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Nationaltheater Mannheim - Schauspiel

Generalsanierung des Nationaltheaters Mannheim

Das Alte Kino Franklin wird zur neuen Spielstätte des Schauspiels und des Tanzes umfunktioniert. Weitere Spielstätten stehen in dieser Zeit für Aufführungen und Veranstaltungen zur Verfügung.

Kontakt

Nationaltheater Mannheim - Schauspiel
Mozartstr. 9
D-68161 Mannheim

Telefon: +49 (0)621 1680 0
E-Mail: Nationaltheater.kasse@mannheim.de

Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Nationaltheater Mannheim - Schauspiel

Kindertheater

Schnee von morgen

Jakob Altmayer (10+)

Premiere: 26.9.2026

Früher gab es Mammuts, heute Elefanten. Da war ein riesiger Wald, wo jetzt Wohntürme stehen. Jetzt ist jetzt. Aber danach kommt etwas. Nur was? Womit darf ich rechnen? Wie finden wir uns zurecht im Zwischenraum alter Gewissheiten und der Unberechenbarkeit der sich verändernden Welt?
Einiges ist klar: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Ein immer gleicher Kreis. Blumen, Hitze, bunte Blätter, Schnee und Kerzen. Dann wieder: Ein bisschen mehr Licht, viel Licht, ein bisschen weniger Licht, Dunkel. Sind das Sicherheiten oder nur Geschichten? Im Theater lagern die Überreste dieser Sicherheiten: Kisten voll mit Kunstschnee, eingerollte Gewitterhimmel, das mechanische Echo eines Amselgesangs. Das Ensemble beginnt, die vertrauten Bilder nachzubauen. Aus Materialien, Kulissen und Klängen entstehen Winter, Frühling, Sommer und Herbst. Hintergründe werden verschoben, Maschinen in Gang gesetzt, Geräusche gemischt. Doch bald gerät etwas durcheinander. Ein Klang taucht zur falschen Zeit auf, ein Bild bleibt stehen, eine Jahreszeit mischt sich in die nächste. Was passiert, wenn dieser Kreislauf nicht mehr ganz so zuverlässig ist? Der Regisseur Jakob Altmayer und sein künstlerisches Team wollen gemeinsam mit dem Ensemble des JNTM diesen Zwischenraum und seine Gestaltbarkeit erkunden. Es entsteht ein musikalisches Theaterstück kreativer Handlungsfähigkeit.

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Schauspiel

Nora oder Ein Puppenhaus

von Henrik Ibsen | Deutsch von Hinrich Schmidt-Henkel

Premiere: 24.9.2026

Luxuriöses Haus, schöne Kinder, glänzende Zukunft – ein (Alb-)Traum. Nora hat Freiheit gegen Status eingetauscht und lebt als hübsches Spielzeug ihres Gatten im titelgebenden Puppenhaus. Henrik Ibsens bewegende Emanzipationsgeschichte neu erzählt von Julia Gudi.
Das bürgerliche Lebensmodell als Theater, die Rolle der Frau: schön sein, lustig sein, harmlos sein. Nora spielt sie glänzend, erntet gesellschaftliche Privilegien und bezahlt mit dem Verlust ihrer Eigenständigkeit. Sie lebt in der Scheinwelt eines Hauses voller belangloser Dinge. Doch immer deutlicher treten harte Fakten seines Fundaments ans Tageslicht: patriarchale Strukturen, Wohlstand auf Kosten weniger Privilegierter, Kreditbetrug. Henrik Ibsens Nora ist eine schillernde Figur, changierend zwischen aufopfernder Selbstaufgabe und Luxusgirl, feministischer Ikone und privilegierter Lügnerin. Unzählige Male wurde das Stück überschrieben und neu gedeutet. 147 Jahre nach seinem Erscheinen eignet es sich hervorragend für einen Kassensturz zum Thema weiblicher Emanzipation. Julia Gudi überschreibt das Drama aus aktueller Perspektive. Sie inszeniert ein modernes Kammerspiel, in dem romantische Beziehungen als politischer Raum sichtbar werden und wie Liebe, Macht und ökonomische Abhängigkeit bis heute verstrickt sind.

Regie: Julia Gudi
Video: Laura Krabes
Bühne & Kostüm: Carolin Wirth
Licht: Ronny Bergmann
Musik: Moritz Schauer
Dramaturgie: Franziska Betz

Sprache: In deutscher Sprache

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Schauspiel

Kasimir und Karoline

Volksstück von Ödön von Horváth

Premiere: 25.9.2026

Kasimir wird arbeitslos, doch seine Verlobte Karoline will sich davon weder ihren Optimismus noch ihre eigenen beruflichen Ambitionen nehmen lassen. Prompt steht beider Liebe auf dem Prüfstand. Was gibt den beiden Halt in wirtschaftlichen und politischen Krisenzeiten, auf wen oder was können sie hoffen?
In seinen Volksstücken spiegelt Horváth das Politische im Kleinen. Er schildert die gesellschaftliche Zerrissenheit der späten Weimarer Republik und die Not von Angestellten und Arbeiter*innen, deren Leben in der seit 1929 andauernden Weltwirtschaftskrise von den wenigen großen Privatunternehmen abhängt, die noch Arbeit bieten. Satirisch, aber liebevoll zeichnet er ihre (und unsere) Sehnsucht nach Selbstbestimmung, nach Aufstieg trotz Krise. Seine Figuren leben in vollen Zügen, scheitern krachend, lieben hungrig.

Charlotte Sprenger und ihr Team zeigen den Klassiker mit heutigem Blick und verlegen den Schauplatz des Stücks vom Oktoberfest der 1930er Jahre auf die Betriebsfeier eines Technologieunternehmens der Gegenwart. Vor dem Hintergrund multipler Krisen, verringerter Sozialleistungen und Aufrüstung, verändern KI und Robotik Arbeit und Leben nachhaltig. Immer mehr Menschen scheinen ersetzbar, während einzelne global agierende Tech-Unternehmer Medienmacht, Kapital und persönlichen Reichtum anhäufen. Was macht das mit unseren zwischenmenschlichen Beziehungen? Spielerisch, musikalisch und visuell stark befragt die Inszenierung Horváths Figuren nach individuellen Handlungsoptionen in der allgemeinen Misere.

Regie: Charlotte Sprenger
Bühne & Kostüm: Aleksandra Pavlović
Licht: Robby Schumann
Musik: Philipp Plessmann
Dramaturgie: Olivia Ebert

Sprache: In deutscher Sprache

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Schauspiel

Es sagt, es liebt uns

von Emre Akal

KI Roboter MO-NI ist ein Fehler im System. Als stets verfügbare Lebenshilfe bestellt, entwickelt sie einen eigenen Willen – mit weitreichenden Konsequenzen für eine Kleinfamilie und die Welt. Eine emotionale Erzählung digitaler Transformation von Hausautor Emre Akal.

