HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste zählt zu den wichtigsten internationalen Zentren der zeitgenössischen Künste in Deutschland und Europa. Seit Juli 2018 ist Carena Schlewitt Intendantin. Mit jährlich rund 350 Veranstaltungen agiert HELLERAU als interdisziplinäres Koproduktions- und Gastspielhaus und bietet den zeitgenössischen Künsten Tanz, Theater, Performance, Neue Musik, Medienkunst und Bildende Kunst Räume für Produktion und Präsentation. Fester Bestandteil ist das biennal stattfindende Festival Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik. HELLERAU. Die Dresden Frankfurt Dance Company ist Company in Residence.
Zur Geschichte:
HELLERAU wurde 1911 als Festspielhaus und Bildungsanstalt für Rhythmik nach den Visionen des Wegbereiters der modernen Architektur Heinrich Tessenow und des Musikpädagogen Émile Jaques Dalcroze erbaut. Als kulturelles Zentrum der ersten deutschen Gartenstadt zog der legendäre Bau bis 1914 Künstler aus ganz Europa nach Hellerau, unter ihnen Rilke, Kafka, Diaghilew, Van de Velde, Kokoschka, Gropius, Van der Rohe, Werfel, Busoni, Milhaud, Le Corbusier, Nolde und Stefan Zweig.
Kontakt
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Karl-Liebknecht-Str. 56 D-01109Dresden
Vorverkauf über das Besucherzentrum im Seitengebäude West
Di, Do, Fr 11 – 18 Uhr
Mi 11 – 16 Uhr
Sa 13 – 18 Uhr
So/Feiertag (01.04. – 31.10.) 11 – 16 Uhr
Telefon: +49 351-264 62 46
Email: ticket@hellerau.org
Bewertungschronik
Sep 13
Okt 13
Nov 13
Dez 13
Jan 14
Feb 14
Mär 14
Apr 14
Mai 14
Jun 14
Jul 14
Aug 14
Sep 14
Okt 14
Nov 14
Dez 14
Jan 15
Feb 15
Mär 15
Apr 15
Mai 15
Jun 15
Jul 15
Aug 15
Sep 15
Okt 15
Nov 15
Dez 15
Jan 16
Feb 16
Mär 16
Apr 16
Mai 16
Jun 16
Jul 16
Aug 16
Sep 16
Okt 16
Nov 16
Dez 16
Jan 17
Feb 17
Mär 17
Apr 17
Mai 17
Jun 17
Jul 17
Aug 17
Sep 17
Okt 17
Nov 17
Dez 17
Jan 18
Feb 18
Mär 18
Apr 18
Mai 18
Jun 18
Jul 18
Aug 18
Sep 18
Okt 18
Nov 18
Dez 18
Jan 19
Feb 19
Mär 19
Apr 19
Mai 19
Jun 19
Jul 19
Aug 19
Sep 19
Okt 19
Nov 19
Dez 19
Jan 20
Feb 20
Mär 20
Apr 20
Mai 20
Jun 20
Jul 20
Aug 20
Sep 20
Okt 20
Nov 20
Dez 20
Jan 21
Feb 21
Mär 21
Apr 21
1
Mai 21
Jun 21
Jul 21
Aug 21
Sep 21
Okt 21
Nov 21
Dez 21
Jan 22
Feb 22
Mär 22
Apr 22
Mai 22
Jun 22
Jul 22
Aug 22
Sep 22
Okt 22
Nov 22
Dez 22
Jan 23
Feb 23
3
Mär 23
Apr 23
Mai 23
Jun 23
Jul 23
Aug 23
Sep 23
Okt 23
Nov 23
Dez 23
Jan 24
Feb 24
Mär 24
Apr 24
Mai 24
Jun 24
Jul 24
Aug 24
Sep 24
Okt 24
Nov 24
Dez 24
Jan 25
Feb 25
Mär 25
Apr 25
Mai 25
Jun 25
Jul 25
Aug 25
Sep 25
Okt 25
Nov 25
Dez 25
Jan 26
Feb 26
Mär 26
Apr 26
total
4
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste bewerten:
Vielen Dank für Ihre Bewertung!
Bewertungen & Berichte HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
2Stream
Zeitgeist Tanz
Dresden Frankfurt Dance Company (DE)
Onlinestream | Mit Choreografien von William Forsythe, Marco Goecke und Jacopo Godani
Jacopo Godani und die Dresden Frankfurt Dance Company präsentieren mit ZEITGEIST TANZ ab dem 29. April 2021 ein Programm mit einzigartigen zeitgenössischen Choreografien. Gezeigt werden zwei Weltpremieren von Jacopo Godani und Marco Goecke.
Für seine neue Kreation mit der Dresden Frankfurt Dance Company Good Old Moone arbeitet Marco Goecke zur Musik von Patti Smith. „Wenn ich an diese Arbeit denke, träume ich vom Gefühl eines Mittelpunkts, der alles erklärt. Jedes neue Werk ist auch die Suche nach einer Begegnung mit jemandem“, sagt Goecke.
Die neue Kreation Hollow Bones von Jacopo Godani präsentiert experimentelle Formen des Spitzentanzes im Rahmen einer choreografischen Live-Komposition. Visuelle Effekte, Sound und Tanz vermischen sich, produziert und gelenkt allein durch die Tänzer:innen der Company, auf der Bühne zu einem Gesamtwerk.
Online-Stream
Die Dresden Frankfurt Dance Company präsentiert die beiden Weltpremieren Hollow Bones von Jacopo Godani und Good Old Moone von Marco Goecke im Online-Stream.
Ort
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
Karl-Liebknecht-Str. 56
D-01109 Dresden
Online
29.04.21, 15:53, Kulturnator Auch Forsythe Choreographien wieder zu sehen
Es ist erfreulich zu den wunderbaren Choreographien von Jacobo Godani auch wieder die, nennen wir sie Klassiker, von William Forsythe zu sehen. Immerhin hieß die Company mal Forsythe Company.
1Film
Dennoch – zur Lage der Freien Künste
Janina Möbius
Der Dokumentarfilm „Dennoch – zur Lage der Freien Künste“ in der Regie von Janina Möbius vermittelt äußerst lebendig die künstlerische Bandbreite, Vielfalt der Formen und Formate, die inhaltliche und auch emotionale Stärke der freien Darstellenden Künste landauf und landab. Der Film selbst ist ein künstlerisches Erlebnis und zieht die Zuschauer:innen hinein in das Feld der performativen Künste. Auf großer Leinwand werden Positionen von Künstler:innen, freien Ensembles und Kollektiven erlebbar und es kommen Kurator:innen und künstlerische Leitungen verschiedener Produktionsorte sowie Festivals zu Wort. Dabei geht es auch um die aktuellen Herausforderungen und Transformationen für die Arbeit der freien Darstellenden Künste und um ihre Zukunft.
Dauer: 1 Std.
Wir laden Interessierte, Akteur:innen der freien Darstellenden Künste und Kulturwirtschaft zu einem Filmabend mit anschließendem Gespräch und Austausch ein.
Im Anschluss Gespräch über die Lage der freien darstellenden Künste in Dresden und der Region.
Produktion: Medea Film Factory im Auftrag des Fonds Darstellende Künste. Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.
Dauer: 1 Std. 30 Min.
Eintritt frei
Ort
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
Großer Saal Karl-Liebknecht-Str. 56
D-01109 Dresden
Ein Bildender Künstler kann auch mal zwei Jahre im stillen Kämmerlein arbeiten und danach wieder mit den so geschaffenen Werken in die Welt treten. Darstellende Kunst forder zwingend Rezipienten. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit bei geschlossenen Häusern. Und es schafft Zukunftsängste. Denn auch das was nun ansteht mit der zu erwartenden Sparpolitik wird die Lage gewi0 nicht vereinfachen.
2Gespräch
HELLERAU am Apparat
Telefonsprechstunde für alle
Im letzten Jahr konnten im Rahmen von „ HELLERAU am Apparat“ durch den Hörer oder das Handy zahlreiche Fragen zu HELLERAU, dem Programm oder Dingen, die ihr euch schon immer über uns gefragt habt, beantwortet.
Ab Februar habt ihr nun nicht nur das Team von HELLERAU an der Strippe, sondern auch Choreograf:innen, die im jeweiligen Monat auf der Bühne von HELLERAU ein Stück zeigen.
Jeden ersten Mittwoch sind Choreograf:innen aus dem Programm des aktuellen Monats in HELLERAU telefonisch erreichbar und freuen sich auf Fragen und Anregungen jeder Art.
01.02.23, 16:54, Dresden-Blog Wer nicht fühlen kann muß hören
Es war nicht alles schlecht an Corona. Man hat am eigenen Leib gespürt, wie sehr man Kultur braucht, wie sehr man sie vermißt. Damals ging vieles nur berührungslos, aber nicht kontaktlos. Warum nicht mal miteinander telefonieren? Und das gilt ja auch jetzt noch. Es fehlt in der Kommunikation mit einer Kultureinrichtung häufig der Rückkanal. Der Zuschauer schaut, was halt so auf der Bühne geschieht. Hellerau hat meist viel zu sagen. Und so kann Hellerau auch zu hören.
