Die Staatsoper Hannover gehört zu den weltbesten Opern.
Der Prachtbau wurde 1845 bis 1852 nach einem Entwurf von Hofbaumeister Georg Friedrich Laves erbaut. Er diente zunächst als königliches Hoftheater, da dem König das Schlosstheater zu klein geworden war. Das spätklassizistische Gebäude mit seinen beiden großen Seitenflügeln besitzt zur Georgstraße hin einen Vorbau, auf dem sich die in Stein gemeißelten Abbilder von Dichtern und Komponisten tummeln.
Das Opernhaus brannte 1943 aus und wurde 1948 im historischen Stil wieder aufgebaut. Im Zuge einer General-Sanierung erhielt es 1985 eine völlig neue Akustik. In den Jahren 1996 bis 1998 und zuletzt 2012 wurde die Bühnentechnik erneuert.
Kassen Opernhaus / Schauspielhaus:
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 10–19.30 Uhr (VVK bis 18.30 Uhr), Sa 10–14 Uhr (Opernhaus bis 18 Uhr)
Abendkasse: eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (kein Vorverkauf)
Telefonischer Kartenverkauf:
Montag bis Freitag 10–18 Uhr, Samstag 10–14 Uhr
Bewertungschronik
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Bewertungen & Berichte Staatsoper Hannover
Oper
Homo Oeconomicus
Oper von Andrea Tarrodi
Premiere: 11.4.2026
Oper von Andrea Tarrodi Libretto von Helena Röhr
Uraufführung. Ein Auftragswerk der Staatsoper Hannover
„Wären es ‚Lehman Sisters‘ und nicht ‚Lehman Brothers‘ gewesen, sähe die Welt heute vielleicht ganz anders aus.“ Christine Lagarde
Als Adam Smith, der Begründer der politischen Ökonomie, an seinem Hauptwerk Der Wohlstand der Nationen arbeitete, lebte er mit seiner Mutter Margareth Douglas zusammen. Dass jeder seinen eigenen Vorteil verfolge, so Adam Smith, sei Grundlage für das Wohlergehen der ganzen Gesellschaft. Als er diesen Grundgedanken ausarbeitete, sorgte seine Mutter für sein alltägliches Wohlergehen. Und vermutlich kochte sie ihm auch an dem Tag ein Abendessen, als er schrieb: „Nicht vom Wohlwollen des Metzgers, Brauers und Bäckers erwarten wir das, was wir zum Essen brauchen, sondern davon, dass sie ihre eigenen Interessen wahrnehmen.“
250 Jahre nach der Erstveröffentlichung von Der Wohlstand der Nationen fragen die Komponistin Andrea Tarrodi und ihre Librettistin Helena Röhr sich: Hat Adam Smith vielleicht etwas übersehen? Bauen unsere heutigen Ideen von Wirtschaft nach wie vor nur auf die halbe Wahrheit?
Die international gefragte schwedische Komponistin Andrea Tarrodi ist berühmt für ihre vielfarbigen, impressionistisch anmutenden Orchesterwerke. Zusätzlich tritt sie jedoch auch als Singer-Songwriterin auf. In diesem Auftragswerk der Staatsoper Hannover können sich beide Seiten der Komponistin in einer ebenso unterhaltsamen wie vielschichtigen Kammeroper verbinden. Gemeinsam mit der auch regieführenden Helena Röhr entsteht eine Oper über Wirtschaft und Alltag, über Mütter, über rationale und nicht so rationale Entscheidungen, über Männlichkeit und Weiblichkeit und das, was wir dafür halten.
Choreografien von Imre & Marne van Opstal und Sol León & Paul Lightfoot
Premiere: 18.4.2026
I'm afraid to forget your smile
Choreografie, Bühne und Kostüme: Imre van Opstal / Marne van Opstal Bühne und Licht: Tom Visser Choreografische Einstudierung: Chloé Albaret / Benjamin Everett / Kenedy Kallas
Mit: Antoine Charbonneau / Kade Cummings, Camryn Pearson / Jay Ariës, Jeremy Villas / Luca Branca, Martin Balabán / Makani Yerg, Alisa Uzunova / Oriana Mestre Oliveira, Emily Seymour / Sofia Fagioli
Schmetterling
Choreografie, Bühne und Kostüme: Sol León / Paul Lightfoot Licht: Tom Bevoort Projizierte Fotografien: Rahi Rezvani Choreografische Einstudierung: Chloé Albaret / Jorge Nozal / Lauretta Summerscales / Roger Van der Poel
Mit: Natalie Wong / Diana van Godtsenhoven, Carl van Godtsenhoven / John Hackett, Kade Cummings / Jay Ariës, Martin Balabán / Camryn Pearson, Edward Nunes / Lorenzo Alberti, Luca Branca, Daniel Róces / Sofia Fagioli, Alisa Uzunova, Stella Tozzi / Tania Angelovski, Emily Seymour / Oriana Mestre Oliveira, Makani Yerg / Antoine Charbonneau
„Es sind deine Flügel, die dich schön machen.“
The Magnetic Fields
Die Flüchtigkeit des Lebens und die Schönheit des Augenblicks — welche Kunstform vermag diese besser zu erforschen als der Tanz? Für die Premiere Verwandlungen hat Ballettdirektor Goyo Montero zwei Generationen von Künstlerduos eingeladen, die mit ihrer einzigartigen Bewegungssprache fragen: Was sind unsere Vorstellungen von Leben und Tod? Wohin gehen wir? Welche Veränderungen streben wir an?