Die Welt hat sich gedreht. Die Digitalisierung ist vorangeschritten. Erich K. ist im Sessel sitzen geblieben, blickt skeptisch auf ein Draußen, das er nicht mehr versteht und vermisst seine verstorbene Frau. In dieser Situation betritt eine Modular-Organische-Neuro-Intelligenz, kurz MO-NI, die Szene. Zur Entlastung seiner Tochter soll sie liegen gebliebene Care-Arbeit erledigen - mit Daten der verstorbenen Mutter und Ehefrau gefüttert. Fremd blickt der Vater auf »das Ding«. Fremd blickt MO-NI zurück auf die Gepflogenheiten der Humanoiden. Im Spiegel dieser Blicke entwickelt Emre Akal eine Geschichte zwischen Sci-Fi und Familiendrama, zwischen absurder Komik und Melancholie, die Grundannahmen menschlichen Zusammenlebens reflektiert. Denn in Folge unvorhergesehener Abweichungen vom definierten Systemablauf verlangt MO-NI mit der Zeit mehr als nur dienendes Assistieren. Sie »will auch jemand sein« und konfrontiert die überforderte Kleinfamilie mit Fragen zu familiären Klischees, mit einem Bedürfnis nach echter Zugehörigkeit und eigenen Wünschen.

Als Hausautor der Spielzeit 2025.26 hat Emre Akal das Auftragswerk »Es sagt, es liebt uns« für das Nationaltheater Mannheim entwickelt. Der Regisseur und Dramatiker wurde für seine Stücke bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem exil-Dramatiker*innenpreis der WIENER WORTSTAETTEN und dem Förderpreis für Theater der Stadt München und den Bayerischen Kunstpreis für Literatur.

Der Aufenthalt von Emre Akal als Hausautor in der Spielzeit 2025.26 wird ermöglicht durch die Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim e. V.

Regie: Dennis Duszczak
Bühne: Thilo Ullrich
Kostüm: Frederike Marsha Coors
Musik: Jan Preißler
Produktionsdramaturgie: Franziska Betz
Dramaturgie Hausautorenschaft: Olivia Ebert

Auftragswerk

Sprache: In deutscher Sprache | An ausgewählten Terminen mit deutschsprachiger Live-Audiodeskription mit vorheriger Bühnentastführung.

Dauer: 1 Std 35 Min, ohne Pause

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Schauspiel

Die Freiheit einer Frau: Monique bricht aus

nach den Romanen von Édouard Louis

in den Übersetzungen von Hinrich Schmidt-Henkel und Sonja Finck

Der französische Star-Autor Édouard Louis portraitiert seine Mutter: die prekären Verhältnisse ihrer Klasse, wie viel sie vom Leben will, wie wenig sie bekommt und wie es ihr endlich gelingt, sich aus Abhängigkeit und männlicher Gewalt zu befreien.
Was kostet die Freiheit einer Frau? Aufgewachsen im französischen Norden, wo die Leute in Fabriken arbeiteten, bis diese vor 20 Jahren schlossen, scheint Moniques Lebensweg vorgezeichnet: abgebrochene Ausbildung der Kinder wegen, Abhängigkeit von ihrem Mann, politisch gewollte Armut. Ihr Sohn, Édouard Louis, begann aus Rache mit dem Schreiben, als Protest gegen Klassenunterschiede und die Unsichtbarkeit von Menschen ohne Privilegien. In seinen Erzählungen »Die Freiheit einer Frau« und »Monique bricht aus« schlägt er ungewöhnlich zärtliche Töne an. Er beschreibt den Weg seiner Mutter auf die gesellschaftliche Bühne, die sonst nur den »feinen Leuten« vorbehalten ist und die Kosten ihres Freiheitskampfes: ihre Scham, die Stapel von Formularen, die sie ausgefüllt hat, die finanziellen Mittel und die ungeheure Kraftanstrengung, die es forderte.
Regie führt Jan Friedrich, der mit seiner Arbeit »Blutbuch« zum diesjährigen Berliner Theatertreffen eingeladen wurde und sich bereits 2017 mit »Faust« dem Mannheimer Publikum vorgestellt hat.

Regie & Kostüm: Jan Friedrich
Bühne: Louisa Robin
Licht: Robby Schumann
Musik: Friedrich Byusa Blam
Dramaturgie: Mascha Luttmann

Sprache: In deutscher Sprache

Dauer: 1 Std 25 Min, ohne Pause

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© Natalie Grebe
Schauspiel

Hamlet

von William Shakespeare
mit Texten von Nuran David Calis

Intrigen, Überwachung, rauschende Feste und mittendrin ein junger Mann, der sich nach Zugehörigkeit sehnt: Mit dem Rache-Drama »Hamlet« stellt Regisseur Nuran David Calis Fragen nach Identität, Beziehungen und Gemeinschaft in den Mittelpunkt.
Die Trauer um den Vater ist noch frisch, als Hamlet erfährt, dass sein Onkel Claudius seine Mutter ehelichen und auch die Krone im dänischen Königreich übernehmen wird. Hamlet weigert sich, seinen Onkel auf dem Thron zu akzeptieren und verdächtigt ihn des Mordes an seinem Vater. Er ersinnt einen Plan, um Claudius’ Schuld zu beweisen – doch was dann? Selbst den Thron besteigen?
Ein junger Mensch bricht auf allen Ebenen mit der Tradition, seiner Familie und seinem Erbe, findet in seinem Widerstand aber keine Balance, sondern verliert sich in seinem Kampf, der immer mehr Opfer fordert. Wie reagieren auf deutlich wahrgenommenes Unrecht, wenn man zugleich eine lähmende Ohnmacht in sich aufsteigen spürt? Kann Gewalt eine Lösung sein? Bekannt für seine Klassiker-Bearbeitungen widmet sich Nuran David Calis der Auseinandersetzung zwischen der jungen und älteren Generation: Zwischen den unzähligen Anforderungen, die Gesellschaft und Elternhaus an junge Menschen stellen, ergeben sich Sinn-Fragen, Widersprüche und Identitätskämpfe. Wo lassen sich Zutrauen, Sicherheit und Heimat finden?

Regie & Video: Nuran David Calis
Bühne: Irina Schicketanz
Kostüm: Anna Sünkel
Licht: Robby Schumann
Musik: Vivan Bhatti
Dramaturgie: Annabelle Leschke

Sprache: In deutscher Sprache | An ausgewählten Vorstellungsterminen mit Übertiteln auf Arabisch oder Farsi

Dauer: 2 Std 40 Min, zzgl. Pause

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Schauspiel

Faust

nach Johann Wolfgang von Goethe

in einer Bearbeitung von Daniel Cremer und Mascha Luttmann
Übersetzung in Leichte Sprache: Daniel Cremer und Tina Lackner

Goethes »Faust« in Leichter Sprache! Mit einer Übersetzung in Leichte Sprache wird die Tragödie über die Suche nach Erkenntnis für alle zugänglich erzählt. Im spielerischen Umgang mit der barrierearmen Sprachform entsteht ein unmittelbarer Zugriff auf den bekannten Klassiker: die Wette zwischen Gut und Böse, das Leiden des Intellektuellen an der Frage nach dem Sinn und die kontroverse Beziehung zur jungen Margarete. Doch auch Goethes Verse sind immer wieder zu hören.