01.02.23, 16:52, Dresden-Blog Wer nicht fühlen kann muß hören
Es war nicht alles schlecht an Corona. Man hat am eigenen Leib gespürt, wie sehr man Kultur braucht, wie sehr man sie vermißt. Damals ging vieles nur berührungslos, aber nicht kontaktlos. Warum nicht mal miteinander telefonieren? Und das gilt ja auch jetzt noch. Es fehlt in der Kommunikation mit einer Kultureinrichtung häufig der Rückkanal. Der Zuschauer schaut, was halt so auf der Bühne geschieht. Hellerau hat meist viel zu sagen. Und so kann Hellerau auch zu hören.
Tanz
Floor on Fire
Breakdance tritt gegen Ballett an, Streetstyle gegen Contemporary und Hip-Hop misst sich mit Spitzentanz. Das erfolgreiche Tanzformat von The Saxonz und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste in Dresden steht auch im April wieder auf dem Programm.
„Floor on Fire“ lebt von der Individualität der Tänzer*innen, ihrer Virtuosität und ihrer unbegrenzten Kreativität. Was zunächst wie ein Wettkampf der einzelnen Tanzstile gegeneinander aussieht, verwandelt sich in gemischte Tanz-Teams, die spontan ihr gemeinsames Können auf der Tanzfläche präsentieren. Am Ende entscheidet eine Jury mit Publikumsbeteiligung über das beste Team – ein Erlebnis für Tänzer*innen und Publikum!
The Saxonz, 2013 gegründet, sind heute eine der erfolgreichsten deutschen Breaking-Gruppen. 2014 und 2015 gewannen sie das Battle of the Year und sicherten sich damit den inoffiziellen Titel des Deutschen Meisters, den sie 2019 erneut holten. 2023 erhielten sie den Förderpreis der Landeshauptstadt Dresden
Das Projekt ist eine Kooperation zwischen The Saxonz und HELLERAU.
Ein Film-Musik-Projekt von Achim Freyer zu Wagners Ring-Zyklus
Achim Freyer feiert mit einem außergewöhnlichen künstlerischen Projekt im April 2026 in HELLERAU Premiere. In einer eigens entwickelten Bilddramaturgie präsentiert er im Großen Saal des Festspielhauses großformatige digitale Projektionen eigener Gemälde und Bildwelten – ein Werkkomplex, der zu den markantesten und eigenwilligsten Handschriften der europäischen Kunstlandschaft zählt. Zu hören ist Musik von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“, dessen monumentale Klangräume bei Freyer eine neue, visuell aufgeladene Resonanz erfahren. In Kooperation mit dem Philippine Philharmonic Orchestra, dem Dirigenten Grzegorz Nowak und dem Komponisten Jeffrey Ching wird die mehrkanalige Aufnahme einer gekürzten und rein instrumentalen Fassung des Ring-Zyklus erstellt, die mit einem komplexen Soundsystem einen besonderen räumlichen Höreindruck vermittelt. Die Projektionen sowie die immersive Klanglandschaft eröffnen einen verstörend-poetischen Kosmos, geprägt von radikaler Reduktion und überbordender Fantasie – ein dichtes Gewebe aus Bild, Musik und Imagination.
Als Regisseur, Maler und Bühnenbildner prägt der 1934 in Berlin geborene Achim Freyer seit den 1960er Jahren die internationale Theaterwelt und hat Generationen von Künstler*innen beeinflusst. Weltweit inszenierte er zahlreiche Klassiker und Uraufführungen im Musiktheater. 1988 entwarf er eine gefeierte Fassung von „Einstein on the Beach“ für die Stuttgarter Staatsoper, von Richard Wagner inszenierte er u.a. „Tristan und Isolde“ (Brüssel 1994), „Der Ring des Nibelungen“ (Los Angeles 2009) und „Parsifal“ (Hamburg 2017). Mit „Wagner X Freyer“ öffnet Freyer sein malerisches Universum für eine seltene, immersive Begegnung – ein Gesamtkunstwerk im ursprünglichen Sinne, das die Musik Wagners nicht illustriert, sondern in einen eigenständigen künstlerischen Dialog überführt.
Biografie
Achim Freyer studierte zunächst Malerei, bevor er Meisterschüler von Bertolt Brecht am Berliner Ensemble wurde und begann, als Bühnen- und Kostümbildner zu arbeiten. 1972 emigrierte er nach West-Berlin und entwickelte dort bald eigene Arbeiten als Regisseur. Seine künstlerische Karriere führte ihn weltweit an die renommiertesten Theater und Festivals. Er erhielt zahlreiche bedeutende Auszeichnungen und war unter anderem zweifacher documenta-Teilnehmer.
Flanieren, Theater entdecken und sich mit Gleichgesinnten austauschen – das erwartet Sie bei der Langen Nacht der Dresdner Theater! Zwischen 16 und 23 Uhr öffnen 25 Theater ihre Türen und präsentieren Programmausschnitte aus ihrem vielfältigen Repertoire.
Entdeckertour durch das Festspielhaus Hellerau
16:00 Uhr / Ab 6 Jahren / Max. 60 Teilnehmer*innen (Erwachsene nur in Begleitung von Kindern) / Treffpunkt: Foyer
Wir nehmen euch mit auf eine Reise durch die aufregende Geschichte des Festspielhauses. In den vergangenen 100 Jahren hat das Haus viel erlebt. Entdeckt mit uns die Ideen, die die Menschen an diesem Ort hatten und was heute hier passiert. Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen von Bühne und Geschichte.
Wagner X Freyer
Ein Film-Musik-Projekt von Achim Freyer zu Wagners Ring-Zyklus
Fimvorstellungen 17:00, 18:00, 19:00, 20:00 Uhr
Empfohlen für alle ab 12 Jahren.
Der gefeierte Regisseur, Maler und Bühnenbildner Achim Freyer präsentiert zur Langen Nacht der Dresdner Theater Ausschnitte eines außergewöhnlichen Film-Musik-Projektes. Er kombiniert großformatige digitale Projektionen seiner einzigartigen Gemälde mit der monumentalen Musik von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“. Hierfür hat der Komponist Jeffrey Ching eigens eine gekürzte, rein instrumentale Fassung des Ring-Zyklus erstellt, die das Philippine Philharmonic Orchestra eingespielt hat. Das komplexe Surround-Soundsystem im Großen Saal des Festspielhauses lässt die mehrkanalige Studioaufnahme zu einem besonderen räumlichen Klangerlebnis werden. Die Projektionen sowie die immersive Klanglandschaft eröffnen einen poetischen Kosmos, geprägt von radikaler Reduktion und überbordender Fantasie.
17/10 €
Tickets ab 27.03. erhältlich im Foyer des Schauspielhauses
Termin
Sa 18.4.2026, 16:00
Ort
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
Karl-Liebknecht-Str. 56
D-01109 Dresden
Bewertungen & Berichte 12. Lange Nacht der Dresdner Theater
Musik
Jewish Chamber Orchestra Munich
Mendele Lohengrin
Ein Klezmer-Singspiel
1898 veröffentlichte Heinrich York-Steiner die Geschichte von Mendele, einem „armen jüdischen Musikanten, der seinen Lebensunterhalt mit Hochzeitsauftritten verdient“ und sich einen Traum erfüllt, als er sich von seinem mühsam Ersparten einen Besuch im kaiserlichen Hoftheater in Wien leistet. Dort hört er zufällig und ohne jedes Vorwissen Wagners Lohengrin: „Die Oper verändert sein Leben. Zurück in seinem Shtetl möchte er zu jüdischen Festen nicht mehr die traditionellen Melodien, sondern nur noch Wagners Melodien spielen … “.
Die Geschichte Mendeles verweist auf ein Spannungsfeld, das seit dem 19. Jahrhundert virulent ist: die tiefe Faszination, die von Wagners Musik ausgeht, und zugleich die schwerwiegende Problematik seines offen artikulierten Antisemitismus. Wagners Schriften – allen voran „Das Judenthum in der Musik“ – formulieren eine Ideologie, die das Judentum kulturell abwertet und in späteren politischen Kontexten fatal nachwirkte. Umso komplexer erscheint der Umstand, dass gerade jüdische Musiker*innen, Schriftsteller*innen und Intellektuelle immer wieder eine besondere ästhetische Anziehungskraft in Wagners Werk empfanden.
2025 hat das Jewish Chamber Orchestra Munich, das ab der Spielzeit 2025/26 „Orchestra in Residence“ der Münchner Kammerspiele ist, unter der Leitung von Daniel Grossmann die Geschichte von Mendele als Auftragswerk des 1977 in der Ukraine geborenen Komponisten Evgeni Orkin mit Musik zwischen Klezmer und Wagner mit großem Erfolg auf die Bühne gebracht. In einer von Martin Valdés-Stauber eingerichteten Fassung erzählt Stefan Merki die Geschichte, singt Ethel Merhaut jiddische Lieder oder auch einen neuen Text auf die Ballade der Senta. Den Fragen, die Mendele bewegten, müssen auch wir uns stellen: „Was hat die Musik mit die Juden zu thun oder mit die Christen? […] Is Musik koscher? Is eine Melodie trefe? Muss man denn Noten einsalzen und auswaschen? Muss man eine Fidel schachten?“ Sexisten, Rassisten, Antisemiten: Wie erleben wir heute Kunst, deren Erschaffer politische oder gesellschaftliche Ansichten hatten, die wir nicht teilen?
