorgepraxis zu etablieren?

„Einen träumerischen Kontrast zum Reigen der Kraftlosigkeit bildet das gelegentliche Schwelgen in Erinnerungen an das längst vergangene System der Kur-Anwendungen in Deutschland. äöü zeichnen es als Sinnbild für die seit Mitte der 90erJahre gesellschaftlich und politisch verworfene Vorsorge und stellen provokant die Frage, warum wir heute erst abbrennen müssen, um uns dann wieder neu aufzubauen. Denn was bleibt, ist eine politische Situation, in der das Ausruhen des Einzelnen zur Unruhe der Anderen wird. Ein Leben, in dem wir uns Erschöpfung nicht mehr leisten können und sie doch ständig da ist.“ (Aylin Kreckel für ARS TREMONIA, 15. April 2024)

Konzept, Künstlerische Leitung und Performance: äöü (Patricia Bechtold und Johannes Karl)
Bühne, Kostüm & Inside Eye: Sofia Falsone
Text: Sina Ahlers

In Koproduktion mit dem Theater im Depot Dortmund und dem HochX Theater und Live Art München. Gefördert durch das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein- Westfalen, das NRW KULTURsekretariat Wuppertal, die LWL-Kulturstiftung, das Kulturbüro der Stadt Dortmund und das Kulturamt der Stadt Bochum. Mit freundlicher Unterstützung von Christian Barnbeck, Projekt-Referent Gesundheit der Staatsbad Bad Oeynhausen GmbH, und der agora – Gesellschaft für Literatur, Kunst und Kultur e.V. Bad Oeynhausen. Die Wiederaufnahme 2025 wird gefördert durch den LWL-Freie-Szene-Fonds.

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© Michael Uhmeyer
Konzert

Philharmonie Südwestfalen und Daniel Barth: „Praeludium“

Sinfoniekonzert

Philharmonie Südwestfalen, Siegen
Solist: Daniel Barth, Tuba
Musikalische Leitung: Ingmar Beck


Edward Grieg: „Aus Holbergs Zeit“ – Suite im alten Stil op. 40
Arild Plau: Konzert für Tuba und Streichorchester
Antonín Dvořák: Streicherserenade E-Dur op. 22

Aus Holbergs Zeit – Suite im alten Stil op. 40 – dem norwegischen Nationaldichter Ludvig Holberg gewidmet – wurde eines der bis heute populärsten Werke Edward Griegs, das er selbst gleichwohl nicht mochte. Dennoch gilt die Suite neben den Streicherserenaden von Dvořák und Tschaikowsky als das dritte große Werk der Spätromantik für Streichorchester.

Der norwegische Komponist Arild Plau schrieb sein Konzert für Tuba und Streichorchester im Alter von etwa 70 Jahren. Sein Kompositionsstil zeichnet sich durch das Streben nach Einfachheit und Ehrlichkeit sowie den Wunsch aus, dem Interpreten große interpretatorische Freiheit zu lassen.

Noch unbehelligt vom späteren Weltruhm, schrieb der 34-jährige Dvořák 1875 einige seiner schönsten und inspiriertesten Werke, darunter auch die klangselige Streicherserenade e-dur op. 22. Darin entfalten die Streicher in satt-samtigem Klang eine Wärme und Innigkeit, wie sie selbst die ähnlich erfolgreichen Streicherwerke von Tschaikowsky und Grieg nicht überboten haben.

„Dass im Spiel der Basstuba eine atemberaubende Virtuosität möglich ist, bei gleichzeitiger dynamischer Vielfalt von leise bis laut, von weich bis kräftig, stellt Daniel Barth in seinem äußerst variablen Spiel nachdrücklich unter Beweis.“ (WAZ, Kem 27.09.2024)

Konzerteinführung: 19:15 Uhr, Großer Saal (Martin Weller)

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© Simone Haberland
Schauspiel

Viel Lärm um Nichts

Komödie von William Shakespeare

ensemble persona, München; in Koproduktion mit dem Stadttheater Schaffhausen, Schweiz

Meisterhaft balanciert Shakespeare in dieser so populären Komödie zwischen brillantem Wortwitz und emotionaler Tiefe. In einem schillernden Netz von Irrungen und Wirrungen der Liebe stellt er – ohne je die Leichtigkeit seiner Erzählung zu verlieren – zentrale Fragen an unser Zusammenleben und so an die Herausforderungen von Beziehungen überhaupt. „Viel Lärm um Nichts“ ist mehr als nur ein turbulentes Verwirrspiel – es ist ein Spiegel der menschlichen Natur.

„...denn der Mensch ist ein schwindliges Geschöpf.“
BENEDIKT aus VIEL LÄRM UM NICHTS

REGIE - Tobias Maehler
DRAMATURGIE - Jens Lampater
KOSTÜME - Sarah Silbermann
BÜHNE - Nikolai Kuchin
BÜHNENBAU - Raymond Gantner
REGIEASSISTENZ - Ziya Can Bayatlı
MUSIKALISCHE LEITUNG - Yannick Zürcher

ENSEMBLE:
BEATRICE - Anja Neukamm
BENEDIKT - Tom Hospes
BORACHIA / URSULA - Lea Geszti
CLAUDIO - Hannes Achim Langanky
DON JUAN - Nick Robin Dietrich
DON PEDRO - Korbinian Josef Müller
HERO - Juline Andresen
LEONATO - Peter Kempkes

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© streda_stari_mistri
Schauspiel

Alte Meister

Komödie von Thomas Bernhard

Weiterspielen Productions, Berlin; Neuproduktion der Fassung für das Volkstheater Wien

nach der gleichnamigen Prosa für die Bühne bearbeitet von Dušan David Pařízek

Seit über dreißig Jahren geht der Musikkritiker Reger jeden zweiten Tag in das Kunsthistorische Museum Wien; zum einen wegen der idealen Raumtemperatur, zum anderen wegen Tintorettos „Bildnis eines weißbärtigen Mannes“. Seit ebenfalls über dreißig Jahren trifft er dort Irrsigler. Der ist Museumswärter und liebt seine Uniform. Nur eine Polizeiuniform hätte er vielleicht noch mehr geliebt. Irrsigler ist über die Jahre zum Sprachrohr Regers geworden und sorgt dafür, dass dieser ungestört Tintorettos Gemälde betrachten kann.

„Alte Meister“ ist der letzte Roman Thomas Bernhards. Er wurde in ersten Monaten des Jahres 1985 geschrieben und im darauffolgenden Herbst bei Suhrkamp veröffentlicht. Unverkennbar verarbeitet Bernhard den Abschied von seinem Lebensmenschen Hedwig Stavianicek, die am 28. April 1984 im Alter von 89 Jahren gestorben war – Bernhard und sie waren zwar nicht verheiratet, aber doch seit den 50erJahren, als sich die um 37 Jahre ältere Wienerin des lungenkranken Salzburger Studenten annahm, ein reiselustiges Paar gewesen.

Mit Lukas Holzhausen, Rainer Galke
Inszenierung und Bühne: Dušan David Pařízek
Kostüme: Kamila Polívková
Dramaturgie: Roland Koberg

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© Josef Beyer
Schauspiel

Don‘t Worry Be Yoncé

Schauspiel mit Musik von Stephanie van Batum, Henrike Commichau, Stacyian Jackson, Mona Vojacek Koper

Schauspielhaus Bochum

Liberté, Egalité, Be Yoncé. Es kann nur eine Queen B geben. Aber ist das wirklich so? Oder kann man mit der notwendigen Begeisterung und einer Portion Ehrgeiz das schaffen, was nur sie geschafft hat? To Be Yoncé! Mit seiner praktischen Anleitung, um der phänomenalen Pop- und R’n’B-Sängerin näher zu kommen, sorgte der Abend der Regisseurin Stephanie van Batum bereits 2018 in München für Begeisterungsstürme. In Form eines Tutorials erfahren die Zuschauer:innen in wenigen Schritten, was nötig ist, um SIE zu sein – how to be Bey. Und das ist mehr als singen, tanzen und performen, mindestens: Diva, Queen, Sexbombe, Mutter, Geschäftsfrau, Ehefrau, Feministin. #flawless

Don‘t Worry Be Yoncé (XS Edition) wurde eingeladen zum Festival radikal jung 2018.