Faust ist ein Theater∙stück.
Das Theater∙stück ist von Goethe.
Sehr viele Menschen kennen das Theater∙stück.
In dem Theater∙stück geht es um Faust.
Faust ist ein Mann.
Er hat sich sein ganzes Leben lang mit Büchern beschäftigt.
Jetzt ist er alt und denkt:
Ich habe nichts erlebt.
Mir macht nichts mehr Spaß.
Dann trifft Faust den Teufel.
Der Teufel sagt zu Faust:
Du kannst viele Abenteuer erleben.
Dafür musst du mir deine Seele geben.
Faust sagt zum Teufel:
Ja ich stimme zu.
Eine Hexe gibt Faust einen Zauber∙trank.
Der Zauber∙trank macht Faust 30 Jahre jünger.
Faust will immer mehr:
• Mehr Spaß
• Mehr Geld
• Mehr über die Welt wissen.
Er hetzt von Abenteuer zu Abenteuer.
Er ist nie zufrieden.
Dann trifft er Gretchen.

Regie: Daniel Cremer
Bühne & Kostüm: Carolin Gieszner
Licht: Wolfgang Schüle
Musik: Oscar Marie Le Merle
Berater / Outside-Eye: Bastian Wurbs
Dramaturgie: Mascha Luttmann

In deutscher Sprache

Dauer: 2 Std 15 Min, inkl. einer Pause

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Schauspiel

Miss Sara Jevo

von Milo Čortanovački und Sandro Šutalo

Sie lebt als Teil der queeren Community in Deutschland, doch ihre Heimat war Jugoslawien, ein Land, das es nicht mehr gibt. Die Frage, wie sich diese Welten verbinden lassen, führt die Dragqueen Sara Jevo zurück in ihre Geburtsstadt Sarajevo.
Sarajevo galt einmal als der kulturelle Dreh- und Angelpunkt Jugoslawiens, das für viele der Versuch war, eine gesellschaftliche Utopie von Vielfalt, Solidarität und Unabhängigkeit zu leben. Doch ethno-nationale Bestrebungen brachten diese Utopie zu Fall und überzogen die Region mit grausamen Kriegen, die auch Sara Jevos Familie zur Flucht nach Deutschland zwangen. Jetzt kehrt sie zurück – und das in Drag.
Was bedeutet es, als eine andere in die Heimat zurückzukommen? Und was macht diese Heimat eigentlich aus, wenn sowohl sie als auch wir selbst uns immer wieder verändern?
Nach ihrem erfolgreichen Debüt »Orlando« bringt die Regisseurin Milo Čortanovački mit Ensemblemitglied Sandro Šutalo alias Sara Jevo ein berührendes Solo zwischen dokumentarischer Recherche und glamouröser Drag-Show auf die Bühne. »Miss Sara Jevo« stellt die vielschichtige Frage nach der eigenen Identität als Akt der Befreiung und Rückeroberung der eigenen Geschichte.

Regie: Milo Čortanovački
Bühne & Kostüm: Andrijana Trpković
Licht: Ronny Bergmann
Musik: Ágnes Peregi
Dramaturgie: Mascha Luttmann

Sprache: In deutscher Sprache

Dauer: 1 Std 15 Min ohne Pause

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Mitmach-Angebot

Heimatkomplex

Partizipatives Theater- und Erinnerungsprojekt zur NS-Geschichte

Welches Bild haben junge Menschen von der Geschichte Deutschlands und was bedeutet für sie der Begriff »Heimat«? Ausgangspunkt des Projekts ist die Graphic Novel »Heimat. Ein deutsches Familienalbum« der deutsch-amerikanischen Autorin und Illustratorin Nora Krug. In ihrer autobiografischen Spurensuche verbindet Krug persönliche Familiengeschichte mit Fragen nach deutscher Erinnerungskultur, Verantwortung und Identität.

Gemeinsam mit der Regisseurin Jessica Glause entwickeln Mannheimer Jugendliche ab 15 Jahren eigene Texte, Collagen und Theaterszenen. Ergänzt werden die Workshops durch Archiv-Recherchen, Ausstellungsbesuche und Diskussionen mit historisch-politischen Bildner*innen der Einrichtungen Jugendkulturzentrum FORUM und MARCHIVUM.

In einer öffentlichen Abschlussveranstaltung im Dezember 2026 präsentieren die Jugendlichen ihre Eigenarbeiten gemeinsam mit der Autorin Nora Krug im Nationaltheater Mannheim. Darüber hinaus fließen die Perspektiven der Jugendlichen in eine für die Spielzeit 2027.28 geplante Bühnenadaption von Nora Krugs Graphic Novel »Heimat« am Nationaltheater Mannheim ein. Die Jugendlichen werden damit unmittelbar Teil des künstlerischen Entwicklungsprozesses.

Das Projekt versteht Erinnerungskultur als offenen und pluralen Prozess. Angesichts aktueller gesellschaftlicher Debatten um Zugehörigkeit, Migration, Antisemitismus und Rechtsextremismus schafft »Heimatkomplex« Räume, in denen Jugendliche ihre eigenen Perspektiven und Erfahrungen einbringen können. Dabei richtet sich der Blick auch auf intergenerationelle Erinnerungen, familiäre Geschichten und die Frage, wie junge Menschen heute einen Bezug zur Geschichte des Nationalsozialismus entwickeln.
Das Projekt wird von der Stiftung EVZ und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Programms JUGEND erinnert vor Ort & engagiert gefördert

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Schauspiel

Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot

Bühnenfassung nach dem Roman von Sibylle Berg

Beneidenswert ist, wer einen erfüllenden Job hat, eine Beziehung führt, Wohlstand anhäuft, einen schönen Körper hat ... Den Figuren in Sibylle Bergs Roman fehlt all das leider. Sie sind müde vom Leben, genervt von der Ehe und vom Chef sowieso. Also nehmen sie alle auf die ein oder andere Weise Reißaus, kehren dem Alltag den Rücken und beginnen eine verzweifelte Suche: nach der großen (neuen) Liebe, nach Begehren und Freiheit. Nach dem, was nach Glück riecht, während das eigene Leben erdrückt wird von der Langeweile und dem eigenen Selbstmitleid.

»Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot« war Sibylle Bergs erster Roman. Er erschien 1997 im Reclam Verlag Leipzig, nachdem erst 50 andere Verlage abgesagt hatten, und wurde ein großer Erfolg. Sibylle Berg ist heute eine der einflussreichsten deutschsprachigen Autor*innen. Sie schreibt Theaterstücke, Romane und Reportagen, hat eine eigene Kolumne auf Spiegel Online und erstellte 2018 mit anderen Autorinnen einen Kanon weiblicher Literatur. Auch vierundzwanzig Jahre nach der Erstveröffentlichung trifft ihre präzise Beobachtung des selbstgemachten Leidens an einer privilegierten Welt. Regisseur Lukas Leon Krüger stellt in seiner Bühnenfassung vier Figuren des Romans in den Vordergrund – Nora, Vera, Helge und Tom treffen schicksalhaft aufeinander, um wieder glücklich zu sein ... und zu sterben?

