Das Weltmuseum Wien versteht sich als Ort, der Menschen und Kulturen auf einzigartige Weise miteinander verbindet. Das Museum hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich mit der kulturellen Vielfalt der Menschheit zu befassen und mit seinen weltumspannenden Sammlungen Österreichs reichhaltige historische Beziehungen zur Welt zu dokumentieren.
Das Herzstück des Museums ist die neu konzipierte und im Oktober 2017 wiedereröffnete Schausammlung. In 14 Sälen, die sich wie eine Perlenkette von Geschichten aneinanderreihen, werden die zentralen Bestände gezeigt und aus zeitgemäßer Sicht interpretiert. Insgesamt werden in den Sälen der Schausammlung 3.127 Objekte sowie zahlreiche Photographien gezeigt. Dabei werden oft überraschende Verbindungen zwischen Österreich und der Welt sichtbar gemacht. Alle BesucherInnen werden dazu eingeladen, die weltumspannenden Sammlungen – darunter der berühmte Federkopfschmuck „Penacho“, die Sammlung des James Cook oder die Objekte der Brasilien-Expedition des Johann Natterer – zu entdecken.
Mit Blutregen. Fotografie und Waffenhandel widmet sich das Weltmuseum Wien dem internationalen Waffenhandel um 1900 und seinem eng mit dem Kolonialismus und dem Imperialismus verbundenen Erbe. Die Ausstellung nutzt den Waffenhandel dieser Epoche als Linse, um Krieg und bewaffnete Konflikte in ihrer zutiefst ambivalenten Natur innerhalb der Museumssammlung darzustellen.
Über die Ausstellung
Koloniale Herrschaft war untrennbar mit militärischer Gewalt und dem Einsatz von Feuerwaffen verbunden. Gleichzeitig untersagten die Kolonialmächte in vielen kolonisierten Gebieten den Besitz und die Verbreitung von Schusswaffen, um bestehende Machtverhältnisse zu sichern und Widerstand zu erschweren. Doch diese Verbote wurden vielfach umgangen: Menschen schmuggelten Waffen, bauten sie nach oder stellten sie selbst her.
Ein besonderer Widerspruch zeigt sich in den Sammlungen des Weltmuseums Wien. Während die Fotosammlung zahlreiche Aufnahmen von Menschen mit modernen Feuerwaffen und manchmal von Waffenhändlern enthält, finden sich in der Objektsammlung vor allem Bögen und Pfeile oder zeremonielle Waffen aus dem 19. Jahrhundert. Diese ungleiche Überlieferung trägt dazu bei, das koloniale Bild einer vermeintlichen „Passivität“ der Unterdrückten fortzuschreiben. Die Ausstellung macht dieses Paradox sichtbar und betrachtet Waffen als Instrumente sowohl kolonialer Gewalt als auch anti-kolonialen Widerstands im musealen Kontext neu.
Historische Fotografien, Objekte aus den Beständen des Weltmuseums Wien und internationale zeitgenössische Kunstwerke und Filme treten in einen kritischen Dialog und erzählen von globalen Handelsnetzwerken und kolonialen Machtstrukturen, aber auch von Schutz, Widerstand und den individuellen und gesellschaftlichen Folgen bewaffneter Gewalt.
Blutregen. Fotografie und Waffenhandel zeigt Waffen nicht nur als Instrumente der Zerstörung, sondern auch im Spannungsfeld von Macht, Schutz und Widerstand und eröffnet damit einen kritischen Blick auf die Geschichte, die in den Sammlungen eines Museums bewahrt und erzählt wird.
Mit zeitgenössischen Kunstwerken von Sama Alshaibi, Baptist Coelho, Jittagarn Kaewtinkoy, Elene Kajaia, Peter Kennard, Minouk Lim, Cristina Lucas, Michael McGarry, Tiara Roxanne, Jakkai Siributr und Abdullah M.I. Syed.
Termine
Di 29.9.2026 | Ausstellungseröffnung
Di 29.9.2026 - So 18.4.2027
Bewertungen & Berichte Blutregen. Fotografie und Waffenhandel
Ausstellung
Ishír - Lebendige Erinnerung aus Paraguay
Mit Ishír. Lebendige Erinnerung aus Paraguay präsentiert das Weltmuseum Wien eine Ausstellung, die in Kooperation mit dem Österreichischen Lateinamerika-Institut und Vertreter*innen der Ishír, der Indigenen Bevölkerung im Gran Chaco im Westen Paraguays entstanden ist. Die Ausstellung richtet den Blick nicht allein in die Vergangenheit, sondern stellt vor allem die Frage, wie die Ishír heute an ihr kulturelles Erbe erinnern, es deuten und mit ihrer Gegenwart in Beziehung setzen.