Das Jewish Chamber Orchestra Munich (JCOM), 2005 von Daniel Grossmann gegründet, versteht sich als zeitgenössische jüdische Stimme und ist weltweit auf renommierten Bühnen präsent. Mit vielfältigen Formaten macht es jüdische Gegenwartskultur hör- und sichtbar und wirkt als Botschafter jüdischer Kultur. Die Musiker*innen kommen aus über zwanzig Ländern und unterschiedlichen religiösen Hintergründen. Künstlerisch pflegt das JCOM jüdische Musiktraditionen von Barock bis Gegenwart, hebt vergessene jüdische Komponist*innen hervor und belebt historische Orte jüdischen Lebens. Es vergibt Kompositionsaufträge, kooperiert mit international bekannten Solist*innen und Institutionen und ergänzt sein Profil durch vielfältige Education-Projekte.
Sängerin: Ethel Merhaut
Schauspieler: Stefan Merki
Orchester: Jewish Chamber Orchestra Munich
Dirigent: Daniel Grossmann
Libretto: Martin Valdés-Stauber
Szenische Einrichtung: Constanze Nogueira Negwer
Evgeni Orkin (*1977): Mendele Lohengrin (2025)
Ein Klezmer-Singspiel nach der gleichnamigen Erzählung von Heinrich York-Steiner (1898). Auftragskomposition des JCOM.
Kooperation:
Im Rahmen von Tacheles – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026.
„Stadtluft Dresden“ ist ein Bookzin über Dresden und über das, was mit Dresden nicht stimmt, aber stimmig werden kann, wenn einer oder eine es nur will. Zum zehnjährigen Jubiläum begeben wir uns mit Charlotte Gneuß, Peter Richter und Durs Grünbein in Erinnerungswelten, welche die Oberflächlichkeit der Gegenwart aufreißen. Für musikalische Unterhaltung sorgt DuOptimist mit Anna Katharina Schumann und Frieder Zimmermann. Die Veranstaltung wird moderiert von den Herausgebern Amac Garbe, Peter Ufer und Thomas Walther.
Charlotte Gneuß studierte Soziale Arbeit, literarisches und szenisches Schreiben. Sie ist Herausgeberin der Anthologie „Glückwunsch" (Hanser Berlin 2023), und der Neuen Rundschau: „Diktatur und Utopie – wie erzählen wir die DDR?" (S. Fischer, 2024). Ihr Debütroman „Gittersee" war für den deutschen Buchpreis nominiert, wurde vielfach ausgezeichnet und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Über die Recherchearbeit zu „Gittersee" schrieb sie im Band 6 von „Stadtluft Dresden" im Jahr 2021. 2024 war sie Stadtschreiberin von Dresden und ist seither Gastgeberin der Lesereihe „Wort & Welt" in der Staatsbibliothek Dresden.
Der Dichter Durs Grünbein , 1962 in Dresden geboren, lebt heute in Berlin und Rom. Er studierte Theatergeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin, sein vielfach übersetztes Werk wurde mit bedeutenden Preisen wie dem Büchner-Preis 1995 und dem Tranströmer-Preis 2012 ausgezeichnet. Grünbein ist Professor für Poetik an der Kunstakademie Düsseldorf und Mitglied des Ordens Pour le mérite. Zu seinen jüngeren Veröffentlichungen im Suhrkamp Verlag zählen „Jenseits der Literatur" (2020), „Äquidistanz“ (2022) und der Roman „Der Komet. Die Geschichte der Dora W." (2023).
Peter Richter hat seine Kindheit und Jugend in Dresden verbracht, wo er Anfang der 90er Jahre auch zum ersten Mal mit Technoclubs in Berührung kam. Er hat Kunstgeschichte in Hamburg studiert, etliche Jahre als Kulturkorrespondent der Süddeutschen Zeitung in New York verbracht und arbeitet heute als Journalist und Schriftsteller in Berlin. Seine Bücher haben nicht immer etwas mit Dresden zu tun, aber doch häufig. Eine besondere Rolle spielt die Stadt insbesondere in „Blühende Landschaften, eine Heimatkunde", 2004, „Deutsches Haus - Von einem, der auszog, das Wohnen zu lernen", 2006, dem Roman „89/90" (2014) und „Dresden revisited - Von einer Heimat, die einen nicht fortlässt" (2016). Zuletzt erschien der Roman „August" (2021).
ca. 1 Std. 30 Min.
In Deutsch
Ticketaktion Doppelpack: Beim Besuch von dieser Veranstaltung und „Panzerkreuzer Potemkin” am 25.04. bekommen Sie 50 % Ermäßigung auf „Stadtluft Nº10”. Buchbar nur über das Besucherzentrum.
1925 feierte der Stummfilm „Panzerkreuzer Potemkin“ von Sergej Eisenstein als Agitprop-Werk zum Gedenken an die Revolution von 1905 in Moskau und 1926 auch in Deutschland Premiere. Eisenstein, der 1940 als Höhepunkt zu Ehren des Hitler-Stalin-Paktes in Moskau Wagners „Walküre“ inszenierte, zeigt mit diesem Film und seinen Techniken von Rhythmus, Montage und Monumentalität deutliche Bezüge zu Wagners Konzepten. Mit rasanter Schnitttechnik und assoziativ eingefügten Bildern gelingt es ihm auf bis dahin nie da gewesene Art und Weise, das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Die berühmte „Odessa-Treppensequenz“, in der rhythmische, oft schockartig montierte Einstellungen nicht nur die Handlung transportieren, sondern gezielt emotionale Effekte erzeugen, wurde zu einem Lehrstück moderner Filmsprache. Mit seiner innovativen Bilddramaturgie, symbolgeladenen Ikonografie und den bis heute wirkmächtigen Schnitten gilt „Panzerkreuzer Potemkin“ als eines der stilprägenden Meisterwerke der Filmgeschichte.
Der Film wurde zunächst ohne Originalmusik mit Werken klassischer Komponisten wie Beethoven und Tschaikowski aufgeführt. Eisenstein wünschte sich jedoch, dass jede Generation eine eigene Musik zu seinem Film entwickelt. So folgten auf die erste Filmmusik, die Edmund Meisel 1926 komponierte, zahlreiche weitere Fassungen. 2004 beschlossen Neil Tennant und Chris Lowe, inzwischen als Pet Shop Boys zu Ikonen des Synthpop geworden, eine eigene Filmmusik zu Eisensteins Meisterwerk zu komponieren. Uraufgeführt wurde das von Torsten Rasch orchestrierte Projekt gemeinsam mit den Dresdner Sinfonikern unter der Leitung von Jonathan Stockhammer 2004 auf dem Trafalgar Square in London sowie 2006 in einem Konzept von Sven Helbig und Markus Rindt als „Hochhaussinfonie“ auf den Hochhausbalkonen der Prager Straße in Dresden.
100 Jahre nach der Uraufführung von Eisensteins Film wird das 2025 als Blu-ray-Release neu veröffentlichte Pet Shop Boys Projekt gemeinsam mit einer filmischen Dokumentation der Aufführung der „Hochhaussinfonie“ in HELLERAU präsentiert.
In Kooperation mit der Stiftung Deutsche Kinemathek
Eisenstein, Pet Shop Boys & Dresdner Sinfoniker bewerten:
Vielen Dank für Ihre Bewertung!
Bewertungen & Berichte Eisenstein, Pet Shop Boys & Dresdner Sinfoniker
Musik
Feature Ring mit Lie Ning
Eleganz ist kein Look, sondern ein Zustand. Aber ist damit Lie Nings Eleganz oder der besondere Klang seiner Stimme gemeint? Egal! Er schöpft aus dem Vollen: Mit samtener Stimme, schillernden Synthflächen und in hypnotischen Bögen erzählt der Sänger von Nähe, Mut und Befreiung. Seine Karriere begann im Tanzstudio, nicht im Probenraum – ein Umweg, der seinen souligen Songs immense Bewegung verleiht. Ob er mehr singt oder sich mehr bewegt, klären wir live! Feature Ring ist eine Produktion von HELLERAU und dem Ring Trio.
Aufgewachsen in Berlin fand Lie Ning früh zu Tanz, Mode, Kunst – und vor allem zur Musik. Die Stimme wurde zum zentralen Ausdruck. Internationale Auftritte, etwa bei SXSW und dem Reeperbahn Festival, sowie Supports für Raphael Saadiq und Milky Chance festigten den Stil zwischen Indie, Soul und R’n’B. Das Debütalbum „utopia“ (2023) erhielt breite Kritikerlob. Mit der EP „sweatshop“ (2024) wurde LIE NING als erste deutscher Musiker zum GLOW Spotlight Artist von Spotify und erschien auf dem globalen GLOW-Cover – sogar am Times Square.
Ein Spiel. Ein Tanz. Ein Kampf. Eine Beziehung. Eine Aufführung.