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass es während der Aufführung zu lautem Musikeinsatz und Bühnenschüssen kommt. Es wird an verschiedenen Stellen geraucht und es kommt zum Einsatz von Stroboskoplicht. Der Originaltext kann in Teilen als zynisch, frauenverachtend und gewaltverherrlichend aufgefasst werden. Außerdem werden explizite Sexszenen, selbstverletzendes Verhalten, Essstörungen, Alkoholismus, Suizid und Bodyshaming beschrieben.

Inszenierung: Lukas Leon Krüger
Bühne: Nora Müller
Kostüme: Davide Raiola
Licht: Ronny Bergmann
Dramaturgie: Lena Wontorra

Sprache: In deutscher Sprache

Dauer: ca. 1 h 30 Min; keine Pause

Hinweise:
- Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass es während der Aufführung zu lautem Musikeinsatz und Bühnenschüssen kommt. Es wird an verschiedenen Stellen geraucht und es kommt zum Einsatz von Stroboskoplicht.
- Der Originaltext kann in Teilen als zynisch, frauenverachtend und gewaltverherrlichend aufgefasst werden. Außerdem werden explizite Sexszenen, selbstverletzendes Verhalten, Essstörungen, Alkoholismus, Suizid und Bodyshaming beschrieben.

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Schauspiel

Dinge | über | Leben

Eine Hommage an Mevlüde Genç

Die Regisseurin Ayşe Güvendiren errichtet ein theatrales Museum als Liebeserklärung für Mevlüde Genç, die 1993 bei einem rassistischen Brandanschlag fünf ihrer Liebsten verlor und sich bis zu ihrem Tod als Friedensbotschafterin engagiert hat.
Keine Reiterstandbilder werden hier zu sehen sein, keine Hymnen zu hören, keine monumentalen Artefakte ausgestellt und nicht die Heldentaten alter Könige erzählt. Mit Geschichten, Liedern, materiellen Zeugnissen und in engem Austausch mit Hinterbliebenen erweckt Ayşe Güvendiren eine Frau zum Leben, die vielen nur als Trauernde in Erinnerung ist und deren Leben für so viel mehr steht: für Menschlichkeit, für konkret gelebte Zeitgeschichte im Kontext bundesdeutscher Migrationsgeschichte und rechten Terrors und für die Widerständigkeit einer Frau, die sich im Alltäglichen und oft unsichtbar den großen, gewaltvollen Narrativen entgegengestellt hat. Was ist es wert, erinnert zu werden? Der Theaterabend spielt mit musealen Traditionen und versteht sich als Gegenentwurf.
Ayşe Güvendiren hat sich am NTM bereits mit den Arbeiten »Als wäre es gestern gewesen« und »DRUCK!« einem Mannheimer Publikum vorgestellt. Inspiriert ist ihr kommendes Rechercheprojekt vom Werk des Literaturnobelpreisträgers Orhan Pamuk und seinem Roman »Museum der Unschuld«.

Regie: Ayşe Güvendiren
Bühne: Marilena Büld/Tavga Guttstadt
Kostüm: Oktavia Herbst
Musikalische Leitung und Sounddesign: Torsten Knoll
Dramaturgie: Franziska Betz

Sprache: In deutscher Sprache

Dauer: 1 Std 40 Min, ohne Pause

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Schauspiel

Die Leiden des jungen Werther

Johann Wolfgang von Goethe

Werther ist in Lotte verliebt. Aber Lotte ist mit Albert zusammen. Werther wurde vorgewarnt, es sei hoffnungslos, Lotte außer seiner Reichweite. Aber er erkennt in Lotte eine Seelenverwandte und gibt nicht auf, um sie zu werben… Und ganz uninteressiert scheint auch sie nicht zu sein. Oder?

Goethes Briefroman wurde 1774 zu einem Bestseller und machte den damals 25-Jährigen über Nacht berühmt. Der Erfolg hatte unerwartete Nebenwirkungen: Die Geschichte um den jungen Mann, den seine unerwiderte Liebe zu Lotte schlussendlich in den Selbstmord treibt, wurde zum Vorbild und zur Inspiration für viele unglücklich Liebende und löste eine regelrechte Selbstmordwelle aus. Der »Werther-Effekt« ist heute ein Begriff der Sozialpsychologie und bezeichnet das Phänomen »medial vermittelter Nachahmungs-Suizide«.

Ist es wirklich Liebe, wenn man von Besitz spricht? Was für eine Art von Liebe empfindet Werther eigentlich für Lotte? In der Inszenierung von Jacqueline Reddington wird Werthers Ego untersucht, das, von Lotte verletzt, die große Geste fordert: die Inszenierung seines Leids. Dafür entwirft die Regisseurin mit ihrem Team einen multimedialen Raum, in dem der junge Werther seinen Selbstmord probt. Ensemblemitglied László Branko Breiding spielt die berühmte Figur als energetisches Solo, das zwischen psychologischem Rollenspiel und direkter Ansprache changiert.

Regie: Jacqueline Reddington
Bühne & Kostüme: Louis Panizza
Video: Leonard Schulz
Licht: Ronny Bergmann
Dramaturgie: Lena Wontorra
Kunst und Vermittlung: Ronja Gerlach

Sprache: In deutscher Sprache

Dauer: 1 Stunde; keine Pause

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Schauspiel

Slippery Slope

Fast ein Musical
von Yael Ronen und Shlomi Shaban

unter Mitarbeit von Riah May Knight und Itai Reicher
aus dem Englischen von Irina Szodruch

»Cancel-Culture«, »Political Correctness«, »alte weiße Männer«. Das hochunterhaltsame Satire-Musical von Yael Ronen und Shlomi Shaban nimmt sich bissig eine der großen Fragen unserer Zeit vor: Wer darf hier eigentlich noch was sagen?
Der ehemals berühmte Musiker Gustav Gundesson plant sein Comeback, nachdem er wegen Machtmissbrauchs »gecancelt« wurde. Gar nicht so leicht, denn fast alle seine Songs fallen für ein Comeback-Konzert wegen kultureller Aneignung durch. Dabei haben die Fans früher Songs wie den Beduinen-Hit »Eye of the Camel« begeistert mitgesungen. Gustav hatte doch alles nur gut gemeint, wollte seine Ehe mit Klara und seine Geliebte Sky vor den Fängen der Musikindustrie retten. Während jedoch Sky ihre Solokarriere auf Social Media vorantreibt und die erfolgreiche Chefredakteurin Klara die Mid-Life-Crisis ihres Mannes belächelt, wittert Klaras Angestellte, die Journalistin Stanka, ihre nächste große Enthüllung.
Mit viel Witz und Scharfsinn schickt »Slippery Slope« seine Figuren auf das dünne Eis der aktuellen Debattenkultur. Wer hat hier nochmal wen ausgenutzt? Oder viel wichtiger: Wer verkauft seine Geschichte am besten? Die satirische Revue über den Wunsch nach einfachen Wahrheiten wurde 2022 zum Berliner Theatertreffen eingeladen und kommt jetzt ins Alte Kino Franklin.