Sol León und Paul Lightfoot prägten über Jahrzehnte als Tänzerin und Tänzer, Choreografen und künstlerische Leiter das Nederlands Dans Theater Den Haag. Seit 1989 bilden sie als gleichberechtigt arbeitendes Duo ein kreatives Epizentrum.
Tänzerkarriere machten auch die Geschwister Imre und Marne van Opstal beim NDT. Heute zählen sie mit ihren skulpturalen Choreografien zu den interessantesten Stimmen im zeitgenössischen Tanz. Mit I’m afraid to forget your smile kreierten sie 2022 zu Chorwerken von archaischer Schönheit und meditativer Kraft einen berührenden Kampf gegen die Vergänglichkeit. Schmetterling von Sol León und Paul Lightfoot erzählt in starken Bildern, aber auch mit feiner Poesie und subtilem Humor eine fragile Geschichte des Abschieds zwischen einer Mutter und ihrem Sohn. „Im Wort Schmetterling ist alles enthalten, was dieses Ballett ausmacht: die Flüchtigkeit einer Aufführung, das absurde Kabarett des Lebens und das schnelle Vergehen der Zeit“, so Paul Lightfoot über das 2010 zu Musik von Max Richter und Love Songs der Indie-Rock-Band The Magnetic Fields kreierte Tanzstück.
ca. 1 Stunde 45 Minuten, eine Pause
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Termine
Sa 11.4.2026, 11:00 | Matinee
Sa 18.4.2026, 19:30 | Premiere
Sa 25.4.2026, 19:30und weitere Termine
Fr 1.5.2026, 18:30
Di 12.5.2026, 19:30
Mi 20.5.2026, 19:30
So 24.5.2026, 18:30
So 31.5.2026, 16:00
Fr 5.6.2026, 19:30
Fr 19.6.2026, 19:30 | letzte Aufführung!
„Wie weit soll unsre Trauer gehn, wie weit darf sie es, ohn’ uns zu entwurzeln?“ Paul
Nach dem Tod seiner Frau Marie lebt Paul zurückgezogen und isoliert in seiner Wohnung. Nur zu seinem Freund Frank und zu Brigitta, die ihm den Haushalt organisiert, hat er noch Kontakt. Doch als Paul auf der Straße die Tänzerin Marietta kennenlernt, die Marie verblüffend ähnlich sieht, nimmt sein von Trauer geprägtes Leben eine Wendung: Während Paul versucht, Marietta mehr und mehr an seine verstorbene Frau anzugleichen, wird der innere Konflikt zwischen Realität und Wunschbild immer raumeinnehmender. Marietta spielt das Spiel zunächst mit, lässt sich aber in ihrer Eigenständigkeit und Freiheit nicht beschränken.
Mit Die tote Stadt schuf Erich Wolfgang Korngold 1920 mit gerade einmal 23 Jahren ein kluges Spiel der Trauerbewältigung aus Traum und Wirklichkeit. Während sich die erzählerischen Ebenen untrennbar vermischen, entwickelte Korngold dazu eine fein ausgeklügelte Partitur, die „Traumarbeit“ zum musikalischen Prinzip erklärt. Seine überwältigende, farbenreiche Instrumentation macht die Geschichte um Paul und Marietta zum sinfonischen Trip einer folgenreichen Begegnung.
Die Regisseurin Ilaria Lanzino richtet mit Die tote Stadt den Blick auf ein Reich jenseits der Schwelle – ein post-mortem Abstieg in die Welt einer Frau, die sich das Leben nahm. Nach dem plötzlichen Verlust bleiben bei den Zurückgebliebenen Fragen, die sie nicht loslassen. Im Zentrum steht Paul, dessen Suche ihn in die Tiefen einer ungreifbaren Wahrheit führt: Wer war die Frau an seiner Seite – und was blieb ihm zu Lebzeiten an ihr verborgen? Zwischen Erinnerung und Halluzination, Sehnsucht und Trugbild entfaltet sich ein vielschichtiges Kammerspiel über Verlust, rätselhafte Nähe und die Unmöglichkeit, den anderen je vollständig zu kennen.
Musikalische Leitung: Mario Hartmuth
Inszenierung: Ilaria Lanzino
Bühne: Martin Hickmann
Kostüme: Vanessa Rust
Licht: Johannes Paul Volk
Video: Max Schweder
Chor: Lorenzo Da Rio
Kinderchor: Tatiana Bergh
Dramaturgie: Christian Förnzler
Xchange: Siiri Niittymaa
Chor der Staatsoper Hannover
Kinderchor der Staatsoper Hannover
Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
Deutsch mit deutschen und englischen Übertiteln
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Termine
Mo 4.5.2026, 17:00 | Öffentliche Probe
Sa 9.5.2026, 19:30 | Premiere
Do 14.5.2026, 18:30und weitere Termine
Sa 23.5.2026, 19:30
Fr 29.5.2026, 19:30
So 7.6.2026, 18:30
Do 18.6.2026, 19:30
Sa 27.6.2026, 19:30
Libretto von Salvadore Cammarano und Leone Emanuele Bardare nach Antonio García Gutiérrez
„Er war dein Bruder ... Du bist gerächt, Mutter!“ Azucena
Als sich Graf Luna und der Troubadour Manrico nicht nur in einem blutigen Bürgerkrieg als Feinde gegenüberstehen, sondern auch noch in die gleiche Frau verlieben, nimmt eine fatale Tragödie ihren Lauf: Leonora vergiftet sich, Manrico wird von Luna hingerichtet, der daraufhin erfährt, dass er seinen eigenen, verschollen geglaubten Bruder getötet hat. Manrico war nämlich unerkannt bei Azucena aufgewachsen, die einst mit ansehen musste, wie der alte Graf Luna ihre Mutter auf dem Scheiterhaufen verbrannte. Zutiefst traumatisiert schwor Azucena Rache, entführte den jüngeren Grafensohn, tötete an seiner Stelle aber versehentlich ihr eigenes Kind.