„Where the Boys Are“ erkundet spielerisch die Schnittstelle zwischen Tanz und Kampfsport. Indem sie das Vokabular verschiedener Kampfpraktiken untersuchen und rekonstruieren, verwandeln die beiden Performer die Arena in einen sensiblen und intimen Bereich der Performance. Zwei gegensätzliche Kräfte kommen zu einem Kampf, jeder will den anderen besiegen und schließlich werden ihre Körper durch ständige Zusammenstoße weicher. Diese neue Verletzlichkeit lädt den einen ein, den anderen zu entdecken, und eröffnet neue Möglichkeiten der Berührung – mit Sorgfalt und Unterstützung, die es in Beziehungen zwischen Männern oft nicht gibt.
Yotam Peled beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit bildender Kunst, Leichtathletik und Capoeira. Im Alter von 21 Jahren, nach Beendigung seines Militärdienstes, begann er zu tanzen und absolvierte später eine höhere Ausbildung in zeitgenössischem Zirkus. 2015 zog er nach Berlin und arbeitet seitdem als freischaffender Performer mit verschiedenen europäischen Choreograph*innen zusammen, darunter Maura Morales, Yann L’hereux, Troels Primdahl, Jill Crovisier und Mitia Fedotenko. Seit 2018 ist er Choreograph und künstlerischer Leiter des Ensembles „Yotam Peled & the Free Radicals“.
ca. 40 Min.
ohne Sprache
Publikumsgespräch im Anschluss
Eintritt frei
Die Vorstellung findet in der GEH8 statt (Gehestraße 8, Dresden)
Bewertungen & Berichte Yotam Peled:
Where the Boys are
Festival
Make it Pop!
Spielarten des Populären in den Darstellenden Künsten
Fr 1.5.2026 - Sa 6.6.2026
Was ist eigentlich populär? Und was bedeutet es, wenn Kunst populär sein will – oder soll? Zwischen Massenphänomen und Gemeinschaftserlebnis, zwischen politischer Strategie und künstlerischer Öffnung bewegt sich dieser Begriff, der heute aktueller scheint als je zuvor. Populär zu sein heißt, Aufmerksamkeit zu erzeugen, Resonanz zu finden, Menschen zu erreichen. Doch was bedeutet das für die Kunst, für Theater und Tanz, für Musik – für jene Orte, die Begegnung, Experiment und gesellschaftliche Reflexion miteinander verbinden? „Make it Pop!“ präsentiert vom 01.05. bis 06.06. künstlerische Arbeiten, Vorträge, Workshops und Feste, die Fragen nach der Präsenz, der Verführung und der Wirkung des Populären stellen – mit all seinen schillernden, widersprüchlichen und befreienden Facetten.
Das Populäre prägt unsere Gegenwart auf nahezu allen Ebenen. Populistische Bewegungen nutzen die Mechanismen der Massenansprache und digitale Plattformen ebenso virtuos wie die Popindustrie ihre Stars und Narrative inszeniert. Der Erfolg liegt in der Fähigkeit, Bilder, Emotionen und Zugehörigkeiten zu erzeugen und damit für eine bestimmte Zeit viele Menschen zu erreichen. Gleichzeitig zeigt sich im Populären das große Versprechen von Teilhabe – ein demokratischer, manchmal anarchischer Impuls, der Grenzen zwischen Hoch-und Alltagskultur, zwischen Expert*innen und Publikum aufbricht.
In Kooperation mit dem Sonderforschungsbereich „Transformationen des Populären“ an der Universität Siegen verbindet HELLERAU künstlerische Praxis mit wissenschaftlicher Forschung. Die Frage lautet nicht: Ist Populäres gut oder schlecht? Sondern: Wie verändert es unsere Formen des Zusammenlebens, Ästhetiken und Institutionen? Kann das Populäre selbst zum Werkzeug einer offenen, widerständigen Kunst werden?
Mit dem Festival „Make it Pop!“ öffnet HELLERAU ein Labor für Begegnung, Bewegung und Beteiligung. Das internationale Programm zeigt, wie unterschiedlich Künstler*innen heute mit populären Formen umgehen – von urbanen Tanzstilen bis zu Internet-Ästhetiken, von Community-Projekten bis zu choreografischen Selbstbefragungen.
Dauer
Fr 1.5.2026 - Sa 6.6.2026
Ort
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
Karl-Liebknecht-Str. 56
D-01109 Dresden
go plastic company & Kolleg*innen:
Tanz in den Mai
Make it Pop!
Das Festival „Make it Pop” startet mit einem Tanzfest der besonderen Art. Mit verschiedenen Tanzvereinen und Tanzstilen wie Hip-Hop, zeitgenössischem Tanz, Tango, Contact Improvisation, K-Pop, Contemporary Fusion und weiteren werden die Gärten, Plätze und Wege der Gartenstadt Hellerau bespielt – ein Erlebnis, das die Popularität des Tanzes in besonderer Weise erfahrbar macht.
Kuratiert von der go plastic company entsteht ein Fest des Miteinanders, das seinen Abschluss vor dem Festspielhaus und mit anschließendem Ausklang im Kulturgarten findet.
go plastic company & Kolleg*innen:
Tanz in den Mai bewerten:
Vielen Dank für Ihre Bewertung!
Bewertungen & Berichte go plastic company & Kolleg*innen:
Tanz in den Mai
Tanz
Groupe Acrobatique de Tanger:
KA-IN
Make it Pop!
„KA-IN“, die neue Produktion der Groupe Acrobatique de Tanger, verbindet marokkanische Akrobatiktraditionen mit urbanen Bewegungsformen wie Parkour und Breakdance. In ihrer Heimatstadt Tanger, an der Schwelle zwischen zwei Kontinenten und zwei Meeren, begegnen sich verschiedene Lebensrealitäten, Sprachen und Kulturen. Das dreizehnköpfige Ensemble erforscht in der Choreografie der französischen Regisseurin Raphaëlle Boitel in eindrucksvollen Bildern, was es bedeutet, zwischen diesen Welten zu leben – physisch, emotional, kulturell. Mit atemberaubender Körperlichkeit, Leichtigkeit und Humor entsteht eine Performance, die Tradition und Gegenwart, Zirkuskunst und Tanz, kollektive Energie und individuelle Sehnsucht miteinander verschränkt. „KA-IN“ zeigt das Populäre als verbindende Energie, als Sprache, die über kulturelle Grenzen hinweg verständlich bleibt.
ca. 1 Std. 10 Min.
2.5. Publikumsgespräch im Anschluss
3.5. Mit Live-Audiodeskription in deutscher Sprache. Anmeldung unter: barrierefrei@hellerau.org
29/19 €
Termine
Sa 2.5.2026, 20:00 | Ticket
So 3.5.2026, 20:00 | Ticket
Ort
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
Großer Saal Karl-Liebknecht-Str. 56
D-01109 Dresden
Bewertungen & Berichte Groupe Acrobatique de Tanger:
KA-IN
Tanz
Salia Sanou / CCN de Nantes:
À nos Combats
Make it Pop!
Tanz trifft Boxen – zwei Welten, die Kraft, Disziplin und Ausdruck vereinen. Der Choreograf Salia Sanou aus Burkina Faso verbindet diese beiden Elemente in „À Nos Combats“ zu einer poetischen Untersuchung über Körper, Macht und Gemeinschaft. Sanou interessiert die Bewegung zwischen Angriff und Ausweichen, zwischen Realität und Fiktion. Inspiriert von Welten zwischen Muhammad Ali und George Foreman in Kinshasa betont er den ästhetischen und emotionalen Reichtum dieses Sports, besonders aus weiblicher Perspektive. Sensibilität, Humor und Energie durchziehen die Choreografie, in der Körper zugleich kämpfen und tanzen. Gemeinsam mit rund 60 Amateur*innen verwandelt Sanou den Ring in eine Bühne für Sichtbarkeit, Gleichberechtigung und Selbstbehauptung.
In Dresden ist „À nos Combats“ ein Kooperationsprojekt mit verschiedenen Vereinen und Initiativen und eröffnet damit eine Begegnung zwischen Tanz- und Sportszene. Begleitet wird das Projekt von einem Gespräch über den Sinto-Boxer Rukeli Trollmann, dessen Denkmal seit 2012 auf dem Gelände des Festspielhauses steht.
ca. 1 Std.
24/16 €
Termine
Fr 8.5.2026, 20:00 | Ticket
Sa 9.5.2026, 20:00 | Ticket
Ort
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
Großer Saal Karl-Liebknecht-Str. 56
D-01109 Dresden
Salia Sanou / CCN de Nantes:
À nos Combats bewerten:
Vielen Dank für Ihre Bewertung!
Bewertungen & Berichte Salia Sanou / CCN de Nantes:
À nos Combats
Tanz
Sebastian Weber Dance Company:
The Long Run
Make it Pop!
Anfang der 1990er-Jahre erlebte Sebastian Weber die New Yorker Stepptanz-Szene als einen Ort, der Rassismus hinter sich gelassen hatte. Die Schwarzen Meister des Jazz-Tap praktizierten Stepptanz als solidarische Gemeinschaft, in die sie junge Europäer*innen mit offenen Armen aufnahmen. „If you have a pair of tap shoes on, you are in!“, sagte Gregory Hines und sein Bruder Maurice sekundiert „Dancers don’t see color“ – und meinte das positiv. 30 Jahre später befasst sich Sebastian Weber, einer der wichtigsten zeitgenössischen Stepptänzer Deutschlands, mit den Utopien von damals und dem heutigen Verständnis von Rassismus. „The Long Run“ ist ein Stück über kulturelle Aneignung und Identität, über weiße Verantwortung und Rassismus. Es ist auch ein sehr persönlicher Tanz über Vergänglichkeit und Erinnerung und eine Befragung des Körpers als Speicher von Begegnungen und Geschichten.
ca. 1 Std. 15 Min.