„Blitzgescheit, selbstironisch und irre witzig. (…) Immenser Rechercheaufwand, hervorragende Rhythmisierung und Beherrschung aller Live-Art-Mittel. Zudem haben van Batum und ihre Mit-Beyoncés Henrike Commichau, Stacyian Jackson und Mona Vojacek Koper in diese ,Lecture Performance‘ und doppelbödige Anleitung zum Beyoncé-Werden so viel tänzerische Lebensenergie gesteckt, dass sie damit auch noch den Beyoncéfernsten Zuschauer anstecken.“ (Sabine Leucht, Süddeutsche- Zeitung)

Mit Henrike Commichau, Stacyian Jackson, Mona Vojacek Koper
Inszenierung und Konzept: Stephanie van Batum
Bühne, Video, Sound: Florian Schaumberger
Kostüm: Bettina Kirmair

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© Richard Becker
Schauspiel

Der alte Mann und das Meer

Schauspiel-Solo nach dem Roman von Ernest Hemingway

Altonaer Theater in Kooperation mit dem Theater Lindenhof in Melchingen

Ernest Hemingways berühmte Erzählung „Der alte Mann und das Meer“ wird auf der Bühne lebendig: Santiago, ein alter Fischer aus Kuba, hat seit 84 Tagen keinen Fisch mehr gefangen und steht am Rande der Verzweiflung – doch er gibt nicht auf. Mit eiserner Entschlossenheit begibt er sich in ein letztes großes Abenteuer, um einen gewaltigen Marlin zu fangen. Was folgt, ist ein unaufhörlicher, tagelanger Kampf zwischen Mensch und Natur: Inmitten der Weite des Ozeans kämpft Santiago nicht nur gegen den Fisch, sondern auch gegen die eigenen körperlichen Grenzen und die Einsamkeit seines Lebens.

Die Geschichte von Santiago ist nicht nur ein Abenteuer, sondern auch eine tiefgründige Auseinandersetzung mit der menschlichen Existenz, der Bedeutung von Ausdauer und Hoffnung sowie dem Wunsch, in einer oftmals unerbittlichen Welt etwas zu erreichen. Die Inszenierung prüft den Literaturklassiker auf den unerschütterlichen Willen des Menschen, die Natur herauszufordern und sich selbst zu beweisen.

Mit Stefan Hallmayer
Inszenierung, Bühnenfassung und Übersetzung: Luca Zahn
Bühne und Kostüme: María Martínez Peña
Musikalische Leitung: Johannes Hofmann

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© Dominik Rau / Theater der Altstadt
Schauspiel

Baskerville

Ein Sherlock-Holmes-Krimi von Ken Ludwig nach Arthur Conan Doyle

Theater der Altstadt, Stuttgart

Ein Gehstock wurde in der Baker Street 221 B zurückgelassen. Kombiniere, kombiniere … Die Spuren führen Sherlock Holmes und Dr. Watson in die düsteren Moore von Devonshire und mitten hinein in den mysteriösen Fall rund um den Landsitz Baskerville Hall und das Geraune vom grauenerregenden Höllenhund. Die Mütze, die Pfeife, die Genialität: Nach zahlreichen Wendungen und mithilfe brillanter Schlussfolgerungen ahnt der Meisterdetektiv, wer hier welche Rolle spielt. Aber wer spielt hier eigentlich wirklich wen?

Im schaurig-schönen und amüsanten Krimiabenteuer von Ken Ludwig, ganz in der Tradition Arthur Conan Doyles, spielt sich ein fünfköpfiges Ensemble in über 30 wechselnden Rollen um Kopf und den sherlockschen Mantelkragen. Mit Spannung, Gänsehaut, brillanten Erkenntnissen und jeder Menge augenzwinkerndem Witz!

1901 wurde „The Hound of the Baskervilles“ veröffentlicht. Weitere Geschichten folgten und Sherlock Holmes wurde ein weltweites und unsterbliches Phänomen. Bis heute ist der berühmte Ermittler in Büchern, im Radio, in Serien und auf Theaterbühnen genial kombinierend unterwegs und – trotz Brexit – ein verbindender britischer Exportschlager!

Mit Dorothea Förster, Sebastian Schäfer, Caroline Sessler, Christian Streit, Barbara von Münchhausen
Inszenierung: Christof Küster
Bühne und Kostüm: María Martínez Peña

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© Michaela Köhler-Schaer
Aufführung

Moving Shadows: On Fire

Ein Schattentheater, das alles in den Schatten stellt

Die Mobilés, Köln, in Zusammenarbeit mit Magnetic Music

Die weltweit gefeierte Schattentheatergruppe „Moving Shadows“ ist zurück und setzt mit ihrem neuen Programm „On Fire“ neue Maßstäbe in der Kunst des Schattentheaters: Erleben Sie mit „On Fire“ eine völlig neue Welt voller Magie und Bewegung, die in ihrer Dynamik und Kreativität weltweit einzigartig ist. Schattentänzer:innen entführen Sie auf eine abenteuerliche Reise und präsentieren ein atemberaubendes Spektakel, bei dem Licht, Schatten und Bewegung in packender Harmonie verschmelzen. Die Leinwand wird zum pulsierenden Spielplatz der Fantasie, auf dem dynamische Choreografien und faszinierende Bilder Ihre Sinne berühren. Lassen Sie sich von einem berauschenden Musikmix und visueller Lichtpoesie verzaubern – jeder Augenblick voller Überraschungen, jeder Moment ein unvergessliches Erlebnis!

Die Moving Shadows faszinieren seit ihrer Gründung mit ihrer einzigartigen Kunstform. Zu den Höhepunkten ihrer Karriere zählt der Gewinn des französischen Supertalents in Paris. Beim renommierten Comedy-Festival „Juste pour rire“ in Montreal schrieben sie Geschichte, indem sie als erste Gruppe in 40 Jahren gleich zwei der begehrten Auszeichnungen gewannen: den Kreativitätspreis und den Publikumspreis „Sieger der Herzen“.

Inszenierung und Choreografie: Stefan Südkamp und Michaela Köhler-Schaer

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© Maria Baranova
Schauspiel

Last Call

Schauspiel von Peter Danish

Koproduktion der Hamburger Kammerspiele und der Apiro Entertainment GmbH & Co. KG

Später Abend 1988, die „Blaue Bar“ im legendären Hotel Sacher in Wien: Hier begegnen sich zwei der weltgrößten Dirigenten des 20. Jahrhunderts – Herbert von Karajan und Leonard Bernstein. Karajan ist für einen seiner letzten Auftritte nach Wien gekommen. Und trifft dort zufällig auf einen seiner größten Antipoden, Bernstein. Genauso ist es wirklich passiert. Ein intensiver, mitunter kämpferischer, leidenschaftlicher und immer inspirierender Austausch beginnt. Die Granden der Musikgeschichte philosophieren
über Musik, über die Kunst, über ihre Konkurrenz und ihre große Unterschiedlichkeit. Alles diskret beobachtet von einem Kellner,
der die beiden Künstler den gesamten Abend bedient. Er kann nur ahnen, worüber die beiden Männer diskutieren.

Mehr als 30 Jahre später bediente eben jener Kellner in der „Blauen Bar“ den amerikanischen Theaterautor Peter Danish und erzählte ihm von seinen Beobachtungen.

Mit Victor Petersen, Helen Schneider, Lucca Züchner
Inszenierung: Gil Mehmert
Bühne: Chris Barreca
Kostüme: René Neumann

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© Matthias Kupczyk
Konzert

Queenz of Piano – Piano Cosmos

Die neue Klangwelt zwischen Klassik und Pop

Queenz of Piano, Berlin

Die Queenz of Piano stehen für eine neue Generation von Musiker:innen, die zeigen, dass Klassik nichts mit verstaubten Notenblättern zu tun hat – sondern mit purer Leidenschaft, Innovation und einem ganz eigenen Groove. Zwei Frauen, zwei Pianos: Queenz of Piano verschmelzen die Eleganz klassischer Musik mit der elektrisierenden Energie des Pop, verbinden mit Leichtigkeit unterschiedliche Epochen und Stilistiken. Ihre Mission: Einem breiten Publikum zeigen, wie aufregend und vielschichtig Klaviermusik sein kann. Gleichzeitig erobern sie mit ihrer modernen Note sowohl die Herzen eingefleischter Klassikfans als auch die der Popfans – und das weltweit.