Mit seinem Drama El Trovador schrieb Antonio García Gutiérrez 1836 das erfolgreichste und populärste Bühnenwerk der spanischen Romantik. Giuseppe Verdi ließ sich von der düsteren Romanze um Hass und Liebe, Eifersucht und Rache so sehr begeistern, dass er sie ohne Auftrag und damit der Garantie für eine Uraufführung 1849 / 50 zur Grundlage seiner Oper Il Trovatore machte. In ihr fand er das uralte Motiv des Bruderzwistes mit den ihn immer wieder faszinierenden Fragen nach Schicksal, Zufall und innerer Notwendigkeit verschränkt. Aus der bizarren Geschichte verstand er seine Figuren auf äußerst avancierte Weise geradezu herauszumeißeln. An ihren Widersprüchen, ihrem Gefangensein und ihren Sehnsüchten entzündete er seine musikalische Fantasie.
In der Neuinszenierung von Wolfgang Nägele kommt mit Il Trovatore ein existenzielles Drama von unvergleichlicher Wucht auf die Bühne der Staatsoper Hannover — eine Geschichte über die Macht von Traumata und emotionalen Wahnsinn.
Musikalische Leitung: Masaru Kumakura
Inszenierung: Wolfgang Nägele
Bühne: Lisa Däßler
Kostüme: Irina Spreckelmeyer
Licht: Holger Klede
Chor: Lorenzo Da Rio
Dramaturgie: Anne do Paço
Xchange: Matthias Brandt
Italienisch mit deutschen und englischen Übertiteln
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Termine
Mo 8.6.2026, 17:00 | Öffentliche Probe
Sa 13.6.2026, 19:30 | Premiere
Mi 17.6.2026, 19:30und weitere Termine
Sa 20.6.2026, 19:30
Do 25.6.2026, 19:30
So 28.6.2026, 18:30 | letzte Aufführung!
Libretto vom Komponisten und Beate Haeckl nach Heinrich von Kleist
Deutsche Erstaufführung
„Kein schöner Anblick. Die Moderne beginnt.“ Christa Wolf über Kleists Penthesilea
Eine Frau und ein Mann, verbunden durch einen politisch sinnlosen Krieg, wie besessen davon, den anderen zu besiegen: Die Amazone Penthesilea und der Grieche Achilles. Als Heinrich von Kleist 1808 diesen antiken Mythos in ein Theaterstück verwandelte, kehrte er das grausame Ende der Geschichte um: Nicht Achilles erschlägt Penthesilea und verliebt sich anschließend in den Körper der Toten, sondern Penthesilea verliebt sich in Achilles, tötet ihn und zerfleischt seine Leiche.
Kleists Trauerspiel irritierte seine Zeitgenossen: Erotik und Aggression erscheinen austauschbar, Frauen kämpfen wie Männer, Jäger werden zur Beute und Penthesilea zum Tier. So stellten sich Kleists Zeitgenossen weder die Antike noch das Theater vor. Da half es auch nicht, dass die grausamsten Szenen nicht auf der Bühne gezeigt, sondern nur berichtet werden: Penthesilea wurde zu Lebzeiten des Autors nie aufgeführt. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts fand das eigenwillige Werk Interesse und Verständnis.
Der französische Komponist Pascal Dusapin machte 2015 aus Kleists Trauerspiel eine Oper über Gewalt und Krieg, Trauma und Besessenheit — und die utopische Möglichkeit, all das in liebevoller Begegnung zu überwinden. In eindringlichen, aufs Wesentliche konzentrierten Szenen folgt die Musik den tiefsten Ängsten, Sehnsüchten und Aggressionen der beiden Hauptfiguren, dringt ins Innere der Körper vor und lässt uns gleichzeitig den äußeren Kampf verfolgen.
In dieser Spielzeit beginnt die Staatsoper Hannover eine dreijährige intensive Auseinandersetzung mit dem Werk von Pascal Dusapin.
Musikalische Leitung: Stephan Zilias
Inszenierung: Lorenzo Fioroni
Bühne: Paul Zoller
Kostüme: Sabine Blickenstorfer
Videodesign: Isabel Robson
Chor: Lorenzo Da Rio
Dramaturgie: Daniel Menne
Xchange: Matthias Brandt
Deutsch mit deutschen und englischen Übertiteln
ca. 1 Stunde 35 Minuten, keine Pause
Empfohlen ab 16 Jahren
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Termine
Do 16.4.2026, 19:30
So 19.4.2026, 18:30
Fr 24.4.2026, 19:30 | letzte Aufführung!