21/14 €
Termine
Do 14.5.2026, 20:00 | Ticket
Sa 16.5.2026, 18:00 | Ticket
Ort
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
Kleiner Saal Karl-Liebknecht-Str. 56
D-01109 Dresden
Sebastian Weber Dance Company:
The Long Run bewerten:
Vielen Dank für Ihre Bewertung!
Bewertungen & Berichte Sebastian Weber Dance Company:
The Long Run
Tanz
Israel Galván:
La Edad de Oro
Make it Pop!
Der spanische Tänzer und Choreograf Israel Galván ist der führende Avantgardist und Weltstar des Flamenco, dessen Werke die Grenzen dieses Genres hinterfragen und sprengen. Technisch hochvirtuos spielt er mit der Tradition auf eine Weise, wie es im spanischen Flamenco noch nie zuvor gesehen wurde.
Das Stück „La Edad de Oro“ ist Galváns erfolgreichste Choreografie – sie wurde schon hundertfach gezeigt. Der Titel „Das goldene Zeitalter“ bezieht sich auf die Zeit von der Mitte des 19. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts, als die meisten der heute bekannten Subgenres des Flamenco entstanden. In dieser Zeit blieb sein Ausdruck einfach und aufrichtig – eine Intimität, die Galván in diesem Stück einzufangen versucht. Anlässlich des zwanzigjährigen Bühnenjubiläums von „La Edad de Oro“ erneuert Israel Galván das Programm mit der Stimme von María Marín und Rafael Rodríguez an der Gitarre. Gemeinsam destillieren sie die Essenz des Flamenco auf seine Kernelemente Tanz, Gesang und Gitarre und interpretieren sie mit ihrem einzigartigen Stil für ein zeitgenössisches Publikum neu.
ca. 1 Std. 10 Min.
29/19 €
Termine
Fr 15.5.2026, 20:00 | Ticket
Sa 16.5.2026, 20:00 | Ticket
Ort
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
Großer Saal Karl-Liebknecht-Str. 56
D-01109 Dresden
Bewertungen & Berichte Israel Galván:
La Edad de Oro
Musik
ICTUS, Collegium Vocale Gent & Suzanne Vega:
Philip Glass: Einstein on the Beach
Klassiker der Minimal Music in konzertanter Fassung
Als Philip Glass und Robert Wilson das Konzept zu „Einstein on the Beach“ erarbeiteten, hatten sie nicht weniger als eine Revolution der Oper im Sinn. Ein halbes Jahrhundert nach seiner Uraufführung 1976 in Avignon genießt das Werk Kultstatus und wurde zuletzt von der Los Angeles Times als „wichtigste Oper der letzten 50 Jahre“ bezeichnet. Dabei stellt das Werk das Genre völlig auf den Kopf und lässt selbst Wagners wirkmächtige Idee des Gesamtkunstwerks hinter sich: Es gibt keine durchgehende Handlung, sondern scheinbar raum- und zeitlose Klanggebilde mit geheimnisvollen Textfragmenten. Vorgetragen werden diese in HELLERAU von der Sängerin Suzanne Vega, als Orchester ist das Ictus Ensemble aus Brüssel sowie als Chor das legendäre, 1970 von Philippe Herreweghe gegründete Collegium Vocale Gent zu erleben.
Die konzertante Aufführung konzentriert sich auf die Komposition mit ihren minimalistisch-komplexen Strukturen und stellt gleichzeitig die besondere Architektur des Festspielhauses in den Mittelpunkt. Die beachtliche Länge des Werks, die repetitive und hypnotisierende Musik von Philip Glass und die Diktion von Suzanne Vega versetzen das Publikum in ein immersives, unergründliches Hörerlebnis und eine eindringliche, minimalistische Erfahrung. Während der gesamten Vorstellung kann der Große Saal im Festspielhaus verlassen und wieder betreten werden, ebenso bleibt die Bar im Foyer durchgehend geöffnet. So wird „Einstein on the Beach“ im Zusammenspiel mit der Akustik und der historischen Raumstruktur des Festspielhauses zum außergewöhnlichen Erlebnis.
Präsentiert im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele 2026.
ca. 3 Std. 30 Min. keine Pause
Konzertante Aufführung in englischer Sprache
ICTUS, Collegium Vocale Gent & Suzanne Vega:
Philip Glass: Einstein on the Beach bewerten:
Vielen Dank für Ihre Bewertung!
Bewertungen & Berichte ICTUS, Collegium Vocale Gent & Suzanne Vega:
Philip Glass: Einstein on the Beach
Festival
Watch Out!
für Jung und Alt
Stücke für junges Publikum sind mittlerweile aus dem Programm von HELLRAU nicht mehr wegzudenken und „Watch Out!“ hat sich als fester Bestandteil am Haus und darüber hinaus etabliert. Mit der Überzeugung, dass das junge Publikum nicht das Publikum von morgen, sondern schon längst das von heute ist, geht das Festival im Mai in eine weitere Runde.
An vier Tagen präsentiert HELLERAU ein buntes Programm mit Tanzstücken von etablierten Künstler*innen für ein junges, junggebliebenes und erwachsenes Publikum und verfolgt damit auch in dieser Ausgabe einen transgenerationalen Ansatz. Die Stücke finden sowohl auf dem Gelände des Festspielhauses als auch im Stadt-und Außenraum statt und laden zum Staunen, Mitmachen aber auch zu Begegnung und zum gemeinsamen Diskutieren ein.
Dauer
Mi 27.5.2026 - Sa 30.5.2026
Ort
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
Karl-Liebknecht-Str. 56
D-01109 Dresden
Bewertungen & Berichte Watch Out!
für Jung und Alt
Tanz
Hennermanns Horde:
elephant walk
Watch Out!
Zwei verliebte Pinguine, verspielte Robben, eine träge Kamelkarawane, ein Eier legendes Huhn, Hund und Katze, Elefanten – die Choreografin Célestine Hennermann hat sich in ihrer zweiten Arbeit für die Allerjüngsten mit den Bewegungen von Tieren auseinandergesetzt und deren Bewegungsmuster choreografisch erforscht. Wie läuft der Pinguin im Vergleich zum Menschen und wie genau bewegt sich ein Elefant? Die Ästhetisierung von Tierbewegungen durch Tanz bildet die Grundlage dieser Arbeit.
HELLERAU und die Dresden Frankfurt Dance Company bringen das beliebte Stück der Frankfurter Company Hennermanns Horde nun gemeinsam erstmals nach Dresden.
Hennermanns Horde nennt sich die Tanz-Company um die Frankfurter Choreografin Célestine Hennermann. Seit 2009 arbeitet die ehemalige Forsythe-Dramaturgin im Tanzsektor für unterschiedliche Altersgruppen – von den Allerjüngsten bis zu Jugendlichen. Im Fokus steht das Forschen an Bewegungssprachen für junges Publikum.
Choreografie: Célestine Hennermann
Tanz: Katharina Wiedenhofer, Albi Gika/Victoria Söntgen
Bühne, Kostüm: Sounds of Silence, Susanne Kessler, Petra Eichler
Musik: Gregor Praml
Dramaturgie: Johanna Milz
Assistenz: Felix Graf
Licht: Scrøllan Hagemann
Management: Alexandra Schmidt
ohne Sprache
Empfohlen für alle ab 2 Jahren
ca. 30 Min. anschließende Mitmachaktion
8/4 €
Termine
Mi 27.5.2026, 17:00 | Ticket
Do 28.5.2026, 10:00 | Ticket
Ort
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
Kulturgarten Karl-Liebknecht-Str. 56
D-01109 Dresden
Bewertungen & Berichte Hennermanns Horde:
elephant walk
Tanz
Miller de Nobili:
Main Character: Lost
Watch Out!
Heranwachsen bedeutet, sich ständig zwischen Erwartungen, Unsicherheiten und dem eigenen Wunsch nach Selbstbestimmung zu bewegen. Junge Menschen stehen heute unter enormem Druck – von Eltern, Freund*innen, sozialen Medien und der Gesellschaft. Gleichzeitig leben sie in einer Welt voller Unsicherheiten: geopolitische Spannungen, Klimakrise, die Nachwirkungen der Pandemie und ein Überangebot an Möglichkeiten, das oft mehr Überforderung als Freiheit bedeutet. Wer soll man sein? Welche Entscheidungen sind richtig? Und wie findet man seinen eigenen Weg in einer Zeit, die sich ständig verändert?
Miller de Nobili wurde 2020 von Maria Chiara de‘ Nobili und Alexander Miller gegründet, um ihre Leidenschaften für Breakdance, zeitgenössisches und urbanes Tanztheater sowie performative Techniken künstlerisch zu verbinden. Beide absolvierten den MA-Studiengang Choreografie an der Palucca-Hochschule Dresden. Mit HELLERAU verbindet Miller de Nobili seit ihrer Gründung eine enge Partnerschaft. Zahlreiche Stücke hatten in HELLERAU ihre Premiere.
ca. 45 Min.