Wenn Bach auf die treibenden Beats von Daft Punks „Aerodynamic“ oder Beethovens Mondscheinsonate auf Hans Zimmers epischen
„Interstellar“-Soundtrack trifft, entsteht ein einzigartiges musikalisches Universum. Beethovens „Für Elise“ erstrahlt in einem völlig
neuen, atmosphärischen Klanggewand. Die Tracks des neuen Albums „Piano Cosmos“ verbinden meisterhafte Virtuosität mit sphärischen Synthesizer-Klängen, minimalistischen Beats und einzigartigen Arrangements.

Ob auf renommierten Festivals in Europa oder bei spektakulären Shows in Taiwan und China – die Queenz of Piano faszinieren ein weltweites Publikum. Ihre millionenfach gestreamten Musikvideos nehmen die Zuschauer:innen mit an ungewöhnliche Orte.

Mit Jennifer Rüth und Pauline Gropp

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© Regina Brocke
Schauspiel

Me and Mr. Cash

Ein Theaterabend mit Songs von Johnny Cash und June Carter

Theaterhaus Stuttgart in Koproduktion mit dem Theater Gütersloh und dem Trioteatrale

Ein Februarabend im Jahr 1968: Johnny Cash und seine Entourage spielen wieder eine ihrer ausverkauften Shows, diesmal in einem
Provinzstädtchen in Kanada. Auch die quirlige June Carter, Spross der legendären Carter Family, ist wieder dabei. Nachdem sie die letzten Akkorde ihres gemeinsamen Hits „Jackson“ gespielt haben, fragt Johnny vor mehreren tausend Fans: „Willst du mich heiraten, June?“ Mit Spontanität und großem Witz umgeht sie eine Antwort und dreht stattdessen die Situation ins Komische, als wäre es eine eingeübte Nummer. Doch Johnny lässt nicht locker: Nach 31 Heiratsanträgen antwortet ihm June an diesem Abend endlich mit „Ja!“.

Die Schauspieler:innen Lucie Mackert und Roman Roth tauchen gemeinsam mit dem Gitarristen Thomas Maos in die Carter-Cash-Welt ein. Sie beleuchten die zwei Seiten einer Liebe im Showgeschäft und zeigen die vielen Facetten der beiden Hauptfiguren. Dabei lassen sie aber auch wichtige Wegbegleiter:innen und Familienmitglieder aufleben und erzählen die Geschichte der beiden aus unterschiedlichen Blick winkeln. Mit Hilfe von neuen Arrangements altbekannter Countryklassiker wird musikalisch und darstellerisch dieses Stück Musikgeschichte erzählt und vergangene Zeiten neu beleuchtet.

Mit Lucie Mackert, Roman Roth
Gitarre: Thomas Maos
Inszenierung: Endre M. Holéczy

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© Liliya Namisnyk
Konzert

Klassik Für Alle!: „SCHÖNHEIT”

Solistin: Katrin Wundsam (Mezzosopran)
Musikalische Leitung: Magdalena Klein
Niedersächsisches Jugendsinfonieorchester


Programm: Gustav Mahler: „Rückert-Lieder“ für Singstimme und Orchester „Totenfeier“ Symphonische Dichtung für Orchester

„Klassik für alle“ ist eine beliebte Konzertreihe des Scharoun Theaters in Kooperation mit dem Theaterring und der Philharmonischen Gesellschaft Wolfsburg e.V., die für alle Menschen gleichermaßen angeboten wird – für alle, die klassische Musik lieben oder lieben lernen wollen. Die Musik wird zunächst erklärt und dann gespielt. Die Moderation übernimmt der Konzertmanager und Kunstvermittler Martin Weller.

Eintritt 12,– € für alle Aufführungen, auf allen Plätzen!
Änderungen vorbehalten.

Weitere Termine:
Sonntag 21.02.2027, 15:00 Uhr Klassik für Alle!: „Neue Welt“
Sonntag 21.03.2027, 15:00 UhrKlassik für Alle!: „Blech is beautiful“
Sonntag 20.06.2027, 15:00 UhrKlassik für Alle!: „Lieben Sie Brahms?“

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© Max Saufler
Musik

Mackefisch: „KOMPLIZIRKUS“

Songwriter-Musik-Kabarett

Mackefisch, Mannheim

Mackefisch schaffen etwas Außergewöhnliches. Und das nicht nur, weil sie mit vier Armen und Beinen gefühlte 20 Instrumente gleichzeitig spielen – von selbstgebauten Koffer-Drums, einem auf Rasseln, Korkplatten und Tröten eintretenden Steppschuh über Banjo, Gitarre bis hin zum Keyboard, das versiertes Pianospiel mit crazy Synthie-Sounds verbindet. Auch nicht, weil ihr zweistimmiger Gesang souverän zwischen hinreißend schön und atemberaubend rasant wechselt. Oder weil er dabei unvergleichbar lustige, poetische und gnadenlose Texte transportiert.

Das wirklich Einzigartige an der prämierten Mini-Band ist das Gefühl, mit dem man nach dem Konzert nach Hause geht. Und das ist ein verdammt gutes: Mackefischs „Komplizirkus“ lässt einen nicht einfach alle Sorgen vergessen. Auch den ernsten Themen geben Lucie Mackert und Peter Fischer bei aller guten Laune und raffinierten Rhythmen durchaus ihren Raum. Nein, keinen Raum – eine Manege! Und schon hüpfen schwere Gedanken zu mitreißender Musik durch sprühende Reifen, jonglieren mit guten Ideen und lassen sich streicheln. Und man merkt: nach einem Abend mit Mackefisch trägt sich die Last der Welt einfach deutlich leichter.

Mackefisch sind Gewinner zahlreicher Auszeichnungen (u.a. Kleinkunstpreis St. Ingberter Pfanne, Kleinkunstförderpreis BadenWürttemberg, Kabarettpreis Mindener Stichling und Funny For Future Songcontest).

„Harmoniegesang mit einer solchen Wortakrobatik gab es so noch nirgends zu hören.“ (SCHALL Magazin)

„Mackefisch schaffen es, wortund klanggewaltig auch die großen Themen und Probleme der Menschheit mit Spaß und positiver Energie zu transportieren.“ (DEUTSCHLANDFUNK)

Mit Lucie Mackert und Peter Fischer

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Kinderkonzert

Kinderphilharmonie: „Die wilden Saiten“

Klangabenteuer mit den Wildstrings!

Kinderphilharmonie / Wildstrings, Potsdam

Die Wildstrings – das Duo Sebastian Caspar und Michael Riemer – entführen euch mit Geige, Gitarre und Kontrabass in eine stimmungsvolle Welt aus Klassik, Improvisation und eigenen Arrangements. Warm, überraschend, familienfreundlich – ein Konzert wie ein kleines Wintermärchen.

Geplant und konzipiert von Sebastian Caspar (Violine, Gitarre, Gesang) und Michael Riemer (Gitarre, Kontrabass).
www.wildstrings.music/

Die 2024 in die erste Saison gestartete Kinderphilharmonie hat es sich zum Ziel gemacht, klassische Musikerlebnisse für die Allerkleinsten zu schaffen. Die Konzerte sind der perfekte Einstieg in die Welt der Musik. In einer entspannten Atmosphäre sitzen Eltern und ihre Babies, Kleinkinder oder Kinder auf Yogamatten, während sanfte Klänge von Harmonieinstrumenten den Raum erfüllen. Hier lernen die Kleinsten, die Schönheit von Musik auf spielerische Weise zu erleben.

Das Scharoun Theater Wolfsburg bietet diese Konzertreihe in dieser Spielzeit erstmals an. Die Konzerte im Foyer sind kurz und liebevoll gestaltet, mit einer Dauer von 35 bis 45 Minuten ideal für die Aufmerksamkeitsspanne der ganz Kleinen.