Libretto von Giuseppe Adami und Renato Simoni nach Carlo Gozzi
Mit dem Finale von Luciano Berio
Übernahme vom Saarländischen Staatstheater Saarbrücken
„Es gibt unumstößliche Gesetze am Theater: Interesse wecken, überraschen und zu Tränen rühren oder richtig zum Lachen bringen.“ Giacomo Puccini
Peking, in märchenhafter Zeit: Am Kaiserhof hat Prinzessin Turandot ihre eigene Heirat zum Gesetz gemacht: Wer sie heiraten möchte, muss drei Rätsel richtig beantworten, wer scheitert wird hingerichtet. Als ein Unbekannter erscheint, entschließt sich dieser, sich der Aufgabe zu stellen. Als einziger schafft er es, die Rätsel zu lösen und gibt seinerseits der Prinzessin eine Aufgabe: Wenn Turandot bis zum Morgengrauen seinen Namen nennen kann, ist er bereit auf ihre Hand zu verzichten und zu sterben.
Hinter der mörderischen Brutalität von Turandots Gesetz und ihrer eiskalten Ablehnung aller Anwärter versteckt sich ein tiefes transgenerationales Trauma. Die unlösbaren Aufgaben dienen alleine dem Selbstschutz: Eine Vorfahrin wurde von ihrem Gatten brutal misshandelt und ermordet. Die Inszenierung von Jakob Peters-Messer untersucht Puccinis Märchenoper auf diese tiefenpsychologische Ursache und macht gleichzeitig die eingeschriebene Ambivalenz aus Tragödie und grotesker Komik sichtbar.
Puccinis letzte Oper blieb Fragment. Sein Tod ließ ihn den 3. Akt nicht mehr vollenden. Und doch scheint dieses Werk durchdrungen von Puccinis Perfektionismus und seiner ganz eigenen Suche nach einer modernen Tonsprache. Luciano Berios Ergänzung des letzten Aktes aus dem Jahr 2001 setzt diese Suche unter Einbezug von Puccinis hinterlassenen Skizzen fort und stellt eine nachdenkliche Schlussfassung dar. Neben ungemein verführerischen Arien und großen, subtil gezeichneten Chorszenen, ist es das Ringen um ein Musiktheater, „das die Welt weinen machen soll“, welches Turandot einzigartig macht.
Musikalische Leitung: Masaru Kumakura / Mario Hartmuth
Inszenierung: Jakob Peters-Messer
Szenische Einstudierung: Ruben Michael
Bühne: Sebastian Hannak
Kostüme: Tanja Liebermann
Licht: Andreas Schmidt
Chor: Lorenzo Da Rio
Kinderchor: Tatiana Bergh
Dramaturgie: Christian Förnzler / Anna Maria Jurisch
Xchange: Matthias Brandt
Italienisch mit deutschen und englischen Übertiteln
ca. 2 Stunden 20 Minuten, eine Pause
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Termine
So 12.4.2026, 18:30
So 3.5.2026, 16:00
Do 21.5.2026, 19:30
Buch von Guy Bolton, P. G. Wodehouse, Howard Lindsay und Russel Crouse
Neufassung von Timothy Crouse und John Weidman
Deutsche Fassung von Niklas Wagner und Roman Hinze
„When the poor brain is cracking, there’s nothing like packing a suitcase and sailing away.“
Große Kreuzfahrtschiffe sind Begegnungs- und Urlaubsorte, Luftverpester und Luxus-Statussymbole zugleich. Der Transatlantik-Kahn mit dem Namen „MS America“ in Cole Porters Hit-Musical Anything Goes erscheint daneben auch als Fluchtpunkt, als ein Ort des Untertauchens. Entsprechend geht es an Bord des Boots in Adriana Altaras’ Inszenierung abgewrackt und entfesselt, hemmungslos zu, wobei sich der Dampfer in der neuen Hannoverschen Produktion mächtig in die feuchte Höhe schraubt …
Das „MS“ und das „Am“ des Schiffsnamens haben Wind und Regen schon verblassen lassen. Allein die Buchstaben „Erica“ bleiben zurück. Auf der nassforschen Musical-Reise auf hoher See treffen wir auf einen wohlhabenden, schüchternen Typen, der seine große Liebe sucht, eine Showtanzdame, die es faustdick hinter den Ohren hat, einen Gangster, der sich als Priester ausgibt — und auf andere zwielichtige und aufrichtige Typen. Wer wen liebt, wer wen betrügt und wer den Pudel ganz am Ende (nass)rasiert: Das bleibt möglicherweise ein großes Ozean-Rätsel.
Dazu havarieren uns Cole Porters unvergessliche Hits wie das titelgebende „Anything Goes“ oder „I Get a Kick Out of You“ durch den Abend. Moral der Geschichte: Wenn das Leben verrückt wird, einfach die (Step-)Tanzschuhe anziehen, das Schiff segeln lassen und singen, was das Zeug hält! Alles fließt. Alles tanzt. Nichts geht mehr. Aber anything goes!