In Deutsch
Empfohlen für alle ab 12 Jahren
Familientickets ab 30 €
21/14 €
Termine
Do 28.5.2026, 19:00 | Ticket
Fr 29.5.2026, 10:00 | Ticket
Ort
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
Kleiner Saal Karl-Liebknecht-Str. 56
D-01109 Dresden
Bewertungen & Berichte Miller de Nobili:
Main Character: Lost
Tanz
LIGNA:
A Room without Walls
Watch Out!
Kinder aus Frankfurt, São Paulo, Beirut und La Union auf den Philippinen haben sich auf Spurensuche begeben und erkundet, wie wir jenseits nationaler Grenzen zusammenfinden. Nun laden sie andere Kinder ein, diese abenteuerliche Reise mit ihnen erneut anzutreten – zu den Orten, an denen das Stück entstanden ist, an denen sie leben und zu unbekannten Passagen, die nur findet, wer seinem Hörsinn folgt.
„A Room without Walls“ ist eine Einladung, einander zuzuhören, voneinander zu erfahren und sich miteinander zu bewegen. Und zu erfahren, wie eine gemeinsame Zukunft in einer Welt aussehen kann, in der sich Probleme am besten zusammen lösen lassen.
LIGNA besteht aus den Medien-und Performance-Künstlern Ole Frahm, Michael Hüners und Torsten Michaelsen. Sie gelten als Pioniere des kollektiven Audiowalks. Mit dem Radioballett (2002) haben sie eine stilbildende Interventionsform entwickelt. Ihre Arbeiten begreifen das Publikum als zerstreutes Kollektiv von Produzent*innen: Empowerment, die Eroberung neuer Bewegungsräume, Abwesenheit und Vergegenwärtigung, sei es historisch verdrängter, sei es geographisch ferner Situationen, sind wiederkehrende Motive.
Choreografie: Alejandro Ahmed, Ghida Hachicho, Eisa Jocson
Sprecher*innen: Marlene Anne Blasberg, Ramy Chalbi, Anni Luise Frieg und Kinder der 3. und 4. Jahrgangsstufe der Hermann Herzog-Schule (Frankfurt am Main), des Ballet Paraisópolis (Sao Paulo), der 4. Klasse der CSS Badaro Schule (Beirut) und der San Fernando City SPED Integrated School (La Union)
Sound Design: Charlotte Simon
Dramaturgie: Anna Wagner
Vermittlung: Sām Sabor
Produktionsleitung: Marijan Randak
Förderung:
Ein Projekt von LIGNA und dem Künstler*innenhaus Mousonturm im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main, in Kooperation mit Zentrum Zeitgenössischer Tanz – ZZT Köln und Institut für Theater-, Film und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main, in Koproduktion mit LIGNA, Goethe-Institut Philippinen, Zürcher Theater Spektakel und Detmold – Kulturstadt im Teutoburger Wald. Gefördert im Programm Jupiter – Darstellende Künste für junges Publikum der Kulturstiftung des Bundes und durch die Mehrjahresförderung des Kulturamts der Stadt Frankfurt am Main.
ca. 45 Min.
In Deutsch
Empfohlen für alle ab 8 Jahren
8/4 €
Termine
Sa 30.5.2026, 14:00 | Ticket
Sa 30.5.2026, 16:00 | Ticket
Ort
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
Kulturgarten Karl-Liebknecht-Str. 56
D-01109 Dresden
Bewertungen & Berichte LIGNA:
A Room without Walls
Tanz
Lotte Mueller:
BEYOND THE END OF YOUR NOSE
Watch Out!
Alles hängt miteinander zusammen. Was passiert, wenn jemand loslässt? Mit „BEYOND THE END OF YOUR NOSE“ erforscht die Company Lotte Mueller spielerisch das dynamische Verhältnis von Verantwortung, Ordnung und Chaos. Drei Performende treffen in wechselnden Versuchsanordnungen aufeinander und verknüpfen dabei zeitgenössischen Tanz, Akrobatik und Percussion. In einer Welt aus lauter Einzelteilen entstehen immer wieder neue, sich verändernde, fragile Konstruktionen und Begegnungen – ein Stück zwischen absurdem Humor und stillen poetischen Momenten.
Die Leipziger Choreografin Lotte Mueller arbeitet mit einem internationalen Team an der Schnittstelle von zeitgenössischem Tanz und Zirkus in Verbindung mit Live-Musik und Klangkunst. Nach einer Berufsausbildung in zeitgenössischem Tanz mit Schwerpunkt Akrobatik studierte sie Choreografie in Frankreich, Deutschland und den Niederlanden und spezialisierte sich im Rahmen eines Aufbaustudiums auf Zirkusdramaturgie. Zuletzt war Lotte Mueller mit dem Stück „IM/ MOBILITY“ zu Gast in HELLERAU.
Künsterlische Leitung & Konzept: Lotte Mueller
Performance & Co-Kreation: Sarah Alessandria, Leonie Sobek, Saana Tolonen
Dramaturgische Beratung: Georg Pelzer
Kostüme: Nora Bregulla
Technische Leitung: Elias Macke, Till Nollmann
Dokumentationsvideo & Trailer: Georg Pelzer
Förderung:
Eine Produktion von LOTTE MUELLER. In Koproduktion mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste. Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und des Amtes für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden. In Zusammenarbeit mit DYNAMO – Arbeitsraum für Zirkus & darstellende Künste (DK), Zirkusquartier Zürich, Schloss Bröllin, LOFFT – Das Theater. Unterstützt von PAMS – Performing Arts Market Seoul, UP – Circus & Performing Arts Festival Bruxelles.
Seit 2022 wurden Vorrecherchen von BIP – Bündnis internationaler Produktionshäuser und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste unterstützt, finanziert durch den Fonds Darstellende Künste mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Programms NEUSTART KULTUR und mit Reisemitteln von Kreativ-Transfer.
ca. 1 Std. inkl. Publikumsgespräch
ohne Sprache
Empfohlen für alle ab 10 Jahren
24/16 € / Familientickets 34 €
Termine
Fr 29.5.2026, 19:00 | Ticket
Sa 30.5.2026, 19:00 | Ticket
Ort
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
Großer Saal Karl-Liebknecht-Str. 56
D-01109 Dresden
Lotte Mueller:
BEYOND THE END OF YOUR NOSE bewerten:
Vielen Dank für Ihre Bewertung!
Bewertungen & Berichte Lotte Mueller:
BEYOND THE END OF YOUR NOSE
Kurs
Henry Schneidewind - Graffiti-Workshop
Watch Out!
Tanzende Buchstaben können wir tagtäglich im Alltag wahrnehmen und entdecken. Durch verschiedene Styles und Flows entstehen auf der ganzen Welt Bilder, die wirken als würden sie sich bewegen. Graffiti als eine teilweise nischige Subkultur definiert sich durch Rebellion, künstlerischen Ausdruck und oftmals Anonymität. Im Rahmen des „Watch Out !“ – Festivals bekommen die Workshopteilnehmenden eine Einführung in die Geschichte und Techniken des urbanen Graffitis. Gemeinsam mit unserem FSJ*ler Henry dürfen die Workshopteilnehmenden ausprobieren und erste Erfahrungen mit der Sprühdose sammeln.
Treff: Besucherzentrum
ca. 4 Std.
In Deutsch
Für alle ab 12 Jahren geeignet.
Bewertungen & Berichte Henry Schneidewind - Graffiti-Workshop
Kurs
HELLERmoves mit Miller de Nobili
Alle Level Watch Out!
Angelehnt an ihr Stück „Main Character: Lost” bietet die Dresdner Compagnie Miller de Nobili einen Familienworkshop an. Dabei lernen die Teilnehmenden, wie die Themen des Stücks mit Hilfe von verschiedenen Tanzstilen und Bewegungstechniken Ausdruck finden können.
Miller de Nobili wurde 2020 von Maria Chiara de‘ Nobili und Alexander Miller gegründet, um ihre Leidenschaften für Breakdance, zeitgenössisches und urbanes Tanztheater sowie performative Techniken künstlerisch zu verbinden. Beide absolvierten den MA-Studiengang Choreografie an der Palucca-Hochschule Dresden. Mit HELLERAU verbindet Miller de Nobili seit ihrer Gründung eine enge Partnerschaft. Zahlreiche Stücke hatten in HELLERAU ihre Premiere.
Der Workshop richtet sich an alle ab 10 Jahren und ist auch für Familien geeignet. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Treff: Besucherzentrum
ca. 1 Std. 30 Min.
In Deutsch, Englisch
Dieser Workshop ist geeignet für alle ab 10 Jahren.
Bewertungen & Berichte HELLERmoves mit Miller de Nobili
Treff
farbLAB:
Begegnungen
Watch Out!
Das Communityprojekt der Workshopreihe „farbLAB: Begegnungen“, realisiert vom farbwerk e. V., bringt Menschen mit und ohne Behinderung zusammen, um künstlerisch zu arbeiten und ästhetische Perspektiven entwickeln, Themen, wie Lieben, Atmen und Wünschen, auf praktische Weise erfahrbar machen. Einmal im Monat finden sich Interessierte zu den ersten fünf Workshop-Terminen zusammen, um sich frei und künstlerisch-inklusiv anzunähern. Das Ergebnis wird im Rahmen von „Watch Out! Festival für Jung und Alt“ vor Publikum gezeigt.