Die Kinderphilharmonie spielt drei Mal pro Veranstaltungstag für 3 verschiedene Altersstufen:

0-2 Jahre Babykonzerte, jeweils 10:00 Uhr (ca. 30 Minuten)
2-4 Jahre Kleinkinderkonzerte, jeweils 11:30 Uhr (ca. 40 Minuten)
4-7 Jahre Kinderkonzerte, jeweils 14:30 Uhr (ca. 50 Minuten)

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Weitere Termine:

Samstag 20. Februar 2027 10:00 Uhr / 11:30 Uhr / 14:30 Uhr
„Swing mit den Careless Cats!“

Samstag 24. April 2027 10:00 Uhr / 11:30 Uhr / 14:30 Uhr
„Lumas Reise durchs Universum - Märchenstunde an der Harfe!“

Auf Anfrage ist eine Veranstaltung mit der Kinderphilharmonie auch für Schulen buchbar.

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© Christina Wachendorff
Familientheater

Die Bremer Stadtmusikanten

Weihnachtsmärchen für die ganze Familie von den Gebrüdern Grimm

Scharon Theater Wolfsburg / Heim.Spiel

in einer Fassung von Britta Kristina Schreiber

Alt! Schwach! Nutzlos!? Was tun eigentlich Tiere, wenn sie in die Jahre kommen und nicht mehr arbeiten können? Gehen Packesel in Rente, machen Jagdhunde eine Umschulung?
Als Esel, Hahn, Hund und Katze - aussortiert aus Altersgründen - feststellen müssen, dass ihre Menschen nichts dergleichen für sie
vorgesehen haben, beschließen sie, davonzulaufen und gemeinsam nach Bremen zu gehen. Dort soll alles besser sein, dort wollen sie eine Band gründen und Stadtmusikanten werden. Gar nicht so einfach, wenn jeder nur das eigene Lied singen will.

Ihr Weg führt sie in den alten dunklen Wald. Dort treffen sie auf scheue wilde Tiere und begegnen einem magischen uralten Wesen,
viel älter noch als sie selbst. Dann wird es gefährlich, denn Räuber lauern in der Nacht auf wehrlose Reisende, und auch die vier tierischen Reisenden werden überfallen und ausgeraubt. Aber so wehrlos, wie es zuerst scheint, ist die Rentnerband nicht. Sie sind inzwischen Freunde geworden und gemeinsam geht alles einfach besser. Mit viel Mut, Zusammenarbeit und Einfallsreichtum gelingt es ihnen, die Räuber zu vertreiben und ihre gestohlenen Musikinstrumente zurückzubekommen.

Sie finden sogar ein neues Zuhause, und müssen gar nicht mehr weiterziehen. Musizieren kann man schließlich überall und Bremen kann überall sein – Eine spannende, zeitlose Geschichte über Freundschaft und Solidarität, Stärken und Schwächen, und den Mut, nicht aufzugeben, egal wie schwierig die Situation erscheint. Mit viel Musik und zauberhaften Figuren!

Ab 4 Jahren
Dauer ca. 90 Minuten

Mit Nicole Schneider, Anna Woll; Robert Arnold, Otto Beckmann u.a.
Inszenierung: Axel Krauße
Bühne und Kostüme: Christina Wachendorff
Musik: N.N.

Im Anschluss an die Premiere findet eine öffentliche Premierenfeier in der Caféteria/Foyer statt!

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Natürlich gibt es in diesem Jahr wieder:
» Den Plakat-Malwettbewerb Abgabeschluss ist Freitag, 25. September 2026» Hinweise zur Gestaltung
» Freikarten für die Gewinner:innen des Plakat-Malwettbewerbs 2026 und ihrer Familien
» Probenbesuch
» Die Ausstellung aller gemalten Bilder im Foyer des Theaters
» Vorhang bemalen
Hinweis für Schulen:

Wir freuen uns darauf, ab dem 17. August Ihre Reservierungen entgegenzunehmen! Wenden Sie sich dafür gerne per Mail an unsere Kollegin Edlyn Ninnenmann. M: edlyn.ninnemann@theater.wolfsburg.de

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© young persons performances KI
Konzert

Young Persons Performances

Theaterring und Philharmonische Gesellschaft Wolfsburg e.V.

Die neue Reihe bietet musikalischen Talenten aus dem Bereich der Musikhochschulen und erfolgreichen Teilnehmenden des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ viermal in der Spielzeit die Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen und Auftrittserfahrung zu sammeln.

Die Konzerte finden auf der Vorbühne im Großen Saal statt.

Die Karten kosten 12 € auf allen Plätzen.

Programm Mittwoch 18.11.2026

Der Theaterring lädt herzlich zu einem Konzert mit aktuellen Stipendiat:innen der Paul-Hindemith-Gesellschaft ein. In diesem Konzert präsentieren junge, herausragende Musiker:innen ein abwechslungsreiches Programm, das Werke von Paul Hindemith sowie ausgewählte Kompositionen aus verschiedenen Epochen umfasst.

Das Publikum erwartet ein Abend voller musikalischer Vielfalt, interpretatorischer Frische und künstlerischer Exzellenz. Das Konzert bietet zugleich die Gelegenheit, vielversprechende Nachwuchstalente kennenzulernen und die Förderarbeit der Paul-Hindemith-Gesellschaft zu erleben.

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© Jim Albright Foto
Schauspiel

Der Kontrabass

Schauspiel von Patrick Süskind

Scharoun Theater Wolfsburg / Heim.Spiel

Er ist Berufsmusiker in einem Staatsorchester, drittes Pult. Und er ist ziemlich überzeugt von seinem Instrument – dem Kontrabass. Denn die Klänge des tiefsten Streichinstruments halten ja letztendlich das komplette Orchester, wenn nicht gar den ganzen Konzertbetrieb zusammen. Aber eigentlich – wenn man es genauer betrachtet – ist dieses große Instrument gar nicht so einzigartig. Im Gegenteil, eher groß und sperrig, immer im Weg, zu Recht unterschätzt und eigentlich auch obsolet … So, wie er sich manchmal fühlt!

In einem Monolog versucht ein Kontrabassist eine Lobeshymne auf sein Instrument – und scheitert daran. Eine humorvolle Reflexion über die Lebensbeziehung zu einem Instrument und seine Hassliebe zu ihm, aber auch über Ruhm, Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit im Kulturleben.

„Der Kontrabass ist das scheußlichste, plumpeste, uneleganteste Instrument, das je erfunden wurde. Ein Waldschrat von Instrument.“ (aus „Der Kontrabass“)

Mit Robert Arnold
Inszenierung, Bühne und Kostüm: Frank Siebenschuh

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© privat
Comedy

Sarah Bosetti

„Make Democracy Great Again!“

Was verbindet einen AfD-Wähler und eine Klimaaktivistin? Die Angst, dass die Welt, wie sie ist, untergehen wird. Und wir sind alle vereint in unserer Angst vor einer düsteren Zukunft. Doch Sarah Bosetti hat keine Lust auf Angst und Trübsal. Und sie hat eine bessere Idee! Wenn uns die Zukunft, wie sie gezeichnet wird, nicht gefällt, dann sollten wir uns eine schönere malen und darauf hinarbeiten. Wenn niemand mehr Bock auf Demokratie hat, sollten wir sie nicht aufgeben, sondern besser machen.

„Make Democracy Great Again!“ ist ein lustiges, bissiges und aufrüttelndes Plädoyer für die Rettung der Demokratie. Sarah Bosetti gibt Politiker:innen Kommunikationsnachhilfe, erfindet die schönsten Fake News, schreibt reflektierte Demoplakate und zeigt, wieso es ein Privileg ist, vom Sofa aufstehen zu dürfen.

Sarah Bosetti ist Satirikerin, Autorin, Lyrikerin und Feministin wider Willen. Sie wurde bereits u.a. mit dem Grimme-Preis, dem Deutschen Fernsehpreis, dem Deutschen Kleinkunstpreis, dem Joachim-Ringelnatz-Preis für Lyrik und dem Dieter-Hildebrandt-Preis
ausgezeichnet. Sie schreibt und moderiert u.a. die monatliche Late Night Show „Bosetti Late Night“ (3sat) und das wöchentliche Satireformat „Bosetti will reden!“ (ZDF).