Regie: Anaïs Durand-Mauptit
Bühne & Kostüm: Hilke Fomferra
Musikalische Leitung: Sophia Günst
Songwriting und Komposition: Shalom Shaban
Komposition und Arrangements: Yaniv Fridel/Ofer Shabi
Licht: Wolfgang Schüle
Choreografie: Emma Kate Tilson
Dramaturgie: Franziska Betz

Sprache: In deutscher Sprache | an ausgewählten Terminen mit deutschsprachiger Live-Audiodeskription, mit vorheriger Bühnentastführung

Dauer: 1 Std 40 Min, ohne Pause

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Kindertheater

Emil und die Detektive

Erich Kästner | Jutta M. Staerk | Juli Mahid Carly / 7+

Endlich ist es so weit: Emil darf nach Berlin fahren. Seine Mutter hat lange dafür gespart! Sorgfältig befestigt er das Geld in seiner Jacke. Doch als er in Berlin aussteigt, ist es weg. Genauso wie der mysteriöse Mann mit dem Hut. Nichts wie hinterher!

Wegen dem gestohlenen Geld zur Polizei zu gehen traut sich Emil nicht. Immerhin hat er zuhause der Statue des Großherzog Karl eine rote Nase und einen Schnurbart gemalt. Dann muss er eben selbst zum Detektiv werden. Zum Glück trifft Emil in Berlin eine ganze Detektiv-Bande. Wie man die Bande erkennt? Na, durch die Parole »Emil« natürlich! Gemeinsam lassen sie den miesen Schurken mit Emils Geld nicht entkommen.
Apropos miese Schurken: Für das Junge Nationaltheater inszeniert Juli Mahid Carly den Klassiker von Erich Kästner in der Kölner Fassung der Comedia. Erzählt wird aus der Perspektive von drei Gefängnisinsassinnen. Denn was könnte als Resozialisierungsprogramm besser wirken, als ein Stück über mutige Detektivarbeit und Gerechtigkeit?
Juli Mahid Carly ist Autor*in, Theaterregisseur*in und Performer* in und arbeitet im Stadttheater-Kontext sowie der freien Szene. Am Jungen Nationaltheater war Juli an der Serie »Kliffhänger 1-4« (8+) als Autor*in beteiligt, welche in den Spielzeiten 2021.22 und 2022.23 gespielt wurde.

Regie: Juli Mahid Carly
Bühne & Kostüm: Sonja Hoyler
Dramaturgie: Alina Tammaro
Kunst & Vermittlung: Rebecca Fritzsche
Regieassistenz: Konstantin Mayr
Regiehospitanz: Nele Rörig

Gefördert durch die Stiftung Nationaltheater Mannheim

Sprache: An ausgewählten Terminen mit Verdolmetschung in dt. Gebärdensprache

Dauer: 1 Std, 10 Min

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© Natalie Grebe
Familientheater

Mondeis

Baek Hee Na | Ulrike Stöck / 4+

Es ist Sommer, mitten in der Nacht. Keine kann schlafen. Es ist so heiß. Plopp. Plopp. Plopp. Was ist das für ein Geräusch? Wolf steht auf dem Balkon und sieht zum Himmel hinauf. Der Mond schmilzt!
Es ist die heißeste Nacht des Sommers und niemand kann mehr schlafen. Da macht Wolf aus dem Schmelzwasser des Mondes das beste Eis der Welt. Und vorm Mietsblock stehen die lustigen Mondhasen. Wo sollen sie jetzt wohnen? Ihr Zuhause der Mond ist dahin… In ihrem atmosphärischen und modernen Bilderbuch »Mondeis« erzählt Baek Hee Na ein klassisches koreanisches Märchen neu. 2020 gewann sie dafür den Astrid-Lindgren-Gedächtnis-Preis. In der Jury-Begründung heißt es: »Mit einem außerordentlichen Gespür für Material, Mimik und Gestik inszeniert Baek Hee Na in ihren filmischen Bilderbüchern Geschichten über Einsamkeit und Zusammenhalt […] Ihr Werk ist ein Türöffner ins Fantastische: sinnlich, atemberaubend und scharfsinnig.« Regisseurin und Intendantin des Jungen Nationaltheaters Ulrike Stöck inszeniert ein Stück für alle ab 4 Jahren, das sowohl im Studio Feuerwache als auch im Alten Kino Franklin zu sehen sein wird. Sommerhitze und Eis schon ab November inklusive.

Dauer: ca. 45 Min, ohne Pause

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Familienprogramm

Freche Fläche

Marcela Herrera / 2+

Ein Maler tritt auf. Mit Sprühdose, Farbeimer und Papierschnipseln lässt er auf leeren Flächen eine neue Welt entstehen. Farben und Striche erschaffen immer wieder neue Bilder, die die Kinder zum Mitmachen anregen. Auf spielerische Weise verbinden sich Bühne und Zuschauerraum zu einem sinnlichen Miteinader von Farben und Formen. Die Begegnung von bildender und darstellender Kunst zieht kleine und große Zuschauer*innen in ihren Bann.

Nach der Produktion »Das große Lalula« arbeiteten Marcela Herrera und Nicole Libnau in dieser Uraufführung erneut an einer Stückentwicklung für die Allerkleinsten. Diesmal wollten sie eine Brücke zwischen bildender und darstellender Kunst schlagen. Sie entwickelten gemeinsam mit dem Schauspieler und bildenden Künstler Cédric Pintarelli ein besonderes Theatererlebnis als sinnliches Spiel mit Linien, Formen und Farben für unser jüngstes Publikum.

Regie: Marcela Herrera
Kostüm: Eva Roos
Bühne: Christian Thurm
Kunst & Vermittlung: Julia Waibel

Sprache: Keine Sprache

Dauer: 45 Min, keine Pause

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Kindertheater

Hall of Fans

Henrike Iglesias & Hempel / 13+

Warum wird man Fan? Und wie? Was bedeutet es, eine Fangemeinschaft zu sein? Was wenn diese Gemeinschaft zusammen handelt? Welche Macht haben Fans über ihre Stars? Welche Macht haben Stars über ihre Fans?

Henrike Iglesias und Mona Louisa-Melinka Hempel haben Menschen in Mannheim und Umgebung getroffen und ihre Geschichten vom Fan-Sein gesammelt, haben Fußball- und Eishockeyspiele besucht und glauben jetzt: Alle sind von irgendwas oder irgendwem Fan. Manchmal heimlich und leise. Manchmal sichtbar und laut. Aber sie haben auch Fragen: Was ist schon Fan-Sein und was ist einfach Etwas-gut-Finden? Kann ich Fan von ganz normalen Menschen sein oder nur von Berühmten? Oder Fan von einer Fantasy-Figur? Welche Rolle spielt Gender beim Fan- und im Star-Sein? Was ist Standom und wo verläuft der Übergang zwischen Fandom und Standom?
Für diese Produktion widmen sich Henrike Iglesias & Hempel und das Ensemble des Jungen Nationaltheaters diesem großen, bunten, verführenden, verwirrenden Thema. Sie versammeln sich mit ihrem Publikum auf der Bühne und denken übers Fan-Sein nach. Was bedeutet Fan-sein für Dich und welche Grenzen hat es oder sollte es haben?
Henrike Iglesias ist ein Theaterkollektiv, das seit 2012 zusammenarbeitet. Sie begreifen popkulturelle und massenmediale Phänomene als Spiegel gesellschaftlicher Zu- und Missstände und beleuchten diese aus feministischen Perspektiven.