Musikalische Leitung: Piotr Jaworski / Lorenzo Da Rio
Inszenierung: Adriana Altaras
Choreografie: Bart De Clercq
Bühne und Kostüme: Timo Dentler / Okarina Peter
Licht: Fabian Grohmann
Chor: Lorenzo Da Rio
Dramaturgie: Arno Lücker
Xchange: Kirsten Corbett
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Englisch und Deutsch mit deutschen und englischen Übertiteln
Termine
Sa 11.4.2026, 19:30
Sa 16.5.2026, 19:30
Sa 6.6.2026, 19:30
Libretto von Lorenzo Da Ponte nach Pierre Augustin Caron de Beaumarchais
„Die Sache ist heikel, wie wird sie enden?“ Gräfin, Susanna und Figaro
Graf Almaviva will sich anlässlich der Hochzeit von Figaro und Susanna noch einmal das längst abgeschaffte „Recht der ersten Nacht“ gönnen und setzt damit eine Maschinerie aus Verwirrungen, Intrigen und Zweifeln in Gang, die schließlich zur Entlarvung des gräflichen Machtmissbrauchs, aber auch der Möglichkeit des Verzeihens führen.
Nur ein Komponist wie Wolfgang Amadeus Mozart konnte auf die geradezu aberwitzige Idee kommen, 1786 mit Beaumarchais’ La folle journée ou Le mariage de Figaro die politisch brisanteste Komödie jener Jahre zu vertonen — das Charakterbild einer Gesellschaft im Umbruch und eines noch einmal seine Privilegien auslebenden Adels, der blindlings in den eigenen Ruin rennt. Schon die ersten Takte der Ouvertüre machen auf unwiderstehliche Weise deutlich: In diesem Spiel trägt jeder Takt, jede Silbe, jedes Flüstern den Beiklang einer nervösen Erregung. Stillstand gibt es nur an den Wendepunkten, jenen kostbaren Augenblicken, in denen Mozart das Seelenleben seiner Helden nach außen kehrt. Aber schon wird das Abenteuer weitergetrieben und erst die einbrechende Nacht kann diesem „tollen Tag“ ein Ende bereiten.
In der Inszenierung von Lydia Steier kommt Die Hochzeit des Figaro als ebenso tiefgründiges wie unterhaltsames Spiel auf die Bühne. Auf bitterböse Weise entlarvt die Regisseurin das ursprünglich Revolutionäre als leere Behauptung einer frustrierten Gesellschaft, die sich im System eingerichtet hat.
Musikalische Leitung: Mario Hartmuth / Masaru Kumakura
Inszenierung: Lydia Steier
Bühne, Video: Momme Hinrichs
Kostüme: Alfred Mayerhofer
Licht: Elana Siberski
Szenische Einstudierung: Valérie Junker
Chor: Lorenzo Da Rio
Dramaturgie: Martin Mutschler
Dramaturgische Betreuung: Anne do Paço
Italienisch mit deutschen und englischen Übertiteln
ca. 3 Stunden 15 Minuten, eine Pause
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Termine
Sa 2.5.2026, 19:30
Sa 30.5.2026, 19:30
Di 16.6.2026, 19:30 | letzte Aufführung!
Komische Oper von Gioachino Rossini
Libretto von Cesare Sterbini nach Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais
„Sie haben Riesenglück: Ihnen ist der Käse genau auf die Makkaroni gefallen!“ Figaro
Figaro ist nicht nur der Barbier, sondern auch Lebensberater, Verkuppler und Informationszentrale von Sevilla. So stellt er sich uns jedenfalls vor, doch was wir in Rossinis Oper erleben, lässt an der Selbstcharakterisierung zweifeln: Seine Strategien, wie der verliebte Graf Almaviva mit der von ihrem Vormund eifersüchtig bewachten Rosina in Kontakt treten kann, scheitern schon im Ansatz — und wenn Figaro sich selbst einschaltet, wird die Sache nur schlimmer. Gute Voraussetzung für eine turbulente Komödie, die Regisseurin Nicola Hümpel durch zwei Live-Kameras potenziert: Die Inszenierung zeigt uns eine Gruppe von Egoisten, die sich gegenseitig zu manipulieren versuchen. In dem Ansinnen, sich selbst stets im besten Licht dastehen zu lassen, konkurrieren sie um die günstigsten Plätze vor den Kameras, die gnadenlos jedes entgleiste Minenspiel und jede versteckte Verkrampfung vergrößern.
Was die Regie mit dem optischen Fokus macht, macht Gioachino Rossinis Musik mit der Zeit: Sie fokussiert mal auf den Moment eines Wimpernschlags und mal auf eine lange Zeitspanne. Aus einer seelischen Krise wird ein handliches Kurzgewitter, aus einer Schrecksekunde eine ausgedehnte Katastrophe. Diese Musik nicht zu mögen: riskant! Das wusste schon Heinrich Heine, der prophezeite: „Die Verächter italienischer Musik, die auch dieser Gattung den Stab brechen, werden einst in der Hölle ihrer wohlverdienten Strafe nicht entgehen und sind vielleicht verdammt, die lange Ewigkeit hindurch nichts anderes zu hören als Fugen von Johann Sebastian Bach.“
Italienisch mit deutschen und englischen
Übertiteln ca. 3 Stunden, eine Pause
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Termine
So 17.5.2026, 18:30 | Wiederaufnahme
Fr 22.5.2026, 19:30
Mi 3.6.2026, 19:30und weitere Termine
Di 9.6.2026, 19:30
Mi 24.6.2026, 19:30 | letzte Aufführung!