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© LuxTeufelsWild
Konzert

Osnabrücker Symphoniker und der Bachchor Hannover: „Memorial“

Sinfoniekonzert

Bachchor Hannover / Osnabrücker Symphoniker

Benjamin Britten: „War Requiem“ op. 66
Musikalische Leitung: Christian Rohrbach

Zum 150. Todesjahr von Benjamin Britten

Das Leben des englischen Komponisten Benjamin Britten war von jeher geprägt von der Abscheu gegenüber Gewalt und seinem starken Sinn für Gerechtigkeit gegenüber Schwächeren. Britten begann 1960 mit den Planungen für ein „War Requiem“, das dem Anlass – dem Gedenken an die Opfer des Krieges – und dem Ort – der grausam entstellten Stadt Coventry – in einzigartiger Weise angemessen sein sollte. Darin verschränkt er die klassischen Worte der Liturgie mit Gedichten des englischen Lyrikers Wilfred Owen, der im Alter von nur 25 Jahren in den letzten Tagen des Ersten Weltkriegs in Frankreich gefallen war. Das Ergebnis ist eines der ergreifendsten musikalischen Manifestationen des Pazifismus im letzten Jahrhundert. Die Premiere im Mai 1962 und die im Anschluss veröffentlichte Aufnahme wurden zu Brittens größtem Erfolg.

Der Hannoversche Bachchor gehört zu einem der führenden Konzertchöre Norddeutschlands. Sein Repertoire umfasst die geistliche Musik vom 16. bis zum 21. Jahrhundert. Konzertreisen führten den Bachchor bereits in zahlreiche Länder Europas. Für die CD „Glaubenslieder“ wurde der Chor 2010 mit dem Echo Klassik ausgezeichnet. Im Jahr 2024 übernahm Christian Rohrbach die künstlerische Leitung.

Dieses Konzert wird ermöglicht durch die freundliche finanzielle Unterstützung von Herrn Hanns Peter Bittermann!

Konzerteinführung: 19:15 Uhr, Großer Saal (Martin Weller)

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© Nicci Kuhn
Lesung

Michel Friedman: „Mensch – Liebeserklärung eines verzweifelten Demokraten“

Lesung und Gespräch

Demokratie ist nie statisch, sondern dynamisch. Sie lebt durch die Menschen, die ununterbrochen an ihr arbeiten. Wer wüsste das
besser als Michel Friedman. Er ruft dazu auf, endlich zu handeln – für Freiheit und Menschenrechte. Friedmans neuestes Werk fordert heraus, irritiert und inspiriert zugleich.

„Verzweifelt, weil ich sehe, wie ein großer Teil der Menschen aus der Geschichte nicht lernt. Verzweifelt, weil die Demokratie, die mir das Leben ermöglicht hat, zerbröselt.“

Ein Weckruf, die Demokratie nicht nur zu verteidigen, sondern aktiv zu gestalten.
Mit klaren Analysen entlarvt er die Gefahren von Resignation, mediengetriebener Sensationslust und unerfüllten Versprechen. Dieses Buch fordert heraus, irritiert und inspiriert zugleich. Es ist eine leidenschaftliche Liebeserklärung an die Demokratie. Ein drängender Appell, für Würde, Rechte, Vielfalt und Freiheit zu kämpfen, bevor es zu spät ist.

Wer jetzt nicht eingreift, macht sich zum Komplizen.

Prof. Dr. jur. Dr. phil. Julien Michel Friedman ist deutsch-französischer Jurist, Philosoph, Publizist, Autor und Moderator.

Die Wolfsburger Buchhandlung Sopper bietet das Buch direkt vor Ort zum Kauf an – eine schöne Gelegenheit, sich Ihr Exemplar gleich signieren zu lassen!

Koordination der Autorenlesungen in Zusammenarbeit mit Bettina Baumann, WortKunst-Netzwerk für Literatur

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© Jan Duefelsiek
Lesung

Weihnachtszauber mit Helmut Zierl

Lesung

Dieser heitere Abend mit dem beliebten Schauspieler Helmut Zierl zur Vorweihnachtzeit ist so bunt, humorvoll, überraschend und besinnlich wie die Weihnachtzeit selbst. Mit feinem Humor, Charme und warmer Stimme führt er durch einen Abend voller Poesie, Witz und märchenhafter Naivität. Ein, zwei Stunden alles rundherum vergessen und Weihnachten einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Helmut Zierl bietet einen vergnüglich-kabarettistischen Rahmen für die Zeit rund um Weihnachten. Und
auch, was da alles schiefgehen kann.

Helmut Zierl ist bekannt durch Rollen im „Tatort“, „Der Alte“, „Florida Lady“, „Familie Sonnenfeld“, „Flug in die Hölle“, „Ein Mann steht seine Frau“, „Traumschiff“, „Rosamunde Pilcher“ und ca. 300 weiteren Produktionen. Er ist u.a. INTHEGA-Preisträger 2018 für seine Rolle in „Tod eines Handlungsreisenden“ als beste Inszenierung des Jahres.

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© Franziska Strauss
Komödie

Miss Merkel – Mord in der Uckermark

Eine Kriminalkomödie nach dem Roman von David Safier

Komödie am Kurfürstendamm, Berlin

erarbeitet von Florian Battermann und Jan Bodinus

Sie war die mächtigste Frau der Welt. Nun ist Miss Merkel Rentnerin und freut sich auf Ruhe und Erholung. In Klein-Freudenstadt am Dumpfsee möchte sie gemeinsam mit ihrem Ehemann den Lebensabend genießen und ihre geliebte Uckermark zu Fuß erkunden – ohne Trump, Putin und andere Irre. Die Tage plätschern dahin. Eigentlich ist alles so, wie sie es sich gewünscht hat, doch schon bald sehnt sich die Powerfrau mit der Raute wieder nach Action. Als Philipp Freiherr von Baugenwitz vergiftet in einem von innen verriegelten Schlossverlies gefunden wird, ist schnell klar: Der Mörder hat die Rechnung ohne die Ex-Kanzlerin gemacht. Unermüdlich im Kampf für Gerechtigkeit, nimmt Miss Merkel – gemeinsam mit Mann und Bodyguard – die nicht ganz ungefährlichen Ermittlungen auf. In aller Diskretion versteht sich.

„Die unvergleichlichen Geschwister Pfister in einer bittersüßen Kriminalkomödie nach dem Bestseller von David Safier. „Erzählt wird das fröhliche Dorfdrama in der Inszenierung von Martin Woelffer mit leichter Hand und schönem Schwung, mit viel Musik und verrückten Liedern, mit feiner Choreografie und amüsanter Fantasie: Ein fabelhaft charmanter Spaß!“ (Berliner Zeitung)

Mit Christoph Marti, Tobias Bonn, Winnie Böwe, Max Gertsch, Lilian Naef, Adisat Semenitsch, Ida Dobrenz, Matthias Britschgi

Regiefassung von Martin Woelffer, Thomas Pigor, Tobias Bonn, Christoph Marti
Inszenierung: Martin Woelffer
Bühne: Tilmann von Blomberg
Kostüm: Sandra Klaus
Songtexte: Thomas Pigor
Musik: Thomas Pigor, Johannes Roloff
Choreografie: Kathleen Bauer, Mariana Souza

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© Masters of Choreography
Tanz

Masters of Choreography: „Beats on Pointe“

Tanz und Entertainment. Elektrisierende Fusion aus Spitzentanz und Street Dance

Masters of Choreography, Melbourne, Australien

In der australischen Erfolgsproduktion „Beats on Pointe“ verschmelzen klassisches Ballett, Stepptanz, Street und Jazz Dance, Hip-Hop, Beatboxing, Akrobatik, physischer Comedy und atemberaubende Freestyle-Einlagen zu einem außergewöhnlich choreografierten Stil-Mix. Weltklasse-Tänzerinnen und -Tänzer entführen das Publikum in „Beats on Pointe“ auf eine furiose Achterbahnfahrt durch eine unvergessliche Welt aus Bewegung, mitreißenden Soundtrack und Bühnenmagie. Zu dieser energiegeladenen Topniveau-Performance gehören als Highlight – neben den unzähligen Kostümen und Hits von unter anderem Beyoncé, Britney Spears, Rihanna und Michael Jackson – natürlich auch das atemberaubend-ausgeklügelte Lichtdesign, das die Show zu einem visuellen Fest für die Sinne macht.