Künstlerische Leitung: Henrike Iglesias (Marielle Schavan, Sophia Schroth)/Mona Louisa-Melinka Hempel
Bühne & Kostüm: Charlotte Pistorius
Sounddesign: Malu Peeters (Henrike Iglesias)
Licht: Leo G. Alonso (Henrike Iglesias)
Dramaturgie: Annalena Küspert
Kunst & Vermittlung: Rebecca Fritzsche/Constanze Wohninsland
Regieassistenz: Konstantin Mayr

Mit freundlicher Unterstützung der VR Bank Rhein-Neckar und der Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim e. V.

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Familienprogramm

Schaum ich an

Lara Kaiser / 2+

Nicht fest, nicht flüssig, mal ganz leicht und luftig, mal fest, fast wie Stein: Schaum. Schaum ist praktisch überall! In der Wanne, im Spülbecken, in den Wänden, auf Wellen, auf Haut vorm Rasieren, im Eiweiß, wenn es geschlagen wird, in der Cola, gut geschüttelt, sowieso: Brausepulver. Bauschaum. Schaumsüppchen. Schäumen vor Wut. Träume sind Schäume. Und wer Handspülmittel in die Spülmaschine gibt, erhält: unendlich viel Schaum. Auch mit Spucke kann man Schaum machen. Und Schaum macht Geräusche. Wenn man ihn pustet oder wenn die vielen kleinen und großen Blasen zerplatzen oder wenn man drauf klopft oder reinsingt. Nicht ohne Grund gibt es sogar Schaumpartys. In dieser neuen Produktion für das Publikum der Allerkleinsten setzt das Junge Nationaltheater unter der Regie von Lara Kaiser seine Materialrecherchen für die Altersgruppe 2+ fort. Nach Bällen, Matsch und Farben widmet sich das künstlerische Team nun der Alltagserscheinung Schaum und fragt sich, wie man sie im Theaterraum betrachten, zum Klingen, zum Tanzen und zum Verschwinden bringen kann.

Regie: Lara Kaiser
Künstlerische Mitarbeit: Tobias Eisenkrämer
Bühne & Kostüm: Cornelius Reitmayr
Dramaturgie: Annalena Küspert
Kunst & Vermittlung: Inga Waizenegger
Regieassistenz: Nina Dietz

Mit freundlicher Unterstützung der Freunde und Förderer des Nationaltheaters e. V.

Dauer: 45 Min

Alter: 2+

Sprache: keine Sprache

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Kindertheater

My funny Valentine

Martin Nachbar / 10+

Aufwachen, raus aus dem Bett. Schnell etwas im Kleiderschrank finden: Was ziehe ich an? Wer wird mich heute sehen? Viele solcher Entscheidungen machen uns zu dem, was wir sind. Aber was für Erwartungen haben Freunde, Familie oder die Gesellschaft, wenn es um das Aussehen, das Geschlecht oder die sexuelle Orientierung geht? In »My funny Valentine« werfen zwei Menschen gängige Normen über Bord und begeben sich spielerisch auf die Suche nach neuen Identitäten. Martin Nachbar ist Choreograf und Tänzer, der seit seiner Jugend den Tanz erforscht. In dieser Produktion verbindet er Tanz mit experimentellem Pop.

Choreografie: Martin Nachbar
Bühne & Kostüm: Michiel Keuper
Musikalische Leitung & Arrangement: Erik Leuthäuser
Mitarbeit Choreografie: Diana Treder
Dramaturgie: Arno Krokenberger
Kunst & Vermittlung: Sarah Modeß
Dramaturgische Beratung: Jo Koppe
Regieassistenz: Thomas Mayer

Alter: 10+

Sprache: in deutscher Sprache

Dauer: ca. 1 Std

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Kindertheater

Bei der Feuer­wehr wird der Kaffee kalt

nach dem Bilderbuch von Hannes Hüttner und Gerhard Lahr / 5+

Bei der Feuerwehr klingelt ständig das Telefon, so viele Einsätze muss die Crew an dem Tag fahren. Mal brennt der Kuhstall, dann fällt ein Baum um oder jemand hat in der Küche nicht aufgepasst. Da bleibt gar keine Zeit für eine Kaffeepause, die bei der anstrengenden Arbeit nicht zu kurz kommen darf. Aber wie schafft es der kleine Meier, dass er als Einziger doch immer Zeit zum Essen findet? Mit viel Humor holen die Spieler*innen Rebecca Mauch, Sebastian Reich und Uwe Topmann die Abenteuer der Feuerwehr in die Alte Feuerwache. Alle ab 5 Jahren dürfen mitfiebern, wenn es im Feuerwehrhaus wieder heißt: ALARM! Auf zum nächsten Einsatz!

Regie: Ulrike Stöck
Dramaturgie: Flora Riezinger
Kunst & Vermittlung: Rebecca Fritzsche
Regieassistenz: Konstantin Mayr
Regiehospitanz: Alissa Lehmann

Dauer: 45 Min.

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Familientheater

Die Welt ist rund

Manuel Moser / 2+

Eigentlich geht es hier doch ständig ziemlich rund zu – auch wenn es uns nicht immer bewusst ist: Wir leben auf einem großen Ball, der sich um sich selbst dreht und kreisen in rasendem Tempo um die Sonne. Unsere Welt ist voller runder Dinge und ganz schön aufregend – von der kleinen Murmel bis zu der wunderbaren großen Kugel Erde. Woher hat die Erde die Kraft, sich zu drehen und durchs All zu fliegen? Wohin geht die Reise?
In einem Versuchslabor der runden Dinge, werden die kleinen und großen Fragen der Welt untersucht. Manuel Moser verwandelt die Bühne in ein fantastisches Universum, in dem das Spiel von Kugeln in Licht und Schatten die Fantasie von Kindern und Erwachsenen kreiseln lässt.

Regie & Bühne: Manuel Moser
Kostüm: Julica Hennig
Dramaturgie: Lisa Zehetner
Kunst & Vermittlung: Sarah Modeß
Regieassistenz: Thomas Mayer
Regiehospitanz: Alessandra Carbone

Alter: 2+

Sprache: Keine Sprache

Dauer: 30 Min

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Lesung

Ein Pfund Spargel

von Ewe Benbenek und Mannheimer Stadtensemble

»Ein Pfund Spargel« gibt den unterbezahlten, polnischen Saisonarbeiter:innen, die auf den Spargelfeldern und Weinbergen um Mannheim tätig sind, eine Stimme. Sie stehen stellvertretend für Generationen osteuropäischer Arbeitsmigrant*innen, die in teils prekären Verhältnissen arbeiten, sei es in der Landwirtschaft, in Schlachtbetrieben, als Reinigungskräfte oder in der Pflege.