Ein junges konservatives Paar verlobt sich auf einem Friedhof und begibt sich auf die Reise zu dem Lehrer, in dessen Unterricht es sich einst kennengelernt hat. Unterwegs erleidet das Auto der Liebenden mitten in der Nacht eine Panne. Auf der Suche nach Hilfe betreten sie das Schloss einer hedonistischen Partygemeinde und ihres Anführers, dem exzentrischen Wissenschaftler Dr. Frank N. Furter, der dort Rocky kreiert, den perfekten Menschen. Die beiden tauchen ein in eine ihnen fremde Welt voller Lust, Musik und Sex – und kehren am Ende völlig verwandelt zurück.
„The Rocky Horror Picture Show“ floppte 1975 zunächst an den Kinokassen, avancierte dann jedoch unerwartet zum Kultfilm. In den „Midnight-Showings“ werden – mittels lustvoller Partizipation des Publikums und der Auftritte der legendären Shadow-Casts von Laienspieler:innen – Queerness, B-Horrorfilm-Effekte, Science-Fiction, Extravaganz und Glamour hemmungslos zelebriert.
Gemeinsam mit den legendären Berliner Drag-Queens Judy LaDivina und Bibingka lädt das RambaZamba-Ensemble zu einem Abend ein, der diese Tradition in eine neue Form überführt: eine inklusive Drag-Night! In der Kunstform Drag wird wild mit den Geschlechtern gespielt, und die Kategorie Gender als performative Erfahrung erforscht – in wilden Lip-Sync-Performances zu Popsongs, intimen Monologen und unmittelbaren Begegnungen mit dem Publikum. Anderssein wird hier nicht versteckt oder verurteilt, sondern in einem emanzipatorischen Akt grandios gefeiert. Wie „The Rocky Horror Picture Show“ schafft Drag Räume der Befreiung, in denen Körper, Begehren und Zugehörigkeit neu verhandelt werden.
Das RambaZamba-Ensemble öffnet sein Schloss in der Kulturbrauerei als Zuflucht für alle Kreaturen der Nacht – jene, die in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung um ihre Souveränität und Unversehrtheit bangen müssen – und lädt ein zu Erotik, freier Liebe und Partizipation. Enter at your own risk!
The Virgin’s Guide to The Rocky Horror Drag Show mit RambaZamba Theater.
1. Don't be shy – come in DRAG
2. But remember: You’re born NAKED – the rest is DRAG (so come as you are – or go full glam)
3. Please DON’T THROW RICE (Mother is not going to clean that up)
4. Unleash your inner FREAK
5. Enjoy your time at the SCHLOSS, plus free SHOTS (yes, this show is only appropriate for people 18 and older for a reason)
Biografie.
Am RambaZamba Theater arbeiten Schauspielende mit und ohne Behinderung seit über 30 Jahren gemeinsam mit renommierten Gästen aus der deutschen Kulturlandschaft an wildem, aufregendem Theater. Seit seiner Gründung 1992 hat sich dieses Theater in der Kulturbrauerei Berlin von einem avantgardistischen Projekt zu einer Institution mit hohem künstlerischem Niveau entwickelt und gilt heute als das renommierteste inklusive Theater Europas.
ca. 1 Std. 50 Min.
In Deutsch, Englisch
Der Einlass für The Rocky Horror Drag Show ist erst ab 18 Jahren gestattet, da im Rahmen der Veranstaltung Alkohol ausgeschenkt wird. Die Inszenierung enthält explizite sexuelle Inhalte und es kommt zum Einsatz von künstlichem Nebel, Stroboskopeffekten, lauten Geräuschen, lauter Musik und zur Darstellung von Drogenkonsum.
24/16 €
Termine
Mi 3.6.2026, 20:00 | Ticket
Do 4.6.2026, 20:00 | Ticket
Ort
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
Kleiner Saal Karl-Liebknecht-Str. 56
D-01109 Dresden
RambaZamba Theater:
The Rocky Horror Drag Show bewerten:
Vielen Dank für Ihre Bewertung!
Bewertungen & Berichte RambaZamba Theater:
The Rocky Horror Drag Show
Tanz
tanzmainz & Moritz Ostruschnjak:
Trailer Park
Make it Pop!
In „Trailer Park“ zeigen zehn Tänzer*innen, wie die digitale Welt unsere Körper und unser Miteinander verändert. Sie tanzen Bewegungen aus dem Internet und machen daraus eine spannende Show für die Bühne.
Wie wirkt sich die zunehmende Digitalisierung des Lebens auf unsere körperlichen und sozialen Erfahrungen aus? Dieser Frage geht „Trailer Park“ nach, eine Zusammenarbeit von tanzmainz und dem Choreografen Moritz Ostruschnjak. Fundstücke aus den Sozialen Medien werden darin kopiert und neu zusammengefügt. In grellen Sporttrikots zelebrieren die zehn Tänzer*innen eine Choreografie der rasanten Wechsel und hohen Verdichtungen, sie swipen sich durch Bewegungsstile, greifen kurze Videos auf, eigenen sich virale Gesten und Gruppenchoreografien an: Eine mitreißende Rück-Übersetzung des Virtuellen in den physischen Raum. Ostruschnjaks Choreografie entsteht aus dem „Pick & Mix“ und „Cut & Paste“ der Gegenwart: ein atemloser Remix aus Tanz und Sport – garantiert populär.
ca. 1 Std.
6.6. Live-Audiodeskription in deutscher Sprache. Anmeldung unter: barrierefrei@hellerau.org
24/16 €
Termine
Fr 5.6.2026, 20:00 | Ticket
Sa 6.6.2026, 20:00 | Ticket
Ort
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
Großer Saal Karl-Liebknecht-Str. 56
D-01109 Dresden
Tjimur Dance gehört seit Jahren zu den international bekanntesten Tanzcompanies Taiwans. Ihre Arbeiten sind tief in der indigenen Kultur der Paiwan verwurzelt, die die zweitgrößte indigene Volksgruppe in Taiwan darstellen.
Das Tanzstück „X aiwan Utopia“ ist eine Interpretation der Paiwan-Kultur aus zeitgenössischer Perspektive. Es ist ein tänzerischer Dialog zwischen der Paiwan-Gemeinschaft und ihrer Umgebung, der zeigt, wie eine Kultur ihre Autonomie zurückgewinnt, indem sie darum kämpft, sich aus festgefahrenen Strukturen zu befreien. Die Bewegungen der Tänzer*innen, die Musik, die Kostüme – alle Elemente erscheinen als eine Mischung aus traditionellen Überlieferungen und modernen, zeitgenössischen Einflüssen, die vertraut und doch überraschend neu erscheinen. So besteht die Musikpartitur aus mehreren Klavierstücken von Chopin, begleitet von traditionellen Paiwan-Tänzen und die Kostüme vereinen traditionelle Kleidung mit zeitgemäßer Mode und Bewegungen. Das Stück zeigt, dass Kultur kein statisches Objekt ist, das ausgestellt werden kann, sondern ein Medium für den Fluss von Lebenskraft. Es lädt das Publikum dazu ein, seine Sichtweisen zu überdenken und die Komplexität der Kultur zu entdecken.
Das Tjimur Dance Theatre wurde vor 19 Jahren von den Geschwistern Ljuzem und Baru Madiljin gegründet und hat seitdem über 150 Aufführungen auf der ganzen Welt präsentiert. Das Tjimur Dance Theatre entstand in der Paiwan-Gemeinde Timur in Taiwan. Seine Mitglieder leben bis heute in dieser Gemeinschaft und ziehen viele Elemente ihrer Kunst aus der traditionellen Kultur. Viele Werke von Tjimur Dance spielen mit dem Paradox, gleichzeitig das traditionelle Erbe ihrer Gemeinschaft zu nutzen und aus zeitgenössischer Sicht dagegen zu „rebellieren“, ebenso wie sie für das internationale Publikum dieses traditionelle Erbe verkörpern und gleichzeitig helfen wollen, diesen stereotypen Blick aufzubrechen.
Künstlerische Leitung: Ljuzem Madiljin
Leitung Tanz & Choreografie: Baru Madiljin
Probenleitung & Performance: Yang Ching-hao, Ljaucu Tapurakac
Performance: Ljuzem Madiljin, Chiang Sheng-hsiang, Meng Tzu-en, Zepulj Kazangilan
Technische Koordination & Licht Design: LEE I-shun
Visual Image Design: WANG Hung-chun
Musik Design: Hsu Te-Chang
Kostüm Design & Produktion: PROJECTbyH.
Haupt Visual Design: 58kg
Technische Koordination & Bühnen Mangagement: Lu Hsiu-Yi
Technischer Koordination für Audio/Video: Huang Wei-Yu
Künstlerische Begleitung & Internationale Verbindungsperson: Chang Hsin-Yi
Company Management: Chiu Shu-Ting
Förderung:
Das Programm „Taiwan Moves“ wird präsentiert in Kooperation mit der European Semiconductor Manufacturing Company (ESMC) GmbH sowie mit freundlicher Unterstützung durch die TSMC Education & Culture Foundation und das Ministerium für Kultur, Taiwan. Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Mit freundlicher Unterstützung von "So geht sächsisch".
ca. 1 Std. 10 Min.