„Beats on Pointe“ ist mehr als nur eine Tanzshow – es ist ein Tanztheater-Spektakel und unterhält das Publikum auch außerhalb der choreografischen Elemente durch humorvolle Momente, die sich durch die gesamte Show ziehen!

Mit 12 Tänzer:innen von Masters of Choreography
Künstlerische Leitung: Jennifer Masters, Milo Masters
Regie und Produktion: Milo & Jennifer Masters
Leiterin der Choreografie: Jennifer Masters
Chefchoreografin Ballett: Emma Vaiano
Chefchoreograf Street-Dance: Taylor Diamond-Lord

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© Art Stage
Ballett

Dornröschen

Ein fantastisches Ballett märchen für Groß und Klein mit der Musik von P. I. Tschaikowsky

Moldawisches Nationalballett

Seit mehr als 100 Jahren erfreut der Ballettklassiker Groß und Klein. Mit Anmut, Schönheit und Eleganz, mit unglaublicher Leichtigkeit und höchster technischer Präzision wird das Publikum in eine fantastische Märchenwelt entführt. Das Ballett „Dornröschen“ gilt als das gelungenste aller Ballette aus der großen zaristischen Ära. Tschaikowsky hielt „Dornröschen“ für sein bestes Ballett.

Alle Feen bringen der Prinzessin Aurora gute Wünsche als Geschenk. Nur eine wurde nicht eingeladen - die böse Fee Carabosse. Diese aber kommt dennoch, und ihr Taufgeschenk ist ein Fluch: An ihrem sechzehnten Geburtstag werde sich die Prinzessin an einer Spindel stechen und daran sterben. Glücklicherweise hat die Flieder-Fee noch ihren Wunsch frei und kann den Tod der Prinzessin in einen hundertjährigen Schlaf verwandeln.

Eine Fülle choreografisch-tänzerischer Höhepunkte, der musikalische Reichtum und die rhythmische Komplexität von Tschaikowskys Musik machen dieses Ballettmärchen zu einem Hochgenuss, bei dem das Publikum dem Zauber des Tanzes erliegt.

Choreografie: Marius Petipa

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© Art Stage
Ballett

Coppélia

Romantisches Ballettmärchen mit der Musik von von Léo Delibes

Moldawisches Nationalballett

Die Geschichte der Coppélia, inspiriert durch E.T.A. Hoffmanns Erzählung „Der Sandmann“, entführt die Zuschauer in eine Welt zwischen Realität und mechanischem Zauber: Der junge Frantz, eigentlich glücklich mit der hübschen Swanilda verlobt, verfällt der geheimnisvollen Coppélia. Tag für Tag sitzt die Schöne reglos am Fenster des alten Magiers Dr. Coppélius – nicht ahnend, dass sie eine leblose, mechanische Puppe ist. Getrieben von seiner Obsession bricht Frantz in das Haus des Alchemisten ein, um das Herz seiner Angebeteten zu gewinnen, wird jedoch vom Magier ertappt und betäubt. Dr. Coppélius verfolgt einen finsteren Plan: Er will
die Lebensenergie des jungen Mannes auf seine Puppenschöpfung übertragen. Doch die mutige Swanilda hat sich längst ins Haus geschlichen, den Platz der Puppe eingenommen und führt den alten Magier mit einem charmanten Täuschungsmanöver an der Nase herum.

Seit seiner Uraufführung 1870 in Paris gehört „Coppélia“ zu den weltweit beliebtesten Balletten. In der brillanten Inszenierung des Moldawischen Nationalballetts verschmelzen tänzerische Präzision, einprägsame Melodik, rhythmische Brillanz, funkelnde farbige Orchestrierung und humorvolle Erzählkunst zu einem außergewöhnlichen Erlebnis für die ganze Familie.

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© Katharina Gebauer
Konzert

Weihnachtsliederabend mit dem Windsbacher Knabenchor und Spark – Die klassische Band

„Ich steh an deiner Krippe hier“

Windsbacher Chorcampus, Windsbach
Spark - Die klassische Band: Andrea Ritter (Blockflöte), Daniel Koschitzki (Blockflöte), Stefan Balazsovics (Violine), Isabel García Castro (Violoncello), Christian Fritz (Klavier)
Leitung des Windsbacher Knabenchors: Ludwig Böhme


Seine Verse prägen und bewegen: Paul Gerhardt ist ein Ausnahmedichter des 17. Jahrhunderts, der bis heute Menschen mit seiner
Poesie begeistert, begleitet, stützt und tröstet! Für den Windsbacher Knabenchor und Spark sind die Vertonungen seiner Winter- und Weihnachtsgedichte Inspirationsquelle für eine spannende musikalische Partnerschaft. In ihrem festlichen Weihnachtsprogramm trifft der klare Klang des Knabenchores auf die Virtuosität der klassischen Band. Hier begegnen sich Tradition und Moderne. Hier werden Lieder zu Songs. Die beiden Klangkörper verknüpfen bekannte Vertonungen winterlicher und weihnachtlicher Gedichte von Paul Gerhardt mit beliebten Weihnachtsweisen des 17. Jahrhunderts und lassen so ein lebendiges musikalisches Bild jener Zeit, vor allem aber auch ein besinnlich berauschendes Kaleidoskop der Weihnachtsklänge entstehen.

Der Windsbacher Knabenchor gilt als eines der führenden Ensembles weltweit. Er steht für die Synthese von Musikalität, Vielseitigkeit, Genauigkeit und Reinheit des Klangs. Seit seiner Gründung 1946 hat der Windsbacher Knabenchor Generationen junger Menschen geprägt und musikalisch verbunden. Bei offiziellen Staatsbesuchen mit verschiedenen Bundespräsidenten wurden sie zu musikalischen Botschaftern ihres Heimatlandes. Jährliche Konzertreisen führen die Windsbacher um den gesamten Planeten.

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© Sebastian Blutau
Comedy

Christoph Maria Herbst & Moritz Netenjakob: „Das Ernsthafte Bemühen um Albernheit“

Zwei Humor-Arbeiter lesen ihre Lieblings-Satiren und plaudern

Der eine gehört zu den beliebtesten TV- und Kinoschauspielern in Deutschland, der andere ist Bestseller-Autor und Kabarettist: Christoph Maria Herbst und Moritz Netenjakob. Und beide haben viele Gemeinsamkeiten: Sie lieben feine Satire, den schnellen Rollenwechsel und Loriot. An diesem exklusiven Abend plaudern sie nicht nur über ihre Leidenschaft für intelligenten Humor – sie geben dem Publikum auch jede Menge Kostproben der satirischen Schreibkultur: Seien es Sketche eines gewissen Vicco von Bülow oder ein Entschuldigungsschreiben, das Herbst als Schüler an seinen Religionslehrer verfasste; seien es sarkastische Texte aus Netenjakobs Feder oder Live-Auszüge von Herbsts Lieblings-Hörbüchern; seien es Szenen aus Netenjakobs Erfolgsroman „Macho Man“ oder aus der Kult-Serie „Stromberg“.

Wenn sich der erfolgreichste Hörbuchvorleser Deutschlands mit einem „begnadeten Parodisten“ (Kölner Rundschau über Netenjakob) an die Mikrofone begibt, dann ist eine Vielfalt an Stimmen und Humorfarben zu erwarten, die in dieser Kombination mit Sicherheit einzigartig ist.

Mit Christoph Maria Herbst und Moritz Netenjakob

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© Alexandra Polina
Lesung

Lukas Rietzschel liest aus seinem Roman „Sanditz“

Lesung und Gespräch

Lukas Rietzschel ist seit seinem Romandebüt „Sanditz“ so etwas wie der Shooting Star der ostdeutschen Nachwende-Generation, die er mit leiser Ironie denkbar unglamourös verkörpert.