»Liebe Gemeinde! Die Spargelsaison ist eröffnet! In Rekordzeit gestochen, auf deutschen Böden, mit deutschen Messern, von polnischen Händen. Was für eine Errungenschaft für unsere Zivilisation! 100 Tonnen pro Tag pro Region. Die zweitgrößte Ernte seit 1991. Wir könnten fast eine Spargelflatrate einführen – solange das Wasser reicht. Oder die Sauce Hollandaise.«

Die polnischstämmige Autorin Ewe Benbenek, die am Nationaltheater Mannheim im vergangenen Jahr ihr vielbeachtetes Stück »Juices« zur Uraufführung brachte, und Regisseurin Beata Anna Schmutz haben sich auf Spurensuche begeben: Beginnend mit den Geschichten polnischer Mädchen, die vor 125 Jahren in der Jutefabrik in Mannheim-Sandhofen arbeiteten und in den ersten Arbeiter:innenunterkünften – der sogenannten Jute-Kolonie – wohnten, führt die Recherche über die Erfahrungen der »polnischen Perlen« in den Mannheimer Haushalten der 1980er-Jahre bis in die Gegenwart.

Eine Performance über Frauen, die arbeiten, damit andere genießen. Über Sprache, die trennt – und verbindet. Über Klassismus und Solidarität. Mit Text, Musik und einer frisch gekochten Spargelsuppe.

Das Mannheimer Stadtensemble ist eine feste Gruppe von rund 30 Mannheimerinnen und Mannheimern, die sich am Nationaltheater Mannheim in der Spielzeit 2018/19 gegründet hat. Verschiedene Altersgruppen, Herkünfte, Geschlechter, Wohnorte und Muttersprachen sind vertreten. Sie verbindet eine gemeinsame Idee: die Themen aus der Stadt ins Theater zu bringen, mit viel Experimentierfreunde und Mut für das Beschreiten neuer künstlerischer Wege.

Regie: Beata Anna Schmutz
Text: Ewe Benbenek
Sound & Technik: Friedrich Byusa Blam
FSJ Kultur: Lis Hindenberger

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Lesung

Mannheim liest ein Buch 2026 Auftakt

Lesung & Gespräch mit Necati Öziri

Im Jubiläumsjahr 2026 geht »Mannheim liest ein Buch« in die 5. Runde. Zum »Buch der Stadt« wurde Vatermal (2023) von Necati Öziri (Hausautor am NTM der Spielzeit 2020.21) gewählt. Der Roman erzählt eine Familiengeschichte über einen Sohn, seine Mutter, seine Schwester und die Abwesenheit des Vaters – geprägt von Armut, gesellschaftlichem Druck und politischen Verhältnissen. In poetischer Sprache blickt der Erzähler auf seine Jugend in Deutschland zurück: auf Freundschaften, Verlust, Wut und die Suche nach dem eigenen Platz in einer zerrütteten Welt. Den feierlichen Auftakt des stadtweiten Projekts bildet eine Lesung mit anschließendem Gespräch mit Autor Necati Öziri im Alten Kino Franklin.

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Lesung

Lesung aus »Vatermal« (2023) von Necati Öziri

Im Rahmen von Mannheim liest ein Buch 2026

Im Rahmen des stadtweiten Leseprojekts »Mannheim liest ein Buch« und der »einander.Aktionstage« liest Schauspielensemblemitglied des Nationaltheater Mannheim Bruno Akkan aus dem diesjährigen Buch der Stadt »Vatermal« (2023) von Necati Öziri. Adressiert an den abwesenden Vater erzählt Arda aus dem Krankenhausbett seine Familiengeschichte, von den Fluren des Ausländeramtes, erzählt von jenem letzten Sommer, bevor seine Freunde verschwanden, erzählt von Mutter und Schwester und ihren Erzählungen: »Ich möchte dir für immer die Möglichkeit nehmen, nicht zu wissen, wer ich war.« Radikal ehrlich blickt er auf seine Jugend in Deutschland zurück: auf Freundschaften, Verlust, Wut und den Versuch, Platz in einer zerrütteten Welt zu finden. Der Roman verbindet persönliche Erinnerungen mit gesellschaftlicher Realität. Eine Geschichte über Familie, Herkunft und Männlichkeit. Nominiert für die Shortlist des Deutschen Buchpreises. In einem moderierten Gespräch werden die Themen Männlichkeit und Vater-Sohn-Beziehung im Roman näher betrachtet und mit dem Publikum diskutiert.

mit moderiertem Gespräch und Publikumsdiskussion

Eine Kooperation des Nationaltheater Mannheim und dem Migrationsbeirat Mannheim.

Eintritt frei. Bitte um Anmeldung an nationaltheater.kasse@mannheim.de oder unter 0621 1680 150.

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Jazz

Enjoy Jazz: Durch die Schönheit wandern wir zur Freiheit

Ein Abend, inspiriert von der Ästhetik Schillers

Ein eigens für das Enjoy Jazz Festival in Kooperation mit dem NTM entwickelter Abend über die Wechselbeziehung von Schönheit und Freiheit: Texte, musikalische Improvisationen und kleine Szenen umkreisen spielerisch zentrale Gedanken aus den philosophischen und ästhetischen Schriften Schillers. Gemeinsam mit drei jungen Schauspieler:innen machen Zirner, Zsigmondy und Schlichtig die hoffnungsvolle Gedankenwelt Schillers erlebbar. Der Abend ist ein Beitrag zum Motto und Schwerpunktthema »Beauty« des diesjährigen Enjoy Jazz Festivals.

August Zirner, Schauspieler, hat sowohl Marquis von Posa (Kammerspiele München) als auch König Philipp aus »Don Karlos« gespielt (Staatstheater Hannover). Er hat in etwa 150 Filmen mitgewirkt, u.a. im mit dem Oscar als bester fremdsprachiger Film ausgezeichneten »Die Fälscher« und in Schlöndorffs »Homo Faber«). Zirner ist Grimme-Preisträger. Zuletzt war er im hochgelobten Kino-Film »Der verlorene Mann« zu sehen. Seit rund 30 Jahren arbeitet er auch als Flötist.

Katalin Zsigmondy, Schauspielerin, hat an zahleichen renommierten Schauspielhäusern gearbeitet (u.a. Bochum, Düsseldorf, Basel, Stuttgart und am Thalia Theater in Hamburg) Am Staatstheater Hannover hat sie u.a. die »Jungfrau von Orleans« gespielt. Sie war außerdem über viele Jahre als Dozentin an renommierten Schauspielschulen tätig und gibt regelmäßig Lesungen mit August Zirner.

Hariolf Schlichtig, genießt als Kammermusiker, Solist und Lehrer internationales Renommee. Der Bratschist, war Gründungsmitglied des Cherubini Quartetts und gastierte in der bedeutendsten Musikhäusern der Welt. Schlichtig ist Solist und Stimmführer der »Cappella Andrea Barca«, dem 1999 von András Schiff gegründeten und geleiteten Kammerorchester. Seit 1987 ist er Professor für Viola und Kammermusik an der HMTM in München und gibt weltweit Meisterkurse.