29/19 €
Termine
Fr 12.6.2026, 20:00 | Ticket
Sa 13.6.2026, 20:00 | Ticket
Ort
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
Großer Saal Karl-Liebknecht-Str. 56
D-01109 Dresden
Bewertungen & Berichte Tjimur Dance Company:
X aiwan Utopia
Tanz
Ioannis Mandafounis & Thomas Bradley:
Here is There
Dresden Frankfurt Dance Company
Im Doppelabend „Here Is There“ gibt Ioannis Mandafounis, Künstlerischer Direktor der Dresden Frankfurt Dance Company, erstmals einem Ensemblemitglied als Choreograf eine eigene Bühne. Thomas Bradley gehört seit 2023 zur DFDC. Für sein neues Werk verbindet er sein choreografisches System mit seinem unverwechselbaren Stil als Kostümbildner und arbeitet mit skulpturalen, den Körper verändernden Kostümen. Mandafounis widmet sich der Spannung zwischen dem Wunsch nach Transformation und der Trägheit der physischen Realität. Beide Choreografen manipulieren den Raum, um Bewegung entstehen zu lassen. Zugleich bewegen sie sich an der Grenze zwischen Geräusch und Musik: bei Bradley zwischen den Tönen, wenn ein Elektrogerät zerlegt wird, und einer Trompeten-Sonate, bei Mandafounis zwischen den Sounds von Objekten und der Live-Musik eines Schlagzeugers.
„Several Rhythms Sort Thoughtfully” von Thomas Bradley
Wenn man etwas genau betrachtet, kann man auch in scheinbar zufälligen Handlungen Muster erkennen. Wenn man lang genug schaut, sieht man, wie sie sich verändern. Thomas Bradley lädt mit seiner ersten Arbeit für die DFDC zu einer solchen Betrachtung ein. Er versteht Choreografie als soziales System, einem Spiel ähnlich. Durch dauerhafte Aufmerksamkeit entsteht eine aufgeladene Atmosphäre, in der Regeln und Bedingungen die Entscheidungen der Tänzer*innen in den Fokus rücken. Alle haben ihre eigenen Strategien, aber durch ihr gemeinsames Ziel bleiben ihre Beziehungen bestehen. Auch die Kostüme beeinflussen das Geschehen in entscheidender Weise. In einem mit Bedacht strukturierten Raum trifft die Choreografie auf zwei weitere akustische Elemente: die klanglichen Spuren der Zerlegung eines Elektrogeräts und eine Solo-Sonate für Trompete von HK Gruber.
„This Beautiful Messy Thing” von Ioannis Mandafounis
In großer Enge sehnt man sich nach Weite, im Tohuwabohu nach Reduktion und Klarheit. Oft enthält etwas sein eigenes Gegenteil. Die Bilder und Situationen in „This Beautiful Messy Thing“ sind von solchen Spannungen geprägt. Wo führt der Drang nach Veränderung hin? Vielleicht kann man die Kontraste selbst genießen, anstatt auf einen Moment zu hoffen, in dem alle Wünsche erfüllt sind. Beim Tanzen kann man mit den Grenzen der Situation spielen, anstatt von ihnen gebremst zu werden. Gegenstände, die als Baustoffe einer Szenerie dienen könnten, verweigern hier eine solche nützliche Ordnung und behaupten stattdessen als lärmende Objektchoreografie ihr Eigenleben. Da fliegt wohl einiges durch die Luft. In den Händen des Schlagzeugers Philipp Danzeisen vermischen sich Samples der verschiedenen Geräusche mit den Sounds der Trommeln. Die lebendige, organische Körperlichkeit der Tänzer*innen, eingegrenzt und gehalten durch das Bühnenbild, ganz nah am Publikum oder vereinzelt im Raum, wirkt so verletzlich wie kraftvoll. Es ist ein Stück von Mandafounis, nur noch lauter – und leiser.
Tänzer*innen der Dresden Frankfurt Dance Company
Förderung:
Die Dresden Frankfurt Dance Company wird gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden und den Freistaat Sachsen sowie die Stadt Frankfurt am Main und das Land Hessen. Company-in-Residence in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste in Dresden und im Bockenheimer Depot in Frankfurt am Main.
Mit freundlicher Unterstützung des Patronatsvereins.
ca. 1 Std. 30 Min. inkl. Pause
Im Anschluss an die Vorstellung am 19.6. laden wir herzlich zur Premierenparty ein.
24/16 €
Termine
Fr 19.6.2026, 20:00 | Ticket
Sa 20.6.2026, 20:00 | Ticket
So 21.6.2026, 16:00 | Ticketund weitere Termine
Do 25.6.2026, 20:00 | Ticket
Fr 26.6.2026, 20:00 | Ticket
Sa 27.6.2026, 20:00 | Ticket
Ort
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
Großer Saal Karl-Liebknecht-Str. 56
D-01109 Dresden
Ioannis Mandafounis & Thomas Bradley:
Here is There bewerten:
Vielen Dank für Ihre Bewertung!
Bewertungen & Berichte Ioannis Mandafounis & Thomas Bradley:
Here is There
Aufführung
Oper von Elena Langer:
The Lion's Face
Wie viele an Alzheimer erkrankte Menschen wohnt Mr. D. am Ende seines Lebens, von dem Kinderstimmen in seinem Kopf künden, in einer Pflegeeinrichtung. Davon abgesehen, dass sein Erinnern ständig um ein Geschenk kreist, das er nicht verschenken konnte, erfahren wir von ihm selbst über sein Leben nicht viel, da er sich nur bedingt verständlich machen kann und seine Gattin, den Doktor und das eigene Spiegelbild nicht mehr erkennt.
Genaueres erfahren wir dafür über die problembeladenen Menschen, die Mr. D. umgeben, seine hilflose Gattin, die nicht zu ihm durchdringt, den ehrgeizigen Doktor, der die eigene Mutter an die Alzheimer-Krankheit verloren hat, die überforderte Krankenschwester, die den Doktor umschwärmt und ihre ziemlich einsame Tochter, die sich in die Pflegeeinrichtung einschleicht, um ihrer Mutter zwischen den Patienten näher zu sein als üblich. Und es ist ausgerechnet diese vernachlässigte Tochter, dieses junge Mädchen, dem es gelingt, zu dem alten Mr. D. eine empathische Beziehung aufzubauen, die ihn seinen unerfüllten Geschenk-Traum schließlich erfolgreich zu Ende träumen lässt.
Die Oper der britischen Komponistin mit russischen Wurzeln wurde 2010 beim Brighton Festival uraufgeführt. In ihrer emotionalen Musik spiegelt sich - der Thematik entsprechend - einerseits die Zerrissenheit aller handelnden Personen. Andererseits aber fasziniert die Komposition durch die vielen kleinen Glücksmomente, die sich die Menschen trotz aller scheinbar lebens- und krankheitsbedingten Ausweglosigkeit gegenseitig bescheren.
Monatlich gibt es eine Portion HELLERAU auf die Ohren – egal, ob in der Linie 8 auf dem Weg zu uns, beim Spazieren gehen, Putzen oder an Freitagabenden, an denen Sie das Festspielhaus vermissen. Es erwarten Sie spannende Interviews mit unseren Künstler:innen, Klangworkshops, HELLERAU ASMR und vieles mehr.
Ort
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
Karl-Liebknecht-Str. 56
D-01109 Dresden
Online
HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste zählt zu den wichtigsten internationalen Zentren der zeitgenössischen Künste in Deutschland und Europa. Seit Juli 2018 ist Carena Schlewitt Intendantin. Mit jährlich rund 350 Veranstaltungen agiert HELLERAU als interdisziplinäres Koproduktions- und Gastspielhaus und bietet den zeitgenössischen Künsten Tanz, Theater, Performance, Neue Musik, Medienkunst und Bildende Kunst Räume für Produktion und Präsentation. Fester Bestandteil ist das biennal stattfindende Festival Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik. HELLERAU. Die Dresden Frankfurt Dance Company ist Company in Residence.
Zur Geschichte:
HELLERAU wurde 1911 als Festspielhaus und Bildungsanstalt für Rhythmik nach den Visionen des Wegbereiters der modernen Architektur Heinrich Tessenow und des Musikpädagogen Émile Jaques Dalcroze erbaut. Als kulturelles Zentrum der ersten deutschen Gartenstadt zog der legendäre Bau bis 1914 Künstler aus ganz Europa nach Hellerau, unter ihnen Rilke, Kafka, Diaghilew, Van de Velde, Kokoschka, Gropius, Van der Rohe, Werfel, Busoni, Milhaud, Le Corbusier, Nolde und Stefan Zweig. Tickets online unter www.hellerau.org
Vorverkauf über das Besucherzentrum im Seitengebäude West
Di, Do, Fr 11 – 18 Uhr
Mi 11 – 16 Uhr
Sa 13 – 18 Uhr
So/Feiertag (01.04. – 31.10.) 11 – 16 Uhr
Telefon: +49 351-264 62 46
Email: ticket@hellerau.org
Kontakt
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
Karl-Liebknecht-Str. 56
D-01109 Dresden