Über die Ausstellung
Ishír. Lebendige Erinnerung aus Paraquay thematisiert nicht nur den Kampf der Ishír und anderer Indigener Gruppen um den Erhalt ihres Lebensraums, ihrer Kultur und Sprache, sondern macht Kunst zu einer zentralen Ausdrucksform des Widerstands. Gegenstände wie Federschmuck, Taschen aus Bromelienfasern, Jagdgeräte und ein Maskenkostüm treten dabei in Dialog mit zeitgenössischen Zeichnungen, die Rituale und die Beziehung zur Natur im Zentrum des Lebens der Ishír zeigen.
Die Sammlung, die im Weltmuseum Wien aufbewahrt wird, umfasst 233 Fotografien und Gegenstände der Ishír und steht im Zentrum einer Wiederbegegnung mit den Ishír der Gegenwart. In einem partizipativen Prozess hat das Weltmuseum Wien in Kooperation mit dem Österreichischen Lateinamerika-Institut und den Co-Kuratorinnen Isa Arévalos Martínez und Sonia Siblik Vertreter*innen der Ishír eingeladen, die Sammlung kennenzulernen und ihre Perspektiven aktiv in die Ausstellung einzubringen.
„Als ich die Federobjekte sah, wusste ich nicht, ob ich vor Freude lachen oder weinen sollte. Es erfüllte mich mit großem Stolz, diese Federobjekte zu sehen. Sie gaben mir noch mehr Kraft, weiter zu malen. Die Objekte zu sehen, die Guido Boggiani gesammelt hatte, in einer lang vergangenen Zeit, und dass er bei meinen Vorfahren gelebt hat, bedeutet mir viel. Mein Wunsch, mein Traum ist, dass sie weiterhin gezeigt werden, […] dass die Objekte gezeigt werden, die für uns heilig und von großer Bedeutung sind, denn nicht jeder darf sie benutzen.“
– So erinnert sich Salmi Lopez Balbuena, eine Künstlerin aus Paraguay, die zur Indigenen Gruppe der Ishír gehört, an den Moment, in dem die Idee zu dieser Ausstellung entstand.
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Bewertungen & Berichte Ishír - Lebendige Erinnerung aus Paraguay
Ausstellung
Verborgene Geschichten
Schätze aus den Sammlungen
Jedes Museum bewahrt weit mehr Objekte auf, als es zeigen kann. Mit Verborgene Geschichten. Schätze aus den Sammlungen rückt das Weltmuseum Wien Objekte ins Zentrum, die bislang kaum oder nie öffentlich zu sehen waren. Sie erzählen von den Gesellschaften und Wissenswelten, aus denen sie stammen, von rituellen Praktiken, handwerklichem Können und kulturellem Austausch. Zugleich eröffnen sie neue Einblicke in die Vielfalt der Bestände des Weltmuseums Wien und in ihre vielschichtigen historischen und globalen Verflechtungen.
Über die Ausstellung
Hinter jedem Objekt in einem Museum steht eine Geschichte über Herkunft, Bedeutung und den Weg in die Sammlung. Verborgene Geschichten. Schätze aus den Sammlungen macht diese „Biografien“ sichtbar und lädt dazu ein, sich mit den kulturellen, gesellschaftlichen und historischen Fragen auseinanderzusetzen, die diese materiellen Zeugnisse – und die Bedingungen ihrer Erwerbung – bis heute aufwerfen.
Die Ausstellung vereint drei kuratorische Positionen, die den Facettenreichtum der Sammlungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln erschließen. Im Mittelpunkt stehen Haarschmuck, Steinskulpturen und zeitgenössische Kunst aus Pakistan. Jede Präsentation folgt einem eigenen Konzept und setzt andere Akzente. Zusammen ergeben sie einen vielstimmigen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Sie verdeutlichen, dass Sammlungen keine statischen Bestände sind, sondern historische Archive, deren Bedeutung sich mit jeder neuen Forschung und Fragestellung verändert. Nicht zuletzt gibt die Schau Einblicke in die kuratorische Arbeit eines Museums.