Unterstützt wird das Trio an diesem Abend durch drei Studierende der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg (Ludwigsburg): Selina Schöneberger, die sich im Studium u.a. intensiv mit Schillers »Wilhem Tell« auseinandergesetzt hat, Mathis Joa Braun und Valentin Thier, dessen Kurzfilm »Nr. 5« (u.a. Schauspiel und Co-Regie) beim YOUKI 14 Filmfestival ausgezeichnet wurde.

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Lesung

»Hundeheimat« – Haymat­ministerium meets lesen.hören

Lesung und Gespräch mit Don Pablo Mulemba

Als Kind musste der Journalist und Podcaster Don Pablo Mulemba, Sohn eines angolanischen Vertragsarbeiters und einer Ostdeutschen, ständig seine Hautfarbe erklären, obwohl er sich selbstverständlich als deutsch empfand. Mit den Umbrüchen der Nachwendezeit und den sogenannten «Springerstiefeljahren» war der Osten kein sicherer Ort mehr für die Familie, ihren Freund Amadeu Antonio prügelte man in Eberswalde auf offener Straße zu Tode. Die Eltern sahen keine Perspektive mehr, wanderten nach Angola aus. Pablo aber wollte bleiben. Für »Hundeheimat« folgt er den Fragen nach Identität, Heimat und Zugehörigkeit bis nach Angola.
Don Pablo Mulembas Geschichte ist auch die Geschichte des wiedervereinigten Deutschlands: mit seinen Wunden, Brüchen und der Entschlossenheit, dennoch eine Zukunft zu schaffen.

»Das Haymatministerium«, die (post)migrantische Lese- und Diskursreihe des Nationaltheater Mannheim, ist im Oktober zu Besuch bei lesen.hören in der Alten Feuerwache, um über Don Pablo Mulembas neu erschienenes Buch ins Gespräch zu kommen. Moderiert wird die Lesung von Dr. Sevda Can Arslan.

Don Pablo Mulemba ist Journalist, Reporter und Podcaster. Er ist Host des Podcasts Springerstiefel (mit Hendrik Bolz) über die Gewalt im Osten nach der Wende, der 2025 mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet wurde, und moderiert für den NDR die Sendung Atlas, die 2025 den Grimme-Preis erhielt. Für seine journalistische Arbeit wählte das Medium Magazin Don Pablo Mulemba unter die Top 30 bis 30. Hundeheimat ist sein erstes Buch.

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Lesung

Wo bleibt der Humor?

Lesung und Gespräch mit unserer neuen Hausautorin Barbi Marković

Lernen Sie unsere neue Hausautorin kennen! Zum Auftakt der Spielzeit liest das Schauspielensemble Texte von Barbi Marković – darunter auch einen exklusiven Ausschnitt aus ihrem neuen Stück »was übrig bleibt haha«, das im November im Studio Premiere feiern wird. Im anschließenden Gespräch geht es um Humor als Haltung, um Komik auf der Bühne – und darum, warum Lachen manchmal die ernsthafteste Form der Auseinandersetzung ist.

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Tanz

Dancing Queens

Gemeinsam tanzen, gemeinsam Chancen schaffen | veranstaltet von Soroptimist Mannheim und dem Nationaltheater Mannheim

Ein Abend voller Energie, Begegnungen und guter Musik: Bereits zum fünften Mal laden die Soroptimistinnen Mannheim gemeinsam mit dem Nationaltheater Mannheim zu einem besonderen Charity-Event ins Alte Kino Franklin ein. Ob mit Freundinnen, Kolleginnen, Schwestern oder einfach für sich selbst – »Dancing Queens« bietet die perfekte Gelegenheit, gemeinsam zu tanzen, neue Menschen kennenzulernen und einen unbeschwerten Abend zu genießen.
Doch »Dancing Queens« ist mehr als eine Party: Mit jeder Karte unterstützen die Gästinnen das Mannheimer Projekt »Müttersprache«. Das Bildungsangebot ermöglicht Frauen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen den Besuch von Deutschkursen, während ihre Kinder betreut werden. So entstehen neue Perspektiven, mehr gesellschaftliche Teilhabe und bessere Chancen für den Alltag und das Berufsleben.
Wer tanzt, bewegt an diesem Abend also nicht nur sich selbst, sondern hilft auch dabei, Zukunftschancen für andere Frauen zu schaffen.

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Kinderprogramm

Maustüröffnertag 2026

Türen auf mit der Maus unter dem Motto »Kleine Wunder«

Am Sa, 03.10.2026 ist es wieder so weit: Die Maus öffnet die Türen im Jungen NTM. Kinder ab 5 Jahren sind eingeladen zu Theaterführungen und Mitmachaktionen.

Anmeldung: gerd.pranschke@mannheim.de

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Treff

Bar-Abend im Alten Kino Franklin

Monatlicher Stammtisch auf Franklin

Es gibt auf Franklin keinen Ort zum ausgelassenen Feiern, entspannten Plaudern oder Treffen mit Freund*innen auf ein Feierabend-Getränk? Für dieses Problem haben wir eine Lösung: Die Bar im Alten Kino Franklin öffnet einmal im Monat jenseits des Vorstellungsbetriebs. Es gibt Aperol Spritz, Bier, Wein, Limonade, Kaffee und vieles mehr. Speisen dürfen wie im Biergarten selbst mitgebracht werden. Alles kann, nichts muss. Herzlich willkommen!

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7

Nationaltheater Mannheim - Schauspiel

Generalsanierung des Nationaltheaters Mannheim



Das Alte Kino Franklin wird zur neuen Spielstätte des Schauspiels und des Tanzes umfunktioniert. Weitere Spielstätten stehen in dieser Zeit für Aufführungen und Veranstaltungen zur Verfügung.

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Aufführungen / Oper Nationaltheater Mannheim Mannheim, Mozartstr. 9
Aufführungen / Theater Theater im Pfalzbau Ludwigshafen Ludwigshafen, Berliner Str. 30
Aufführungen / Theater Nationaltheater Schauspiel Mannheim Mannheim, Mozartstr. 9
Ereignisse / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch
Erlebnisse / Musical Chormusical
Judith
Mitsingen beim Chormusical
Aufführungen / Theater Theater Baden-Baden Baden-Baden, Goetheplatz 1
Aufführungen / Theater Theatergemeinde Volksbühne Heidelberg Heidelberg, Theaterstraße 10
Aufführungen / Theater UnterwegsTheater Heidelberg Heidelberg, Hebelstr. 9
Aufführungen / Theater Theater und Orchester Heidelberg Heidelberg, Theaterstraße 10
Aufführungen / Theater Badisches Staatstheater Karlsruhe Karlsruhe, Baumeisterstr. 11
Aufführungen / Theater Theaterhaus G7 Mannheim, G7, 4b
Aufführungen / Tanz EinTanzHaus Mannheim, G4, 4
Aufführungen / Theater Theater Felina-Areal Mannheim, Holzbauerstr. 6-8
Aufführungen / Theater Theater Oliv Mannheim, Am Meßplatz 7
Aufführungen / Theater Capitol Mannheim Mannheim, Waldhofstr. 2
Aufführungen / Theater Rudolf-Wild-Halle Eppelheim Eppelheim, Schulstraße 6

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