Text von Thierry Tidrow und Ilaria Lanzino
Mobile Produktion / Empfohlen ab 5 Jahren
„Das Überwältigende neuer Freundschaften: der Aufwand, den sie machen, die Kraft, die sie aufbringen müssen, um sich gegen alte zu halten.“ Elias Canetti
Mara und Tara scheinen ein eingespieltes Team: Sie haben nicht nur fast den gleichen Namen, sondern mögen auch dieselben Spiele, dasselbe Essen, dieselben Lieder und scheinen beste Freundinnen. Doch als mit einem kräftigen „Kabum“ der ihnen unbekannte Kirsa auftaucht, wird ihre Freundschaft herausgefordert: Während Tara die ungewohnte Art von Kirsa ablehnt, beginnt Mara neugierig zu werden und sich mehr für ihn zu interessieren.
Kirsas Musik erzählt für alle ab fünf Jahren eine Geschichte vom Anderssein und von Offenheit und Toleranz in einer Welt, die in Kategorien denkt. Thierry Tidrows Komposition erschafft dabei alleine mit den vielfältigen Mitteln der Gesangsstimme, mit Rhythmus und geräuschhaften Klängen eine Welt, die unmittelbar und künstlerisch an die Lebensrealität seines jungen Publikums anzudocken weiß.
Ballett von Goyo Montero
mit der Musik zu Schwanensee von Piotr Iljitsch Tschaikowski
„Mich fasziniert die Vorgeschichte zu Schwanensee. Sie ist das Herzstück meines neuen Balletts.“ Goyo Montero
Er hat "Cinderella" und "Der Nussknacker" choreografiert, sich mit Weltliteratur wie "Faust", "Don Juan", "Romeo und Julia" oder "Der Steppenwolf" auseinandergesetzt - Goyo Montero zählt zu jenen Choreografen unserer Zeit, denen es gelingt, große Geschichten durch den Tanz neu zu erzählen. Dafür wurde er bereits mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet. Mit dem Staatsballett Hannover widmet er sich nun der ersten bedeutenden Ballettpartitur Piotr Iljitsch Tschaikowskis und damit einem Klassiker, der seit Marius Petipas und Lew Iwanows St. Petersburger Inszenierung von 1895 als das „Ballett der Ballette“ gilt: "Schwanensee".
Das Märchen von der Schwanenkönigin Odette, die nur durch ewige Liebe vom Zauber Rotbarts erlöst werden kann, reizt bis heute mit seinen magischen Bildwelten und seelischen Untiefen zu immer neuen Auseinandersetzungen. So auch Goyo Montero, der in seiner ersten Uraufführung für das Staatsballett Hannover seine Bewunderung des klassischen Balletts mit seiner eigenen Entwicklung als zeitgenössischer Choreograf verbindet und uns die bekannte Geschichte aus einer anderen Perspektive zeigt. "Schwanensee. Rotbarts Geschichte" lenkt den Blick auf eine Figur, die das gesamte Geschehen im Griff hat, die wir aber kaum kennen. Atemberaubende Tanzbilder erzählen von einem vom Weg abgekommenen Königssohn, von schmerzenden Traumata, geheimen Sehnsüchten und dem Wissen, dass Menschen immer wieder die gleichen Fehler begehen. Goyo Monteros "Schwanensee" ist die faszinierend abgründige Geschichte eines gefährlichen Außenseiters: die Geschichte Rotbarts.
Musikalische Leitung: Piotr Jaworski
Choreografie: Goyo Montero
Bühne: Leticia Gañán Calvo / Curt Allen Wilmer
Kostüme: Salvador Mateu Andujar
Licht: Andreas Schmidt
Video: Alvaro Luna
Dramaturgie: Anne do Paço
Xchange: Bettina Stieler
Bei Hannovers Poetry Slam begeistern Live-Poet:innen vor tosenden Rängen mit ihren Texten das Publikum und performen um seine Gunst. Eine Erfolgsgeschichte, die es wortreich und aussagestark in sich hat und die im deutschsprachigen Raum ihresgleichen sucht: Gilt der Poetry Slam in der Staatsoper Hannover seit seiner Premiere im März 2010 doch als größte, regelmäßig stattfindende Dichter:innenschlacht in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Und natürlich in Luxemburg und Liechtenstein …
Eine Veranstaltung in Kooperation mit Macht Worte! - der hannoversche Poetry Slam. macht-worte.com
Exklusive Probenbesuche, Meet & Greet mit Opernprofis aus den verschiedensten Abteilungen und ganz nah dran an künstlerischen Prozessen, die für die anderen im Verborgenen bleiben: Das ist das Programm der Opera Insiders! In regelmäßigen Treffen geben die kreativen Köpfe hinter dem Bühnenspektakel Einblicke in ihre Arbeit und beleuchten so ihre individuellen Beiträge zu aktuellen Produktionen. Als helfende Hände sind die Opera Insiders auch bei einigen Großevents dabei und erleben dadurch den Opernbetrieb als Mitwirkende aus einer aufregend anderen Perspektive! Auf diese Weise werden die Mitglieder im Laufe der Zeit zu echten Insidern, die ihre Erfahrungen im Freundes- und Familienkreis sowie in der Schule teilen und ihre Begeisterung für die Bühnenkunst weitergeben. Im Gegenzug erhalten sie kostenlose und vergünstigte Eintrittskarten für Vorstellungen auf allen Bühnen der Niedersächsischen Staatstheater GmbH.