Das große Epos unserer Gegenwart. Sanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler, Orgelbauer, Fliesensammler, Lokaljournalistinnen, selbsternannte Widerständler, Träumerinnen, Frührentner, Kinder, Liebespaare, verhuschte Archivare und die Familie Wenzel. Warmherzig und multiperspektivisch verwebt Lukas Rietzschel die Erzählung der Familie Wenzel und der Sanditzer Stadtbewohner zu einem Panorama deutscher Geschichten – vom Ende der DDR bis in die jüngste Gegenwart, vom Besetzen der örtlichen Stasi-Zentrale bis zum Kampf eines Freiwilligen in der Ukraine, vom Abrackern auf westdeutschen Baustellen bis zum isolierten Inseldasein während der Corona-Epidemie. Rietschel ist u.a. Träger des Sächsischen Kulturpreises und Stipendiat der Villa Massimo in Rom.

Ein Roman über Aufbruch und Niedergang, Gelingen und Scheitern des Aufruhrs, Freundschaft und Familie in umwälzenden Zeiten, über den Wunsch nach Zugehörigkeit und die Sehnsucht nach Freiheit.

Die Wolfsburger Buchhandlung Sopper bietet das Buch direkt vor Ort zum Kauf an – eine schöne Gelegenheit, sich Ihr Exemplar gleich signieren zu lassen!

Koordination der Autorenlesungen in Zusammenarbeit mit Bettina Baumann, WortKunst-Netzwerk für Literatur

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© Jim Albright
Schauspiel

Geliebt! Gefürchtet!!: Balladen!!!

Schattentheater, Rezitation, Musik und Schauspiel

Scharoun Theater Wolfsburg / Heim.Spiel

Ein Projekt von Sabine Effmert und Robert Arnold für Erwachsene und Jugendliche; Ab 14 Jahren

Hochverehrtes Publikum, treten Sie ein! Wenn die unheilverkündende Krähe verstummt ist und die umherhuschenden Ratten verschwunden sind, werden wir mit Ihnen und Schillers Taucher auf den Grund gehen, nachts als Zeugen auf die Brück’ am Tay blicken und unzählige Gestorbene beklagen. Wir erleben den Vater in Goethes Erlkönig, der in seiner Verzweiflung glaubt, die Zeit und den Tod überlisten zu können. Fontanes John Maynard bleibt gehorsam bis zu Letzt, doch im Handschuh rebelliert der Auserwählte gegen übliche Konventionen. Kämmt die Lorelei eigentlich immer noch ihre längst ergrauten Haare?

Von menschlichen Abgründen, wie Nick Cave sie in seinen Mörderballaden besingt, bis zu eindrucksvollen schauderhaften bildgewaltigen Naturereignissen – Balladen! Erleben Sie spannende Minidramen, visuell bearbeitet, auf peppige Art und Weise vorgetragen. Knallig verpackt, mit den Mitteln des Figurentheaters, hier im Speziellen den Elementen des Schattentheaters, der Rezitation, der Musik und des Schauspiels, neu und frech erzählt.

Mit Sabine Effmert und Robert Arnold
Inszenierung: Sabine Effmert und Robert Arnold
Figurenbau, Ausstattung: Sabine Effmert
Bühnenbau: Heinrich Hesse, Christian Lehmann

Im Anschluss an die Vorstellung findet in der Cafeteria eine Premierenfeier statt!

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© BE YOUR OWN HERO e.V. Janina Snatzke
Chor

United We Sing

2. Internationaler Kultur- und Choraustausch Wolfsburg – Südafrika 2026

Großes Abschlusskonzert mit den Teilnehmer:innen des Austauschprojekts zwischen der Stadt Wolfsburg und der Region Underberg/Himeville, Südafrika

UNITED WE SING basiert auf der Weltsprache Musik. Je 15 Schüler:innen im Alter zwischen 14 und 20 Jahren bekommen die Chance, sich mit der eigenen kulturellen Identität auseinander zu setzen und im Vergleich mit den kulturellen Wurzeln Südafrikas neue Perspektiven zu entwickeln. In der Begegnung der jungen Menschen liegt die Kraft des Entdeckens der jeweiligen Kulturen, Denkweisen, Religionen und Perspektiven. Musik als Motor verbindet sie über alle sozialen und kulturellen Grenzen hinweg.

„Dreams and Visions“ lautet das Motto des diesjährigen Konzerts. Eine gemeinsame Bühnenshow stellt die Träume und Visionen der Jugendlichen aus Südafrika und Wolfsburg dar und verarbeitet wesentliche Zukunftsthemen der Generation.

Der 2. internationale Kultur-und Choraustausch UNITED WE SING beruht auf einer Kooperation mit vielen Partner:innen, Organisator:innen und Unterstützer:innen in Wolfsburg und in Underberg/Südafrika. Es ist die Fortsetzung des 2023 begonnenen Versuchs, neue Wege zu gehen in der kooperativen Kulturarbeit zwischen den Wolfsburger Schulen, lokalen Kultureinrichtungen und dem international agierenden Verein. Unter Anleitung von Musik, Tanz-und Theaterpädagogen wird neun Monate lang ein gemeinsames Projekt erarbeitet. Im Oktober begegnen sich beide Gruppen im Austausch in Südafrika, wo sie als Projekt-Ensemble
zusammenwachsen. Im Dezember folgt ein Aufenthalt der südafrikanischen Jugendlichen bei Gastfamilien in Wolfsburg. Hier wird gemeinsam das Programm für ein großes öffentliches Abschlusskonzert finalisiert.

Scharoun Theater Wolfsburg in Kooperation mit der Neuen Schule Wolfsburg, dem Phoenix-Gymnasium Vorsfelde und dem BE YOUR OWN HERO e. V. unterstützt durch den stellvertretenden Botschafter Südafrikas in Berlin, Andries Oosthuizen. Die Schirmherrschaft übernommen haben Falko Mohrs, Nds. Minister für Wissenschaft und Kultur, Dennis Weilmann, Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg und Daniela Cavallo, Vorsitzende des Gesamt- und Konzernbetriebsrats der Volkswagen AG. Mit freundlicher Unterstützung durch die Deutsche Chorjugend e.V., das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Stadt Wolfsburg, Geschäftsbereich Kultur, Volkswagen Group, Neuland Stiftung Wolfsburg, Theaterring und Philharmonische Gesellschaft Wolfsburg e.V., IG Metall Wolfsburg, Internationaler Freundeskreis Wolfsburg e. V., Bürgerstiftung Wolfsburg, Förderverein Phoenix Gymnasium Wolfsburg-Vorsfelde. Weitere Unterstützer:innen sind willkommen!

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© Nils Ole Peters
Konzert

Bachorchester Hannover und der Bachchor Hannover: „Weihnachtsoratorium“

Sinfoniekonzert

Bachchor Hannover / Bachorchester Hannover
Musikalische Leitung: Christian Rohrbach


Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium (Teile I-III) BWV 248

Zu Bachs Aufgaben als Thomaskantor in Leipzig gehörte die musikalische Gestaltung der Messen an Sonn-und Feiertagen. Deshalb gibt es für fast jeden Sonntag des Kirchenjahrs eine Bach-Kantate. Für die Weihnachtszeit des Jahres 1734 / 35 komponierte Bach das Weihnachtsoratorium in Gestalt sechs einzelner Kantaten für die drei eigentlichen Weihnachtstage, die zwei darauffolgenden Sonntage und Ephiphanias (6. Januar). Die Texte für das Werk entnahm Bach dem Lukasevangelium (Kapitel 2, Vers 1-21) und dem Matthäusevangelium (Kapitel 2, Vers 1- 12). Außerdem nutzte er Strophen aus bekannten Kirchenliedern und freie madrigalische Dichtungen. Bei der Komposition verwendete Bach eine Reihe älterer, weltlicher Kantatensätze aus seiner Feder wieder. Obwohl das Weihnachtsoratorium entstehungsgeschichtlich eine Art Kollage darstellt, wirkt es vollkommen ausgewogen. Einheit stiftet unter anderem die mehrfache Verwendung der Choralmelodien „Herzlich tut mich verlangen“ und „Vom Himmel hoch, da komm ich her“.