Termine
Mi 16.9.2026 | Ausstellungseröffnung
Mi 16.9.2026 - So 30.5.2027
In der neuen Installation Kiteezi der ugandischen Künstlerin Nabukenya Allen (Künstlername Njola) wird Müll zur Sprache der Erneuerung. Ausgangspunkt dafür ist ein verheerender Erdrutsch auf der Kiteezi-Deponie, der wichtigsten Abfallentsorgungsanlage der Stadt Kampala.
Im August 2024 kam es auf der Mülldeponie von Kiteezi zu einem schweren Erdrutsch. Dabei wurden Häuser in der Umgebung zerstört. Viele Menschen verloren ihr Leben. Aus dieser Tragödie entwickelte sich jedoch auch eine Geschichte von Zusammenhalt und Widerstandskraft. Insbesondere die sogenannten Boda-Boda-Fahrer – Kampalas Motorradtaxifahrer, die oft am Rand der Gesellschaft stehen – wurden dabei zu einem unerwarteten Symbol der Hoffnung.
Die Künstlerin Njola greift diese Entwicklung in ihrer Ausstellung „Kiteezi“ auf. In den Boda-Boda-Fahrern erkennt sie das Potenzial, den Umgang mit Müll sichtbar zu machen. Für sie entwirft sie aus alten Autoreifen, Plastiksäcken, Verpackungen und Flip-Flops eine eigene Kollektion.
Aus weggeworfenen Materialien von der Deponie Kiteezi und ihrer Umgebung schafft Njola neue Objekte und verleiht ihnen damit neue Bedeutung. Sie werden zu eindrücklichen Zeichen von Identität und Umweltbewusstsein. Die Ausstellung macht sichtbar, wie eng Umweltzerstörung, soziale Ungleichheit und gemeinschaftliche Stärke miteinander verbunden sind.
„Kiteezi“ ist zugleich ein eindringlicher Aufruf, unseren Umgang mit Müll zu überdenken. Njola nutzt Abfall nicht nur als Material, sondern verweist auch auf globale Herausforderungen wie Konsum, Verschwendung und Umweltverschmutzung. Sie zeigt: Was wir wegwerfen, verschwindet nicht. Es bleibt vielmehr Teil eines weltweiten Kreislaufs.
Nabukenya Allen , alias Njola, ist eine multidisziplinär arbeitende zeitgenössische Künstlerin, die sich in ihrem Werk mit Themen wie Umweltzerstörung, Materialtransformation und kollektiver Verantwortung auseinandersetzt. Sie ist als artist in residence bei PART International Art Residency Austria zu Gast, in Kooperation mit dem Weltmusem Wien (KHM-Museumsverband).
Mit dem OPEN SPACE öffnet das Weltmuseum Wien einen Raum, der sich mit Formen von Teilhabe, Sichtbarkeit und Zusammenarbeit beschäftigt. Anstatt fertige Antworten zu liefern, schafft er Platz für Begegnungen, Diskussionen, unterschiedliche Perspektiven und Wissen und lädt Communities aus der Stadt dazu ein, gemeinsam über die Welt und das Museum nachzudenken.
Was passiert, wenn ein Museum zuhört?
Der OPEN SPACE ist keine klassische Ausstellung, keine abgeschlossene Erzählung. Er versteht sich als offener Prozess: als Ort zum Zuhören, Diskutieren, Lesen, Produzieren und Mitgestalten. Er ist ein Raum für Perspektiven, die in Museen bislang wenig vertreten waren. Ein Ort zum gemeinsamen Nachdenken darüber, was ein Museum heute sein kann.
Ausgangspunkt sind Fragen nach Aufgaben und gesellschaftlicher Verantwortung ethnologischer Museen. Die Sammlungen des Weltmuseums Wien erzählen von historischen und globalen Verflechtungen und sind mit kolonialen Machtstrukturen verbunden, die bis in die Gegenwart wirken. Gleichzeitig ist Wien längst eine postmigrantische Stadt, geprägt von vielfältigen soziokulturellen Erfahrungen und Lebensrealitäten, weshalb der OPEN SPACE auch eine Einladung an unterschiedliche Communities ist, gemeinsam über die Welt, das Museum und Wien nachzudenken.