Regelmäßig widmen wir uns unseren Neuproduktionen in einem eigenen, etwas 1 1/2-stündigen Programm mit Fokus auf der Musik: Die Dirigenten der Neuproduktionen erläutern im Gespräch mit den Dramaturg:innen der Staatsoper anschaulich Besonderheiten der Partitur und Möglichkeiten, die sich daraus für die szenisch-musikalische Interpretation ergeben. Ein Angebot für alle, die mehr wissen wollen.
Am Sonntagmorgen mit Tänzer:innen des Staatsballetts im Ballettsaal eine aktuelle Produktion entdecken, zusammen trainieren und die Energie einer Gruppe spüren: Vom Warm-up bis zur gemeinsam erarbeiteten Choreografie verspricht Moin jede Menge Spaß. Vorkenntnisse werden nicht benötigt. Bitte bequeme Sportbekleidung, Socken oder Schläppchen mitbringen.
„Zwischen Fest und Spiel bestehen nun der Natur der Sache nach engste Beziehungen.“ Johan Huizinga
Willkommen in der Monster-Forschungszentrale! Beim Kinderfest in der Staatsoper untersuchen wir seltsame Wesen, die unser Zusammenleben manchmal ganz schön auf den Kopf stellen können. Eingeladen sind Kinder ab 6 Jahren und ihre Erwachsenen. Gemeinsam entdeckt ihr eine geheimnisvolle Welt voller Musik. Doch wenn die Forschenden auf der Bühne nicht mehr weiterwissen, seid ihr gefragt: An verschiedenen Stationen im Foyer entwickelt ihr gemeinsam mit den Gewerken der Oper kreative Lösungen, um die Monster-Forschung voranzubringen. Eure Ideen werden schließlich Teil der Fortsetzung auf der Bühne. Ein interaktives Erlebnis für alle Neugierigen und ein Fest für die ganze Familie!
Termine
So 10.5.2026, 11:00 - 13:00 | Ticket
So 10.5.2026, 16:00 - 18:00 | Ticket
Bewertungen & Berichte Das Kinderfest in der Staatsoper
Aufführung
An den Rändern wird es hell
Eine Collage des Club XL rund um Turandot
Lässt dich deine Vergangenheit los? Hinterfragst du deine Liebe? Warum bist du so, wie du bist? Der Club XL vereint in dieser Spielzeit Akteur:innen zwischen 17 und 65 Jahren. Gemeinsam haben sie sich mit Puccinis Turandot auseinandergesetzt und dazu ein eigenes künstlerisches Statement entwickelt. Musikalisch erzählen sie vom schmalen Grat zwischen Scheitern und Hoffnung – und navigieren dabei zwischen Herz und Kopf.
Musikalische Leitung: Siiri Niittymaa
Szenische Leitung: Matthias Brandt
Assistenz: Joanna Friedrich
Mit 12 Akteur:innen aus Hannover und der Region
Bei Hannovers Poetry Slam begeistern Live-Poet:innen vor tosenden Rängen mit ihren Texten das Publikum und performen um seine Gunst. Eine Erfolgsgeschichte, die es wortreich und aussagestark in sich hat und die im deutschsprachigen Raum ihresgleichen sucht: Gilt der Poetry Slam in der Staatsoper Hannover seit seiner Premiere im März 2010 doch als größte, regelmäßig stattfindende Dichter:innenschlacht in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Und natürlich in Luxemburg und Liechtenstein …
Eine Veranstaltung in Kooperation mit Macht Worte! - der hannoversche Poetry Slam. macht-worte.com
Keine Lust nach einem langen Tag oder nach der Arbeit noch zum Sport zu fahren? Fehlt die Motivation, abends in der dunklen Jahreszeit aus dem Haus zu gehen? Kein Problem: Bewegen Sie sich einfach zuhause in interaktiven Workshops mit Tanzpädagogin Bettina Stieler. Jede:r kann mitmachen – egal, ob Sie aus Hannover oder dem Schwarzwald kommen. Neben der Bewegung steht das gegenseitigige Kennenlernen der Teilnehmer:innen im Mittelpunkt. Je nach Themen-Bezug des Termins wird nach Gemeinsamkeiten untereinander gesucht, mit Naturfotografien aus den vergangenen Urlauben der Teilnehmer:innen gearbeitet, das Spiel mit Licht und Schatten ausgelotet und fremde Welten mit der eigenen Bewegungssprache gefüllt.
Was Sie brauchen:
Internetzugang, einen Zoom-Account, Trainingsbekleidung und circa 2 x 2 Meter Platz. Alle weiteren Informationen bekommen Sie nach der Anmeldung per E-Mail.
Bewertungen & Berichte Digitaler Tanzworkshop:
Go on moving
Kurs
Offenes Training Ballett
Trainieren wie das Staatsballett Hannover / Ab 15 Jahren
Sonntags trainieren wie das Staatsballett: Über den Dächern der Stadt im Großen Ballettsaal, in dem unsere Kompagnie täglich unzählige Schritte tanzt. Das Training richtet sich an Tänzer:innen ab 15 Jahren, die bereits etwa drei bis vier Jahre Ballettunterricht nehmen.
Kosten: 10 Euro pro Person
Termine
So 12.4.2026, 10:30 | Buchung
So 19.4.2026, 10:30 | Buchung
So 26.4.2026, 10:30 | Ticketund weitere Termine
So 17.5.2026, 10:30 | Ticket
So 31.5.2026, 10:30 | Ticket
Unternehmungslustig, aktiv im Leben stehen, gerne tanzen und sich wöchentlich gemeinsam mit Gleichgesinnten bewegen — das ist es, was Lebt bewegt ausmacht! Einmal die Woche bietet das Staatsballett einer bewegungsfreudigen Generation ab 45 Jahren die Möglichkeit, in neue Tanzwelten einzutauchen und dabei aktiv zu entspannen.