Es gibt kaum ein Werk der Musikgeschichte, das für viele Menschen so selbstverständlich zur Weihnachtszeit gehört wie das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach: Feierliche Eröffnungs-und Schlusschöre, die Vertonung der neutestamentlichen Weihnachtsgeschichte in den Rezitativen, eingestreute Weihnachtschoräle und Arien der Gesangssolist:innen prägen das Oratorium. Die sechs Teile werden durch die Freude über die Geburt Christi verbunden.

Konzerteinführung: 19:15 Uhr, Großer Saal (Martin Weller)

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© Thomas Hoffmann
Konzert

Silvesterspass mit Brass

Showkonzert

Brass Band Berlin
Musikalische Leitung: Thomas Hoffmann


Glücklich lächelnd ins neue Jahr 2027 starten mit der Brass Band Berlin – Das ist die berühmte, 1989 gegründete Berliner Mischung aus Klassik, Jazz, Swing, Show und Slapstick in der Tradition der hochkarätigen Swing-Orchester aus den 30er bis 40er Jahren!

Die elf Musikartisten um den unnachahmlichen Bandleader und Conferencier Thomas Hoffmann - allesamt aus großen Berliner Orchestern - brennen ein an Rasanz, Tempo, Leidenschaft, Präzision und genreübergreifende Vielfalt, gepaart mit einem Schuss Comedy, Humor und Improvisation garniertes musikalisches Feuerwerk der Spitzenklasse auf der Bühne ab. In atemberaubenden Soli zeigen sie, dass sie allesamt klassisch ausgebildete, hervorragende Musiker sind. Überall, wo die lustigen Elf auftreten, besteht die Gefahr, dass das Publikum unter den Lachsalven, dem begeisterten Trampeln und Pfeifen den Konzertsaal fast zum Einsturz bringen… aber nur fast. Der Rest ist purer SilvesterSpass!

„Die Brass Band Berlin lässt die Stimmung mit ihrem Programm im dicht besetzten Saal bis zum Siedepunkt ansteigen. […] Mit amüsanten Anekdoten und humorvoller Moderation von Bandgründer und Leiter Thomas Hoffmann entwickelt sich eine Bühnenshow auf höchstem Niveau.“ (WAZ online/Heinz-Werner Kemmling, 01.10.2025)

Wie in den Jahren zuvor wird in der Spätvorstellung die Pause verlängert, um auf den Jahreswechsel anstoßen zu können. Nach Ende dieser Vorstellung ist wieder Tanz im Foyer angesagt.

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© Gerd Steinle
Szenische Lesung

Lou Hoffner und Gedeon Burkhard: „Liebe, Lust & Hexenschuss“

Die Höhen und Tiefen einer Ehe. Szenische Lesung

Sie waren einmal verliebt, romantisch und leidenschaftlich. Und jetzt? Ein alterndes Ehepaar steht vor den Scherben seiner Ehe. Und die Entscheidung darüber, wie es in Zukunft weitergehen soll, ist im Grunde schon gefallen. Briefe, die sich die Eheleute über Jahrzehnte geschrieben haben, lassen sie noch einmal auf ihr gesamtes Eheleben zurückblicken. Zuerst zynisch und bitter, werden sie dennoch daran erinnert, wie es zwischen den beiden einmal war. Und am Ende stellt sich der vermeintliche eheliche Hexenschuss nur als herzhafter Tritt in den Hintern heraus.

Lou Hoffner erreichte weltweite Bekanntheit durch ihren Auftritt beim ESC in Riga mit dem Song „Let’s Get Happy“ von Erfolgskomponist Ralph Siegel. Sie hat seitdem erfolgreich mehrere Alben veröffentlicht.

1992 stand Gedeon Burkhard an der Seite von Jürgen Vogel und Kai Wiesinger in „Kleine Haie“ vor der Kamera, ab 1998 spielte er für drei Jahre die Hauptrolle in der TV-Serie „Kommissar Rex“ und erlangte damit auch internationale Bekanntheit. Ein Highlight in seiner Karriere ist 2009 sein Auftritt in Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“.

Mit Lou Hoffner und Gedeon Burkhard

Textbuch: Lou Hoffner

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© Robert Jentzsch
Konzert

Festliches Neujahrskonzert 2027: „Die Göttin der Vernunft“

Sinfoniekonzert

Solistin: Miriam Sabba, Sopran
Moderation: Martin Weller
Musikalische Leitung: Jan-Michael Horstmann
Mitteldeutsche Kammerphilharmonie, Schönebeck


Arien, Walzer und Polkas aus der goldenen Zeit der Operette

Die Verklärung der Zeit von etwa 1860 bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zur „goldenen Zeit“ der Wiener Operette begann im Zuge der Alt-Wien-Mode in den 1920er-Jahren und war geprägt von den Komponisten Franz von Suppè, Johann Strauss Sohn, Carl Millöcker, Richard Heuberger, Carl Michael Ziehrer und Carl Zeller. Vor allem „Die Fledermaus“ von Johann Strauß ist noch weltweit im Repertoire der Operntheater. Die titelgebende Operette „Die Göttin der Vernunft“ ist das letzte von Johann Strauss selbst geschriebene Werk dieses Genres.

Mit nostalgischer, beschwingter Wiener Walzerseligkeit und schwungvollen Polkas schlägt die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie in ihrem Neujahrskonzert eine Brücke in die Zeit der Donaumonarchie und lädt das Wolfsburger Publikum ein zu einem musikalisch schwungvollen Jahresauftakt 2027!

Die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie wurde 1948 in der Elbestadt Schönebeck gegründet. Das Repertoire umfasst die unterschiedlichsten Stilrichtungen – vom Barock bis Romantik, von Operette bis Neuer Musik, von Jazz bis Pop.

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Scharoun Theater Wolfsburg

Das Scharoun Theater Wolfsburg ist eines der größten Gastspieltheater Deutschlands. Im 1973 eröffneten Gebäude, dem einzigen Theaterbau des berühmten Architekten Hans Scharoun, findet ein vielfältiges und alle Künste umfassendes Programm statt. Das Angebot reicht von Musiktheater, Schauspiel, Tanz, klassischen Konzerten bis zu Pop, Kabarett, Varieté und Unterhaltungsformaten. Zum Scharoun Theater gehört eine Kinder- und Jugendtheatersparte, die allein mit dem Weihnachtsmärchen 40.000 Besucher anzieht. Seit der Spielzeit 2025/26 produziert das Scharoun Theater im Schauspiel auch eigene Abende. Träger des Theaters ist die Theater der Stadt Wolfsburg GmbH. Mit seinen 801 Sitz- und 125 Stehplätzen und 100.000 Zuschauern pro Jahr ist das Scharoun Theater Wolfsburg ein wesentlicher kultureller Anziehungspunkt der Region und der Stadt Wolfsburg.



(Foto: Lars Landmann)
www.facebook.com/scharountheater
www.instagram.com/scharountheater

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Bewertungen & Berichte Scharoun Theater Wolfsburg

Aufführungen / Oper Staatsoper Hannover Hannover, Opernplatz 1
Aufführungen / Theater Schauspiel Hannover Hannover, Prinzenstr. 9
Aufführungen / Theater Scharoun Theater Wolfsburg Wolfsburg, Klieverhagen 50
Aufführungen / Show OnTour Musicals
Dinner- & Konzertshow
verschiedene Orte
Aufführungen / Theater Staatstheater Braunschweig Braunschweig, Am Theater
Erlebnisse / Musical Chormusical
Judith
Mitsingen beim Chormusical
Aufführungen / Theater die hinterbuehne Hannover, Hildesheimer Str. 39a
Aufführungen / Theater Theater an der Glocksee Hannover, Glockseestr. 35
Aufführungen / Theater UHU-Theater Hannover Hannover, Sophienstraße 2
Aufführungen / Theater Theater in der List Hannover Hannover, Spichernstr. 13
Aufführungen / Theater Lessingtheater Wolfenbüttel Wolfenbüttel, Harztorwall 16
Aufführungen / Theater Commedia Futura Hannover, Seilerstr. 15 F
Aufführungen / Theater Die kleine Bühne Hannover Hannover, Dessauerstr. 2

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