Im Zentrum des OPEN SPACE stehen die Themen Solidarität, Freude, Widerstand, Provenienz, Restitution und der Umgang mit Human Remains (menschliche Überreste). Themen, die als Bestandteile eines dynamischen gesellschaftlichen Zusammenlebens verstanden werden – als Ausdruck von Gemeinschaft, Kreativität und Zugehörigkeit.
Bewertungen & Berichte OPEN SPACE - Ein Raum für viele Stimmen
Ausstellung
Die Sprache der Dinge
Objekte als Zeit(en)zeugen
seit 22.4.2026
Die Pop-up-Ausstellung „Die Sprache der Dinge“ entstand im Rahmen eines Schulprojekts der Schola Thomas Morus (Trumau) in Kooperation mit dem Weltmuseum Wien und der ÖAD-Förderinitiative „Culture Connected“. Im Zentrum steht eine künstlerisch-anthropologische Annäherung von 17 Jugendlichen der 4., 6. und 7. AHS-Klassen an die Sammlung des Museums.
Phase 1 (5.3. – 9.4. 2026)
Ausgehend von einer Inventarliste von etwa 30 Objekten aus unserer Dauerausstellung – bewusst ohne visuelle Hinweise, wählten die Jugendlichen einen Objekttitel mit Beschreibung aus und entwickelten eigene Vorstellungen, die sie zunächst in Zeichnungen und dreidimensionalen Arbeiten aus recycelten Materialien umsetzten.
Phase 2 (22.4.2026)
Erst nach Fertigstellung der imaginierten Objekte, begegneten sie deren Originalen sowie deren kulturellen und historischen Kontexten vor Ort im Weltmuseum Wien.
In einer anschließenden Schreibwerkstatt entstanden Texte aus unterschiedlichen Perspektiven – als Stimmen der Dinge oder der Menschen, die sie geschaffen und genutzt haben. So eröffnen sich poetische Zugänge zu den Objekten und ihren vielschichtigen Geschichten.
Bei uns gibt es auch für Kinder und ihre Begleitpersonen ein buntes Programm! Kinder, Eltern, Großeltern – Klein und Groß – hören Geschichten rund um Ausstellungsobjekte aus der ganzen Welt, erfahren Neues über den Alltag anderer Menschen und finden viele Gemeinsamkeiten. Je nach Thema des Kinder- oder Familienprogramms wird gemalt, gestaltet, gespielt oder improvisiert. Kommt und lasst euch überraschen!
Bewertungen & Berichte Angebote für Kinder & Familien
Führung
Führungen & Workshops
Bei unserem abwechslungsreichen Vermittlungsprogramm ist für jede und jeden etwas dabei! Während unserer thematischen Führungen wird mit viel Freude, Fachwissen und Elan aus dem Nähkästchen geplaudert und auch diejenigen, die das Museum mit allen Sinnen entdecken wollen, kommen nicht zu kurz: Begleiten Sie uns kulinarisch durch die Säle, erleben Sie Objekte an unserer Taststation einmal anders und lernen Sie im Rahmen von Workshops diverse handwerkliche Techniken kennen.
Was gibt es im Weltmuseum Wien eigentlich zu sehen? Wie kam das Museum zu seinen Sammlungen und welche Geschichten erzählen die zahlreichen Objekte? Begleiten Sie unsere Kulturvermittler*innen Stella Asiimwe und Muhammet Ali Bas auf eine Reise durch unsere Schausammlung und vertiefen Sie sich in Ihr Lieblingsthema – und das alles von Zuhause aus.
INSIGHT#1 - Das Weltmuseum Wien stellt sich vor
INSIGHT #3 - Südsee. Wohin gehören die Verstorbenen?
INSIGHT #5 - In eine neue Welt: Es gibt uns noch.
INSIGHT #7 - Mike Tyson und der Ursprung von Maori Tattoos
INSIGHT #9 - Die Shipibo: Die Muster im Aufbau der Welt
INSIGHT #11 - Sechs einfach geniale Objekte aus dem Weltmuseum Wien
INSIGHT #2 - Sammlerwahn. Ich leide an Museomanie!
INSIGHT #4 - Brasilien. Geschichten vom Erstkontakt und Kautschukboom
INSIGHT #6 - Benin & Äthiopien: Kunst, Macht, Widerstand
INSIGHT #8 - Der Reservedruck: Von Japan über Indonesien nach Europa
INSIGHT #10 - Ein Dorf in den Bergen: Berggötter und der Buddhismus
INSIGHT #12 - Fasziniert vom Quetzal
Sie kennen das Weltmuseum Wien noch nicht? Adia Trischler von WienTourismus gibt Ihnen eine kurze Einführung und präsentiert ausgewählte Highlights unserer Sammlungen.