Der Kurs wird bis Mitte März von Tänzer Edward Nunes und von Mitte März bis Mitte Juni von Tänzerin Alisa Uzunova geleitet. Es sind keine Vorkenntnisse nötig, alle Tanzfreudigen sind willkommen!
Treffpunkt: 18:15 Uhr am Bühneneingang (Ständehausstr.)
Termine
Mi 29.4.2026, 18:30
Mi 13.5.2026, 18:30
Mi 27.5.2026, 18:30und weitere Termine
Mi 3.6.2026, 18:30
Mi 10.6.2026, 18:30
Mi 17.6.2026, 18:30
Wir entführen Sie dorthin, wo sonst nur Künstler:innen und Mitarbeiter:innen Zutritt haben: hinter die Kulissen. Hören Sie spannende Geschichten aus erster Hand und erfahren Sie interessante Fakten über Ihr Staatstheater mit seinen über 900 Mitarbeiter:innen. Was macht eine Inspizientin? Wo arbeitet der Rüstmeister? Und warum muss man auf der Bühne seine Jacke ausziehen? Pro Monat finden an zwei Terminen öffentliche Führungen durch das Opernhaus statt. Führungen durch das Opernhaus dauern ca. 90 Minuten, die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen pro Gruppe begrenzt.
Führungen für Familien bieten die Möglichkeit, die Staatsoper mit ihren verschiedenen Abteilungen interaktiv und spielerisch zu erkunden. Das Programm entsteht im Austausch mit den kleinen Besucher:innen und geht gezielt auf ihre Bedürfnisse und Fragen ein.
Bei unseren Fachführungen zeigen wir Ihnen in einer kleinen Gruppe jeweils eine einzelne Abteilung unseres Hauses und besuchen besondere Arbeitsplätze. Unsere Expert:innen der Abteilungen erläutern ihre Aufgaben und beantworten Fragen rund um ihren Arbeitsalltag im Opernhaus. Bei den Fachführungen werden Bereiche wie das Stellwerk, kleine Räume oder Galerien gezeigt. Daher können nur 12 Personen teilnehmen. Fachführungen dauern ca. 45 Minuten.
Die Führungen sind nicht barrierefrei und für Personen mit Mobilitätseinschränkung leider nicht geeignet.
Für die Buchung individueller Gruppenführungen nutzen Sie bitte unser Online-Formular.
In deutscher Sprache
Ab 10 Jahren
Termine
Do 16.4.2026, 14:30
Mi 22.4.2026, 14:00
Di 12.5.2026, 14:30und weitere Termine
Mi 13.5.2026, 14:00
Sa 16.5.2026, 14:30
Fr 22.5.2026, 14:00
Bewertungen & Berichte Führung durch das Opernhaus
Treff
Das offene Foyer
Immer samstagvormittags öffnen wir unser Foyer für Neugierige: Kommen Sie herein, schauen Sie sich um! Nutzen Sie Gastronomie, WLAN und Kinderecke oder ruhen Sie sich einfach aus. Schauen Sie (leise!) in die laufende Probe, begegnen Sie der Staatsoper und ihren Mitarbeiter:innen!
Mit kleinen Konzerten, Diskussionen, Präsentationen oder Einladungen zum Mitsingen bereichern wir die Samstagsvormittage — aber das offene Foyer wird auch, was Sie daraus machen!
10:00 – 14:00 Uhr
Eintritt frei
Termine
Sa 11.4.2026, 10:00
Sa 18.4.2026, 10:00
Sa 25.4.2026, 10:00und weitere Termine
Sa 2.5.2026, 10:00
Sa 9.5.2026, 10:00
Sa 16.5.2026, 10:00
Sa 23.5.2026, 10:00
Sa 30.5.2026, 10:00
Sa 6.6.2026, 10:00
Sa 13.6.2026, 10:00
Sa 20.6.2026, 10:00
Sa 27.6.2026, 10:00
Die Staatsoper Hannover gehört zu den weltbesten Opern.
Der Prachtbau wurde 1845 bis 1852 nach einem Entwurf von Hofbaumeister Georg Friedrich Laves erbaut. Er diente zunächst als königliches Hoftheater, da dem König das Schlosstheater zu klein geworden war. Das spätklassizistische Gebäude mit seinen beiden großen Seitenflügeln besitzt zur Georgstraße hin einen Vorbau, auf dem sich die in Stein gemeißelten Abbilder von Dichtern und Komponisten tummeln.
Das Opernhaus brannte 1943 aus und wurde 1948 im historischen Stil wieder aufgebaut. Im Zuge einer General-Sanierung erhielt es 1985 eine völlig neue Akustik. In den Jahren 1996 bis 1998 und zuletzt 2012 wurde die Bühnentechnik erneuert.
Kassen Opernhaus / Schauspielhaus:
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 10–19.30 Uhr (VVK bis 18.30 Uhr), Sa 10–14 Uhr (Opernhaus bis 18 Uhr)
Abendkasse: eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (kein Vorverkauf)
Telefonischer Kartenverkauf:
Montag bis Freitag 10–18 Uhr, Samstag 10–14 Uhr