Das Herzstück des Museums ist die von Grund auf neu konzipierte Schausammlung. In 13 Sälen, die sich wie eine Perlenkette von Geschichten aneinanderreihen, werden die zentralen Bestände gezeigt und aus zeitgemäßer Sicht interpretiert. Wir möchten Ihnen die Gelegenheit geben, diese Säle zu entdecken und schon jetzt einen Vorgeschmack auf das Weltmuseum Wien zu bekommen.
Themenbereiche:
- Benin und Äthiopien: Kunst, Macht, Widerstand
- Kulturkampf in Wien
- Ein österreichisches Mosaik Brasiliens
- Im Schatten des Kolonialismus
- Die neue Wahrnehmung – Der Blick auf China
- 1873 – Japan kommt nach Europa
- Sammlerwahn. Ich leide an Museomanie!
- Südsee: Begegnungen mit dem verlorenen Paradies
- Fasziniert von Indonesien
- In eine Neue Welt
- Der Orient vor der Haustüre
- Geschichten aus Mesoamerika
- Ein Dorf in den Bergen
Entdecken Sie die Sammlungen des Weltmuseum Wien digital: Tausende Objekte aus aller Welt erzählen von kulturellen Verflechtungen, historischen Begegnungen und lebendigen Traditionen. Recherchieren, stöbern und vertiefen Sie Ihr Wissen – jederzeit und von überall aus.
Das Weltmuseum Wien bietet seit Kurzem eine digitale Rätselrallye für Kinder und Jugendliche in der MuseumStars-App an! Die App steht kostenlos zum Download zur Verfügung und jede*r ist eingeladen, Geschichten aus aller Welt digital zu erforschen. Erlebe interaktive Lern-Aufgaben aus den Themen Kunst, Kultur, Geschichte, Natur und Technik. Verbessere dein Wissen, sammle Sterne, steige in Levels auf und werde zum MuseumStar!
Zusammen mit Radio Klassik wurde zur Wiedereröffnung des Weltmuseums Wien 2017 eine Podcast-Reihe produziert, in der Sie von unseren Kurator*innen alles Wissenswerte zur Schausammlung des Museums erfahren.
Bewertungen & Berichte Podcast-Serie zur Schausammlung
Gastronomie
cook café & bistro
Das cook café & bistro in der Säulenhalle, die Sie auch ohne Ticket besuchen können, zieht sie mit Kreativität und Charakter in seinen Bann. Saisonale und regionale Produkte werden im cook café & bistro groß geschrieben: Unsere Küchenchefs verarbeiten die frischesten Waren und achten auf höchste Qualität. Lassen Sie sich in gemütlicher Atmosphäre vor, zwischen oder nach Ihrem Museumsbesuch mit viel Liebe verwöhnen. Weitere Informationen inkl. dem Menü erhalten Sie unter www.cook-bistro.at.
Ort
Weltmuseum Wien
cook café & bistro Heldenplatz
A-1010 Wien
Das Weltmuseum Wien versteht sich als Ort, der Menschen und Kulturen auf einzigartige Weise miteinander verbindet. Das Museum hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich mit der kulturellen Vielfalt der Menschheit zu befassen und mit seinen weltumspannenden Sammlungen Österreichs reichhaltige historische Beziehungen zur Welt zu dokumentieren.
Das Herzstück des Museums ist die neu konzipierte und im Oktober 2017 wiedereröffnete Schausammlung. In 14 Sälen, die sich wie eine Perlenkette von Geschichten aneinanderreihen, werden die zentralen Bestände gezeigt und aus zeitgemäßer Sicht interpretiert. Insgesamt werden in den Sälen der Schausammlung 3.127 Objekte sowie zahlreiche Photographien gezeigt. Dabei werden oft überraschende Verbindungen zwischen Österreich und der Welt sichtbar gemacht. Alle BesucherInnen werden dazu eingeladen, die weltumspannenden Sammlungen – darunter der berühmte Federkopfschmuck „Penacho“, die Sammlung des James Cook oder die Objekte der Brasilien-Expedition des Johann Natterer – zu entdecken.